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sasa

FUH in der Schweiz - Psychologie mit klinischer Psychologie

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Hallo,

ich bin gerade aus allen Wolken gefallen - mag aber sein, dass ich irgendein K.O. Kriterium übersehen habe.

In einem anderen Thema kam der schweizer Ableger/ Kooperationspartner der Fernuni Hagen zur Sprache, der mir bisher völlig unbekannt war. Im Grunde werden dort die selben Studiengänge angeboten, allerdings einmal die (mir bekannte) Hagener Variante, und einmal eine schweizer Variante. Und im Studiengang Psychologie ist dort tatsächlich die klinische Psychologie enthalten, um die in Hagen alle betteln.

Habe ich jetzt irgendwelche wichtigen Aspekte übersehen? Ansonsten wundert es mich, dass nicht alle diese Variante belegen!

EDIT: hier ist der Link zum Studiengang...

EDIT Nr. 2: ok ich sehe: höherer Preis, 5 Vorlesungen pro Semester (präsenz), Prüfung scheinbar in Bern. Aber wenn man unbedingt in die Schiene will, warum nimmt man das nicht in Kauf?

LG Sandra

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Hallo Sandra,

auf jeden Fall eine interessante Information, die mir bisher auch nicht bekannt war.

Was mir auf der Detailseite zu diesem Modul auffällt ist, dass es scheinbar keine Studienhefte dazu gibt, sondern lediglich auf ein Fachbuch verweisen wird. Dazu heißt es: "Die selbstständige Lektüre wird ergänzt und begleitet durch Hausaufgaben, Online-Übungen und –Betreuung." Und hinzu kommen die bereits von dir genannten fünf Präsenzveranstaltungen.

Fraglich ist natürlich auch noch, ob zum Beispiel deutsche Studierende in den Studiengang aufgenommen werden können, wie vergleichbar der Abschluss dann zu einem Psychologie-Abschluss einer deutschen Hochschule ist usw. Aber auf jeden Fall erstaunlich, dass bisher niemand auf dieses Angebot aufmerksam geworden ist.

Vielen Dank für deinen Hinweis!

Beste Grüße

Markus

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Doch, das Angebot ist relativ "bekannt" - zumindest hatte ich schon an anderer Stelle, ich glaube im moodle-Forum der FernUni, darüber gelesen. Der Knackpunkt für viele Studenten ist anscheinend der recht hohe Anteil an Präsenzen. Für mich persönlich wäre das auch nicht umsetzbar, "ständig" in die Schweiz fahren zu müssen.

Ansonsten wundert es mich, dass nicht alle diese Variante belegen!

Naja, es sind ja nicht wirklich alle an der klinischen Richtung interessiert. Viele sind im AO-Bereich sehr glücklich, mich persönlich interessiert z. B. Forschung, Pädagogische und Rechtspsychologie mehr. Die klinische Psy. interessiert mich nur am Rande, von daher würde ich keineswegs den Aufwand mit der Schweiz in Kauf nehmen wollen.

Viele Grüße,

Manuela

Bearbeitet von Inkadye

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Im Grunde werden dort die selben Studiengänge angeboten, allerdings einmal die (mir bekannte) Hagener Variante, und einmal eine schweizer Variante. Und im Studiengang Psychologie ist dort tatsächlich die klinische Psychologie enthalten, um die in Hagen alle betteln.

Das ist eben gerade keine Variante des Hagener Studiengangs, sondern ein eigener (schweizer) Studiengang, der parallel angeboten wird. Er hat eine völlig andere Modulaufteilung, andere Dozenten usw.

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Ich hatte auch schon mal überlegt, für die Fernuni Schweiz ein eigenes Unterforum einzurichten. Aber andererseits sind die Studiengänge dann doch wieder recht stark mit der FernUni Hagen verwebt und auch in dem Psychologie-Studium der Schweizer gibt es ja viele Überschneidungen in den Modulen, die vermutlich aus Hagen übernommen werden.

Aber als Material primär auf ein Buch zu setzen, scheint mir didaktisch schon recht problematisch. Auch wenn das ggf. durch die Präsenzen etwas abgemildert werden kann.

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Eine interessante Information.

Das würde also heißen, es gibt grundsätzlich vom "Kooperationspartner" der FU Hagen schon ein ausgefeiltes Modell für Studenten, die die klinische Psychologie brauchen/haben wollen.

Hmm, aber was hindert Hagen daraun, das Modell einfach für Deutschland zu übernehmen?

Gerade in Zeiten angeblichen Psychotherapeutenmagels sollte doch hier eigentlich gehandelt werden.

Für das Modell in der Schweiz bleibt für mich noch offen, ob der BDP den Studiengang auch für eine evt. Mitgliedschaft anerkennt.

Auf der Seiten der BPD konnte ich nur "deutsche" Studiengänge finden.

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Gerade in Zeiten angeblichen Psychotherapeutenmagels sollte doch hier eigentlich gehandelt werden..

Wer hat denn diesen Mangel diagnostiziert?

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Hallo,

also für einige der deutschen Studenten, scheine ich da doch ein Hindernis gefunden zu haben.

Zulassungsreglement:

Unter "B. Länderspezifische Zulassungsbedingungen bei Anmeldungen mit ausländischen Bildungsnachweisen" finden sich für Deutschland folgende Vorraussetzungen:

- Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife UND Studienplatznachweis bei deutschen NC-Fächern.

Und weiter findet sich hier:

"Ich besitze einen ausländischen Bildungsnachweis. Berechtigt dieser zum Studiengang Bachelor of Science in Psychology?

Der Studiengang steht auch Personen offen, welche über einen ausländischen Bildungsnachweis verfügen. Der Bildungsnachweis muss allerdings einer Schweizerischen Maturität gleichwertig sein. Nicht jedes im Ausland erworbene Reifezeugnis berechtigt automatisch zum Studium an einer Schweizer Universität.

Allenfalls ist neben dem ausländischen Reifezeugnis der Nachweis eines Studienplatzes im Herkunftsland zu erbringen; eventuell ein Reifezeugnis mit einem bestimmten Mindestnotendurchschnitt."

Es scheint so, dass man wohl die NC-Problematik nicht umgehen kann.

Viele Grüße,

Niri

Bearbeitet von Niri

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@Markus

Ich kenne das erwähnte Lehrbuch nun nicht, aber wenn es wirklich gut gemacht ist und auch für ein "erweitertes" Selbststudium etwa in Präsenzstudiengängen geeignet ist, dann könnte das schon klappen. Dann lohnt sich vielleicht gar nicht die Mühe, dazu noch einen "echten" Studienbrief zu verfassen, wenn alles schon gut verständlich in diesem Lehrbuch präsentiert wurde.

Und wie ich sah, umfasst das Werk wohl 1200 (!) Seiten - daraus müsste man dann ja in etwa 12 Lehrbriefe à 100 Seiten basteln. Das wirkt u.U. von der Stoffmenge her noch ein wenig beängstigender. ;)

Viele Grüße

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Folgende Info habe ich gestern auf dem Anmeldeformular gefunden:

"Beispielsweise haben Personen, welche ihren Bildungsnachweis in Deutschland erworben haben, neben dem Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife auch den Nachweis eines Studienplatzes in Psychologie in Deutschland zu erbringen (anzufordern direkt via deutsche Anbieter-Universität (ausgenommen Studienplatz an der

Fernuniversität in Hagen))."

Somit hat sich das dann sowieso erledigt, weil wer fängt ein Fernstudium an, wenn er auch an einer Präsenzuni zugelassen wurde?

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