Springe zum Inhalt
AlexKi

Zweite Ausbildung oder Studienabschluss abwarten?

Empfohlene Beiträge

Hallo allerseits,

für die, die meinen Blogbeitrag gelesen haben und ihn suchen: Ich hab ihn gelöscht und das ganze hier her verlagert. Ich wollte auch Eure Meinungen dazu hören und das lässt sich doch in einem eigenen Thread besser durchführen als in einem Blog.

Für alle anderen:

Ich bin 23 (bald 24 Jahre) und derzeit im öffentlichen Dienst tätig. Seit August studiere ich an der IUBH via Fernstudium Betriebswirtschaftslehre. Der Grund dafür ist, dass ich eigentlich gerne aus dem ÖD in die Privatwirtschaft wechseln möchte.

Nun sieht es allerdings so aus, dass ich mich mehr und mehr unterfordert fühle und die Aufstiegschancen quasi nicht vorhanden sind. Deshalb spiele ich derzeit mit dem Gedanken, eine zweite kaufmännische Ausbildung zu beginnen etwa als Industriekaufmann o.ä..

Für mich stellt sich jedoch die Frage ob ich diesen Weg der zweiten Ausbildung gehen soll oder ob ich nicht bis zum Abschluss meines Studiums warten soll und diesen Abschluss zum Wechsel in die Privatwirtschaft nutzen soll.

Irgendwie hat man sich ja auch an das Geld gewöhnt - und auch das Studium kostet ja. Bei einer Ausbildung würde ich wieder ca. 500 € weniger haben.

Was meint ihr? Warten bis zum Abschluss des Studiums oder je früher einen Fuß in der Tür (Privatwirtschaft) desto besser?

Oder sollte ich versuchen mit meiner Ausbildung eine Anstellung als Sachbearbeiter/Bürokaufmann in der Privatwirtschaft zu bekommen? Das ist jedoch als Verwaltungsfachangestellter nicht wirklich einfach.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Anzeige: (wird für registrierte Benutzer ausgeblendet)

Hallo Alex,

500€ haben oder nicht ist schon ein Unterschied. Könntest du denn darauf verzichten? Und trotzdem die Studiengebühren zahlen?

Und hast du dich schon umgeschaut bzgl. Ausbildungsplatz? Schon beworben?

Erstmal musst du ja einen bekommen, den du auch möchtest.

Gruß,

Esme.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast

Hallo AlexKi,

nur mal ein heißer Tip von meiner Seite: Sprich doch mal unseren Career Service an der dich gerne unterstützt und berät. Außerdem kann ich dir auch unsere Career Days empfehlen, die Rückmeldung einer Fernstudentin die letzter Mal teilgenommen hat war sehr positiv (direkte Einladung zu Vorstellungsgespräch und sehr interessante Treffen).

Vielleicht hilft dir das ja schon ein wenig? Bin aber natürlich auf die Hinweise der anderen Forenteilnehmern gespannt.

Besten Gruß,

Philipp

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wenn du unterfordert bist, gibt es auch noch den anderen Weg. Nutze die Zeit zum lernen und zieh das Studium durch. Das bringt mehr als eine weitere Ausbildung zu machen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Oder sollte ich versuchen mit meiner Ausbildung eine Anstellung als Sachbearbeiter/Bürokaufmann in der Privatwirtschaft zu bekommen? Das ist jedoch als Verwaltungsfachangestellter nicht wirklich einfach.

Hallo Alex,

versuch's doch einfach. Bewirb Dich auf passende Ausschreibungen oder blind bei interessanten Firmen. Je nach Rückläufer (incl. Begründungen) kannst Du Dich dann weiter überlegen.

Wichtig: es sollte eine für das Studium nützliche Stelle sein (wichtig für spätere Bewerbung). Wenn Du willst, kannst Du das Studium ja bei der Bewerbung angeben. Das wäre ähnlich einem Dualen Studium. Nutzen für die Firma: sie braucht Dich nur als Facharbeiter/Angestellten bezahlen, obwohl Du eine (private) Fortbildung machst. Und Verwaltungserfahrung bringst Du ja mit.

Viele Grüße

more

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Nützt Dir die zweite Ausbildung auch noch etwas, wenn Du das Studium abgeschlossen hast? Wenn nicht, würde es mehr Sinn machen, das Studium intensiver zu betreiben.

