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Tommy0086

Fernstudium, was nun?

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Hallo Forum,

ich habe folgendes Anliegen:

Ich habe vor einem Jahr einen Fernlehrgang "Fachwirt im Sozial u. Gesundheitswesen" beim ILS beendet und war mit diesem sehr zufrieden. Ich bin momentan mit meinem Job im Gesundswesen zufrieden, würde mich aber gerne mit einem Fernstudium gerne in Richting Industrie bewegen. Hier kommt mir der Betriebswirt sehr gelegen. Ich denke, dass dieser vom Lernstoff dem Fachwirt ähnelt.

Was würdet Ihr hierzu sagen?

Welchen Betriebswirt würdet Ihr vorschlagen? Staatl. geprüft? Oder nur den ILS Betriebswirt? Wie sieht es mit der Anerkennung aus?

Vielen Dank im Voraus.

Tommy

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Hallo Tommy,

Zur Fachrichtung kann ich dir so spontan wenig sagen, was ich aber auch alle Fälle raten würde ist: wenn schon, dann richtig! Also immer die "staatlich geprüft" Variante. Ist bei der ILS kein großer preislicher Unterschied und vom Aufwand her, bis auf eine Woche zusätzliche Prüfungen genau dasselbe.

Die Anerkennung in der Wirtschaft ist nach meinen Erfahrungen einfach viel größer, als wenn es "nur" ein Kurs eines Fernanbieters ist.

Ich habe selbst den staatlich geprüften Betriebswirt beim ILS gemacht und habe dazu einen Zuschuss meines damaligen Arbeitgebers bekommen, jedoch nur unter der Voraussetzung, dass es diese Variante ist.

Warum tendierst du in Richtung Betriebswirt? Kommt ein Bachelor-Studium BWL auch in Frage? Ist nur ne Frage, um deine Absichten oder Ziele besser einschätzen zu können.

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Neben dem Namen zählen INhalte. Ich würde daher prüfen, wo es für dich relevante Schwerpunkte gibt....ich weiß nicht, ob besagte Betriebswirte Vertiefungen in deiner Richtung haben. Generell schliesse ich mich dem Vorredner an: staatl. geprüft bzw. öffentlich-rechtlich IHK oder VWA vor hausinternen Abschlüssen. Am besten natürlich akademisch. Hier gibts auch viel mit deinem Schwerpunkt. Viel Erfolg bei der Recherche :-)

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Vielen Dank für Eure Antworten.

Ich weiß nicht, ob ein Fernstudium über 3-4 Jahre für mich in Frage kommt. Ich arbeite in der Woche ca. 38-40 Stunden zzgl. Überstunden.

Von daher wäre der Betriebswirt für mich eine logische Erweiterung, auch wenn ich hiermit im Gesundheitswesen nicht wirklich viel mehr anfangen kann, als dass was ich bis jetzt gelernt habe. Der Betriebswirt wäre eine Weiterbildung, in der ich vielleicht auch in der Industrie eine Chance hätte. Ich arbeite jetzt seit fast 10 Jahren im Gesundheitswesen und bin so langsam bereit für Veränderungen. Was meint Ihr dazu?

Ein BWL Studium ist zwar schon eine feine Sache und wird von den Personalchefs natürlich mehr angesehen als ein IHK- Betriebswirt, allerdings ist ein BWL Studium als Fernstudium keine Kleinigkeit. (siehe Zeit, Präsenzphasen und voll allem die Kosten)

Wie seht Ihr die Akzeptanz von einem IHK- Betriebswirt in der Industrie?

Vielen Dank im Voraus.

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Der Betriebswirt IHK besitzt sicherlich eine gute Anerkennung. Ich wüsste aber zur Zeit gar keinen Anbieter im Fernunterricht. Nur für den staatlich geprüften BW, aber das sind i.d.R. auch 3 Jahre. Das wäre also auch nicht weit entfernt von einem Studium BWL oder Wirtschaftsing. o.ä.

Ohne relevante Berufserfahrung, nur mit einem bestimmten Abschluß, wird es sicherlich sowieso nicht einfach, die Branche komplett zu wechseln.

Was hast Du denn bisher im Gesundheitswesen gemacht und welche Tätigkeit in der Industrie stellst Du dir denn genau vor? Produktion, Vertrieb, Personal ...? Und warum gerade in der Industrie?

Hättest Du nicht vielleicht die Möglichkeit, erst einmal eine entsprechende Tätigkeit im Gesundheitswesen anzustreben, wo Du ja schon Erfahrungen hast und dann ggf. später nochmal zu wechseln? Oder kannst Du ggf. Deine Erfahrungen im Gesundheitsbereich nutzen und findest einen Einstieg in einem Unternehmen der Gesundheitsindustrie? Da gibt es ja auch einige.

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Ich denke, um in die Gesundheitsindustrie zu gelangen benötigt man grundsätzlich ein Studium z.B. (Gesundheitsökonomie o. Gesundheitsmanagement).

Zudem sind hier in der Gegend keine namenhaften Unternehmen, bei denen es Sinn machen würde sich zu bewerben.

Momentan aggiere ich in zwei Bereichen: QM und Marketing. Da es sich um ein kleines Unternehmen handelt (Praxisklinik), ist dies durchaus machbar.

In einem größeren Unternehmen müsste man sich natürlich in eine Abteilung einfügen und sich dort weiterentwickeln.

Also ist es trotz Betriebswirt schwer, in ein "kleines" Industrieunternehmen zu gelangen, wenn man vorher im Gesundheitswesen tätig war?

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Warum willst Du denn unbedingt in die Industrie? Was versprichst Du Dir davon? "Industrie" ist ja auch ein weites Feld. Was genau würdest Du denn da machen wollen? Produktion? Marketing? Vertrieb/Verkauf? Einkauf? Logistik? Buchführung? Controlling ...?

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Also ist es trotz Betriebswirt schwer, in ein "kleines" Industrieunternehmen zu gelangen, wenn man vorher im Gesundheitswesen tätig war?

Ich vermute mal, das hängt von der Position ab, die man sich verspricht. Ich denke, ein Sachbearbeiterjob ist realistisch. Bei höheren Positionen könnte ich es mir erschwert vorstellen. Soll es denn dann künftig eine Position im Marketing sein?

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Ich sehe im Tätigkeitsbereich Marketing in der Industrie einfach mehr Entwicklungsmöglichkeiten. Aktuell arbeite ich auch im Bereich Marketing und Projektmanagement und könnte mir diese Tätigkeit auch weiterhin sehr gut vorstellen. Allerdings sehe ich in diesem Bereich im Gesundheitswesen kein wirkliches Potential. (z.B. Krankenhäuser, Pflegeresidenzen etc..) Deswegen favorisiere ich den industriellen Sektor.

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Ein Einstieg in ein völlig anders ausgerichtetes Unternehmen dürfte - je nach Alter und inhaltlicher beruflicher Erfahrung - eher schwierig werden. Zumal "ins Marketing" viele wollen.

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