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Fachgebundene Hochschulreife nachholen (berufstätig)

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Hallo Leute,

zu meiner Situation, ich bin 32, berufstätig und besitze keine gute Fachhochschulreife. Mich plagt aber nun schon seit längerem der Gedanke mich komplett neu zu orientieren in Form eines Lehramtsstudiums.

Nun habe ich des öfteren gelesen, dass es in BaWü auch möglich ist, mit einer fachgebundenen Hochschulreife an einer PH zu studieren, es muss jedoch ein Vermerk für ein Lehramtsstudium drauf sein.

Nun meine Frage.: Gibt es irgend eine Möglichkeit - neben dem Beruf - ( arbeite leider im Schichtdienst) nicht das allg. Abitur, sondern das fachgebundene nach zuholen?. Ich habe gelesen, dass man früher mit erreichen des Vordiploms auch automatisch die fachgebundene Hochschulreife erhalten hat, aber wie es heute mit den Bachelorstudiengänge allgemein gehandhabt wird weiß ich nicht.

Ich finde im Netz auch leider nur Anbieter, wo das allg. Abitur anbieten, aber alle in einem Zeitrahmen von mind. 3 Jahren ( aufgrund der 2. Fremdsprache) aufwärts, was für mich zeitlich, da ich dieses Jahr 33 werde nicht wirklich in Frage kommt.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen und freue mich auf hoffnungsvolle Antworten:rolleyes:

Liebe Grüße,

Timo

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Hallo

Also wenn ich dich richtig verstehe hast du schon die Fachhochschulreife aber mit schlechten Noten??? In dem Fall kannst du sie nicht nochmal machen. Bestanden ist bestanden. In RLP kannst du Lehramt mit FHR machen wenn du vorher Bildungswissenschaften oder sowas studierst. Übrigens alle Anbieter außer die AKAD bieten auch dir FHR an allerdings immer mit einem Schwerpunkt. Alternative wenn du eine Berufsausbildung hast und genug Berufserfahrung kannst du bei einigen Unis auch ohne Abi studieren und einen Bachelor machen. Danach kannst du alles studieren was du magst.

Viele Grüße Gaby

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Also wenn ich dich richtig verstehe hast du schon die Fachhochschulreife aber mit schlechten Noten??? In dem Fall kannst du sie nicht nochmal machen. Bestanden ist bestanden.

Die fachgebundene Hochschulreife ist aber nicht die Fachhochschulreife. Ich weiß nicht, ob es das nur in bestimmten Bundesländern gibt. In BaWü gibt (gab) es sie auf jeden Fall. Die fachgebundene Hochschulreife ist im Grunde ein Abitur, bei dem eine Fremdsprache fehlt und man darf damit nur bestimmte Fächer studieren. Ich hatte mein Abitur an einem technischen Gymnasium gemacht, und diejenigen, die eine fachgebundene Hochschulreife erlangt haben, konnten dann auch nur technische Fächer studieren - dafür sowohl an FHs als auch an Unis. Das hat den meisten von meinen Mitschülern ausgereicht, da viele wegen des technischen Schwerpunkts von einem allgemeinbildenden Gymnasium gewechselt hatten, um später Ingenieur zu werden, usw.

Meines Wissens kann man das aber nicht im Fernstudium machen. Es wäre halt die Frage, ob man diese Prüfung direkt vor dem zuständigen Oberschulamt ablegen kann (dann mit eigenständiger Vorbereitung). Am besten daher dort nachfragen.

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Guten Morgen :)

danke für eure Hilfe. Ich habe auch schon bei mehreren Fernlehrganginstituten nachgefragt, ob es möglich ist, dass Abitur auch ohne 2. Fremdsprache zu belegen, aber alle verneinen es. Die Gründe dafür verstehe ich nicht, da ich einige Leute im Bekanntenkreis kenne, wo die 2. Fremdsprache abgewählt hatten und somit "nur" die fachgebundene Hochschulreife erreicht hatten. Die Idee beim Oberschulamt nachzufragen ob man so ne art externe Prüfung machen kann werde ich mal in Angriff nehmen.