Vielleicht gibt es auch noch andere Möglichkeiten, gegen die Langeweile anzugehen. Vielleicht eine andere Abteilung o.ä.? Interne Weiterbildungen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Vielen Dank für die bereits zahlreichen Antworten:

@Esme: Die 500€ sind natürlich ein harter Einschnitt. Ich könnte sie denke ich mit einiger Anstrengung auch verkraften aber es wird natürlich nicht leicht. Beworben hab ich mich noch nirgends. Die Idee mit der zweiten Ausbildung kam mir erst in den letzten Tagen intensiver in den Sinn.

@Philipp: Danke für den Hinweis ich werd' Freitag mal anrufen und schauen, was mir der Career Service der IUBH vorschlägt.

@jedi: Klar kann ich die Zeit auch intensiv in das Studium stecken. Jedoch frustriert es auch ein wenig wenn man im Unternehmen bzw. in meinem Fall in der Behörde keinerlei Aufstiegschancen in Aussicht hat. Und das Studium dauert ja auch noch ein wenig und diese Zeit muss ich ja auch irgendwie rumbekommen. Mit einer zweiten Ausbildung in der Privatwirtschaft erhoffte ich mir einfach weitere Kenntnisse für mein Studium und vor allem auch eben den Schritt aus dem ÖD in die Privatwirtschaft, der ja alles andere als leicht ist.

@more: Ich hab auch schon einge Bewerbungen verschickt. Allerdings kam meist die Antwort, dass ich durch meine Ausbildung nicht die Anforderungen erfülle. Kann ich auch nachvollziehen. Wenn ein Industriekaufmann gesucht wird, dann nimmt man halt lieber auch einen Industriekaufmann als einen Verwaltungsfachangestellten.

@JudithBK: Wie schon oben bei jedi angemerkt hatte ich mir durch die zweite Ausbildung erhofft den ersten Schritt in die Privatwirtschaft zu machen. Klar bekomme ich den bestimmt auch nach Abschluss des Studiums hin. Aber dann bin ich auch mindestens 27 und kan keine Berufserfahrung in der Privatwirtschaft sondern nur im öffentlichen Dienst vorweisen. Mit der Ausbildung hätte ich da schon Praxiserfahrung sammeln können.

Andere Abteilung ist schwer (ist eine sehr kleine Kommune) und eigentlich bin ich mit der Abteilung auch zufrieden (Haushaltsplanung, Investitionscontrolling...) aber es sind halt alles keine Aufgaben die einen Arbeitstag vollumfänglich ausfüllen sondern eher immer mal wieder anfallen und sich über einen längeren Zeitraum ziehen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo AlexKi, willst du unbedingt aus dem öfentlichen Dienst raus? Was ist denn mit der Fortbildung zum Verwaltungsfachwirt? Eine Freundin von mir macht das gerade und kriegt das zu 100% bezahlt. Außerdem muss ihr der Kreis, bei dem sie angestellt ist, nach erfolgreichem Abschluss eine entsprechend höherwertige Stelle anbieten. Und ich meine danach könntest du sogar über die Verwaltungsakademie noch Diplom-Verwaltungswirt werden, wie es da mit der Finanzierung aussieht weiß ich jedoch nicht.

MfG

Schneizilla

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo,

ist es vielleicht auch möglich die Arbeitszeit zu reduzieren und dann das Studium schneller zu absolvieren?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Die Möglichkeit VFW fällt weg da mein Arbeitgeber dafür erst eine gewisse Berufserfahrung sehen möchte. Außerdem bekomme ich dann nicht zwangsläufig eine höher dotierte Stelle, denn diese Stelle muss auch erst einmal im Stellenplan vorhanden sein - ist sie momentan definitiv nicht. Ich plane also schon den Wechsel in die Privatwirtschaft.

Die Arbeitszeit zu reduzieren ist mir bisher noch nicht in den Sinn gekommen. Da würde sicherlich auch mein Arbeitgeber hellhörig werden. Ich wurde schon mehrfach gefragt wie ich mir meine Zukunft vorstelle und hab da, logischerweise, nie was von meinen Umorientierungsplänen gesagt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Kostenlos ein neues Benutzerkonto erstellen.

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden



×
×
  • Neu erstellen...