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Katja95

Gibt es Berufsakademieabsolventen hier?

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Hallo,

ich habe mich in letzter Zeit damit beschäftigt, welches Masterstudium ich denn wohl absolviere, jedoch stellt sich jetzt für mich eher die Frage, ob das überhaupt möglich ist :blink:

Ich habe 2003 mein Diplom an einer Berufsakademie gemacht und stelle jetzt fest, dass das wohl schwierig werden könnte. überhaupt in ein Masterstudium hineinzukommen. Ich möchte hier jetzt bitte keine Diskussion, dass ich doch selber schuld bin, ich hätte das damals ja wissen müssen, als ich angefangen habe und solle mich jetzt nicht beschweren. Ich habe das damals 2000, ich war gerade 18 nicht gewusst und es war auch noch überhaupt nicht abzusehen, dass auf Bachelor umgestellt wird und den Master gab es damals auch noch nicht!

Ich bin jetzt zehn Jahre älter, habe einiges an Berufserfahrung und mich auch verändert und möchte meinen Master machen um beruflich voranzukommen und mich weiterzubilden.

Die Frage ist nur, wo kann ich das, welche FernUni oder FernHochschule ermöglicht mir das?

Katja

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Hey,

an einer deutschen Hochschule wird das wahrscheinlich nicht so einfach sein.

Möglich sind aber bei den meisten Fernstudienanbietern sich einige Module auf den Bachelor anrechnen zu lassen und somit schneller fertig zu werden. Ein Master wäre dann über diesen umweg möglich.

An der HFH (www.fern-fh.de) zum Beispiel wurden mir 7 Klausuren aus dem Sparkassenbetriebswirt angeboten. Mit einem BA-Diplom gibt es da vielleicht sogar etwas mehr. Für staatliche geprüfte Betriebswirte wird zum Beispiel eine Regelstudienzeit von 4 Semstern angegeben.

Auch die PFH Göttingen gilt als ziemlich Anrechnungsfreundlich.

Am besten einfach mal bei den gängigen Anbietern Anfragen.

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Hallo Katja,

ich glaub' mal nicht, dass Dir hier irgendwer Vorwürfe macht oder Dir mangelnde Kenntnisse im akademischen Umfeld vorwirft.

Generell würde ich mal behaupten, dass es eher schwierig werden wird, an einer "klassischen Uni" einen Master zu machen, da die in den meisten Fällen ein universitäres Studium voraussetzen.

Anders sieht es an privaten Hochschulen aus, die ja, auch wenn sie "University of Applied Science" heißen, den klassischen FHs zuzuordnen sind und die teilweise sogar Master- Studiengänge für besonders geeignete Probanten ohne Hochschulabschluß anbieten.

Die Frage, die sich stellt ist, was Du mit dem Master anstreben möchtest. Falls Du eine Promotion anstrebst, könnte das durchaus schwierig werden. Bei einem sog. Weiterbildungsmaster sieht die Sache schon anders und auch einfacher aus.

Dein nächster Schritt sollte hier im Forum also sein, dass Du mal schilderst, was Du bis jetzt gemacht hast und was Du mit dem Master anstrebst. Dann wirst Du sicher auch qualifizierte Ratschläge erhalten, die Deinen bisher erreichten Abschluß nicht mahdig machen sondern versuchen, aus Deiner Situation das beste heraus zu holen.

Gruß,

DA

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Hallo,

danke für die schnellen Antworten.

Ich habe 2003 meinen Abschluss als Diplom-Sozialpädagogin an einer Berufsakademie in Sachsen gemacht, die wie schon gesagt nach dem Baden-Württemberger Modell arbeitet. Jedoch habe ich mein Diplom zu einer Zeit gemacht, als von

Akkreditierung und ECTS noch keine Rede war. Fakt ist aber, dass genau wie den Studenten heute, mir an einer BA nichts geschenkt wurde. Wir hatten in den Theoriezeiten Vorlesungen von Montag-Freitag und das von 8-18/19 uhr durchgängig. Wir mussten genau die gleichen Hausarbeiten, Prüfungen ablegen und auch eine Diplomarbeit musste ich schreiben! Das heißt ich habe mein Diplom nicht aus einem Kaugummiautomaten gezogen oder im lotto gewonnen, sondern es mir hart erarbeitet.

Der Grund, warum ich meine Position wechseln möchte ist, dass ich in meinem Berufsfeld nicht wirklich ernst genommen werde (klischee "sozialtussi") und auch kaum Möglichkeiten habe, mich weiterzuentwickeln und mich nach oben zu arbeiten. Aber mir macht es Spaß und deshalb möchte ich nicht komplett weg aus diesem Bereich, sondern mir zusätzlich noch betriebswirtschaftliches Wissen mit Vertiefung im Personalbereich aneignen um innerhalb des Personalwesens vielfältig einsetzbar zu sein.