Ob man durch erreichen bestimmter Anzahl an Credits beim Bachelorstudium ebenfalls die fachgebundene Hochschulreife erhält, darüber wisst ihr nix? Früher war das so mit erreichen des Vordiploms.

Ach ja, der einzigste Anbieter wo mir "zeitlich" entgegen kam war ILS mit 26 Monaten, aber auch nur mit einer 2. Fremdsprache.

Die Frage ist halt nur, wenn ich mich für diesen Anbieter entscheide und einfach die 2.te Fremdsprache weglassen würde, werde ich dann für die Prüfung zugelassen? Meines Wissens nach ist es ja eine externe Abiturprüfung und man braucht das ok vom Oberschulamt bzw. das Institut bestätigt die Nachweise das man sich vorbereitet hat, ansonsten wird man ja nicht zugelassen.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,

Timo

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Nun habe ich des öfteren gelesen, dass es in BaWü auch möglich ist, mit einer fachgebundenen Hochschulreife an einer PH zu studieren, es muss jedoch ein Vermerk für ein Lehramtsstudium drauf sein.

Hallo Timo,

http://www.bw-cct.de/59.php?PHPSESSID=195a7fbdcabe7fa788d3f054d5191d26

"In Ausnahmefälle kann ein Studium an einer Pädagogischen Hochschule auch ohne Allgemeine Hochschulreife aufgenommen werden. In diesen Fällen muss man jedoch Berufserfahrung erworben haben und zusätzlich eine Eignungsprüfung ablegen. Die Eignungsprüfung erfolgt in schriftlicher und mündlicher Form und besteht aus verschiedenen allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch, Englisch, Mathe etc.."

Hast dich über diesen Weg der "Eignungsprüfung" schon mal informiert? Ich würde da direkt mal bei der PH anfragen,

bevor du dich evt. Jahre durchs Abi schleppst, obwohls evt. gar nicht nötig wäre.

VG

Lisa

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"In Ausnahmefälle kann ein Studium an einer Pädagogischen Hochschule auch ohne Allgemeine Hochschulreife aufgenommen werden. In diesen Fällen muss man jedoch Berufserfahrung erworben haben und zusätzlich eine Eignungsprüfung ablegen.

Hier müssen aber Ausbildung und Berufserfahrung inhaltlich zum angestrebten Studienfach passen, siehe hier. Ich könnte mir vorstellen, dass sich das argumentativ "hinbiegen" läßt, wenn man nach kaufmännischer Ausbildung und entsprechender Berufserfahrung etwas wie Wirtschaftslehre oder Rechnungswesen auf Lehramt Berufsschule studieren möchte. Soweit ich weiß, kann man in Hessen mit Fachhochschulreife an Unis studieren, allerdings im Bereich Lehramt nur in den gestuften Studiengängen (= mit dem Ziel Bachelor, nicht Staatsexamen, d. h. Haupt-/Realschule, Gymnasium fallen weg) und somit auch hier wohl eher nur in die wirtschaftspädagogische Richtung, siehe z. B. hier für die Uni Kassel.

Welche Fächer strebst Du denn konkret an, Timo, und in welchem Bereich liegen Deine Ausbildung und Berufserfahrung?

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Hallo Timo,

.

Ach ja, der einzigste Anbieter wo mir "zeitlich" entgegen kam war ILS mit 26 Monaten, aber auch nur mit einer 2. Fremdsprache.

Die Frage ist halt nur, wenn ich mich für diesen Anbieter entscheide und einfach die 2.te Fremdsprache weglassen würde, werde ich dann für die Prüfung zugelassen? Meines Wissens nach ist es ja eine externe Abiturprüfung und man braucht das ok vom Oberschulamt bzw. das Institut bestätigt die Nachweise das man sich vorbereitet hat, ansonsten wird man ja nicht zugelassen.

