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Habuna

Handelsfachwirt (IHK) oder doch eine Weiterbildung per Fernstudiengang?

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Hallo an alle.

Ich habe mich in den letzten Tagen mit dem Thema "Weiterbildung" beschäftigt und hier gibt es ja reichlich Möglichkeiten und Angebote. Nun benötige ich etwas unabhängige Hilfe von Euch, denn wie schon desöfteren bemerkt, sind ja alle Anbeiter grundsätzlich die Besten! :-)

Also, ich habe momentan zwei Sachen im Blick, entweder regional den Handelsfachwirt (IHK) machen mit evtl. später folgendem Betriebswirt (IHK) oder bei SGD den Fachkaufmann Marketing (IHK) per Fernkurs machen. Ich habe mich vorab informiert, ein Marketingkurs wird bei mir regional leider nicht angeboten.

Im Prinzip finde ich beide Bereiche sehr interessant, wobei mich der Marketingkurs mehr ansprechen würde, da ich in diese Nische gerne rein möchte. Allerdings macht dies nur Sinn, wenn dieses Angebot auch vernünftig Wissen vermittelt und vorallem auch bei potenziellen Arbeitgebern Zuspruch findet!

Sollte dies bei der SGD nicht so der Fall sein, würde ich den Weg über den Handelsfachwirt bevorzugen.

Daher interessieren mich Eure Erfahrungen sehr!

Zu mir:

- Fast 31 Jahre :)

- Groß-/Außenhandelskaufmann (Großhandel)

- knapp einjährige Berufserfahrung (bin Spätsünder, habe vorher einige Studiengänge "besucht" :) )

- wohne im Saarland

Gruß Marco

P.S.: Studium ansich kommt nicht in Frage aufgrund meiner Familie. ;-)

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Hallo Marco,

außer von den Inhalten würde ich es auch davon abmachen, was du für ein Lerntyp bist. Kannst du gut aus schriftlichen Unterlagen lernen und dir das Lernen selbst organisieren, oder liegt es dir eher, im Unterricht mit anderen Teilnehmern und dem Lehrer zu lernen?

Der Marketingkurs bereitet ja auf eine externe IHK-Prüfung vor. Das ist sicherlich ein Pluspunkt gegenüber Fernkursen zum gleichen Thema, die lediglich mit einem Zertifikat der Fernschule, evtl. sogar ganz ohne Prüfung, abschließen.

Viele Grüße

Markus

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Guten Morgen Markus.

Danke für Deine Antwort.

Ich behaupte, dass ich es sowohl als auch kann. Ich vergleiche dass einfach mal mit der Abschlussprüfung zu meinem Beruf.

Während der Berufsschule bekommt man selbstverständlich von Lehrern einiges vermittelt und kann Fragen stellen und wird so auch auf die entsprechenden Klassenarbeiten vorbereitet. Bei der Abschlussprüfung, so seh ich es zumindest, muß man sich dann ein gutes Stück weit selbst organisieren, um den für sich bestmöglichen Lernerfolg zu erzielen. Zwar stehen hier immer noch die Lehrer mit Rat und Tat zur Seite, aber das wie man lernt organisiert man selbst.

Ich vermute ja mal, dass bei dem Angebot der SGD es auch grundsätzlich Ansprechpartner bei offenen Fragen gibt, oder? Das ich das richtig verstehe, die SGD stellt mir die Unterlagen zur Verfügung und daraus bereite ich mich intensiv dann auf die Prüfung bei einer IHK vor?

Also ich behaupte mal, dass ich das Lernen sehr gut selbst organisieren kann und eher der Typ bin. Allerdings ist ein Ansprechpartner bei Rückfragen, den man evtl. per Telefon löchern kann, nicht verkehrt. Weil Fragen treten immer auf! :-)

Gruß Marco

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Hallo Marco,

Ansprechpartner, die bei Fragen helfen, hast du im Fernunterricht auch. Es handelt sich ja um ein betreutes Lernen.

Den Unterschied sehe ich eher in der Stoffvermittlung:

  • Im Fernunterricht sind deine "Lehrer" vorwiegend die schriftlichen Unterlagen, anhand derer du dir das Wissen aneignen musst. Bei Rückfragen steht natürlich ein Tutor zur Verfügung.
  • Im Präsenzunterricht hast du einen Lehrer, der die Informationen verbal vermittelt und erläutert, im Idealfall schaut, dass alle mitkommen und die Inhalte verstanden haben usw.

Viele Grüße

Markus

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Hallo Markus.

