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Hupsi

Wirtschaftsrecht für die Unternehmenspraxis LL.M an der TU Kaiserslautern

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guten morgen an alle,

 

das thema ist etwas älter dennoch, vielleicht ein guter zeitpunkt das wieder aufzumachen. Ich bin an den Studiengang auch interessiert und plane, das in next semester zu starten. In den bisherige austausch hießt es das Studiengang ist nicht akkreditiert; wenn ich richtig gesehen habe, ist das nun uberholt.

 

Wer von Euch studiert hier noch bzw ist damit fertig? ich hätte gerne erfahren/gehört wie schwer/aufwändig den Studiengang tatsäachlich ist (vorab, ich habe ein Bachelor in BWL) ?

 

Was mich insbesondere etwas stützig macht, ist das programm selbst. Zu eine ist mir nicht ganz klar ob den Abschluss nun "MAster of law" oder "master of commercial law" heißt. Desweiteren sehe ich dass in den 4 semester NUR 2 klausuren und eine Projektarbeit zu schreiben sind, neben den Master was ja selbstverständlich ist. Das hört sich für mich, für ein MAsterstudium verteilt auf 2 jahren, extrem wenig. Den Vergleich ziehe ich inbesondere mit der Frankfurt Hochschule (FH) die ebenso ein Master in law in nur 3 semester anbietet (Verhandeln und Gestalten von Verträge); den Programm hier sieht vor dass fast jede Monat eine Klausur zu schreiben ist. Im 2ten Semester noch schlimmer, es sind in den 6 monate 9 Prüfungen zu absolvieren, die ja benotet werden, verteilt auf Klausuren und Projektarbeiten.

 

Man könnte also sagen, in Frankfurt wird echt hard. Deswegen noch mal, frage ich mich ob den Studiengang bei der TU/Uni Saarland wirklich so ernst und vor allem positiv angesehen ist.

 

Ich freue mich auf die Rückmeldung von studierende und/oder absolventen.

 

Gruss

Peter

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Die Anzahl der Klausuren oder Leistungsnachweise sagt nicht wahnsinnig viel aus. So ist bspw. der MSc in Management (HIMS/ FernUni Hagen) ebenfalls "nur" mit  zwei Klausuren und einer Thesis (sowie einer unbewerteten Gruppenarbeit) ausgestattet. Leider sagt es auch nichts über die Schwierigkeiten. Manchmal ist es einfacher viele Klausuren zu speziellen Themen zu schreiben, als wenige große, die dann viele Themen bearbeiten und man nicht weiß, wie detailliert man lernen muss.

 

Worauf Du vielleicht achten solltest, sind die CP die verliehen werden. Das Programm der FH kenne ich nicht und mit dem der zfuw habe ich mich lange nicht mehr beschäftigt, war aber, meiner Erinnerung nach, nur auf 60 CP ausgelegt. Da mag sich aber etwas geändert haben.

 

Bezüglich Kontakt zu Absolventen:

Da gibt es immer zwei Wege. Entweder man fragt beim Anbieter nach ob sie nicht irgendwelche Testimonials unter den Absolventen gibt, deren Kontakte sie weitergeben. Haken ist - diese Absolventen sind dann meist wirklich überzeugt und über die Schattenseiten wenig auskunftsfreudig. Alternativ kann ich nur empfehlen über XING oder LinkedIn nach Absolventen zu suchen. Nicht wenige, aber natürlich nicht alle, sind durchaus auskunftsbereit wenn man fragt.

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Der Abschluss heißt nach aktueller Studienordnung "Master of Laws, LL.M.". Man erwirbt 90 Credit-Points. Am arbeitsintensivsten sind ganz klar die (unbenoteten) Einsendearbeiten. Wenn du einen Law-Master mit möglichst wenig Klausuren suchst, bist du bei diesem richtig.

 

Inhaltlich lernst du bei diesem Master sicherlich einiges, wenn du die Einsendearbeiten ernst nimmst. Das Studium ist insgesamt nicht sehr schwer, aber aufwändig.

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Hallo,

danke. Bist du noch dabei, wenn ich die frage stellen kann? falls ja wie weit schon ?

