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KanzlerCoaching

Lichtlein, die Dritte - Ist Coaching irgendwie was Unanständiges?

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KanzlerCoaching

Hallo zusammen!

In der ersten Woche habe ich den Verlauf der Diskussion beobachtet:

http://www.fernstudium-infos.de/bewerbung-und-vorstellungsgespraech/32481-die-sache-mit-lichtlein-brennen-anfangen.html

In der zweiten Woche habe ich mitgelesen und ab und zu kommentiert:

http://www.fernstudium-infos.de/bewerbung-und-vorstellungsgespraech/32513-die-lichtlein-brennen-weiter-teil-2-a.html

Und in der ganzenZeit habe ich mir verschiedene Male überlegt, was denn an der Adventsaktion in diesem Jahr so seltsam ist und ob ich die Aktion vielleicht abbrechen sollte.

Ist die Fragestellung so langweilig?

Gibt es keinen Bedarf an individueller Beratung?

Vermutet man Fallstricke hinter diesem Gewinn?

Ist am Ende der mögliche Gewinn - eine kostenlose Coachingsitzung - etwa irgendwie .... unanständig?

Fragen über Fragen! Fakt ist, dass die letzten beiden Wochenthreads viele Aufrufe haben, jedoch wenig Wortmeldungen. Auch wenige "Ich will in den Lostopf!" Gemessen an denen des letzten Jahres, wo es um die Verlosung meines Buches ging.

Daraus ergibt sich hier und heute meine letzte Frage:

Was macht es so schwer zu sagen "Ja, ich suche externe Unterstützung bei der Lösung meiner Fragen!" Denn es ist wirklich so - kaum einer gibt es öffentlich zu, wenn er Coaching in Anspruch genommen hat!

Wortmeldungen sind willkommen! Auch solche, die nur sagen "Ja, ich will"!

;)

Auslosung ist am vierten Advent. Gewinne können auch verschenkt werden!

Bearbeitet von KanzlerCoaching

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werkstattschreiber
Ist die Fragestellung so langweilig?

Gibt es keinen Bedarf an individueller Beratung?

Vermutet man Fallstricke hinter diesem Gewinn?

Ist am Ende der mögliche Gewinn - eine kostenlose Coachingsitzung - etwa irgendwie .... unanständig?

Unanständig ganz sicher nicht! Ehrenwert schon fast, da Sie eine Ihrer kostbaren Stunden "verschenken".

Ich kann nur für mich sprechen: Ich hätte ein paar Schwierigkeiten, weil es ja ziemlich in den sehr eigenen und privaten Bereich hineingeht. Ein Buch zu gewinnen, ist dann doch etwas anderes.

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sasa

Da stimme ich werkstattschreiber voll und ganz zu! Über ein Buch freut man sich, kann es bei Bedarf lesen und an Bekannte und Freunde empfehlen, ohne sich darüber einen Kopf machen zu müssen. Auf ein (Telefon-) Coaching hingegen muss man sich vorbereiten, man muss sich ernsthaft mit seinen Schwächen und Problemen auseinandersetzen und kann sich nicht mal eben abwenden oder das Buch weglegen, wenn es unangenehm wird. Gerade wenn viele persönliche Dinge einbezogen werden.

Aber unanständig ist es deswegen nicht, nur die Hemmschwelle vielleicht etwas höher?


MBA Sportmanagement (Uni Bayreuth) seit SS13

B.A. Sportmanagement (FH Erding) WS 09 - WS 12/13

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Hedda Marie

Hallo Frau Kanzler,

ich finde Ihre Fragestellungen keineswegs langweilig. Dass das Interesse an dieser oder jenen Fragestellung nicht so hoch ist, liegt sicherlich auch am persönlichen Interesse eines jeden bzw. am persönlichen "Betroffen-Sein", d.h. der Bedarf ist bei dem einen groß, bei dem anderen gar nicht vorhanden.

Fallstricke habe ich persönlich keine vermutet :). Und auch der mögliche Gewinn ist in meinen Augen nicht unanständig, sondern wie werkstattschreiber schon schrieb, sogar ehrenwert.

Warum ist es schwer zu sagen, dass man externe Hilfe in Anspruch nehmen will?

Vielleicht denkt man, dass man "DAS" (was auch immer es ist) schon irgendwie alleine schaffen muss/sollte. Dass man Hilfe benötigt, ist auch ein Eingeständnis vor einem selbst, dass man alleine zunächst hilflos/ratlos ist. Vielleicht ist es (falscher) Stolz?

