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Cassandra

BA Politikwissenschaft, Verwaltungswissenschaft, Soziologie - machbar?

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Hallo zusammen,

war lange nicht hier, aber alle Täter kehren zum Tatort zurück :blushing:

Ich bitte um eure Einschätzung: Ich habe nach 3 Jahren das VWA-Studium beendet und bin nun in der Findungsphase, was ich beruflich noch verändern kann. Über die Anerkennung des VWA-Studiums will ich hier nicht weiter eingehen, darüber wurde schon allzuviel berichtet ;) Ich habe immernoch nicht den Wunsch aufgegeben, doch ein "richtiges" Studium zu absolvieren, von daher informiere ich mich wieder über den Bereich Fernstudium. Ich bin nun bei der FernUni Hagen auf den Studiengang BA Politikwissenschaft, Verwaltungswissenschaft, Soziologie (BAPVS) gestoßen, der für mich sehr interessant klingt (arbeite im Öffentlichen Dienst und daher wäre Wirtschaftswissenschaft nur meine zweite Wahl). Ich würde mich freuen, wenn jemand, der den Studiengang schon belegt hat, mir einige Erfahrungen schildern könnte. Wie sind die Module zu schaffen? Ich würde gern Teilzeit studieren, da ich Vollzeit arbeite, allerdings erscheinen mir 12 Semester im Teilzeitstudium sehr viel und abschreckend. Vollzeit ist aber doch kaum zu schaffen, oder? Wie wird der Studiengang allgemein aufgefasst? Wäre für jedes Feedback sehr dankbar!

LG Cassandra

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Hallo Cassandra,

es ist unwahrscheinlich, dass Vollzeit-Fernstudium berufsbebgleitend zu schaffen. Wenn du sehr gut bist, wirst du vielleicht mit etwas weniger als 12 Semestern auskommen, aber ich würde an deiner Stelle besser nicht davon ausgehen. Speziell zu diesem Studiengang habe ich jetzt auch noch nicht so viel von Studierenden gehört, aber allgemein ist das Studium an der FernUni sehr anspruchsvoll und der Aufwand sollte keinesfalls unterschätzt werden.

Viele Grüße

Markus

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Hallo Cassandra,

sieh dir doch mal mein Blog an (Link siehe unten). Man muss schon wirklich viel Zeit ins Studium stecken, wenn man eine gute Abschlussnote erzielen will. Weniger als 12 Semester in Teilzeit erscheint mir da recht unrealistisch. Für Fragen stehe ich gerne hier (per PN) oder über mein Blog zur Verfügung.

Gruß

Flo

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Hallo Cassandra,

als Student kurz vor dem Abschluß gebe ich Dir eine von Markus Jung abweichende Antwort.

Meiner Ansicht nach ist es möglich, den Studiengang neben dem Beruf in signifikant geringerer Zeit als den 12 Semestern zu schaffen.

Allerdings nur wenn Motivation, Begabung, Konzentration auf das Wesentliche (Kunst des Weglassens) und gutes Zeitmanagement vorausgesetzt werden können.

Einige Tipps:

Das Modul B2 enthält den Studiengang (jedenfalls was die Politikwissenschaft betrifft) im Kleinen. Wenn Du mit Arbeitsmaterialien des Moduls und der dazugehörenden Klausur gut zurechtkommst, solltest Du fachlich keine großen Probleme bekommen. Zum Modul gehört in der Regel ein (freiwilliges) Präsenzseminar mit etwa 30 Teilnehmern. Nimm daran teil und vergleiche Dich mit den anderen. Ziehe dafür die grottenschlechte Hälfte der Teilnehmer ab und betrachte die Übriggebliebenen. Wenn Du da mindestens zum Mittelfeld gehörst (das ist nicht schwer) hast du sehr gute Chancen das Studium zu packen.

Das nicht umgehbare Statistikmodul ist für viele ein echtes Problem (für mich war es das sicher). Jedoch sind die Arbeitsmaterialien sehr gut verständlich und die Klausur ist fair. Wenn Du zu denen gehörst, die vor Zahlen und Formeln keine Angst haben, ist es vermutlich ein Klacks. Zu schaffen ist es auch für die anderen, ich habe dafür aber zwei Semester gebraucht.

Vermeide die schwierigen Module Wirtschaftswissenschaft und Rechtswissenschaft. Die sind arbeitsintensiv, zeitfressend und undankbar in der Benotung, wirken auf Arbeitgeber wohl aber positiv. Da Du einen VWA-Studiengang hinter Dir hast, frage nach Anerkennungsmöglichkeiten. Rewi ist mit Arbeit zu schaffen, Wiwi habe ich wohlweislich nicht erst versucht, Dir würde es (VWA) vielleicht leichtfallen. Die Arbeitsmaterialien jedes beliebigen Moduls kannst Du Dir vor Belegung zur Ansicht ins nächste Studien- oder Regionalzentrum kommen lassen.

Nicht jedes Modul fällt Dir gleichschwer. Wenn Du etwa 3-5 Module gleichzeitig belegst (für Vollzeitstudenten werden zwei angeraten) kannst Du, wenn Du merkst dass es gut läuft "auf Vorrat" Scheine machen. Ist natürlich auch eine Geldfrage.

Die Noten sind ein Problem. Die Zeit zu unterschreiten und hervorragende Noten einzufahren dürfte schwierig sein. Wenn Du aber strategisch vorgehst und bereit bist einen Dreier-Durchschnitt zu akzeptieren, spart das natürlich sehr viel Zeit.

In der BA-Arbeit könntest Du dann zeigen, dass Du eine bessere Note als den Dreier erreichen kannst. Jedoch: Um im Master weiterzustudieren brauchst Du im Bachelor oder (!) im Gesamtdurchshnitt mindestens eine 2,5,- um zu einer anderen Uni zu wechseln eher 2,0. Die von mir vorgeschlagene Strategie ist also risikoreich.

Das Grundproblem ist, dass niemand Dir vorher sagen kann, wie Du mit den Modulen zurechtkommst, ob Du eine der besseren oder der schlechteren Studentinnen sein wirst, ob Du gute Nerven hast, auch mal einen Durchfaller bewusst zu riskieren etc.

Das musst Du selber herausfinden. Das Einführungsmodul und das Modul B2 sind für einen Überblick gut geeignet. Wenn des dort gut klappt, hast Du eine reelle Chance schneller als der Durchschnitt zu sein.

Viel Glück

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Wenn Noten keine Rolle spielen, kann man es sicher schneller schaffen.

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