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sincere

Wie hoch ist die Durchfallquote?

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Ich sehe gerade dass sich beispielsweise für Psychologie cirka 14.000 eingeschrieben haben, aber nur 23 (!) bestanden haben - woran liegt das? ?

Bearbeitet von sincere
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Was bestanden? Ein Modul, den Bachelor!?

Ich nehme mal an, du meinst den Bachelor-Abschluss - nun ja, dies ist erstmal ziemlich einfach zu erklären: Die erste Kohorte ist gerade erst fertig geworden, und damals gab es eben noch nicht so viele Teilnehmende.

Ich denke, in den nächsten Semestern wird die Häufigkeit der Abschlüsse eines Semesters steigen. Derzeit wird z. B. heftig diskutiert, weil es augenscheinlich nicht genug Betreuungskapazitäten für die Abschlussarbeiten gibt.

Generell ist es aber so, dass es nur ein geringer Prozentsatz aller eingeschriebenen Studenten bis zum Abschluss schafft, allerdings liegt das wohl weniger an der Schwierigkeit der Module. Die schwierigsten Module in Psy. haben eine Durchfallquote von maximal 40 %, die meisten Module haben jedoch wesentlich weniger.

Gruß,

Manuela

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Wo genau hast Du denn die Zahlen her? Auf welchen Zeitraum beziehen sich diese Zahlen?

Es ist auf jeden Fall so, dass die FernUni eine Universität ist und keine Fachhochschule. Dementsprechend sind die Anforderungen im Vergleich schon recht hoch. Vielleicht sogar manchmal noch etwas höher als in vergleichbaren Studiengängen an Präsenzuniversitäten.

Wenn es da aber so ein eklatantes Mißverhältnis gibt zischen jährlichen Einschreibungen und jährlichen Abschlüssen, dann ist das sicherlich auch darauf zurückzuführen, dass viele das Studium einfach mal ausprobieren. Die günstigen Studiengebühren laden ja dazu ein. Und vielen wird dann sicherlich erst bewusst, welchen Aufwand das Studium an der Fernuni wirklich bedeutet und viele geben dann relativ schnell wieder auf.

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@Inkadye :

Du sagst "damals gab es eben noch nicht so viele Teilnehmende." dabei sind meine Zahlen von 2011. Was hat sich seit dem getan? Wie wirken sich mangelnde Betreuer auf die Abschlussarbeiten aus? Die können ja Leute nicht durchfallen lassen (das worum es hier geht) weil die nicht genug Leute haben. Seltsame Argumentation.

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Die Durchfallquote im Bereich Wirtschaftswissenschaften liegt in den A-Modulen (Grundlagenmodule, welche Pflicht sind) bei regelmäßig 40-50%. Innerhalb der Wahlpflichtmodule sind die Durchfallquoten meist geringer, hier finden sich auch Module, die weniger als 20% Durchfaller haben.

Generell scheidet der Großteil der Studis schon in den ersten Semestern wieder aus, da das Niveau sich teils deutlich von dem unterscheidet, was an privaten Fernhochschulen gelehrt wird. Jedoch unterscheiden sich die Inhalte der Fernuni Hagen WiWi kaum von dem eines klassischen Präsenzstudiums. Vor allem die mathematischen Kenntnisse sind in Hagen wesentlicher Bestandteil, was wohl auch ursächlich für die hohe Abbruchrate ist. Tatsächlich machen wohl nur ca 5-15% der WiWis in Hagen auch den Abschluss Diplom bzw. Bachelor.

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Du sagst "damals gab es eben noch nicht so viele Teilnehmende." dabei sind meine Zahlen von 2011. Was hat sich seit dem getan? Wie wirken sich mangelnde Betreuer auf die Abschlussarbeiten aus? Die können ja Leute nicht durchfallen lassen (das worum es hier geht) weil die nicht genug Leute haben. Seltsame Argumentation.

Was sich seit dem getan hat? Naja, es melden sich jedes Semester mehr Studierende an.

Wenn ich die Zahlen richtig interpretiere, dann waren im B. Sc. Psy. zum WS 2008/2009 insgesamt 3272 Studierende eingeschrieben. Von diesen haben 23 im Jahr 2011 erfolgreich ihre BA geschrieben. Dies bedeutet aber keineswegs, dass so viele durchgefallen sind, sondern einfach nur, das recht wenige bis zur Abschlussarbeit überhaupt kommen. Viele hören schon in den ersten beiden Semestern aus verschiedensten Gründen wieder auf.

Mal als Beispiel: Als ich die M1-Klausur geschrieben habe, wurden gerade mal ~1400 Klausurschreiber gezählt. In M2 waren es sogar nur knapp ~1100 und diese Zahlen sinken von Semester zu Semester immer weiter.

Wie kommst du eigentlich darauf, dass aufgrund einer erschöpften Betreuungskapazität Studierende "absichtlich" durchfallen? Diese Argumentation stammt definitiv nicht von mir - im Gegenteil, ich wollte nur damit aufzeigen, dass in diesem Semester aufgrund der gestiegenen Studierendenzahlen eben mehr Studierende zur BA gelangen als noch 2011.

Hoffe es wird nun klarer...

Gruß,

Manuela

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Wenn ich die Zahlen richtig interpretiere, dann waren im B. Sc. Psy. zum WS 2008/2009 insgesamt 3272 Studierende eingeschrieben. Von diesen haben 23 im Jahr 2011 erfolgreich ihre BA geschrieben. Dies bedeutet aber keineswegs, dass so viele durchgefallen sind, sondern einfach nur, das recht wenige bis zur Abschlussarbeit überhaupt kommen. Viele hören schon in den ersten beiden Semestern aus verschiedensten Gründen wieder auf.

Einige Leute haben sich sicher auch einfach mehr Zeit gelassen. So ein Studium in Hagen kann schon mal etwas länger dauern ;) .

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Man sollte hier vielleicht noch mal zwischen der Abbrecher- und der Durchfallquote unterscheiden. Die Abbrecherquote, d. h. der Anteil derer, die sich einschreiben und in Hagen das Studium nicht abschließen, ist relativ hoch. Die Ursachen dafür wurden bereits benannt, jedenfalls liegt es nicht unbedingt daran, dass es die Leute intelektuell nicht schaffen würden. Als Durchfallquote würde ich jetzt mal den Anteil derer nennen, die wegen "endgültig nicht bestanden" exmatrikuliert werden. Der Anteil dieser ist verschwindend, jedenfalls gilt das für die "traditionellen" Hagener Fächer und wird in Psychologie nicht viel anders sein. Natürlich kann man sagen, dass die Leute alle vorher aufgeben usw., aber Tatsache ist erstmal, dass endgültig nicht bestanden sehr selten vorkommt.

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Für "endgültig nicht bestanden" müsste man ja auch sehr viel Zeit aufwenden - man kann nur zweimal im Jahr Prüfungen schreiben (bei Psychologie). Um bei drei Prüfungen durchzufallen muss man 1 1/2 Jahre auf diese Prüfung hinarbeiten. Ich denke die meisten würden schon nach zwei nicht-bestandenen Prüfungen nach einem Jahr aufgeben und nicht noch ein weiteres halbes Jahr darauf hinarbeiten. Vor allem weil die Durchfallquote ja am Anfang am höchsten ist und wenn man dann schon für das erste Modul über ein Jahr Zeit braucht, dann verlässt einen schnell die Motivation überhaupt weiter zu machen, weil das ganze Studium ja insgesamt dann noch länger dauern würde.

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