Die Skepsis vor dem Unbekannten, der Gedanke "was soll mir ein Fremder bei meinen innersten Konflikten helfen können" spielt auch eine Rolle (zumindest für mich). Angst sein Innerstes preiszugeben, schwach zu sein wo man doch immer so stark sein will.

Vielleicht halten wir uns selbst eben gerne für "die alleinigen Macher unseres Glücks" und stellen es nach außen auch gerne dar, dass wir uns im Griff haben, weswegen wohl auch einige nicht dazu stehen und sagen: Ja, ich habe Coaching in Anspruch genommen. Es zuzugeben trübt vielleicht den perfekten Schein.

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KanzlerCoaching

Also, ich kann alle Leser und eventuellen Gewinner beruhigen:

Es ist nur eine Stunde! Nicht mehr und auch nicht weniger. Da hält sich in der Regel die persönliche Betroffenheit in Grenzen, wenn man nicht ganz nah am Wasser gebaut hat oder so über den Stehkragen hin in Schwierigkeiten steckt, dass man schon beim Dranticken in Tränen ausbricht.

Ein Coachinggespräch dreht sich natürlich auch schon mal um innere Konflikte, aber doch bezogen auf ein Sachthema. Und noch eins ist Erfahrung: Es wird auch gelacht dabei. Sogar ziemlich regelmäßg!

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Martin Macke

Es ist nicht unanständig, und ja, ich will in den Lostopf.

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werkstattschreiber

Hallo Frau Kanzler,

anders gefragt: Was kann man in einer Stunde beackern?

An „nah am Wasser gebaut“ habe ich gar nicht gedacht. Ich habe auch keine Probleme mit „fremden“ Menschen in Kontakt zu kommen, aber wenn es um solche Dinge wie Beruf, Lebenslauf, letzter, aktueller oder nächster Job (usw.) geht, müsste man doch einiges von sich preisgeben.

Macht man das in der ersten Coaching-Stunde, die ja auch die Letzte ist?

Ich habe das Gefühl, dass die Hemmschwelle einfach höher ist, als bei anderen Gewinnen, wie z. B. bei einem Buch, einem Blumentopf, etc.

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xscythex

Kann auch nur für mich sprechen. Bei einem Buch hätte ich mich gerne beteiligt. Ein Coaching hingegen reizt mich einfach nicht. Nicht, dass ich es nicht als sinnvoll erachten würde, aber speziell für mich sehe ich da momentan keinen Bedarf etwas zu bearbeiten bzw. irgendeine Möglichkeit daraus etwas zu ziehen. Würde mir eine grundlegende Veränderung bevorstehen, sehe es anders aus, aber so wäre es einfach nur verschwendete Zeit, die ein Anderer sicher besser umsetzen könnte. Daher ein klares Nein zum Lostopf.


"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen." (Mark Twain)

Gesundheits- und Krankenpfleger

Student Pflegemanagement (B.A.) HFH

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JudithBK

Mir ist bewußt, wie wichtig die Außenperspektive oft ist. Ich habe mir in den letzten Jahren da regelrechte Beratungsnetzwerke aufgebaut - an meinem Arbeitsplatz und darüber hinaus. Die nutze ich gerne, und ich merke auch ganz praktisch, daß das was bringt.

Die Menschen, die mir dort zur Seite stehen, haben dabei sicherlich eigene Interessen, aber keine finanziellen. Bei Ihnen dagegen ist klar, das hier ist WERBUNG. Sie haben ein PRODUKT, das Sie hier VERKAUFEN wollen. Bei dieser Aktion frage ich mich: "Warum will sie dieses Produkt auf diese Art bewerben?" Und die Antwort, die ich mir selber gebe, erweckt wenig Vertrauen in mir. Beratung/Coaching/Mentoring (ja, ganz unterschiedliche Dinge, ich weiß) sind Vertrauenssache. Und Vertrauen wiederum ist eine hochsubjektive Sache. Mich persönlich schrecken solche Aktionen ab, andere dagegen mögen eine ganz andere Reaktion darauf zeigen.

Deswegen: Dieser Beitrag ist eine inhaltliche Antwort, keine Teilnahme an der Verlosung.

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wasserfall

Das Thema Coaching ist für mich vorbelastet durch

- unfähige Führungskräfte, die durch ein erzwungenes Coaching nicht besser wurden

- Günstlinge, die überhaupt erst durch Coaching in der Lage waren, Führungsaufgaben wahrzunehmen

In meiner Wahrnehmung ist Coaching dadurch eine angeordnete Maßnahme zur Krisenabwehr - nicht sonderlich positiv.

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