Richtig, im Prinzip hast Du es ganz gut zusammengefasst was ich ehrlich gesagt viel zu lange geschrieben hab. ;-)

Also prinzipiell, so schätze ich mich ein, liegt mir beides. Es hat auch beides seine Vor- und Nachteile.

Vorteil bei SGD, selbstständiges Lernen und somit selbstständige Zeiteinteilung ohne wöchentliche Verpflichtung einer Präsenzveranstaltung.

Nachteil, hohes Maß an selbstständigem Lernen und Verstehen mit "weniger" Unterstützung von Lehrern und/oder Tutoren

Vorteil IHK, Präsenzveranstaltung inkl. Stoffvermittlung und Ansprechpartner

Nachteil, mehrmals die Woche noch abends die Schulbank drücken!

Ehrlich gesagt würde mir die SGD-Geschichte eher zusagen, wegen der freieren Zeiteinteilung. Aber wie im Ausgangspost schon erwähnt, ist das nicht das einzige Kriterium. :-)

Was würdest Du eher empfehlen, wenn man alle Komponenten zusammennimmt die ich erläutert habe aus meiner Sicht!?

Gruß Marco

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Hallo Marco,

bisher haben wir ja nur die Methoden verglichen und da scheint ja beides für dich in Frage zu kommen.

Für die Entscheidung wichtig sind aber auch die Inhalte. Was möchtest du mit der Weiterbildung erreichen? In dem Zusammenhang evtl. auch interessant: In was für Studiengänge hast du rein geschaut und jeweils wie lange? Warst du vor deiner Ausbildung auch schon beruflich tätig?

Viele Grüße

Markus

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Hallo Markus.

Ich bin zurzeit auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber, möchte also falls ich bis dahin noch nicht fündig geworden bin meine Chancen verbessern. Auch will ich mich etwas Spezialisieren sowie meinen Wissensstand erweitern und/oder aktualisieren. Und selbstverständlich spielt das liebe Geld auch eine Rolle, klar! Ich möchte auch eventuell Verantwortung übernehmen, allerdings im Bereich Management oder gar Geschäftsführung oder Dinge in der Richtung müßen es nicht sein!

Also, an Studiengänge habe ich einige Sachen ausprobiert. Über einen längeren Zeitraum ist meine Zeit im Studiengang Medieninformatik zu zählen. Hier hab ich mir auch Kenntnisse im Bereich Grafik-/Bildbearbeitung angeeignet mit Photoshop. Ansonsten wäre da nichts großartiges zu erwähnen!

Nein, leider ist dioes sozusagen meine erste Station, von einige Ferienjobs abgesehen!

Gruß Marco

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Hallo.

Die betreffenden Angaben stehen in meinem Ausgangspost. Zusammenfassung:

- fast 31 Jahre

- Groß-/Außenhandelskaufmann (Großhandel)

- knapp einjährige Berufserfahrung (habe im Januar erst die Prüfung abgelegt, allerdings schon nach 2 1/2 Jahren)

- davor einige Studiengänge besucht

- sonst keinerlei Berufstätigkeiten davor (Ferienjobs ausgenommen)

- ich bin verheiratet und habe bald zwei Kinder :-)

- falls wichtig, ich bin männlich

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Hallo Marco,

fast jede Weiterbildung erhöht die Chancen bei der Arbeitsplatzsuche, sofern sie halbwegs passend ist. Ob dies auch ausreicht, um dann wirklich einen Job zu bekommen, ist die andere Frage.

Ansonsten erscheinen mir deine Vorstellungen etwas "schwammig". Du möchtest dich spezialisieren sowie deinen Wissensstand erweitern und/oder aktualisieren. In welchem Bereich möchtest du dich spezialisieren? Welches Wissen erweitern? Mit welchem Ziel (außer mehr Geld zu verdienen)? Was meinst du mit Verantwortung übernehmen? - Das muss man ja eigentlich in fast jedem Job. Geht es dir auch um Personalverantwortung?

In welche Branche möchtest du? Könntest du dir vorstellen, an dein angefangenes Studium anzuknüpfen?

Ich denke, das sind alles Fragen, die du dir selbst stellen solltest und die dann auch mit beeinflussen werden, welchen Weg du gehen wirst. Jetzt erstmal (irgend)eine Weiterbildung machen und dann später mal schauen, was du damit anfangen kannst, halte ich für problematisch.

Empfehlen würde ich dir auch noch, dir Stellenanzeigen anzuschauen und zu prüfen, was dort bei Job die dich interessieren würden als Qualifikation gefordert wird. Auch daraus könntest du dann mögliche "Baustellen" ableiten.

Viele Grüße

Markus

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