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Samstag

Fernstudium im Lebenslauf!?

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Hallo miteinander,

mich beschäftigt eine Fragestellung sehr stark:

Muss ich ein nebenberufliches Fernstudium in meinem Lebenslauf im Zuge einer Bewerbung angeben? Bin ich arbeitsrechlich dazu verpflichtet oder steht es mir frei, das anzugeben?

Viele Grüße!

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Muss ich ein nebenberufliches Fernstudium in meinem Lebenslauf im Zuge einer Bewerbung angeben?

Du musst nicht.

Grüße

Udo

Bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gekürzt

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Zustimmung zu UdoW: Sie müssen nicht.

Was Sie nicht dürfen: falsche Angaben machen, Zeugnisse manipulieren, sich Qualifikationen und Arbeitserfahrungen auf die Fahne schreiben, die Sie nicht besitzen.

Anders gesagt: Sie "dürfen" das schon, allerdings kann der Arbeitgeber Ihnen dann kündigen, wenn es herauskommt, auch noch Jahre später.

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Hallo noch einmal,

ich habe mein laufendes Fernstudium nicht im Lebenslauf/Bewerbungsgespräch erwähnt, weil ich damals zum einen keinerlei Druck haben wollte und ich es zum anderen auch ohne Probleme unterbrechen/abbrechen möchte, ohne evtl. Nachteile zu erfahren. Ich war zur damaligen Zeit überzeugt, das sei auch so in Ordnung.

Nun bin ich trotz Eurer Aussagen immer noch sehr verunsichert... Was soll ich nun tun, schließlich kann ich meinen Lebenslauf nicht nochmal ändern? Was soll ich sagen, wenn es "heraus kommt"? Was würdet ihr in meiner Situation tun?

Gibt es noch jemanden, der es nicht im Lebenslauf aufgenommen hat?

Viele Grüße!

Bearbeitet von Samstag

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Wenn es "herauskommt", dann sagen Sie genau das, was Sie auch hier anführen, warum sie es nicht erwähnen. Schließlich ist das Fernstudium keine Voraussetzung für den angestrebten Arbeitsplatz. Es hat damit schlichtweg nichts zu tun.

Wenn Sie irgendwann fortgeschrittener sind und sicher sind, dass Sie das Ganze auch zu einem guten Abschluss bringen werden, dann können Sie darüber nachdenken, Ihren Vorgesetzten ins Vertrauen zu ziehen. Zu dem Zeitpunkt wissen Sie dann auch, wie man im Unternehmen mit Weiterbildungswünschen von Mitarbeitern umgeht und ob und wie man deren eigenständiges Engagement diesbezüglich schätzt.

Machen Sie sich im Augenblick nicht unnötig nen Kopp!

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Nun bin ich trotz Eurer Aussagen immer noch sehr verunsichert... Was soll ich nun tun, schließlich kann ich meinen Lebenslauf nicht nochmal ändern? Was soll ich sagen, wenn es "heraus kommt"? Was würdet ihr in meiner Situation tun?

Hallo,

du kannst den Grund ruhig nennen, wenn es rauskommt.

Das Fernstudium ist ja keine Vorassetzung für die Stelle.

Gruß

Bearbeitet von pauli81

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Hallo,

also ich an deiner Stelle hätte das Studium auch nicht aufgeführt, die Gründe hast du ja schon selber genannt.

Im Übrigen habe ich mal mich beworben und mein Vorhaben damals genannt. Das Ende von Lied war, dass der enorme Zeitaufwand neben dem Job und die Doppelbelastung mir negativ ausgelegt wurde.

Ich muss dazusagen das dieses Studium zwar nicht Voraussetzung für die ausgeschreibene Stelle war, aber bei der Fa. sicherlich ein großes Plus gewesen wäre. Möglicherweise haben auch noch andere Punkte eine Rolle gespielt die damals nicht genannt wurden und somit wurde aus der Stelle nichts. Also nur wegen dem Studium wirds du sicherlich den nicht Job bekommen, da gibt es wohl noch andere ausschlaggebende Punkte.

Wenn ich allerdings kurz vor dem Abschluß des Studium wäre, würde ich sicherlich das Studium angeben und mich als zielstrebig und lernwillig verkaufen, höchstwahrscheinlich wäre die Branche der Wunschfirma auch die des Studium, ansonsten würde ich es wieder lassen.

Also kurz: Es kommt darauf an. Nach dem Moto: Schuster bleib bei deinen Leisten.

Gruß

wt15309

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Vielen Dank noch einmal für Eure Beiträge!!

1.) Mir ist ehrlich gesagt gerade die Funktion des Lebenslaufes in einer Bewerbung nicht ganz klar. Ich persönlich dachte, man muss alles aufnehmen, was man jemals hauptberuflich/ nebenberuflich gemacht hat. Oder bedeutet "vollständiger Lebenslauf" etwas anderes!? Vielleicht habe ich auch einen Denkfehler?

2.) In diesem Zusammenhang: Warum steht es mir frei, ob ich ein FS angebe oder nicht? Was ist die Grundlage dazu? - vielleicht werde ich dann sicherer.

3.) Gibt es vielleicht noch weitere praktische Erfahrungen, Meinungen oder Tipps? Habt ihr Eurer FS im Lebenslauf angegeben?

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Hallo Samstag!

Ein Lebenslauf (und die zugehörigen Zeugnisse etc.) ist die Grundlage, aufgrund derer ein Unternehmen sich für oder gegen eine Einladungung zu einem Vorstellungsgespräch entscheidet. Und letztendlich damit die Grundlage der Entscheidung für oder gegen eine Einstellung.

Ein zukünftiger Arbeitgeber hat also das Recht, aus dem Leben eines Bewerbers das zu erfahren, was für den ausgeschriebenen Job relevant ist. Das sind in erster Linie Kenntnisse, Qualifikationen und Erfahrungen.

Dem Ganzen sind Grenzen gesetzt durch den Gesetzgeber: Fragen des persönlichen Umfeldes, der Familienplanung, der sexuellen Vorlieben und Orientierung, politische und religiöse Einstellungen gehen ihn also nichts an und dürfen im Gespräch auch nicht abgefragt werden.

Natürlich will ein Bewerbungsempfänger gerne eine lückenlose Auflistung der Vergangenheit. Dem muss man nicht nachkommen, man darf aber keine Zeugnisse etc. fälschen, um etwaige Lücken ausgefüllt erscheinen zu lassen.

Ob jemand Nebenjobs gemacht hat, ist irrelevant. Wenn ein alter Arbeitgeber Nebenjobs erlaubt hat, dann ist das seine Sache. Man KANN solche Jobs natürlich aufführen und manche tun das auch, weil sie sich einen besseren Einblick in ihre Kenntnisse versprechen.

Ob man Vereinstätigkeit, Ehrenämter oder die Teilnahme an der Bastelgruppe in der Kita des Jüngsten angibt, bleibt dem Bewerber überlassen. Auch, ob er in seiner Freizeit Krimis liest oder sich diverse Studienbriefe zu Gemüte führt. Auch wie lange jemand auf Facebook oder hier verbringt geht keinen Arbeitgeber etwas an.

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