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Fernstudium im Lebenslauf!?


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Klar wird man den Lebenslauf in einigen Details anpassen je nach Position, auf die man sich bewirbt. Aber wer jede noch so kurze Veranstaltung auflistet, kann schnell den Eindruck erwecken, Wichtiges und weniger Wichtiges nicht so gut unterscheiden zu können (nicht, dass so etwas tatsächlich nachweisbar so wäre, aber viele, die Bewerbungen lesen, sind halt nicht auf dem aktuellsten wissenschaftlichen Stand).

 

Zum Thema Weiterbildungen und Zertifikate, ich habe dazu ganz pragmatisch eine einzige Zeile im Lebenslauf stehen und nur ein spezielles Zertifikat gesondert erwähnt. Bei drei Hochschulabschlüssen muss man mit dem Platz eh ein bisserl haushalten. 😉

 

Aus der eigenen Erfahrung mit Personalsuche und Auswahl sind mir Zertifikate auch gar nicht so wichtig. Denn ob jemand tatsächlich DATEV kann (nur so als Beispiel), kann ich aus einem Zertifikat alleine nicht herauslesen.

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Danke für Eure Rückmeldung.

 

Ich hab es auch bisher so gemacht, dass ich einfach nicht alle reingenommen hatte und je nachdem, wo ich mich beworben habe, dann die entsprechenden Weiterbildungen eingefügt habe. Wobei die halt alle doch sehr verwandt sind und im Job, in dem ich arbeite eben auch diese Vielfalt herrscht. 

 

Wie bereits erwähnt, sind meine Zertifikate von Weiterbildungen, die in der Regel ein Jahr oder mehr umfassten z.B. Fremdsprachenkorrespondentin, Eventmanager, Kommunikationsmanager, Experte interne Unternehmenskommunikation, Journalist, geprüfter Kulturmanager, Projektmanager, usw. und nicht "nur" Zertifikate sind von Seminaren und Kursen wie z.B. Videomarketing & Crossmedia, InDesign, Photostshop oder sonstige Tools (die habe ich auch, aber habe da einfach nur Graphic Design Skills unter der Rubrik Software Skills angegeben). 😆

 

Die ganzen Sachen mache ich in meiner Freizeit. Merkwürdig, dass dann Firmen sich Fragen könnten, wann ich denn dann arbeite... Wie war das mit lebenslanges Lernen? Dachte Bildung bzw. Weiterbildung seien so wichtig. Wohl ein zweischneidiges Schwert. 

 

 

Bearbeitet von Decharisma
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Bildung und Weiterbildung ist wie so vieles im Kontext zu sehen. Es geht ja nicht nur ums bloße "Lernen", sondern auch um die Anwendung des Gelernten. Und je umfangreicher die Freizeitaktivität "Lernen" ist, desto eher kann die Frage aufkommen, ob überhaupt Zeit war und ist, das durch die Kursteilnahme gezeigte Interesse am Thema auch mit Leben zu füllen bzw. wie das gemacht wurde. Und wo der Bezug zum Berufsleben war und ist.

Bei einer gewissen Häufung von Weiterbildung stellt sich einem Außenstehenden vielleicht auch die Frage, was das eigentliche Ziel ist.

Wenn das Hobby "Lernen" ist, ist das alles prima. Nur kann man auch darüber diskutieren, wie viele Hobbys man im Lebenslauf angeben möchte und welche man nennt 😉

 

Es gibt da meiner Meinung nach kein "Schwarz-Weiß" oder ein "Weiterbildung ist immer gut und positiv".

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  • 2 Wochen später...
Am 2.7.2020 um 21:10 , Decharisma schrieb:

Habe mir mal überlegt, dass ich das wirklich relevante in den CV nehme und eine Art Addendum mit allen anderen erstelle? Falls der Personaler sich das doch anschauen möchte... Oder einfach nicht erwähnen aber dafür als Anhang das Zertifikat/ Zeugnis beifügen?

 

Ich finde es doof, etwas nicht zu erwähnen und später wäre es evtl. doch relevant gewesen... 


Da könnte ich mir auch ein XING/LinkedIn etc. - Profil gut vorstellen, wo man das gesamte Portfolio an Weiterbildungen auflisten könnte :). Das kannst du im Lebenslauf auch verlinken. 
Bei uns in der Klinik habe ich schon einige Bewerbungen gesehen (da wir diese immer ausdrucken und einsortieren müssen) und da haben es viele Bewerber genau so gemacht. 

LG

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