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michael1983
Ich möchte dies auch noch kurz kommentieren...

Ich habe mich ebenfalls nur zum Spaß und aus persönlichem Interesse bei den WINGs eingeschrieben.

Aber deine Meinung kann ich in keinster Weise teilen oder bestätigen.

Die Studienbriefe waren bisher allesamt mehr als ausreichend, um alles so zu verstehen, dass auch eine 1,0 in den Prüfungen machbar ist. In manchen Fächern sind zudem nicht alle Studienbriefe relevant für die jeweiligen Prüfungen ergo hat man hier schon Zusatzliteratur vorliegen.

Und gerade weil ich mich aus INTERESSE für mein Studium eingeschrieben habe, fällt es mir auch nicht schwer ab und an zu einem Thema mal im Internet oder in einem Fachbuch ein wenig mehr zu lesen. Im Gegenteil - es macht mir Spaß. DAS ist studieren.

Und wenn man die Fachidioten, bzw. Studienbriefe nicht versteht.... sorry, dann sollte man nicht mit einem Studium beginnen.

Ich bin immer wieder überrascht, was doch viele von einem Fernstudium erwarten.... die Unterlagen bekommt man zwar - das Erarbeiten des Stoffes muss man aber selbst erledigen. Das kann man nicht kaufen.

Bearbeitet von Markus Jung
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firefly

Jaja....

viele Anbieter werben ja damit, dass studieren ohne Abitur möglich ist und sie dazu auch noch geringe Abbrecherquoten haben... Sicherlich verleitet das den einen oder anderen zu der Annahme, dass Studium wäre mit der Berufschule vergleichbar und man bekommt einen Abschluss, weil man ja bezahlt hat :lol:

Ich würde mir wünschen, ich hätte mehr Zeit um all die spannende Literatur zu lesen und ein bisschen mehr Transfer wäre auch sehr gut.

Das Studium ist zwar teilweise schon fordernd aber andererseits könnte man es doch gar nicht viel einfacher und verschulter machen.

...somit wären wir wieder beim Thema Erwartungshaltung

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rafnixx
Jaja....

viele Anbieter werben ja damit, dass studieren ohne Abitur möglich ist und sie dazu auch noch geringe Abbrecherquoten haben... Sicherlich verleitet das den einen oder anderen zu der Annahme, dass Studium wäre mit der Berufschule vergleichbar und man bekommt einen Abschluss, weil man ja bezahlt hat :lol:

Nichts gegen die Berufsschulen, die sind um einiges strenger als jede Fernhochschule und auch strenger als jede normale Hochschule. Bezahlen tut man nichts (Beschulungspflicht) und einen Abschluss gibt es nur bei den richtigen Noten ;-)

Das Problem sehe ich genauso wie Du in der Erwartungshaltung und einer Selbstüberschätzung. Wobei ich hier nicht Intelligenz meine (jeder halbwegs normalbegabte Mensch kann ein Studium schaffen) sondern Durchhaltevermögen, freie Zeit und Leidenfähigkeit der Familie.

Aber auch die Fernhochschulen sähe ich in der Pflicht ihre potentiellen Studenten stärker mit den realen Abbrecherquoten zu konfrontieren und nicht nur mit weichgezeichneten Erfolgsstorys (wobei hier die HFH sich ja noch zurückhält).

Am Anfang waren wir ca. 27 Studenten (Wirtschaftsingenieurwesen auf Diplom), nach den ersten Mathestunden noch ca. 24. Wirklich Klausuren geschrieben und bestanden haben nach einem Semester vielleicht 18-20 und die 8/9 Semester bzw. bei manchen eben 10/11 oder gar 12 Semester bis zum erfolgreichen Schluss durchgehalten haben, glaub ich, ca. 10-12. So oder so ähnlich habe ich es bei den anderen Studienzügen auch wahrgenommen (BWL, bzw. bei den später anfangenden Studenten).

Die Abbrecher wurden, soweit ich weiss, nicht (oder nur sehr) selten rausgeprüft, sondern sind i.d.R. einfach nicht mehr gekommen oder haben einfach nie Ihre Hausarbeiten geschrieben (Familie, Haus, Kind, Krankheit, Geldsorgen + 100 andere mögliche Gründe?).

Ich bin bei der HFH mit nur wenig Begleitmaterial ausgekommen. Ganz ohne wäre es bestimmt auch gegangen.

