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Enklave

Ungereimtheiten (Workload)

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Hallo an alle Fernstudenten,

am 01.Oktober fängt mein Studium als Wirtschaftsingenieur bei AKAD an und habe natürlich nichts besseres zu tun als mir die Zeit tot zuschlagen und Überlegungen anzustellen...

:lol:

Dabei bin ich auf eine sehr beunruhigende Frage gekommen... :blink:

Wenn ich so die Inhaltsangaben der jeweiligen Module bei AKAD anschaue und die Workloads sehe die ich aufbringen sollte, dann komme ich auf folgendes...

WII01 = 15 h Workload

SQF22 = 104 h Workload

BWL02 = 142 Workload

IMA02 = 150 Workload

PHY01 = 120 Workload

STA22 = 143 h Workload

WST01 = 118 h Workload

WST02 = 90 h Workload

____________________

Summe sumarus = 882 h Workload

Jetzt hat ein Fachsemester bei 6 Monate und bei 4 Wochen pro Monat 24 Wochen.

Bei einem Workload von mind. 12 h pro Woche (max. 15 h pro Woche) komme ich auf einen Gesamtworkload von mind. 288 h bei 12 Stunden p. W. und max. 360 h bei 15 Stunden p. W.

Wie Ihr seht fehlen da einige Stunden um alle Module im 1ten Fachsemester abzuschließen.

Wie macht Ihr das? Oder hab ich etwas falsch in meinen Berechnungen betrachtet? (hoffentlich)

Die neue Ansicht macht mich doch recht stutzig und hab echt bedenken, ob ich es in den 4,5 bzw. 5 Jahre meinen Abschluss schaffen werde. :(

Ich hoffe Ihr könnt mir eure Erfahrungen hier posten und ggf. meine Bedenken ausräumen (Hoffnung stirb zuletzt!) :)

Sonnige Grüße

Euer Andreas :)

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Workloads sind Erfahrungswerte, im Durchschnitt brauchen die Studenten für den Kurs ungefähr so lange. Aber statistische Werte sind eben nicht subjektiv. Es kann zB sein, dass du aufgrund von Vorwissen/Interesse ein Fach sehr schnell lernst und dafür kaum Zeit brauchst, ein anderes fällt dir dafür schwerer und du brauchst dafür dann deutlich länger.

Wie es bei der Akad ist, weiß ich nicht. Bei mir im Studiengang ist aber deutlich, dass die meisten in der regulären Studiendauer fertig werden sollten, auch wenn sie privat eher 10-15h/Woche einsetzen, anstatt der angedachten 25 seitens der Hochschule.

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Der Workload ist eine eher statistische Größe, die vor allem bei berufsbegleitenden Studiengängen nicht so ganz einfach zu überblicken ist. Letztlich muss der Anbieter die Studierbarkeit des Studienganges während der Akkreditierung nachweisen und Deiner ist auch nicht ganz neu - andere vor Dir haben das auch schon geschafft.

Der Workload bei der "Standardvariante" - 54 Monate - in dem Studium beträgt im Schnitt 23,33 CP pro Monat, also irgendwas zwischen ca. 580 und 700 CP (je nachdem ob mit 25 oder 30h pro CP gerechnet wird). Das macht es also schon direkt etwas "vergleichbarer". Es ist auch nicht so selten, dass Leute noch einmal ein oder zwei Semester (kostenlos) anhängen.

Hinzu kommt, dass ein berufsbegleitendes Studium sehr häufig (wenn auch nicht immer) mit einer entsprechenden Vorbildung aufgenommen wird. Das hilft natürlich auch sehr den offiziellen Workload zu senken. Wer sich schon gut in bestimmten Dingen auskennt braucht eben auch etwas weniger Zeit es zu lernen. Die Studierbarkeit in regulärer Zeit berufsbegleitend, hängt also nicht unentscheidend auch von der Vorbildung ab.

Nächster Punkt, der eng mit dem vorherigen Zusammenhängt - ob Deine persönliche "Workloadberechnung" also stimmt, hängt von Dir ab. Ich halte 15h Wochenstunden für ausgesprochen optimistisch. Diejenigen in meinem Umkreis, die es damit schafften haben entweder nicht sonderlich gute Noten bekommen oder irgendwann aufgehört. 15-20h pro Woche sind durchaus realistischer, wobei es Zeiten geben wird, wo 10h pro Woche gemacht werden aber auch mal 30h.

...und so aus dem Wust von allen Dingen ergibt sich ein, für die meisten studierbares Gebilde. Allerdings hat auch niemand gesagt, dass es nicht anstrengend wird.

Vielleicht ein Punkt noch, der mir in den Sinn kommt aber von dem ich nicht weiß, ob er korrekt ist:

Ich persönlich meine mich zu erinnern, dass der Workload in ZEITstunden angegeben wird. Jemand von einem großen Fernstudienanbieter (i.d.F. nicht die Akad), erklärte mir aber mal, dass der Workload in Unterrichtseinheiten ausgewiesen wird, die wöchentliche Belastung aber in Zeitstunden. Eine Unterrichtsstunde (-einheit) im Vollzeitstudium sind aber 45 Minuten - ähnlich wie in der Schule. Demnach währen 900 CP Workload pro Semester "nur" 675 Zeitstunden. Allerdings weiß ich nicht ob das eine offiziell korrekte Sicht der Dinge ist. Vielleicht kann das hier jemand mal klären. Die KMK selbst spricht nur von "Stunden" - was aber für mich eher nach Zeitstunden klingt.

