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Forsos

Überlegung hier ... Überlegung da ... Welcher Studiengang darfs den werden?

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Hallo zusammen :)

ich hätte nicht gedacht, dass es so schwer sein könnte sich für ein Studiengang zu entscheiden. Zumindest konnte ich wenigstens die Fachhochschule eingrenzen. Die WHB solls werden. Zur Wahl stehen Informatik, Angewandte Informatik, Informations- und Wissensmanagement, Energieinformatik und Wirtschaftsinformatik.

Einen Grund Informatik zu wählen wäre für mich die Grundlage. Es ist nicht zu technisch, nicht zu bwl-lastig. Es werden halt die Grundlagen vermittelt. Eine Spezialisierung wäre somit noch offen. Sei es wieder als Fern- oder als Präsenzstudiengang.

Angewandte Informatik ist im Grunde Informatik mit einem Schuss Wirtschaft. Was vielleicht nicht verkehrt ist, wenn man auch eventuell in Richtung Projektleiter gehen möchte.

Informations- und Wissensmanagement ist halt interessant, weil es um das Verwalten von Wissen geht. Wie fängt man das Wissen ein und wie kann es sinnvoll weitergegeben werden. Ich merke es im Unternehmen selbst, dass wenn einige Personen im bestimmten Bereichen fehlen, es Probleme geben könnte. Aber so richtig kümmert sich keiner darum, dass Wissen entsprechend weiterzugeben. Ich weiß halt nur nicht, nach welcher Ausschreibung man suchen würde nachdem das Studium abgeschlossen ist. Da es mich interessiert, könnte man eventuell Informatik und das Zertifikat General Management – Informations- und Wissensmanagement verbinden.

Energieinformatik wäre zu der jetzigen Tätigkeit etwas ganz neues. Die Zukunft ist halt ohne Energie nicht machbar. Jedenfalls wenn es eine schnelle Zukunft sein soll. Welche Berufsmöglichkeiten mir danach öffnen würde wüsste ich momentan nicht. Hört sich jedoch auch sehr spannend an, wenn die Autohersteller, Häuser, Boote, etc. mit Strom versorgt werden. Vielleicht ist es doch nicht das richtige und nur ein kleiner Gedanke.

Wirtschaftsinormatik ... nicht das wahre ... Ich bin nicht so der BWL Typ. Deshalb ist es doch ein K.-o.-Kriterium.

Zu viele Wahlmöglichkeiten bringt zu viel durcheinander. Ein Studium begleitet einem auch mindestens drei Jahre + finanziell. Was mich noch zu einer Entscheidung abbringt, ist der Gedanke, dass so ein Studium eine Richtung festlegt und somit einige Türen verschließt. Dabei müsste ich vorher wissen, welche Türen damit gemeint sind. Meine aktuelle Beschäftigung ist System Engineer im HOST Umfeld. Die neue Welt (Java & Co.) liegt mir auch offen. Als Projektleiter bzw. Consultant könnte ich auch tätig werden. Einerseits macht mir die Softwareentwicklung Spaß. Andererseits denke ich auch, dass jüngere und bessere kommen werden. Ok... zurück zur Studienwahl. Gibt es vielleicht eine Instanz, die mir bei der Entscheidung helfen kann? Wie habt ihr euren Studiengang gefunden? War es auch so schwer? ^^

Mein Ziel ist es weiter zu lernen, beruflich weiterzukommen und weiterhin Spaß zu haben. So lange ich noch das Bedürfnis und die Möglichkeit habe nach etwas neues zu lernen, möchte ich das auch nutzen.

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Hallo Forsos,

ich würde mir ganz simpel zwei Fragen stellen, deren Beantwortung meistens allerdings nicht ganz so simpel sind:

1. Was ist Dein Berufsziel? Was würdest Du gerne konkret die nächsten Jahre beruflich tun, was erreichen wollen?

2. Was macht Dir Spaß? Ich denke, je mehr technische Aspekte Dir Spaß machen, desto geeigneter erscheint der Informatik-Bachelor im Vergleich zu Info- & Wissensmanagement

Energieinformatik: Hier sollte Dich natürlich der Energie-Bereich wirklich interessieren. Sonst macht der Studiengang ja keinen Sinn für Dich. Ich lese immer häufiger Stellenanzeigen für Positionen an der Schnittstelle IT und Energie für Beratungsfirmen, besonders in NRW.

Und wie Du sagst, Du könntest später einen allgemeinen Bachelor ergänzen um einen spezielleren Master. Genau dafür sehe ich dieses zweistufige System.

Viele Grüße,

Silke

Bearbeitet von schwedi

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Aloha,

die Entscheidung habe ich auch in den letzten Monaten getroffen. Meine Überlegungen waren in etwa:

Wirtschaftsinformatik: nicht schon wieder ein Studium mit Schwerpunkt BWL. Die Kenntnisse habe ich schon mehrmals nachgewiesen in meinem Lebenslauf und eine kaufmännische Stelle strebe ich auch nicht an.

