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Becky

LL.M. - Hagen oder Liverpool?

Empfohlene Beiträge

Becky

Hallo liebe Foren-User :)

Ich lese schon eine Weile im Forum mit und habe nun beschlossen, mich hier zu registrieren und selbst eine Frage zu stellen :)

Zurzeit studiere ich einen Bachelor of Science in Chemie an einer Präsenz-Universität und den Bachelor of Laws in Rechtswissenschaft an der FernUni in Hagen. Wenn ich die beiden Bachelor-Studiengänge abgeschlossen habe, sollen natürlich entsprechende Master folgen. Geplant ist ein Master of Science in Chemie an einer anderen Präsenz-Universität und ein Master of Laws. Mein Ziel nach den Master-Studiengängen ist die Ausbildung zum Patentanwalt.

Für den Master of Laws habe ich nun zwei in Frage kommende Anbieter entdeckt und wollte eure Meinung wissen: FernUni Hagen oder Uni Liverpool? Folgende Vor- und Nachteile habe ich schonmal für mich gefunden, vielleicht kann noch jemand was beisteuern :)

FernUni Hagen Pro:

- geringe Kosten

- kenne die Uni bereits

FernUni Hagen Contra:

- Schwerpunkt ist nicht wirklich wählbar, schon gleich gar nichts in die richtige Richtung

Uni Liverpool Pro:

- ausländischer Abschluss

- Schwerpunkt "Technology and Intellectual Property Law" geht absolut in die richtige Richtung

Uni Liverpool Contra:

- hohe Kosten (?)

- englische Sprache (CAE bestanden, englischsprachige Module in Deutschland laufen auch gut - aber das ist ein vollständiges Studium auf Englisch und im Ausland...)

Danke für die Antworten :)

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STREAMSURFER

Also ich kenne mich zwar nicht unbedingt mit rechtswissenschaftlichen Studiengängen aus, aber ist es nicht so, dass der Lerninhalt der University of Liverpool auf den englischsprachigen Raum abgestimmt ist? Gerade in Sachen Recht gibt es ja doch eklatante Unterschiede zwischen einzelnen Ländern. Deswegen bin ich mir nicht ganz sicher ob dir die University of Liverpool da für einen Patentanwalt in Deutschland sehr nützlich wäre.

Aber wie gesagt - sind alles nur meine Gedanken die mir da gerade zu diesem Thema kamen. Ich lass mich natürlich auch gerne aufklären :-)

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Rumpelstilz

- englische Sprache (CAE bestanden, englischsprachige Module in Deutschland laufen auch gut - aber das ist ein vollständiges Studium auf Englisch und im Ausland...)

Dazu kann ich dir vielleicht meine Erfahrung schildern: Ich mache einen Master in Pädagogik an der Open University. Davor habe ich das Advanced und das Proficiency gemacht. Ich würde sagen, mit dem Advanced ist es gut möglich, so ein Studium zu absolvieren. Durch die Fremdsprache dauern bei mir einige Dinge etwas länger, aber sie sind nicht unbedingt schwieriger. Ich würde mir aber unbedingt einen sprachlich fitten natives Speaker als proofreader suchen, um peinliche Fehler (Präpositionen etc.) zu eliminieren.

Aber noch ein Vorbehalt: Wenn du direkt vom deutschsprachigen Bachelor zum englischen Master wechselt, wird dich die Umstellung vermutlich härter treffen, da du das Fachvokabular in Deutsch beherrschst. Bei mir liegt der "Bachelor" fast 20 Jahre zurück.

Und STREAMSURFERs Bedenken teile ich aus, kenne mich aber in der Thematik auch nicht aus.

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svensuess

Generell würde ich erstmal klären ob für ein Anwalt nicht doch das 1. u. 2. Staatsexamen + Refendariat notwendig wäre und man dann einen speziellen Fachanwalt macht? Zudem UK is ja Common Law während wir in Deutschland Code Law haben.

Unter der Annahme das du dies wahrscheinlich schon getan hast: Englisch an der UoLiv ist machbar, dauert wie gesagt manchmal nur länger. Auf der anderen Seite kommt es im Recht ja noch mehr auf Details der Formulierung an... Wenn du willst kann ich dir den Link zu den Buchlisten zusenden, dann kannst du bei Google Books mal schauen wie schwer es für dich ist.


Der University of Liverpool - MBA International Business - Blog

Bei Interesse an einem Studium an der University of Liverpool würde ich mich freuen wenn ich euch "referren" dürfte - Wir sparen beide die Kosten für 5 Credit Points!

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Becky

Hallo!

Danke für eure Antworten. Über die Unterschiede des Rechts in den verschiedenen Ländern hatte ich noch gar nicht nachgedacht. Andererseits ist (im Rahmen der EU) auch der Beruf des Patentanwalts sehr international geworden - da könnten mir internationale Kenntnisse doch weiterhelfen, oder?

Wenn man Patentanwalt werden möchte, benötigt man ein naturwissenschaftliches Studium (Bachelor und Master an einer Universität) und ein Jahr Berufserfahrung. Danach macht man die Ausbildung zum Patentanwalt (26 Monate bei einem Patentanwalt, 2 Monate beim Deutschen Patent- und Markenamt und 6 Monate beim Bundespatentgericht) und führt nebenher ein Studium im Allgemeinen Recht durch.

Ich studiere aktuell schon Rechtswissenschaft aus Interesse und wegen der Vorteile. Erstens muss ich dann nicht mehr während der Ausbildung studieren und kann mehr Geld verdienen, zweitens wird die Ausbildung beim Patentanwalt um bis zu vier Monate verkürzt. Dazu reicht schon der Bachelor, der Master wäre dann praktisch nur oben drauf für mich.

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svensuess

Deiner internationalen Argumentation folgend hättest du die eine Rechtstradition ja mit dem Bachelor of Laws in Hagen abgedeckt, und würdest mit dem LLM in Liverpool dann die andere Rechtstradition in dein Portfolio aufnehmen, beweisen das dein English gut genug ist in einer Fremdsprache zu studieren, internationale Kontakte knüpfen und den Schwerpunkt wählen den du willst...

ABER: Ich will hier nur Denkanstösse geben, gerade bei diesen "freien" Berufen wo die Zugangsregelungen durch diverse selbstständige Kammern festgelegt werden würde mein Hauptaugenmekr darauf liegen die Zulassungsvoraussetzungen für mein gewünschtes Feld zu erfüllen. Bringt ja nichts wenn du in Liverpool studierst, dies aber nicht dazu führt das du als Patentanwalt zugelassen wirst. Dann würde ich versuchen Kontakte in dem Bereich zu knüpfen um mal zu horchen welche Kombination generell dich Chancen auf einen Arbeitsplatz erhöhen würde. Da wir hier leider keine Experten sind können wir ja nur Hinweise auf der Basis unseres "Bauchgefühls" geben, vielleicht sieht die Realität ganz anders aus?


Der University of Liverpool - MBA International Business - Blog

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Martin Macke

Ich würde es so einschätzen, dass die Berufsaussichten nach erfolgreicher Patentanwaltsausbildung sehr gut sind.

Sowohl der Bachelor als auch der Master in Law sind da dann nur noch nice to have. Die Argumentation einmal das europäische Recht und dann noch das Common Law abzudecken kann ich gut nachvollziehen. Ich denke aber auch, dass die Workload bereits jetzt schon recht hoch ist, beim MAster dürfte diese noch weiter ansteigen.

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