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Rumpelstilz

Gescannte Unterschrift in Bewerbungen?

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Ich überlege grad mal wieder, ob ich mich bewerben soll. Wenn, dann soll ich die Bewerbung online schicken. Im Grossen Ganzen ist mir klar, wie ich das aufziehen soll, aber etwas ist mir nicht ganz klar und es geht mir eher um eure Meinungen / Eindrücke als um eine "Regel":

Schicke ich die Bewerbung als pdf, kann ich Anschreiben und Lebenslauf entweder nicht unterschreiben oder ich kann meinen Unterschrift einscannen und in Word als Grafik einsetzen, bevor ich das Ganze in ein pdf verwandle.

Ich habe den Eindruck, dass im Allgemeinen eine solche gescannte Unterschrift zwar nicht "Vorschrift" ist, aber doch empfohlen wird.

Mir kommt das aber ein bisschen komisch vor: Meine Unterschrift hat ja deshalb eine Bedeutung, weil sie nicht leicht nachzuahmen ist. Damit bezeuge ich, dass meine Aussagen wahr sind und die Dokumente von mir erstellt.

Scanne ich nun meine Unterschrift, wird dieser "Wert" nichtig, denn eine gescannte Kopie kann von jedem, der sie abkopiert, weiterverwendet werden. Für mich hat eine Unterschrift grundsätzlich nur dann Sinn, wenn sie handschriftlich erfolgt ist.

Für mein Gefühl ist deshabl eine gescannte Unterschrift völlig unsinnig.

Wie seht ihr das? Sind meine Überlegunge völlig widersinnig? Oder geht es bei einer solchen gescannten Unterschrift einfach um die Wahrung der Form? Aber e-mails, auch offizielle, unterschreibe ich ja auch nicht.

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Eine Zeitlang galt die eingescannte Unterschrift als der ultimative Beweis, dass man sich mit der zugehörigen Technik auskennen würde. Und folgerichtig wurde es empfohlen und wird das auch heute noch.

Ich würde da allerdings kein riesiges Getue drum machen: Wenn es kein Akt ist, dann scannen Sie. Wenn Sie es im Grunde unsinnig finden, dass lassen Sie es bleiben. Wegen einer nicht eingescannten Unterschrift ist noch niemand aus einem Bewerbungsverfahren geflogen, wenn ansonsten die Unterlagen gut sind.

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Also ich sehe die Unterschrift in solchen Fällen weniger als Beweis der Echtheit, sondern eher als persönliche Note unter einem ansonsten rein maschinell erstellten Dokument. Und eine Unterschrift erzielt ja doch auch eine gewisse Wirkung, je nachdem ob sie zum Beispiel groß oder klein ist, ordentlich, vielleicht sogar kindlich, oder verschnörkelt usw. Dabei meine ich jetzt gar nicht, dass das psychologisch ausgewertet werden soll, aber eine gewisse Wirkung hat es doch, und wenn diese nur unbewusst ist.

Ich würde daher die Unterschrift drunter setzen.

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Sehe ich genauso. Aber wenn, dann darf auch nicht erkennbar sein.

Eigentlich selbstredend aber selbst Anlagen sind in den meisten Bewerbungen kreuz und quer eingescannt....

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Ich würde mir die Gedanken, ob ich meine Unterschrift einscanne oder nicht, ganz am Ende der Unterlagenerstellung machen. Denn erstens geht es um die Inhalte einer Bewerbung, zweitens um die Inhalte und drittens, ganz wichtig!, um die Inhalte, die in der Bewerbung vermittelt werden über den Bewerber.

Und dann geht es darum, dass Anlagen gut eingescannt sind und der Leser nicht den Drehwurm bekommt, wenn er sie richtig ausrichten will.

Wenn dann noch Engergie übrig ist, DANN geht es um eingescannte Unterschriften.

Sachichmaso!

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Also bei Firmen wird ja häufig auch eine eingescannte Unterschrift verwendet. Ich deute das als persönliche Note.