Wenn die EA unbenotet sind/bleiben, was macht die sache dabei schwer? ...ganz klar, wenn ich die nicht ernst nehme lüge ich mich selbst an, wir sind uns da einig dennoch verstehe die strategie der HS hier nicht ganz

Bearbeitet von Markus Jung
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Die EA werden zwar nicht benotet, jedoch muss man diese auch bestanden haben. Man erhält einen Studienbrief zu einem bestimmten Bereich (Bsp. Vertragsrecht) und ein weiteres Begleitheft mit den entsprechenden Einsendeaufgaben. 

 

Falls du weitere Fragen haben solltest, ich habe zu diesem WS ebenfalls an der TU KL angefangen.

Bearbeitet von Markus Jung
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vor 3 Stunden, pietro sagte:

 

Hallo,

danke. Bist du noch dabei, wenn ich die frage stellen kann? falls ja wie weit schon ?

Wenn die EA unbenotet sind/bleiben, was macht die sache dabei schwer? ...ganz klar, wenn ich die nicht ernst nehme lüge ich mich selbst an, wir sind uns da einig dennoch verstehe die strategie der HS hier nicht ganz

 

Ich habe meine Abschluss 2010 gemacht und befinde mich aktuell im Nachstudium, um die geänderte Studienordnung zu erfüllen.

 

Wie PiGLO schon sagte, müssen die EA bestanden werden, auch wenn keine Benotung erfolgt. Von daher weiß man zuvor nicht, wie viel Aufwand man betreiben muss. Wie ich sagte, ist das Studium nach meine Auffassung nicht schwer, aber arbeitsintensiv, wenn man es ernst nimmt und etwas lernen will.

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vor 17 Stunden, pietro sagte:

 

Hallo,

danke. Bist du noch dabei, wenn ich die frage stellen kann? falls ja wie weit schon ?

Wenn die EA unbenotet sind/bleiben, was macht die sache dabei schwer? ...ganz klar, wenn ich die nicht ernst nehme lüge ich mich selbst an, wir sind uns da einig dennoch verstehe die strategie der HS hier nicht ganz

Ich habe das Studium beendet, warte nur noch auf die Note der Masterarbeit. Die Einsendearbeiten müssen "nur" bestanden werden, sind aber durchaus anspruchsvoll - einige EAs habe ich gerade so gepackt, andere Mitstudenten mussten auch mal eine EA wiederholen. Und das kann das Studium um ein oder zwei Semester verlängern. Die EAs sollte man also auf gar keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen.

 

Der Stoff für die nur zwei Klausuren ist nicht schwer, aber sehr sehr umfangreich. DIe FernUni verteilt zB den Stoff aus der Klausur im ersten Semester auf vier Klausuren.

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vor 21 Stunden, pietro sagte:
 Desweiteren sehe ich dass in den 4 semester NUR 2 klausuren und eine Projektarbeit zu schreiben sind, neben den Master was ja selbstverständlich ist. Das hört sich für mich, für ein MAsterstudium verteilt auf 2 jahren, extrem wenig. Den Vergleich ziehe ich inbesondere mit der Frankfurt Hochschule (FH) die ebenso ein Master in law in nur 3 semester anbietet (Verhandeln und Gestalten von Verträge); den Programm hier sieht vor dass fast jede Monat eine Klausur zu schreiben ist. Im 2ten Semester noch schlimmer, es sind in den 6 monate 9 Prüfungen zu absolvieren, die ja benotet werden, verteilt auf Klausuren und Projektarbeiten.

 

Man könnte also sagen, in Frankfurt wird echt hard. Deswegen noch mal, frage ich mich ob den Studiengang bei der TU/Uni Saarland wirklich so ernst und vor allem positiv angesehen ist.

Eine Hausarbeit ist keine Projektarbeit, sondern eine juristische Hausarbeit.

 

Frankfiurt ist eine FH, die per se keine Volljuristen ausbilden kann. Saarland eine Universität, die seit Jahrzehnten juristische Lehre macht. Welche der beiden nun einen besseren Ruf unter Juristen hat, muss jeder für sich selbst abschätzen.

 

Aber davon ab vergleichst Du zwei völlig unterschiedliche Programme: Präsenzstudium und berufsbegleitendes Fernstudium. Das Programm der Frankfurter FH sieht eher wie ein gemütlicher Spaziergang aus, denn dies ist ein reines Vollzeitstudium. Das sind 90 Credits in 3 Semestern richtig entspannt. 20 bis 40 Credits machen aber viele Fernstudenten neben einem Vollzeitjob. Und dieses Engagement ist definitiv positiv angesehen.