Ich bin dieses Jahr 30 geworden und arbeite seit fünf Jahren als Diplom-Sozialpädagogin an einer Schule. Hier bin ich für den OiB-Bereich (Orientierung im Beruf) zuständig. Desweiteren koordiniere und betreue ich den Bwerbungsprozess der Jugendlichen. Angefangen von Kompetenz- und Stärken/Schwächenanalysen, der Erstellung einer Bewerbungsmappe, über die Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche, bis hin zur Begleitung während der Ausbildung. Ich stelle die Kontakte zu den umliegenden Firmen her und betreuue diese engmaschig, so dass ich im engen Kontakt zu Firmen, deren Geschäftsführung, Personalern und Ausbildern stehe. Diese Schreiben mir auch Referenzen für mein Studium und für meine anstehenden Bewerbungen.

Damals war es für mich das richtige und ich denke auch jetzt noch, dass es mir gewisse Vorteile im Personalbereich bringt, die "nur" BWL´er nicht haben.

Aber ich verstehe nicht, dass ich damit nicht die Möglichkeit haben sollte, einen Master zu machen.

Zum Thema madig machen habe ich leider schon einiges in anderen Foren erlebt und da wurde mir eben vorgeworfen, ich hätte vorher drüber nachdenken sollen und jetzt nicht rumjammern... Ich würde mich aber freuen, wen ich hier wirklich qualifizierte Ratschläge bekommen würde, so wie es bisher hier auch war.

Katja

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Bei FI ist ein Nutzer Friedrich, der nach BA an der USQ war. Schreib doch mal einfach.

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Katja,

ich hatte da grade mal eine Idee: die AKAD hat ja einen ihrer Hauptsitze in Stuttgart, und da bin ich auf folgendes gestoßen:

http://www.akad.de/hochschulen/studienangebot/fernstudium/studiengang/betriebswirtschaftslehre-master-of-arts-fuer-nicht-oekonomen/

Inhaltlich hab' ich jetzt nicht geschaut, nur die Zulassungsvoraussetzungen. Und da kommst Du mit dem BA-Diplom mal ohne Hürden rein. Da war das Stichwort BA nach Württemberger Modell genau das richtige ;) Und ich behaupte mal, dass da bei WBH, HFH usw. sicher auch was geht. Sind halt alle privat und kosten entsprechend.

Grüße,

DA

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das akadstudium für nicht ökonomen hatte ich mir auch schon angeschaut und ist wohl das, was ich machen werde, wenn alle anderen mir absagen. habe jetzt auch um sicher zu gehen bei allen relevanten fernunis/fhs einfach mal angefragt.

ich bin gespannt was rauskommt und wer sich mit positiven nachrichten meldet.

was mich bei der akad nur interessiert ist der unterschied der anerkennung des master of arts bwl für nichtökonomen spezialisierung personalmanagement und dem mba general management mit vertiefung human resources management. denn das eine läuft an der akadakademie und das andere in zusammenarbeit mit der whl. ich habe zwar nicht den anspruch zu promovieren, aber wenn ich einen master mache, dann schon einen, der mir auch was bringt. denn wie du schon sagst, es ist bei beiden studiengängen eine menge geld, was man da für ausgibt.

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hallo lisa,

vielen dank für den tipp, ich habe sogar schon die unterlagen zu diesem studiengang zu hause ;)

ich muss mich dort nur nocheinmal erkundigen, ob ich nach diesem studium auch den master bekomme, denn so wie ich es herauslese gibt es für diesen studiengang 60 leistungspunkte (ich denke mal, da sind die ECTS gemeint) und damit würde ich nicht auf geforderten 300 ECTS kommen, die man für einen master braucht.

der studiengang klingt aber sehr interessant, auch wenn keinerlei bwl-anteil dabei ist, der mich durchaus auch interessieren würde, aber ansonsten eine gute alternative, dich ich sicher in erwägung ziehe.

lg katja

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Hallo Katja,

für die aktuellen Bachelor Studiengänge der Dualen Hochschule BW ist alles geregelt - aber uns "Alt"-Diplomer hat man ausser Acht gelassen. Leider enthalten viele Zugangsordnungen nur die "neuen" Abschlüsse der BA.

Daher muss man nach "Lücken" suchen, z.B. die AKAD. Baden-Württemberg, Berlin, Sachsen und Thüringen waren traditionell BA freundlich, d.h. Fernstudienangebote aus diesen Bundesländern näher anschauen.

Der "klassische" Weg führt über das englischsprachige Ausland (www.ebsglobal.net www.open.ac.uk)

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