Bei Mathe hatte ich zusätzliche Aufgaben und Prüfungen anderer Fachhochschulen zum vorbereiten.. das war sehr sinnvoll, wenn auch sicher nicht absolut nötig.

Dieses beschränken der Fernfachhochschulen im möglichen Prüfungsstoff ist es ja auch, die ein erfolgreichen Fernstudium überhaupt erst ermöglicht, IMHO bzw. zumindest einen Erfolg wahrscheinlicher macht.

Viele Grüße

Rafnixx


ehemaliger Fernstudent.

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wasserfall
Nichts gegen die Berufsschulen, die sind um einiges strenger als jede Fernhochschule und auch strenger als jede normale Hochschule.
Ist das nicht ein wenig pauschal geurteilt? Auch ich kenne alle drei genannten Schulformen (plus Gymnasium). Ich behaupte aber keineswegs JEDE(!) Hochschule beurteilen zu können, so wie Du! Auch würde ich die Berufsschule am unteren Ende einsortieren, mein Gymnasium mit meinen Leistungskursen jedoch über dem HFH-Niveau.

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rafnixx
Ist das nicht ein wenig pauschal geurteilt? Auch ich kenne alle drei genannten Schulformen (plus Gymnasium). Ich behaupte aber keineswegs JEDE(!) Hochschule beurteilen zu können, so wie Du! Auch würde ich die Berufsschule am unteren Ende einsortieren, mein Gymnasium mit meinen Leistungskursen jedoch über dem HFH-Niveau.

Kennst Du eine Hochschule bei der Du morgens vor 7:20Uhr anrufen musst, wenn Du nicht zu Vorlesung kommen kannst? + 100 ähnliche Unterschiede.

Das ein Hochschulstudium inhaltlich anspruchsvoller sein sollte als eine Ausbildung sollte jedem einleuchten (auch wenn hier einige Ausnahmen die Regel bestätigen), also was sollte deine Antwort? Aber ich habe gerade Lust daran anzuknüpfen und versuche dich genauso falsch zu verstehen wie Du mich, wenn Du dir schon so viel Mühe dabei gegeben hast.

Wie auch immer... Du verwechselst Inhalt mit Rahmenbedingung und Schwiergkeitsgrad mit Strenge, sowie Berufsausbildung mit Schuleabschlüssen. So wie Du jetzt auch selber pauschalisierst. Oder war Thermodynamik am Gymnasium auch anspruchsvoller als bei der HFH? Oder Automatisierungstechnik? Ist dein Gymnasium, mit deinem Leistungskurs und deinem Lehrer repräsentativ für alle Gymnasien dieser Republik? Oder hast Du dich vor deinem Posting über jedes einzelne Gymnasium in Deutschland informiert? War deine Dipomarbeit am Gymnasium anspruchsvoller? Für welchen Beruf genau hat Dich dein Abitur qualifiziert? Wie lange warst Du denn auf dem Gymnasium, wenn da noch ein ganzer grundständiger Studiengang mit integriert war?

Also ich denke Du urteilst da einfach viel zu pauschal nur aufgrund deiner eigenen kümmerlichen Einzelfallerfahrung und kannst die Situatation aufgrund fehlender Informationen ja gar nicht richtig einschätzen. Das ist aber immer so. Dies gilt für nahezu jeden einzelnen Beitrag in jedem Forum. Deswegen sind Postings immer subjektiv und wenn Du forderst, das jede Angabe wissenschaftlich belegt ist oder sonstwie 100% objektiv, dann hast Du auch selber deinen letzten Text hier geschrieben. Denn diesen Anspruch könnstest Du selber niemals erfüllen. Sofern diese Regel dann auch für Dich gelten würde und nicht nur für die anderen. Aber auch dann wärest Du hier ziemlich einsam und bald wäre es langweilig, oder?

So, ich hoffe ich habe Dich jetzt so richtig falsch verstanden, falsch interpretiert und auch völlig an deinem Text vorbei geantwortet. Du bist also mit dieser Fähigkeit nicht alleine gesegnet ;-)


ehemaliger Fernstudent.

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Markus Jung

Hallo rafnixx,

niemand hat hier "kümmerliche" Erfahrungen, sondern jede einzelne Erfahrung ist wertvoll. Wenn du zum Ausdruck bringen möchtest, dass wasserfall nicht verallgemeinern soll, dann schreibe dies bitte auch so.

