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Markus Jung

Die IUBH zahlt für Blog-Beiträge

Empfohlene Beiträge

Gerade bin ich zufällig über diese Ausschreibung bei RankSider gestolpert.

Demnach gibt die IUBH Geld dafür aus, dass über ihre Angebote gebloggt wird, und zwar mit ganz genauen Vorgaben, zum Beispiel dass die Links für Suchmaschinen gültig sein müssen und bestimmte, von der IUBH vorgegebene, Stichwörter in den Beiträgen enthalten sein müssen.

Hier bei Fernstudium-Infos.de gibt es ja auch einige Blogs zur IUBH.

Ich möchte deutlich machen, dass ich kein Geld für Blogbeiträge erhalte (weder von der IUBH, noch von anderen Anbietern) und ich hoffe, dass auch die Blogger aus eigenem Antrieb und nicht aus finanziellem Interesse dort aktiv sind. Die Kriterien der oben genannten Kampagne werden eh nicht erfüllt, da hier alle Links automatisch in sogenannte "nofollow-Links" umgewandelt und somit für Suchmaschinen entwertet werden.

Was haltet ihr von der Vorgehensweise der IUBH?

Bearbeitet von Markus Jung
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"Man kann es ja mal probieren, vielleicht merkt es ja keiner!"

Das halte ich von solchen Versuchen. In der Regel geht aber der Schuss nach hinten los, weil Social Media sich nicht unbemerkt "kaufen" lässt. Und "unbemerkt" ist ja mit Ihrem Beitrag hier schon mal vorbei, nicht?

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Gast

Hallo Markus,

ja, das ist in der Tat so und Teil unseres Online-Marketings. Mit Blog-Beiträgen generiert man sogenannte Backlinks durch die die Webseiten eines Anbieters in Suchmaschinen besser bewertet werden (sie sind ein wichtiger von mehreren Einflussfaktoren). Die Folge ist, dass unsere Angebote in der Google Suche besser zu finden sind. Wahrgenommen werden solche Angebote von kommerziellen Bloggern die in Ihren Blogs über verschiedenste Themen berichten (du kannst sie in der Blogsuche bei Google leicht finden).

Die Alternative ist das Schalten von Google-Werbung die aber - gerade mit Blick auf die Konkurrenz - extrem teuer ist. Nur mal um einen Vergleich zu geben: Ein Konkurrent aus Hamburg hat ein ca. 40 fach höheres Werbebudget als wir zur Verfügung und ein KLICK auf eine Werbeanzeige bei Google kostet so schon mal 5 Euro und mehr.

Zu deiner Befürchtung: Natürlich vergüten wir Blogbeiträge von Bloggern auf FI nicht. Ebenso verhält es sich mit allen Blogs die wir auf unserer Webseite verlinken, d.h. von allen Studierenden unserer Fernstudiengänge.

Wir kaufen auch keine Fans auf Facebook, bestellen keine Shitstorms für andere Anbieter oder spielen sonst irgendwelche dreckigen Spielchen.

Aber ich werde mich leider erst nachher noch einmal ausführlicher dazu äußern (bin gerade auf dem Sprung zum "Babyschwimmen" mit meinem Sohn) und sicher, dass hier noch die ein oder andere Rückfrage kommt die ich gerne beantworten werde.

Besten Gruß,

Philipp

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Wenn, wie Sie schreiben, das Interesse an den Studiengängen erhöht werden soll, dann impliziert es ja eine positive Stellungnahme in den Blogs. Oder sehe ich das falsch?

Denn wenn das so wäre, dann ergibt sich allein aus dieser Vorgabe ein Form von manipulativer Auswahl.

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Hallo Philipp,

zunächst vielen Dank für deine schnelle und offene Antwort. Ich hatte zunächst überlegt, den Dialog ausschließlich über eine direkte E-Mail zu führen, da ich aber auf die Ranksider-Kampagne über einen Google-Alert zum Begriff "Fernstudium" aufmerksam geworden bin und vermutlich somit auch viele andere darauf stoßen werden, halte ich es für unumgänglich hier offen zu kommunizieren, um auch den Ruf von Fernstudium-Infos.de bzw. der Inhalte hier zur IUBH nicht in Gefahr zu bringen. Gerade dazu bin ich froh, dass du gleich deutlich gemacht hast, dass Fernstudierende der IUBH keinen finanziellen Anreiz zum bloggen erhalten.

