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yoshua

BWL mit einer Vertiefung oder besser mit zwei?

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yoshua

Guten Abend,

in meinem Studium haben wir die Möglichkeit zwei Vertiefungen zu machen. Oder man macht eine Vertiefung und den Rest mixt man wie man möchte. Was ist denn Eurer Meinung nach besser?Bzw. wie reagieren die Unternehmen auf diese Optionen? Danke für Eure Tipps. MfG.

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Astrojam89

Huhu das ist ne Frage mit der ich mich gerade auch auseinandersetze :)

Ich möchte mein BWL Studium auf Fernstudium Basis bald beginnen und für mich steht ganz klar fest, dass Fernhochschule die nur eine Vertiefung anbieten für mich ganz klar aus dem Kreis der möglichen Anbieter für mein Erststudium ausscheiden!...

Zwei Vertiefungen im bachelor sind meiner Meinung nach Optimal 1. Man ist in Jungen Jahren bei mir (23) schon nicht zu sehr auf eine Sache geprägt und 2. Finde ich es einfach wesentlich attraktiver die Möglichkeit in zwei Bereichen "spezialist" zu sein. Wenn man sich sicher ist kann man sich immer noch endgültig für eine Sache entscheiden und sich spezialisieren beispielsweise im Master etc. Und zum Thema Ansehen bei Unternehmen?....Wenn man durch eine Vertiefung schon das Stellenprofil befriedigt, kann doch alles weitere nur ein Pluspunkt sein.

Aber naja hier muss jeder für sich selbst entscheiden wenn man sich sicher ist nur in einer Branche in einem Bereich tätig sein zu wollen das ganze Leben, dann macht eine Vertiefung natürlich Sinn :)


4. Semester BWL B.A an der PFH Göttingen

2011 - 2013 Geprüfter Wirtschaftsfachwirt in IHK

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yoshua

Schon richtig was du so schreibst. Nur find ich es schade dass es so starr sein muss. Ich mag zB. Mathematik und würde mir gerne Controllingfächer und Finanzwesen Module mixen. Es ist ja auch nicht so als würden diese Module nicht irgendwie zusammenpassen...Ich weiss halt nur nicht wie Unternehmen dann auf sowas reagieren. Nicht dass die mit dem Argument kommen "Wieso haben sie eins von beiden nicht als zweite Vertiefung genommen?" Als erste Vertiefung hab ich übrigens Produktion. Auch weil es mathematisch ist und mir Spaß macht. Controlling oder Finanzen komplett als kleines zu machen möchte ich nicht so gern, weil es da einfach jeweils Sachen gibt die ich nicht interessant finde und mir nicht liegen.Nur wie gesagt ich bin mir einfach sehr unsicher.Ich weiss nicht was die Meinung der Chefs ist da draußen.

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lippi

Mal ganz ehrlich: Kann es sein, dass Ihr euch da irgendwie zu viele Gedanken macht? Ich denke, dass kaum ein Personalentscheider so kleinteilig auf die Zeugnisse schaut und sich fragt, warum jemand wohl eine oder zwei Vertiefungsfächer studiert hat oder eben nicht. In der Regel sieht man sich doch die Gesamtnote an und wirft vielleicht noch einen Blick auf die Fächer mit den weniger guten Noten, um das im Gespräch vielleicht mal zu hinterfragen. Aber ansonsten kommt es wohl eher auf das Gesamtbild an und auf die praktischen Erfahrungen (z.B. Thema der Abschlußarbeit) usw.

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manu07

Hier wird was wichtiges vergessen...

Man muss bedenken Studiengänge sind heute durch einen gewissen Rahmen standardisiert und genormt das wird mit dem Akkreditierungsverfahren gesichert. Also Studiengänge werden auf eine gewisse Dauer hin angelegt. Umso mehr Vertiefungen man da unterbringt desto mehr weicht man das ganze auf weil man bei der Teifgründigkeit schlichtweg Abstriche machen muss.

Außerdem umso mehr Vertiefungen man hat desto genereller und allgemeiner wird das Ganze ja wieder.

