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Lasst euch nicht von Erfahrungsberichten abschrecken

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Also doch vorprogrammiert. Aber dass er lang nix mehr gemacht hat, weiß doch jeder selbst. Nee, also wenn ich mir auf die Finger klopfen lassen will, dann macht das meine Familie. Da brauche ich kein Fernlehrinstitut, das auch bei größtem Servieceangebot nie alle Umstände kennen kann.

Ich fände es wennschon (habs mir aber noch nicht in aller Tiefe durchdacht) praktisch, wenn es alternativ eine Lehrgangsvariante mit Fristen gäbe. Die man sich selbst setzt und verbindlich angibt. Wenn man bis dann nicht die jeweiligen EAs abgegeben hat, gibts automatisch ne 6 wegen Terminüberschreitung. Da hätte man dann Schulfeeling, wo es (meistens) auch nicht interessiert, ob was dazwischenkam. Das wäre eine Druck-Variante, die bei mir wenigstens ziehen würde. Ein Nachfragen à la "Naaa von Ihnen kam aber laaange nichts mehr, was ist da los?" würde mich eher nerven (u.a. weil es die Fernlehrer oft nichts anginge), aber null motivieren mich ranzuhalten :biggrin:

SGD ILS etc. sind im Idealfall nur für solche Menschen geeignet, die einen 8 Stundenjob jeden Tag haben, sehr ehrgeizig sind, analytisch denken können, sich ein Ziel setzen können, stressresistent sind, die Disziplin haben, neben dem Beruf noch jeden Tag etwas fürs Fernabitur zu machen. Und ferner so gut sind, dass sie jedes Heft auf Anhieb verstehen können, ohne einen Lehrer zu kontaktieren und die Hefte planmässig bearbeiten können.

Wie ihr sehen könnt, ist es schon ein großer Batzen an Anforderungen und beantwortet die Frage,weshalb so viele Leute scheitern.

Und das sage ich als ein Mensch, der nach dem Abitur ein Bachelor-Doppelstudium absolviert hat. Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass in großen Teilen der Abitur-Fernlehrgang eine wesentlich größere Hürde für mich darstellte.

Als wir uns damals zur Probeklausur trafen, staunte ich nicht schlecht, dass es allen, die es bis dahin geschafft hatten, so erging.

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Mupfel ich glaube wir reden etwas aneinander vorbei :) Mir geht's nicht darum, dass die einem "auf die Finger klopfen" sollen weil man mal faul war oder sonstwas. Es geht mir darum, dass eine Fernschule ernsthaftes Interesse daran zeigen sollte, dass der Fernschüler den jeweiligen Kurs (in dem Fall das Abitur) bestmöglich und mit deren Support besteht. Das ist ja schließlich das Ziel! Sollte es zumindest sein. Aber wie gesagt, irgendwie ist man teilweise echt nur eine Nummer im System, und dafür sind die Kosten nicht gerechtfertigt.

Kleines aktuelles Beispiel: Mein momentaner Tutor vom Modul, dass ich grade mache, hat mir am Anfang direkt eine persönliche Mail geschrieben, dass er es super findet, dass jemand aus Deutschland dabei ist, und wenn ich mal Probleme mit englischen Fachausdrücken hätte könne ich mich melden. DAS ist für mich individueller Service.

Klar stellt sich die Frage, wie sowas finanziert wird usw. Aber wenn ich jetzt mal kurz und knapp aus meinen aktuellen Erfahrungen vergleiche:

SGD: sehr schwaches Material, keine individuelle Betreuung wie oben beschrieben

OU: Bücher, DVDs, Computerprogramme, Experiment-Kits usw. und individuelle Betreuung (pro Tutor im Modul nur jeweils ca. 20 Studenten)

Nun könnte man annehmen ich bezahle bei der OU sehr viel mehr - tu ich aber nicht. Alleine die Bücher sind die Mehrkosten jetzt schon wert, und dazu kommt eben noch der ganze Service. Also irgendwie scheint es ja zu funktionieren?! ;)

Christianzaheri: Haha, das Lateinbuch hab ich auch hier. Ganz großes Kino.. Generell ist der Klett-Verlag ja eigentlich echt top was Schulbücher anbelangt, und gerade deswegen verstehe ich es nicht, warum die Anbieter größtenteils nur so schlechte Hefte verschicken und nicht die "richtigen", aktuellen Lehrbücher aus dem eigenen Verlag.