Was die Rechtfertigung der Vorgehensweise angeht möchte ich nicht allzu viel dazu schreiben. Es liest sich für mich ein wenig wie "der Zweck heiligt die Mittel" und wir als kleiner (?) Anbieter müssen halt sehen, wo wir bleiben.

Meiner Meinung nach gibt es drei mögliche große Nachteile für euch, die ihr aber sicherlich bedacht habt:

1. Es handelt sich um gekaufte Links, die gegen die Richtlinien von Google verstoßen und zu Abstrafungen durch Google führen können - also genau zum Gegenteil von dem, was ihr damit erreichen möchtet.

2. Es handelt sich um Werbung, die als solche gekennzeichnet werden müsste, auch wenn ihr den Inhalt nicht vorgebt. Meines Wissens erfolgt dies bei den Ranksider-Blogbeiträgen nicht bzw. ist zumindest nicht zwingend.

3. Ich halte das für nicht gerade imageförderlich und finde, dass ihr das eigentlich gar nicht nötig habt. Ihr habt auch so in kurzer Zeit schon viel (positive) Aufmerksamkeit erhalten und es gibt viele Beiträge im Netz. Insbesondere natürlich auch durch deine unermüdlichen Aktivitäten, auf allen Kanälen sehr offen zu kommunizieren, was ich so nur von wenigen Anbietern erlebe und was mich immer wieder (auch in dieser Sache) positiv beeindruckt.

Beste Grüße

Markus

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Mir ist in den letzten Wochen aufgefallen, dass es auffallend viele (neue) Blogs von Studenten an der IUBH gibt. Ich lese in die meisten (neuen) Blogs zumindest kurz rein. Einige dieser Blogs fand ich von den ersten Einträgen an auffallend langweilig (Beispiel). Das mag einerseits daran liegen, dass mich die Studienfelder überhaupt nicht interessieren. Aber trotzdem sprühen neue Blogs vor Anfangseuphorie und Begeisterung fürs bloggen, für das Erzählen, warum, wie und warum gerade das studiert, völlig unabhängig von der Studienrichtung.

Mir geht jetzt ein Licht auf - wenn die Blogs "gekauft" sind, dann erklärt das einiges.

Ja, mich stört das schon. Es "verstopft" die Blogseite. Und es führt dazu, dass ich in dem Fall IUBH-Blogs generell überblättere. Das kann der IUBH allerdings egal sein, da ich eh nicht zu den potentiellen Kunden gehöre. Vom Image her wirkt das auf mich - hier intern - eher negativ '(IUBH- das ist doch die Fernhochschule mit den langweiligen Blogs?'). Bisher hatte ich von der IUBH, was ich so mitbekomme, ein gutes Bild, vor allem weil Fragen hier direkt aufgegriffen wurden.

Ich denke, dass langeweilige und übertrieben nüchterne Blogs keine Werbeeffekt haben. Vermutlich hofft die IUBH, dass der eine oder andere Blogger dabei ist, der in der Lage ist, über das Studium so begeisternd zu berichten, dass ein Werbeeffekt entsteht. Und es kann ja auch sein, dass sich einige ins bloggen einfinden und mit der Zeit interessanter berichten.

Die sehr sachlichen Blogs, gerade wenn sie auch noch mit Abkürzungen gespickt sind, sind jedoch höchstens für Mitstudenten interessant.

Wenn das so bleibt, wäre ich froh, wenn die Blogs von IUBH-Studenten entsprechend gekennzeichnet sein würden (z.B. zwingend "IUBH" im Blogtitel), sodass ich sie gleich überlesen kann.

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Auf den ersten zwei Blogseiten vier neue IUBHler, die in den Foren kaum auftauchen, aber voll Begeisterung bloggen - da könnte man schon ins Grübeln kommen. Wenn das tatsächlich der erste Ausfluss des "Blogkaufs" ist, dann prost Mahlzeit!