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Hallo,


für mich ist der Master auch sehr interessant. Ich habe allerdings noch ein paar Fragen:


Als Voraussetzung wird die Berufstätigkeit genannt. Ich bringe mehrjährige rechtsnahe Berufstätigkeit mit, bin aber aktuell in Elternzeit und neuerdings auch ohne Arbeitgeber. Kann ich mich dann überhaupt für das Studium bewerben? ( zuerst wird auf der Seite des DISC erwähnt, mann müsse berufstätig sein und weiter unten heißt es nur noch, man muss mindestens ein Jahr Berufserfahrung erworben haben)

 

Ich kann nur mein Zeugnis zur Bewerbung vorlegen und kann daher keine Bescheinigung von meinem Arbeitgeber ausfüllen lassen- wird das zum Problem? (aus meinem Zeugnis geht eine rechtsnahe Tätigkeit klar hervor)

 

Ist das überhaupt vorteilhaft für eine Bewerbung wenn man einen Bachelor Wiwi und einen LLM erworben hat? Ich habe nämlich generell nur einen Bachelor und noch keinen Master.


Ich bin aktuell noch bei der Fernuni Hagen eingeschrieben..könnte ich das auch weiterhin tun denn dann wäre ich ja in zweit Studiengängen eingeschrieben?


Kann ich mich mit Material des Bol der Fernuni Hagen schon einmal im Sommersemester 2016 vorbereiten? Was wäre da empfehlenswert? (ich denke mal, Propädeutikum und BGB 1 könnten nicht schaden)


Ist das Studium überhaupt zu schaffen wenn man so gut wie gar keine Rechtskenntnisse hat? Ich komme aus dem Wiwi-Bereich..


Über Antworten freue ich mich!

 

Bearbeitet von Markus Jung
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Am 13.11.2015, 12:30:58 , aquila sagte:

Die Anzahl der Klausuren oder Leistungsnachweise sagt nicht wahnsinnig viel aus. So ist bspw. der MSc in Management (HIMS/ FernUni Hagen) ebenfalls "nur" mit  zwei Klausuren und einer Thesis (sowie einer unbewerteten Gruppenarbeit) ausgestattet. Leider sagt es auch nichts über die Schwierigkeiten. Manchmal ist es einfacher viele Klausuren zu speziellen Themen zu schreiben, als wenige große, die dann viele Themen bearbeiten und man nicht weiß, wie detailliert man lernen muss.

. . .

 


Die absolute Anzahl der Klausuren oder Leistungsnachweise sagt vielleicht nicht so viel aus, die Anzahl der Studienleistungen, die in Präsenz, ohne die Möglichkeit fremder Hilfe, erbracht werden müssen aber schon. Laut Studienführer werden 2 Klausuren à 2 (!) CP in den Präsenzphasen geschrieben, der Rest sind Einsendeaufgaben und Hausarbeiten, bei denen jede Unterstützung möglich ist. D.h. bei 86 der 90 mit dem Abschluss ausgereichten CP hat die Hochschule keine Gewähr dafür wer eigentlich für den Inhalt der erbrachten Leistungen verantwortlich ist.

Das finde ich, vor dem Hintergrund der Tatsache, dass dieses Studium vor allem rechtliche Grundlagen zum Gegenstand hat, also keine übermäßigen stofflichen Anforderungen stellen sollte, sehr bemerkenswert.
Wenn so etwas auch an der Fernuni-Hagen vorkommt, besagt für den Studiegang in Kaiserslautern überhaupt nichts, gibt aber einen Hinweis darauf, dass die Trägerschaft einer öffentlichen Hochschule längst nicht ein besonderes Niveau garantiert, wie es von dortigen Studierenden gelegentlich kolportiert wird.

 

Zu "speziellen Themen" werden in LL.M.-Studiengängen üblicherweise Hausarbeiten geschrieben, während Klausuren ganze Rechtsgebiete abdecken. Viele davon zu schreiben ist nur einfach solange man nicht selbst antreten muss. Von "großen" Klausuren kann bei einer Dauer von 3 Stunden in KL auch nicht die Rede sein.
Ganz wenige kleine Klausuren zu schreiben ist jedenfalls immer die billigste Lösung, auch für die Uni, weil man sich so die teuren Prüfungszentren spart. Insoweit ist der weitgehende Verzicht auf Präsenzprüfungen eine Spezialität dieses Studiengangs, nicht von berufsbegleitenden Fernstudiengängen im Bereich Wirtschaftsrecht schlechthin.

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