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Wieviele ECTS hat dein Studiengang pro Semester?

Für 1 ECTS werden 25-30h pro Woche gerechnet, wobei 30 ECTS einem Vollzeitstudium entsprechen.

Realistisch nebenbei (Arbeitswoche 40-50h) über einen längeren Zeitraum sind meiner Meinung nach 20, max.25 ECTS pro Semester

--> 20x25 = 500h / ~20h/pro Woche

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Nachdem ein Prof. 2008 beim Einführungsseminar mal erwähnt hatte, das man 25-30 Stunden pro Woche schon aufbringen muss, bin fast von Stuhl gefallen, hat er mir im Anschluss gesagt, er meint Schulstunden mit 45 Minuten, d.h. 19-22 Stunden pro Wochen, zwar auch nicht ganz wenig aber in den Bereich muss man einfach kalkulieren, oder man hat ganz viel Zeit.

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@ paulaken & aquila: Vielen lieben Dank für Euer Feedback! Aquila: Wie viele Lernstunden investierst du pro Woche für dein Studium (abgesehen vom entsprechendem Modul, Vorkenntnissen und Umwelteinflüssen) grobe Zahl in Zeitstunden (keine Schulstunden).

@ Krisu: Auch Dir ein Dankeschön! Pro Semester sind 30 Creditspoints eingeplant. Entspricht somit nach deiner Erkenntnis einem Vollstudium. Mist, dann kalkuliere ich mal 7 bis 8 Jahre für mein Studium :(

Du belegst doch denselben Studiengang und bist bereits im 8. Semester. Abgesehen vom Anbieter jetzt, wie hast du dein Fernstudium empfunden und auf wie viele Workloads (h) kommst du persönlich? (Auch abgesehen von deinen Vorkenntnissen und Lernmethoden...einfach mal deine überschlägige Zeitstunden die du ins lernen pro Woche investieren musst..äh..darfst) :)

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@ UdoW: Gut, dann weiß ich jetzt genau, dass ich noch nach privater Zeit suchen muss und die sinnvoll ins Studium investiere. Vielen Dank Dir! :)

P.S: Nach der Schocknachricht vom Prof. wie viele Stunden hast du in dein Fernstudium pro Woche investiert? *Hand auf´s Herz* ;o) (keine Schulstunden)

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@ UdoW: Gut, dann weiß ich jetzt genau, dass ich noch nach privater Zeit suchen muss und die sinnvoll ins Studium investiere. Vielen Dank Dir! :)

P.S: Nach der Schocknachricht vom Prof. wie viele Stunden hast du in dein Fernstudium pro Woche investiert? *Hand auf´s Herz* ;o) (keine Schulstunden)

Ich habe es in 3,5 Jahren durchgezogen, ich kam da schon auf 25 (echte) Stunden im Schnitt.

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Aquila: Wie viele Lernstunden investierst du pro Woche für dein Studium (abgesehen vom entsprechendem Modul, Vorkenntnissen und Umwelteinflüssen) grobe Zahl in Zeitstunden (keine Schulstunden).

Ist schwer zu vergleichen. Mein Erststudium war Teilzeitpräsenz und kein Fernstudium. Mit regulären Vorlesungen bin ich pro Woche eher auf 20 Zeitstunden (!) im Schnitt gekommen als auf 15 - bei einer Regelstudienzeit idF. von 10 Semestern. In Spitzenzeiten auch neben dem Job erheblich mehr.

Mein zweites Studium war ein Master im Fernstudium aber ungefähr ähnliche Stunden über alles. Dabei empfinde ich aber alles, was keine 1-Komma ist als Niederlage. Ich bin ausgesprochen ehrgeizig gewesen.

Mist, dann kalkuliere ich mal 7 bis 8 Jahre für mein Studium :(

Na na, nicht so pessimistisch. Das halte ich für den normalen Durchschnittsstudenten doch für übertrieben. Die Standardvariante ist glaube ich schon eine gute Richtschnurr bei Akad sowie ich das bislang mitbekommen habe. Wenn ein oder zwei Semster drüber gehen auch nicht wild. Mehr ist dann aber doch eher unwahrscheinlich.

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Hallo Andreas,

ich studiere bei der AKAD Wirtschaftsinformatik (noch auf Diplom) und bin fast durch. Ich denke du solltest dich nicht allzusehr von den Stunden verrücktmachen lassen, sondern du musst deine eigenen Erfahrungen machen.

Prinzipiell ist es möglich die Module in einem halben Jahr abzuhandeln, aber das wird ein Knochenjob. Du hast insgesamt 5 Seminare (vier mit Klausur) und eine Klausur ohne Seminar. D. h. leg dir deinen Plan so, dass du etwa einmal im Monat eine Klausur (bzw. Seminar) hast. So hast du jeweils etwa vier Wochen Zeit zu lernen. Das ist machbar, aber nur mit Disziplin. Gehe so an das Studium heran und wenn du merkst, dass das zu schnell für dich ist, dann lass immer mal ein Seminar aus, so kommst du automatisch zur Standardvariante.

Ich hatte auch vor in der Sprintvariante fertig zu werden, am Ende wirds eine knappe Standardvariante geworden sein.

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