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Soleil

Bildung nach Maß

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Klingt grundsätzlich sehr spannend! Allerdings findet die Suchfunktion schon bei meinem 3. Suchkriterium (von 5 oder 6) kein Angebot mehr. So richtig ausgereift scheint das noch nicht zu sein!

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Ich finde es klasse!

Ich frag mich warum früher keiner darauf gekommen ist. Ich finde, dass man generell die Studiengänge viel flexibler gestallten muss. Abhängig von Neigungen Interessen und Tallent muss das gesamte Studium modular gestaltbar sein. Wenn man überlegt wieviele Studenten innerhalb des starren Studienganges mit unter das lernen was sie überhaupt nicht interessiert und die genau wissen, dass die niemals mit dem Zeug Geld verdienen werden können weil es einfach demjenigen nicht liegt.

Damit spart man Geld, fördert Talente der Studenten, stärkt die Wirtschaft und gesamten Staat.

Ich kann mir das sehr gut vorstellen, dass es früher oder später so sein wird. Hast du 180 ects in deinem Leben geammelt, dann hast ein Bachelor. Wenn 300 dann ein Master. Nur bei Medizin und Staatsexamen müss ein Teil des Studiums mit Pflichtmodulen belegt sein.

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Es gibt z.B. auch an der Open University einen Studiengang ohne explizites Hauptfach, man muss nur eine vorgegebene Zahl Credits auf einem bestimmten Niveau sammeln und erhält dafür einen Bachelor-Degree. http://www3.open.ac.uk/study/undergraduate/qualification/qd.htm

Wenn das grundsätzlich auch in anderen Studiengängen möglich wäre, fände ich das aber bedenklich, wenn man sich für einen Abschluß immer die "Rosinen rauspicken" könnte. In jedem Studiengang gibt es sicherlich Module/Fächer, die den einen oder anderen weniger liegen. Diese können aber trotzdem wichtig sein für den Gesamtzusammenhang, und nicht immer ist das auf Anhieb zu erkennen, bevor man sich damit näher beschäftigt hat. Wieviele BWLer würden z.B. auf die Mathe-Module verzichten,, wenn das möglich wäre?

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Modularer Aufbau gut und schön - aber die Vollständigkeit, mit der ein Thema zu behandeln ist, kann man nicht nach Lust oder Unlust beurteilen. Und man kann es in der Regel auch nicht beurteilen, wenn man erst am Anfang seiner Ausbildung steht.

Von daher: zuwählbare Fächer immer, aber immer auf der Basis eines festgelegten inhaltlichen Umfangs. Sonst haben wir z.B. im Bereich Marketing nur noch Leute, die von Kostenrechnung noch nie etwas gehört haben. Oder Leute im Personal, die nur Mitarbeiter entwickeln wollen, aber keine Ahnung davon haben, wie deren Gehalt aufs Konto und deren Daten zum Sozialversicherungsträger kommen.

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Ja gut finde ich auch als gutes Argument. Nur bitte keine große Brocken. Sondern so als Einführung mit 3 ects und wenn man denkt damit was anfangen zu können dann noch eine Vertiefung mit 3 ects und mehr.

Wenn einer z.B. in Mathe gerade so bestanden hat, dann wird er mit sicherheit nicht ein Job annehmen wo jeden Tag die Differentialrechnung als Instrument genützt wird.

Das wäre doch eien interessante Umfrage. Wieviel Wirtschaftsmathematik außer Finanzmathe haben Sie nach dem Studium im Ihren Job gebraucht?

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Aber nur weil ich es nicht gebraucht also in dem Fall benutzt habe, heisst dass doch noch lange nicht, dass es für das Verständnis von Zusammenhängen nützlich ist?

Für mich klingt die modulare Zusammenwürflerei etwas nach (ich sag vorher schon sorry! ;) ) Waldorf-Studium. Was bringt der beste Absolvent, wenn er bei Kostenrechnung nur "tanzen" kann, aber kein tieferes Verständnis hat.

Fachidioten haben wir jetzt schon genügend - eine derartige Modularisierung ergänzend halte ich auch für sinnvoll, um eben dann auch Absolventen hervorzubringen die im Sinne eines Studium Generale umfassendere Einblicke haben... ob ich jemanden einstellen will, der sich 7 Semester NUR mit Marketingbla und der Psychologie dahinter beschäftigt hat, aber keine Ahnung hat was das ganze am Ende für Effekte bringt und keine Ahnung hat welche Tools es gibt, den Erfolg zu messen... eher nein!

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Man kann sich das Leben selber schwer machen... ich möchte nicht damit jemandem zu nahe treten aber ich finde wenn man z.B. eine Führungsposition anstrebt und keine Spezialistenposition, dann ist die Psychologie um so wichtiger. Mit den Zahlen kannst du nur die Dinge beschreiben, die Menschen kann man damit weniger Bewegen. Außer vielleicht die Kollegen Ingenieure, die können damit bessere Autos bauen:-))).

Ich bin dafür, dass man die Dige mit Leidenschaft macht, nicht mit masochistischen Selbstverpflichtungen.

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So lange man dann auch leidenschaftlich Jobs macht, die man eigentlich nicht machen möchte, weil man die "emplyoability" nicht erfüllt ... ist doch alles gut?

Das was Du beschreibst, ist doch genau das Problem der Geisteswissenschaftler. Die tun was Ihnen Spaß macht, finden dann aber schlecht einen Job. Einigen ist es egal, andere haben damit arge Probleme.

Das Leben ist kein Ponyhof und Dinge, die einem ohne umfassendes Wissen blöd vorkommen, sind noch lange nicht unnötig - gerade DAS sollte man als Führungskraft wissen.

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Es gibt ja noch das Modell mit Pflichtkursen und Wahlkursen. Da muß man einiges absolvieren und kann sich danach auch noch einige andere Kurse aussuchen. Finde ich etwas besser als das hier.

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