Grundständige Studiengänge (Bachelor usw.) sollten möglichst generealistisch konzipiert sein damit Sie eine berufliche bzw Fachliche Befähigung überhaupt sicherstellen. Die Schwerpunktausbildung kann dann im Rahmen der Master, Aufbaustudiengänge oder alternativ durch Weiterbildungen erfolgen.

Richtig ist auch, dass Personalverantwortliche auf solche Details wenig achten in aller Regel wissen die nicht mal was in den jeweilligen Modulen gelehrt wird usw. man vertraut auch selten auf Zeugnisse und Urkunden. Entscheidend sind Auswahlverfahren in Form von Gesprächen oder Tests. Bei einigen wiederum ist eine Probephase oder ein Praktikum das zentrale Kriterium.

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yoshua

Das heisst also ich zerbreche mir zu sehr den Kopf und soll einfach machen was ich für richtig halte...?

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der Pate
Das heisst also ich zerbreche mir zu sehr den Kopf und soll einfach machen was ich für richtig halte...?

genau. Was mir noch gesagt wurde ist, dass vor allem auf die Thesis geschaut wird. Ein Studium muss man erstmal schaffen und die Personaler wissen selbst, wie schnell man mal in einer Klausur eine schlechte Note kassieren kann, bei der Thesis muss man aber zeigen was man beherrscht.

Ich selbst mache mich auch sehr verrückt und jeder erzählt was anderes, aber häufig habe ich jetzt schon in Telefonaten gehört "Schicken sie mal ihre Unterlagen, die Noten sind uns nicht so wichtig". Ob das ernst gemeint ist oder nicht, keine Ahnung. Geklappt hat es auch noch nicht mit dem Branchenwechsel, aber der ist ja generell sehr schwierig. Praktikas wollen einfach auch gesehen werden


  • Bachelor of Arts in BWL mit Schwerpunkt Marketing an der AKAD Hochschule Stuttgart von Juli 2011 bis Juni 2014
  • Master of Science in Management an der University of Liverpool von September 2014 bis Juli 2017
  • Forschungs- und Promotionskolleg der Leadership-Kultur-Stiftung Neuwied-Engers seit Juli 2016 bis Dezember 2017

 

 

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yoshua

Hallo Leute. Sorry dass ich das Thema nochmal aufwärme. Es ist nun so dass ich 2 Steuermodule mache und 2 Rewemodule. Ich wollte einfach in beide Sachen etwas hineinblicken. Hat man damit eine Chance in der Steuerberatung zu landen? Ich denke so langsam, dass es Spass machen könnte. Ich frage deshalb, weil insbesondere Stellenangebote aus diesem Bereich auf die Vertiefung Steuerrecht hinweisen... Kann man einem Personaler auch einen Mix aus Steuern und Rewe als geeignete Vertiefung verkaufen? Oder ist das in dem Bereich etwas schwierig? Evtl. gibt es hier ja jemanden, der in dieser Branche arbeitet. Vielen Dank.

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aquila

Du meinst, ob man mit so einem Schwerpunkt in die Steuerberatung kann?

Grundsätzlich ist eine solche Vertiefung dafür besser als jede andere. Ob es letztlich aussreicht den Weg in eine Steuerberatungs- oder Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zu finden, hängt von vielen Faktoren ab. Beispielsweise - fachlich gesehen - wie tief sich diese Module damit beschäftigen.

Gerade bei Fernstudiengängen, also in der Regel berufsbegleitenden Studiengängen, spielt aber auch die Erfahrung eine starke Rolle bei der Einstellung von solchen Kandidaten. Denn im Vergleich bspw. zu Vollzeitabsolventen, hat man ja doch etwas mehr und anderes zu bieten. Je nachdem wie zielführend diese Erfahrung ist, desto einfacher oder auch schwerer könnte es sein in der Branche Fuß zu fassen. Der Quereinstieg ist allerdings grundsätzlich nicht einfach aber natürlich kann man es versuchen.

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