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Dadi

Veröffentlichtung der Abschlussarbeit?

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

am Ende eines Fernstudiums steht ja auch immer eine Abschlussarbeit - die mit viel Arbeit, Stress und Zeit verbunden ist.

Diese Arbeiten stehen dann häufig irgendwo im Schrank oder im Regal und verstauben dort, ohne dass sich irgendjemand dafür interessiert. Hat schon mal irgendjemand darüber nachgedacht, die Arbeit zu veröffentlichen (natürlich überarbeitet) oder das sogar gemacht?

Probleme könnten wahrscheinlich die unterschiedliche Zielsetzung von Abschlussarbeiten und Fachbüchern, fehlende Erfahrung als Buchautoren etc. sein. Die üblichen Angebote (z. B. https://www.akademikerverlag.de/site/av-akademikerverlag/10) verzichten auf Lektorat - was aber nicht unbedingt von Vorteil ist.

was haltet ihr davon?

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Ich denke auch darüber nach, da meine Ergebnisse eventuell für eine ganze Reihe von Vereinen nützlich wären. Es müsste natürlich geklärt werden, ob die internen Daten einfach so veröffentlicht werden dürfen. Allerdings finde ich es schwer, bei den ganzen Angeboten den Überblick zu behalten. Gerade weil man eben keine Erfahrung mit dem Schreiben von Fachbüchern hat, wäre eine zusätzliche Unterstützung bzw. Betreuung mit Lektorat sinnvoll. Wäre interessant, was Frau Oppermann wohl dazu sagt...

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Hallo

So ein paar Überlegungen zu dem Thema habe ich vor einiger Zeit schon mal gebloggt:

http://www.fernstudium-infos.de/blogs/fernstudienakademie/5594-macht-man-examensarbeit-echtes-buch-teil.html

Vielleicht helfen die zwei Beiträge ja ein wenig bei der Entscheidungsfindung?

Viele Grüße

Bearbeitet von Fernstudienakademie

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Eine Freundin von mir möchte jetzt sowohl ihre Bachelor-, als auch ihre Masterthesis veröffentlichen, damit sie sich in ihrer jetzt geplanten Dissertation selbst zitieren kann.

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Bei uns an der Uni kann man auch unveröffentlichte Arbeiten zitieren. Sich selber zu zu zitieren ist durchaus üblich, sogar von und in banalen Hausarbeiten (Passiert oft, da die Arbeiten häufig aufeinander aufbauen und man darf sich nicht wiederholen, sondern muss sich selber zitieren).

Hätte ich den Eindruck, dass die Arbeit für irgendjemanden von Nutzen ist (wie z.B. bei Sasa), dann würde ich schon versuchen, sie zu veröffentlichen. Ich habe letztes Jahr ein fiktives Forschungsprojekt entwerfen müssen. Das hätte ich allenfalls veröffentlichen können. Allerdings: man braucht ja ein Medium und eine Leserschaft. Allenfalls kann man versuchen, sich bei einem Journal zu bewerben.

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Die meisten Fernstudenten schreiben die Arbeiten ja bei/für den AG. Wenn dieser daraus tatsächlich einen Nutzen ziehen kann, finde ich das schon viel wert. Meine Arbeit wurde bspw. an den Hauptauftraggeber meines Arbeitgebers verkauft. Auch das ist also eine Möglichkeit.

Ansonsten besteht natürlich noch die Möglichkeit das Ganze bei grin.de (oder ähnlichen Anbietern) zu veröffentlichen.

Die Chance es mit einer gewöhnlichen Abschlussarbeit in ein Journal zu schaffen halte für sehr gering. Noch dazu müsste dann auch eine Kurzversion der Arbeit existieren. Ich glaube auch, dass die meisten Abschlussarbeiten der Fernstudenten zu "praktisch" sind und den wissenschaftlichen Ansprüchen nicht genügen. Wäre mal interessant zu erfahren, ob das schon mal gelungen ist.

An "meiner" Uni gab es beispielsweise an einigen Lehrstühlen die Chance, die Promotion nicht über eine klassische Abschlussarbeit zu erzielen sondern über eine bestimmte Anzahl an Veröffentlichungen in Journals. Auch eine Masterarbeit konnte so abgeschlossen werden. Da tritt der betreuende Professor aber als Autor auf, was die Chancen einer Veröffentlichung merklich erhöht. Theoretisch gab es diese Chance für jeden Studenten, praktisch nur für die absoluten Überflieger. Ich halte die Chancen für die Veröffentlichung insgesamt für sehr gering.

An "normalen" FHs schaffen es die Abschlussarbeiten ja meist immerhin in die Bibliotheken. Ist ja auch eine Art der Veröffentlichung.

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