In letzter Zeit (ca. 1 Jahr) sind viele Bewerbungen über meinen Tisch gewandert. Ich muss diese nicht auswerten. Mein Chef kriegt sie teilweise unaufgefordert per Mail, weil sich im Unternehmen rumgesprochen hat, dass wir ne Stelle frei hatten. Dabei ist mir aufgefallen, dass Lebensläufe scheinbar gar nicht mehr unterschrieben werden und das Anschreiben auch nur sehr selten. Am Anfang habe ich mich daran gestört, aber dann habe ich drüber nachgedacht und letztendlich hab ich es als logische Folge des technologischen Fortschritts gesehen. Andere Email-Korrespondenz wird auch nicht unterschrieben und da Bewerbungen immer häufiger digital erfolgen (sollen) werden die Dokumente eben direkt so aus Word erstellt, umgewandelt und verschickt. Eine gut eingescannte Unterschrift ist nämlich auch schwieriger als mancher glaubt. Ich erwarte bei einer eingescannten Unterschrift, dass diese "wie echt" aussieht. Also keine Pixel, kein unschöner Hintergrund der mir verrät dass es eine Grafik ist. Von daher ist es mir lieber, die Leute unterschreiben gar nicht, als wenn so eine schlechte Grafik auftaucht.

Es ist übrigens faszinierend, dass man teilweise von bekannten, großen Firmen schlechte Unterschrift-Grafiken erhält. Ich find das wirklich unprofessionell. Der persönliche Charakter geht total verloren und es geschieht genau das Gegenteil.

Mach dir also nicht so n Kopf. Scan es ein und schau wie es gedruckt aussieht. Bevor du dir aber viel Zeit um die Ohren haust, lass es einfach bleiben.

Oder back to the basics: ausdrucken, unterschreiben, einscannen. Dann ist es erst recht original unterschrieben ;)

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Ok, das ist alles nachvollziehbar. Ich bin auch nicht explizit dagegen, die Unterschrift zu scannen, es ist nicht gegen irgendwelche Prinzipien meinerseits, mir kommt es aus oben genannten Gründen ein bisschen komisch vor. Und ja, soweit kenne ich mich mit der zugehörigen Technik dann doch aus. Allerdings - das mit der persönlichen Note, finde ich, wäre eher ein Grund, es nicht zu machen. Wie soll es denn sonst "bewertet" werden, wenn nicht pseudo-psychologisch?

Meine Unterlagen habe ich zusammen, das Scannen habe ich noch vor mir. Solche pdfs erstelle ich vor allem nach den Kriterien "möglichst klar und übersichtlich".

Das einzige, was für mich gegen das Unterschrift-scannen spricht ist, dass es eine Arbeitsbeschaffungs-Aktion ist. Der Aufwand, wenn es gut aussehen soll, ist m.E. eigentlich zu gross für das, was dabei rauskommt. Ich engagiere mich gerne für eine Bewerbung, z.B. indem ich mir Mühe geben zu erkläre, warum ich mich gerade für eine bestimmte Stelle interessiere. Aber damit eine Pseudo-Unterschrift wie geschleckt aussieht, dafür ist mir meine Zeit an sich zu schade.

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Das einzige, was für mich gegen das Unterschrift-scannen spricht ist, dass es eine Arbeitsbeschaffungs-Aktion ist. Der Aufwand, wenn es gut aussehen soll, ist m.E. eigentlich zu gross für das, was dabei rauskommt.

Da scheint mir der von Kathrin vorgeschlagene Weg möglicherweise der effizienteste zu sein: Drucke das Dokument aus, unterschreibe es und scanne dann die ganze Seite sauber ein.

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Danke, danke. Ja, das ist eine Möglichkeit!

Bei der Bewerbung geht es wahrscheinlich weniger drum, ob die mich wollen als ob es persönlich, zeitlich und von der Ausbildung her geht (für beide Seiten). Mal sehen.

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