Eigentlich musst du dir beim Fernabi nur selbst entgegenkommen. Wie lange du brauchen wirst kannst wenn nur du selbst dir beantworten, die Schätzungen der Fernschule würde ich nicht bei der Entscheidung berücksichtigen. Wenn du sehr schnell bist, alles durch hast und das nicht nur oberflächlich, sondern so gut, dass du die Probeklausuren bestehen kannst, dann kannst du auch vor 26 Monaten fertig sein. Da würde dir kein Institut sagen "Nein, Sie sind ein Genie, aber wir lassen sie erst ab 26 Monaten Teilnahme zu!". Aber in der Praxis klappt das meist nicht so, wie man es sich ausgemalt hat. Es mangelt den Anbietern nicht an fehlendem Entgegenkommen, sondern sie sind dann einfach nur realistisch - und das ist doch was Positives.

Nochmal beim Schulamt nachfragen schadet sicher nicht. Ich würde mir aber nicht allzugroße Hoffnung machen. Die Länder ermöglichen eben nur das Abi als Externer zu machen, wer das nicht ganz schafft, kann die Fachhochschulreife bekommen. Wenn da auch die fachgebundene Hochschulreife durch Weglassen einer Fremdsprache möglich wäre, wäre das sicher bekannter (ich würde auch lieber die nehmen, als Französisch zu lernen... :D )

Ich habe gerade (allerdings für Bayern) gelesen, dass man auch die fachgebundende Hochschulreife als Externer an Schulen machen kann, ähnlich wie man auch IHK-Prüfungen als Externer ablegen kann. Aber dann musst du eine Ausbildungsrichtung nachweisen, in der du dich vorbereitet hast. Und das dürfte dann wohl auch der Punkt sein, wieso es die Fernschulen anbieten. Sie müssten nicht nur eine Fremdsprache abziehen, sondern noch einen Berg Ausbildungsspezifisches oben drauf werfen :(

Bearbeitet von Mupfel

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Hallo und Guten Morgen,

ich danke euch herzlich für die Antworten. Vielleicht noch paar Zusatzinfos über mich: Ich komme aus Baden-Württemberg ( nähe Kalrsruhe) und habe damals die Fachhochschulreife über das Berufskolleg Technik & Medien mit der Ausbildung zum Assistenten für Kommunikationstechnik erworben. Danach Ausbildung zum Werkzeugmechaniker was ich mit ach und krach durchgezogen habe.

Nun ja, das nächste Problem ist auch, dass ich nicht mehrere hundert Kilometer wegziehen kann aufgrund eines gemeinsamen Hauses mit meiner Frau etc.

Fächertechnisch käme Deutsch, Englisch, Bio, evtl Mathe oder Physik in betracht.

Was das nachholen des Abiturs über Fernlehrgänge angeht halte ich für ziemlich zeit- und kostenintensiv. Ich denke aber auch, dass der schnellste weg wäre, das Abitur über eine Nichtschülerprüfung beim zuständigen Oberschulamt nachzuholen. Da sehe ich nur das Problem mit der zweiten Fremdsprache, ob das eigenständig und in der relativ kurzen Zeit überhaupt machbar ist. Deswegen will ich auch noch nachhacken, ob es generell überhaupt möglich ist zu sagen, man legt die Prüfung ohne 2. Fremdsprache ab und erhält somit die fachgebundene Hochschulreife, was für ein Lehramtsstudium u.U. aussreichen würde. Ich meine aber, dass es da auch wieder Einschränkungen gibt bzgl. der Schulform ( technisch, sozial etc)weil ja der Vermerk drauf sein muss " Lehramt an Grundschulen / Haupt / Real etc)"

Liebe Grüße und einen schönen Mittag,

Timo

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