Wobei wasserfall doch ganz deutlich geschrieben hat, dass er sein Gymnasium mit seinem Leistungskursen so empfunden hat, dass sie ein höheres Niveau hatten als das Studium an der HFH.

Ich weiß nicht, ob euch allen Helloween nicht bekommen ist, aber ich fände es doch schön, wenn jetzt mal wieder ein wenig freundlicher miteinander umgegangen wird. Das schließt ja Diskussionen nicht aus.

Wenn es nur ums "Recht haben" geht, dann könnt ihr das ggf. auch über private Nachrichten miteinander ausmachen, denn die Diskussion hier im Thema bringt es dann nicht mehr weiter.


Markus Jung (XING, LinkedIn) - Kontaktformular - Mail

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wasserfall
Wenn du zum Ausdruck bringen möchtest, dass wasserfall nicht verallgemeinern soll, dann schreibe dies bitte auch so.

rafnixx hat ja sehr schön die Knackpunkte des WING-Studiums aufgezählt, genau die entfielen jedoch in meinem Sonderstudiengang. Mein Lehrer im Mathe-LK hatte den Anspruch: "Wer bei mir das Abi besteht, kommt ohne Probleme durch die Mathematik einer Fachhochschule" Seine Zielsetzung war eindeutig, uns reif zu machen für universitäre MINT-Studiengänge. Insofern war mein Abitur "hochwertiger" als mein HFH-Studium. Hatte ich doch extra viele "ich" und "mein" in den Beitrag gesetzt, um gerade die individuelle Einschätzung zum Ausdruck zu bringen.

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wasserfall
Kennst Du eine Hochschule bei der Du morgens vor 7:20Uhr anrufen musst, wenn Du nicht zu Vorlesung kommen kannst? + 100 ähnliche Unterschiede.
Natürlich gibt es die offensichtlichen Unterschiede zwischen der Schulpflicht minderjähriger Auszubildender und dem eigenverantwortlichem Studium. Aber das das endgültige Nichtbestehen einer einzigen Prüfung zum Ausschluss an allen Hochschulen führt, das kenne ich aus der Ausbildung nicht. Das Ganze ist ein bischen Äpfel mit Birnen vergleichen.

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Michael Knight
Insofern war mein Abitur "hochwertiger" als mein HFH-Studium

Ich möchte hier jetzt nicht wieder groß mit Vergleichen anfangen, aber die Aussage von wasserfall stützen. Ich hatte bspw. Physik-LK, auch hier waren die Anforderungen in meinen Augen deutlich höher als bei "meinem" HFH-Studium (auch wenn ich im Physik-LK keine Thermodynamik oder Regelungstechnik behandelt habe). Unser Physik-Lehrer hat mehrfach mit uns Ausflüge an die Physik-Fakultät der Uni unternommen und ebenfalls kein Geheimnis daraus gemacht, dass er uns auf ein Uni-Physik-Studium so gut wie möglich vorbereiten möchte.

Die Anforderungen in meinem Mathe-GK würde ich ungefähr mit denen von HFH-WiIng gleichsetzen. Die Anfordungen von BWL-Mathe an "meiner" Uni sind aus "meiner" Sicht über den WiIng-Matheanforderungen an der HFH. Meine Aussagen beziehen sich in erster Linie auf die Prüfungen, nicht unbedingt auf die Inhalte, die behandelt wurden.

Natürlich muss man berücksichtigen, dass man im Leben dazu lernt und mir dadurch bei meinem letzten Studium an der HFH einiges leichter gefallen ist. Aber im Großen und Ganzen kommt das für mich schon hin.

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Krisu

Ganz zu vernachlässigen ist auch nicht: früher musste man und jetzt möchte man. Gerade die Herangehensweise, das persönliche Interesse und vor allem auch die Erfahrung lässt einem etwas als schwer(er) oder als leicht(er) empfinden - ob es nun wirklich schwerer oder leichter ist kann deshalb meiner Meinung nach häufig nur sehr schwer objektiv beurteilt werden, da es immer auf die jeweilige Lebenssituation ankommt wenn etwas zu meistern ist.


B.Eng. Wirtschaftsingenieurwesen

MBA Innovation and Product Management

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