Wenn, wie Herr Hoellermann schreibt, die Hochschule nicht "kauft", dann frage ich mich allerdings, womit sonst motiviert wird zum Schreiben.

http://www.train-und-coach.de/fernstudium-fern-aber-nah-iubh-fernstudium.html

http://www.onepunch.de/besonders-fur-berufstatige-geeignet-das-fernstudium-an-der-iubh/

Denn die beiden passen ja wohl auch zu diesem Marketingkonzept!

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Mir ist in den letzten Wochen aufgefallen, dass es auffallend viele (neue) Blogs von Studenten an der IUBH gibt. Ich lese in die meisten (neuen) Blogs zumindest kurz rein. Einige dieser Blogs fand ich von den ersten Einträgen an auffallend langweilig (Beispiel). Das mag einerseits daran liegen, dass mich die Studienfelder überhaupt nicht interessieren. Aber trotzdem sprühen neue Blogs vor Anfangseuphorie und Begeisterung fürs bloggen, für das Erzählen, warum, wie und warum gerade das studiert, völlig unabhängig von der Studienrichtung.

Mir geht jetzt ein Licht auf - wenn die Blogs "gekauft" sind, dann erklärt das einiges.

Etwas ähnliches ist mir auch aufgefallen, allerdings habe ich vermutet ... bzw. vermute weiterhin, dass das auch mit der Vergabe von Stipendien durch die IUBH zusammenhängt. Als Möglichkeit sich zu engagieren ist bspw. ein Blog um Studiengang möglich.

Da kann ich mir schon vorstellen, dass der ein oder andere, der gerne ein Stipendium hätte, mal schnell versucht ein Blog aus der Taufe zu heben.

Wobei ich aus eigener Erfahrung allen Interessierten nur raten kann ... wenn euer Blog Erfolg haben soll, dann seit authentisch. Und authentisch ist man nicht, wenn monetäre oder andere Interessen das Blog befeuern. Dazu gibt es unzählige negative Beispiele im Netz.

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Und mit über 2000 Hits in der kurzen Zeit, in der das Thema hier online ist, hat sich die IUBH auch schon eine Menge an Renomé verspielt. Geht ganz fix!

Gerade sehe ich, dass ich bei der Zahl der Hits falsch hingeschaut habe. Es sind aktuell erst etwas über 600!

Bearbeitet von KanzlerCoaching

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@Rumpelstilz: Laut Aussage der IUBH sind die Beiträge der bloggenden Studierenden ja gerade nicht finanziell gesponsert und da die Hochschule allgemein sehr offen kommuniziert, gehe ich auch davon aus, dass dies zutrifft. Das schließt natürlich nicht aus, dass man die Studierenden ermuntert, einen Blog hier oder anderswo zu führen - das halte ich aber auch für legitim und eher positiv, solange damit keine Beeinflussung verbunden ist. Ein zweiter Grund, an den ich noch gar nicht gedacht hatte, kann in der Tat auch die von chillie genannte Stipendien-Ausschreibung sein.

@KanzlerCoaching: Die IUBH sagt ja, dass sie Blogbeiträge kauft, nur keine von Studierenden. Die beiden von Ihnen genannten Beiträge sind ganz klar solche Artikel. In den beide Fällen aber keine von RankSider, sondern von hallimash und zumindest am Ende auch als solche gekennzeichnet und die Links mit einem nofollow entwertet, so dass sie für Google nicht zählen. Bei der Ranksider-Ausschreibung wird aber das "nofollow"-Tag ausdrücklich ausgeschlossen.

Allgemein sei gesagt, dass es entgegen den Vermutungen hier bei diesen Beiträgen in eigentlich ja eher themenfremden Blogs gar nicht in erster Linie darum geht, dass diese jemand liest, sondern nur darum, dass Google diese als Link wertet und die Seite der IUBH dadurch auf den Suchergebnisseiten von Google weiter vorne erscheint. Das hat Philipp Höllermann ja in seiner Antwort auch so beschrieben:

Mit Blog-Beiträgen generiert man sogenannte Backlinks durch die die Webseiten eines Anbieters in Suchmaschinen besser bewertet werden (sie sind ein wichtiger von mehreren Einflussfaktoren). Die Folge ist, dass unsere Angebote in der Google Suche besser zu finden sind. Wahrgenommen werden solche Angebote von kommerziellen Bloggern die in Ihren Blogs über verschiedenste Themen berichten

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Gast
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