Energieinformatik: Eine Branche, mit der ich noch nie in Berührung kam und deren Themen mich auch nicht interessieren. Warum sollte ich mich damit drei Jahre beschäftigen wollen? Es lernt sich bekanntermassen leichter, wenn man für ein Thema brennt.

Informatik: hat nur 180 CP. Da ich mir in späteren Jahren durchaus einen Master vorstellen kann, wollte ich mir das Türchen nicht durch eine zu niedrige Anzahl Credits voreilig verschliessen, bzw. unnötig verbauen.

Angewandte Informatik und Informations-und Wissensmanagement kamen in die engere Wahl. Bei Informatik haben mir die Schwerpunkte im späteren Studium nicht gefallen, bzw. die Wahlmöglichkeiten. Das Thema Wissensmanagement brennt mir jedoch schon seit Jahren unter dem beruflichen Nagel. Die Themenstellung, die du ja schon gut angerissen hast, finde ich superinteressant.

Seit Mitte Oktober bin ich nun für Informations- und Wissensmanagement eingeschrieben. Die ersten Einführungshefte zu dem Thema sind leider etwas sehr sperrig, sprich schlecht strukturiert, aber ich habe die Lust dennoch nicht verloren und freue mich schon auf dem Stoff in den nächsten Semestern.

Zum Schluss der Entscheidungsfindung hat mir gut geholfen, die einzelnen Module der beiden Studiengänge miteinander zu vergleichen. Gleiche Kursmodule habe ich aus meiner Übersicht gestrichen und mich nur mit den unterschiedlichen Inhalten und Möglichkeiten der Schwerpunktsetzung durch Wahlpflichtfächer beschäftigt. Dabei habe ich mich nicht nur mit den Inhalten beschäftigt, sondern auch mit der Anzahl der CP um ein Gefühl für die Wertigkeit des Stoffes zu bekommen.

Vielleicht bis bald an der WBH! :)

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So ... vor 2013 habe ich mich zwar schon entschieden, welcher Studiengang es sein soll, konnte jedoch die Anmeldung nicht versenden. Macht nichts :) bis auf die Gebührenerhöhung von angeblich paar Euro und das die Studieninhalte teilweise verschoben bzw. nun zwei Wahlpflichtfächer anstehen (anstatt ein Wahlpflichtfach), ist nichts neues hinzugekommen.

Man macht sich teilweise schon ganz verrückt je länger man mit der Entscheidung rum läuft. Unglaublich :laugh:. Ein paar Freunde haben mir jedoch die Entscheidung erleichtert und mir auch die Unsicherheit genommen. Das hat mir unglaublich viel geholfen. Locker bleiben, versuchen, Mut haben, Erfahrung sammeln, den Spaß nicht verlieren und dran bleiben :)

Probier es aus. Dann wirst du sehen, ob es dir gelingt oder nicht.

Manchmal muss man sich trauen, um neue Erfahrungen zu machen.

und weitere ähnliche Sätze ....

Dann noch ein Zitat von @chillie

Deine Ziele zurückschrauben. Auch wenn man als Fernstudent leicht das Superhelden-Syndrom bekommt, trägt kaum ein Superheld Strumpfhosen und hat Superkräfte. Irgendwo muss man einen Kompromiss eingehen.

Ich wollte auch alles und zwar sofort ... am Ende hab ich 2 Jahre mehr gebraucht und bin absolut zufrieden und glücklich... u.a. weil ich die Chancen im Job angenommen habe.

Wenn ich dran denke, ich hätte die berufliche Entwicklung für das Fernstudium geopfert... OBWOHL ich mich beruflich durch das Studium entwickeln wollte... wäre die totale Demotivation die Folge gewesen.

Wenn der Job das ist was du willst, finde eine Weg das Studium noch irgendwo rein zu bringen. Und aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, man kann auch mit wenig Motivation und wenig Aufwand zum Ende kommen.

Zum Studiengang Informatik habe ich aber eine Frage zu den Wahlpflichtfächer. Eines welches mich interessiert ist die "künstliche Intelligenz". Hoffentlich wird das nicht zu trocken ^^.

Hat jemand Erfahrungen in den anderen Fächern:

- Kommunikations- und Informationssysteme der Logistik

- Medienkompetenz

- Entwurf und Kommunikation eingebetteter Systeme

Ansonsten freue ich mich schon mal, dass ich die Entscheidung getroffen habe :thumbup:

Achja ... irgendwelche Tipps die ihr mir schon vorab mitteilen möchtet, die einem als (noch nicht) Fernstudenten helfen können? :D

Bearbeitet von Forsos

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