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Das Material in Form von vielen Heften (80 Hefte bei der SGD ) ist kaum der Rede wert.

:confused: Ich habe rund 160 Studienhefte bekommen, zzgl. Atlas, Fundamente-Buch, Englischbuch, Französischbuch, CDs für Englisch und Französisch, zig Reclam- und Taschenbücher...

Und ich glaube immernoch nicht, dass das ILS-Fernschülern vorbehalten ist und die SGDler heute nur so wenig bekommen.

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:confused: Ich habe rund 160 Studienhefte bekommen, zzgl. Atlas, Fundamente-Buch, Englischbuch, Französischbuch, CDs für Englisch und Französisch, zig Reclam- und Taschenbücher...

Und ich glaube immernoch nicht, dass das ILS-Fernschülern vorbehalten ist und die SGDler heute nur so wenig bekommen.

Ich habe das Abitur 2010 gemacht. Bei mir waren es 80-100 Hefte, ein Atlas, ein Englischbuch und ein Geographiebuch- alles aus dem Hause Klett.

Die SGD-CDs hatte ich leider ganz vergessen. Daneben gab es aber auch noch 2 CDs von Skyline, einem Englischbuch ebenfalls aus dem Hause Klett.

Dem Set war auch ein STARK-Buch beigelegt. Ich glaube für das Fach Deutsch.

Reclam-Hefte oder ähnliches gab es bei uns wirklich nicht. Wir mussten uns diese selber kaufen oder aus der Bücherei ausleihen (was nicht so schlimm ist).

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SGD ILS etc. sind im Idealfall nur für solche Menschen geeignet, die einen 8 Stundenjob jeden Tag haben, sehr ehrgeizig sind, analytisch denken können, sich ein Ziel setzen können, stressresistent sind, die Disziplin haben, neben dem Beruf noch jeden Tag etwas fürs Fernabitur zu machen. Und ferner so gut sind, dass sie jedes Heft auf Anhieb verstehen können, ohne einen Lehrer zu kontaktieren und die Hefte planmässig bearbeiten können.
ich erfülle einige Kriterien davon nicht und war/bin trotzdem gut fürs Fernabi geeignet;)

Ich denke bei vielen Leuten, die diesen Weg zum Abitur in Erwägung ziehen sind die Umstände so individuell/"vertragt", dass man da keine allgemeinen Aussagen machen kann - außer dass man sich selbst motivieren können muss.

Ich halte es allerdings für relativ sinnlos, sich über die Vor- und Nachteile zu streiten, weil a) jeder andere Erfahrungen gemacht hat/macht (und nur weil Person A gute Erfahrungen gemacht hat, heißt das ja nicht, dass die schlechten Erfahrungen von Person B nicht genauso "wahr" sind) und B) jeder mit unterschiedlichen Erwartungen an die Sache rangegangen ist. Meine Erwartungen ans Fernabitur sind zB voll erfüllt worden, aber hätte ich andere Erwartungen gehabt, wäre ich vielleicht genauso enttäuscht wie einige andere hier;)

Bei mir (ils, 3.Einstieg) waren es übrigens etwa 150 Hefte^^ - und ich finde es auch ziemlich teuer, wobei das Geld ja hauptsächlich für die Lehrer (Korrektur der EAs, Fragen) draufgeht, nicht für das Material. Aber wenn es einem ZU teuer ist muss man die Dienstleistung ja nicht kaufen, und wenn niemand ein Produkt kauft verschwindet es von ganz alleine wieder vom Markt;)

wobei ich ja eindeutig für eine staatliche Fernschule wäre...

