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sai187

Entscheidungshilfe - Informatik Fernstudium?

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Hallo zusammen!

Vorerst mal kurz etwas zu meiner persönlichen Geschichte und Vorbildung. Ich bin 25 Jahre alt und habe ein Gymnasium bis zur 11.Klasse besucht. Aufgrund von persönlichen Problem habe ich dann auf eine Fachoberschule gewechselt und dort meinen Abschluss in der Fachrichtung Informatik ohne größeren Lernaufwand mit einem 2,x Notenschnitt gemacht. Vor 6 Monaten habe ich meine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration ebenfalls mit einem 2,x Schnitt abgeschlossen. Unsere Berufsschule war sehr schlecht und man musste mehr oder weniger für sich selbst lernen und dabei habe ich mich auch nicht unbedingt überanstrengt. Also man könnte sagen ich bin etwas faul und habe von meiner relativ fixen Auffassungsgabe bisher immer sehr profitiert.

Da ich im Öffentlichen Dienst tätig bin und schon im Zenith meiner Verdienstmöglichkeiten hier angekommen bin, kam relativ fix der Gedanke an Weiterbildung auf. Weiterbringen würde mich hier nur ein Bachelor-Abschluss. Also ist mir nach kurzer Recherche die PFFH Darmstadt ins Auge gestochen mit dem Bachelor-Studiengang Informatik. Nachdem ich mir die Studieninhalte angeschaut habe, macht mir ehrlich gesagt Mathematik am meisten Angst. Das was wir an Mathematik in der Fachoberschule gemacht haben, war lächerlich und eigentlich nur Wiederholung des Gymnasiumstoffes bis Klasse 10. Also hier klafft eine große Lücke von Klasse 11 bis 13.

Übermäßigen Stress habe ich in meinem Job in der Regel nicht und die Arbeitszeit ist geregelt und Überstunden selten. Also Lernzeit wäre da.

Wieviel Lernzeit pro Woche wäre denn in etwa realistisch für diesen Studiengang bei meinem Vorwissen? Sind die 36 Monate Studienzeit machbar oder ist das utopisch? Wie oft muss man in der Uni präsent sein? Macht es Sinn an freiwilligen Präsenzphasen teilzunehmen?

Gruß sai

Bearbeitet von sai187

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Hallo sai,

Also man könnte sagen ich bin etwas faul

Das könnte sich im Fernstudium als problematisch erweisen und ich würde mir an deiner Stelle überlegen, warum du bisher "faul" warst und ob du dir vorstellen kannst, dich über mehrere Jahre selbst immer wieder zu motivieren und anzutreiben. Gerade das Studienkonzept der Wilhelm Büchner Hochschule ist äußerst flexibel und verleitet dadurch auch leicht dazu, mal etwas zu schlampen.

Nachdem ich mir die Studieninhalte angeschaut habe, macht mir ehrlich gesagt Mathematik am meisten Angst.

Die Mathe-Unterlagen sind recht gut und außerdem gibt es Vorkurse, in denen auch Basiswissen wiederholt wird. Das ist schaffbar, wenn du fleißig bist und intensiv übst, bis es richtig drin ist. Außerdem gibt es mittlerweile auch über das Internet einige Nachhilfe-Angebote, aber auch die Wilhelm Büchner Hochschule selbst bietet Crash-Kurse an.

Wieviel Lernzeit pro Woche wäre denn in etwa realistisch für diesen Studiengang bei meinem Vorwissen?

Du kannst grob mit 15-20 Stunden pro Woche kalkulieren.

Sind die 36 Monate Studienzeit machbar oder ist das utopisch?

Schon ambitioniert, aber machbar.

Wie oft muss man in der Uni präsent sein?

Das kannst du sehr flexibel gestalten und kommt unter anderem darauf an, ob du mehrere Prüfungen an einem Termin schreibst, oder für jede einzeln anreist, ob du die freiwilligen Präsenzveranstaltungen besuchst usw.

Übrigens ist die Wilhelm Büchner Hochschule eine (Fach-)Hochschule, keine Uni(versität).

Macht es Sinn an freiwilligen Präsenzphasen teilzunehmen?

Ich habe dieses in den meisten Fächern als sehr nützlich empfunden. Außerdem hat man hier die Möglichkeit, mal von Angesicht zu Angesicht Kontakt zu knüpfen.

Viele Grüße

Markus

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Danke schonmal für die Infos.

Ich habe heute mein kostenloses Infomaterial von der Hochschule bekommen und habe gesehen, dass es wohl ein paar Module gibt, die Teamarbeit erfordern wie z.B. das Einführungsprojekt für Informatiker. Wie läuft denn sowas ab bei einem Fernstudium? (konkret bei dem Beispiel des Einführungsprojektes)

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die Teamarbeit erfordern wie z.B. das Einführungsprojekt für Informatiker. Wie läuft denn sowas ab bei einem Fernstudium? (konkret bei dem Beispiel des Einführungsprojektes)

Das Einführungsprojekt findet in Pfungstadt statt. Daher ist die Teamarbeit kein problem. Was für ein Projekt in Informatik bearbeitet wird, weiß ich allerdings nicht.

Bearbeitet von Markus Jung
Zitat gekürzt

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Das Einführungsprojekt findet in Pfungstadt statt. Daher ist die Teamarbeit kein problem. Was für ein Projekt in Informatik bearbeitet wird, weiß ich allerdings nicht.

Aber das ist doch nur eine 1-tägige Präsenzveranstaltung oder nicht?

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Hallo Sai,

ja, das ist nur eine eintägige Präsenzveranstaltung.

Da wickelt man ein Projekt mit Tutor an einem Tag ab und im Nachgang muss man eine Dokumentation des Projekts erstellen. Bei uns ging es um die Erstellung eines Spiels (eine einfach Version von Pong mit nur einem Schläger). Da so ein Projekt nicht an einem Tag durchgezogen werden kann, werden einige Dinge im Schnelldurchlauf bearbeitet, vom Tutor geliefert oder ausgelassen. Es geht bei diesem Projekt hauptsächlich darum mal ein Grundverständnis für den Ablauf von IT-Projekten zu vermitteln.

Gruß Dominic

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Teamarbeit kann ja problemlos auch auf virtuellem Wege (Skype, Mail, etc.) durchgeführt werden, wenn man keine regionale Gruppe zusammen bekommt. Die Präsenzveranstaltungen sind natürlich gute Gelegenheiten, dazu Kontakte zu knüpfen.

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Hallo Sai,

ich bin auch relativ easy durch Gymnasium und Ausbildung gekommen. In Mathe war ich so faul, dass ich Jahr für Jahr nur soviel getan habe um nicht durchzufallen. Bevor ich mich an ein Fernstudium wage, werde ich im Herbst erstmal einen Mathekurs angehen. Wahrscheinlich werde ich mich für einen AKAD-Kurs entscheiden. Der ist nicht so teuer wie andere Anbieter und geht über 3 Monate. Da kann ich gleich mal testen, wie gut ich mit dem Fernstudium an sich zurechtkomme. Der Kurs deckt den Oberstufenstoff ab. Damit sollte ich dann hoffentlich für ein Informatikstudium gerüstet sein. :)

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