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Fernstudienakademie

Was bringen Lehrgänge, bei denen man sich gar kein Zertifikat erarbeiten kann?

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Hallo Foristi

Markus Jung bloggt ja derzeit über eine Online-Veranstaltung, die sich um das Thema MOOCs dreht.

Laut Markus gibt es bei dieser Lernform eine Menge Kurse, an denen man ohne Registrierung oder Anmeldung teilnehmen kann, in denen es aber dementsprechend auch wohl keine "echten" Prüfungen und keine Zertifikate/Zeugnisse gibt.

Was bringen Eurer Meinung nach (vor allem im deutschsprachigen Raum) solche "zertifikatslosen" Weiterbildungen? Was sind sie z.B. im Berufsleben oder an der Uni wert? Oder genügt es eigentlich, dass man sich neues Wissen drauf schafft, auch wenn man dafür kein Zeugnis erhält?

Wie ist da Eure Meinung? Danke für Euren Input!

Viele Grüße

Bearbeitet von Fernstudienakademie

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Ich persönlich finde solche Angebote vor allem dann wertvoll, wenn Sie für meinen eigenen Studiengang und/oder meine berufliche Tätigkeit nützlich sind. Z.B. wenn man die Gelegenheit erhält, ein Modul/Thema, das im eigenen Studiengang vielleicht nicht so gut erklärt wird, von anderer Seite noch einmal erklärt bekommt.

Ansonsten bin ich durchaus vielseitig interessiert und finde es auch gut, mal über den eigenen "Tellerrand" zu schauen und sich mit Themen zu beschäftigen, mit denen man sonst nicht direkt zu tun hat und die auch keinen unmittelbaren Nutzwert haben und würde das auch ohne Zeugnis/Zertifikat machen. An Präsenzhochschulen geht man ja zuweilen auch zu öffentlichen Ringvorlesungen usw. an anderen Fachbereichen, einfach aus Neugier.

Längerfristige Weiterbildungen würde ich allerdings auch nur ungern "besuchen", wenn es dafür kein Zertifikat gibt. So etwas sollte sich auf vielleicht maximal 3-4 Stunden Dauer beschränken und in sich abgeschlossen sein, damit es für mich interessant ist.

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Ich lerne relative viel, ohne dass es dafür ein Zeugnis, Zertifikat o.ä. gibt. Der Übergang zwischen Hobby, Allgemeinbildung und beruflicher Weiterbildung ist hier fliessend.

Deutschland ist extrem "Abschlussgläubig". Für alles braucht man ein Papier, auf dem steht, was man gemacht hat. Oft ist das sicher sinnvoll. Allerdings führt es auch zu einer "Abschlussflut": für jeden dummen Kurs (um es überspitzt auszudrücken) wird ein Abschlusszertifikat ausgestellt.

Meiner Meinung nach qualifiziert man sich auch durch Wissen, Können und Tätigkeit.

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Grundqualifikationen würde ich nicht "scheinlos" erwerben. Aber für Vertiefungen oder Erweiterungen von Themen sind solche Kurse sicher auch ohne Zertifikat nützlich. Man müsste sich dann die Mühe machen, auf einem Extrablatt solche erworbenen Kenntnisse kurz zu beschreiben z.B. durch Benennung der Lehrinhalte etc.

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Hallo

Danke schon mal für Euer Feedback.

Was haltet Ihr in diesem Zusammenhang vom "Profil-Pass", in dem - unter Anleitung eines dafür zertifizierten Coachs - schriftlich fixiert wird, welche Fähigkeiten z.B. ein Arbeitnehmer hat. Dabei geht es ausdrücklich auch um solche Fähigkeiten, die sich nicht mit Hilfe eines Zertifikats nachweisen lassen.

Viele Grüße

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Dieses Profil-Pass schaut ja recht gut aus. Ein ähnliches Konzept verfolgt ja die Engineering Card. Sind denn solche Tools nicht nur was für Personen, die sich verändern wollen? Was bringt mir das, wenn ich seit 20 Jahren im gleichen Betrieb bin? Bekommt man so dann evtl. eine Handhabe um auch in der Firma neue Aufgabengebiete zu erschließen?

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Hallo

Danke schon mal für Euer Feedback.

Was haltet Ihr in diesem Zusammenhang vom "Profil-Pass", in dem - unter Anleitung eines dafür zertifizierten Coachs - schriftlich fixiert wird, welche Fähigkeiten z.B. ein Arbeitnehmer hat. Dabei geht es ausdrücklich auch um solche Fähigkeiten, die sich nicht mit Hilfe eines Zertifikats nachweisen lassen.

Viele Grüße

Nichts!

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Weil der Profilpass auch nur eine Selbstauskunft ist und kein auch noch so zertifizierter Trainer sicherstellen kann, dass die darin gemachten Angaben stimmen.

Weil so etwas jeder selber und auf seine Jobanforderungen hin selbst entwickeln kann.

Weil mit der Zertifizierung eines Coaches zu diesem Thema eine Objektivität und ein Wahrheitsgehalt vorgegaukelt wird, der so nicht extistiert.

Weil damit nur der Zertifizierungsmarkt angeheizt wird.

Weil damit Bewerbern vorgegaukelt wird, dass sie damit ein wirklich relevantes Dokument vorliegen hätten.

Noch mehr?

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