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ich erfülle einige Kriterien davon nicht und war/bin trotzdem gut fürs Fernabi geeignet;)

Ich denke bei vielen Leuten, die diesen Weg zum Abitur in Erwägung ziehen sind die Umstände so individuell/"vertragt", dass man da keine allgemeinen Aussagen machen kann - außer dass man sich selbst motivieren können muss.

Ich halte es allerdings für relativ sinnlos, sich über die Vor- und Nachteile zu streiten, weil a) jeder andere Erfahrungen gemacht hat/macht (und nur weil Person A gute Erfahrungen gemacht hat, heißt das ja nicht, dass die schlechten Erfahrungen von Person B nicht genauso "wahr" sind) und B) jeder mit unterschiedlichen Erwartungen an die Sache rangegangen ist. Meine Erwartungen ans Fernabitur sind zB voll erfüllt worden, aber hätte ich andere Erwartungen gehabt, wäre ich vielleicht genauso enttäuscht wie einige andere hier;)

Bei mir (ils, 3.Einstieg) waren es übrigens etwa 150 Hefte^^ - und ich finde es auch ziemlich teuer, wobei das Geld ja hauptsächlich für die Lehrer (Korrektur der EAs, Fragen) draufgeht, nicht für das Material. Aber wenn es einem ZU teuer ist muss man die Dienstleistung ja nicht kaufen, und wenn niemand ein Produkt kauft verschwindet es von ganz alleine wieder vom Markt;)

wobei ich ja eindeutig für eine staatliche Fernschule wäre...

Ich habe bestanden und bin mehr als glücklich über diese Tatsache. Ich hätte am liebsten das Abitur auf einer regulären Abendschule nachgeholt, doch leider sind da so viele Kriterien zu erfüllen, die es nicht jedem gestatten, eine solche Einrichtung zu besuchen. Da ich die drei Jahre Berufstätigkeit nicht nachweisen konnte, blieb mir lediglich die Variante mit den Fernschulen. Ich war immer schon ein sehr rationaler und kritischer Mensch und war mir im Klaren darüber, dass die Werbung der ILS und SGD zum Beispiel mit Vorsicht zu genießen sind.

Wenn die Rede davon ist, dass zum Beispiel ganz locker neben dem Beruf auf einfache Weise das Abitur nachgeholt werden kann oder dass ein großer Teil der Schüler dort besteht, dann darf man das nicht einfach so glauben.

Ein Anbieter hatte zum Beispiel in der ADAC-Zeitschrift damit geworben, dass 88% der Schüler dort bestehen würden. Sowohl die Berufsberatung des damaligen Arbeitsamtes, als auch andere Quellen zweifelten daran. Als ich den Anbieter mit der Zahl konfrontierte, wollte man plötzlich nichts mehr davon wissen und distanzierte sich davon mit der Aussage, dass man keine genauen Angaben machen werde.

Die Kombination Bildung und Dienstleistung ist eine sehr schwierige, da viele Menschen ausblenden, dass diese Anbieter eine Dienstleistung anbieten und es vordergründig um Gewinn geht.

An einer regulären Schule und auf dem Abendgymnasium geht es nicht um Geld und Gewinn. Bei SGD und ILS geht es vordergründig um Gewinne. Das blenden viele jedoch aus.

Fassen wir mal zusammen. Das Material, auch wenn es 160 Hefte und ein paar Bücher sind, sind das Geld nicht wert. Die Korrektur der Aufgaben und die Betreuung der Lehrer legitimiert immer noch nicht den Betrag von fast 5,000 Euro. Zumal ich gestehen muss, dass ich höchstens 2 Mal einen Lehrer um Rat gefragt habe. Viele nehmen die Betreuung gar nicht in Anspruch, sondern schicken ihre Aufgaben ein.

SGD und andere Anbieter mögen zwar in vielen Punkten seriös und die Leute dort kompetent sein, jedoch sind sie Dienstleistungsunternehmen, vergleichbar mit Lottogesellschaften oder Partnerbörsen und wie diese arbeiten sie mit bezahlten Models, die davon berichten, dass sie bei Fernschule x oder Y bestanden hätten. Dann hört es auch mit der Seriosität auf.

Bearbeitet von Christianzaheri

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