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Markus Jung

Entspannt und produktiv durchs Fernstudium - geht das?

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Markus Jung

Heute morgen habe ich mich in meinem privaten Blog mit dem Beitrag 9 Rules for a Simpler Day von Leo Babauta beschäftigt.

Und nachdem ich ihn abgeschickt habe, ist mir aufgefallen, dass das eigentlich auch für Fernstudenten relevant ist - vielleicht sogar ganz besonders, da die Mehrfachbelastung besonders häufig dazu führt, dass man von einer Aufgabe zur anderen hetzt.

Was meint ihr, kann es durch die richtige Einstellung und Fokussierung auf die wirklich für einen persönlich wichtigen Dinge gelingen, trotz eines Fernstudiums mit allem, was da so dran hängt relativ gelassen und entspannt durch den Tag zu gehen?

Welche Methoden wendet ihr für euch an, damit es euch nicht zu viel wird?

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cmg1987

Danke für den Link, das sind alles wirklich sehr gute Tipps die ich mir vielleicht auch mal zu Herzen nehmen sollte. Bin auch so ein Fall, der immer alles am liebsten gleichzeitig erledigen möchte, die Sache mit dem Zeitmanagement hab ich noch nicht so ganz raus. Aber was nicht ist, wird noch. Und was bei mir außerdem noch - zumindest beruflich - hinzu kommt, ist, dass ich auch noch in einem Großraumbüro arbeite, wo die Ablenkung natürlich riesig ist. Den Schalter für "Ohren aus" hab ich bei mir irgendwie noch nicht so wirklich gefunden (ich treff ihn zwar ab und zu mal, aber eher zufällig als absichtlich)...

Ich hab mein Studium im Moment noch nicht angefangen, aber auch dafür sind diese Tipps wirklich Gold wert. Werde auf jeden Fall versuchen sie fest in meinem Leben (Beruf, Studium und Privat) zu verankern...

LG Carina

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Engel912

Ich mache ja jetzt schon das 2. Fernstudium - und ich kann die Frage klar für mich mit einem NEIN beantworten. Von Entspannung keine Spur! Liegt leider daran, dass ich mir grundsätzlich viel zu viel vornehme und dann ein schlechtes Gewissen habe, wenn es nicht hinhaut.

Oder ich bekomm alles hin, dann fehlt der Schlaf und ich werde ungeniesbar. Auch kein Spaß (zumindest für die Leute um mich herum ;-))

Die Links hatte ich ja schon gesehen ... sicherlich ist da etwas dabei, womit man es sich etwas leichter machen kann. aber auch das Umsetzen solcher Vorhaben kostet Energie, die man erst mal haben muss :o

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Lernhilfentk

Hmm ich bin eigentlich recht entspannt. Und ich mache ja noch einige Fortbildungen nebenher. Liegt zum einen daran, dass ich einen stressigen Job habe und das Studium daher eher Erholung ist. Und ich weiß, wozu ich das Ganze mache.

Zum anderen habe ich mir vor Studienbeginn angeschaut, wie der Stoff aufgebaut ist, und festgestellt, dass mir die Art und Weise der Stoffaufbereitung sehr entgegenkommt. Ich habe weiterhin viel Erfahrung in dem Berufsfeld. Viele Hausarbeiten schreibe ich über meine Praxiserfahrungen und mein berufliches Umfeld, dann geht es leichter von der Hand.

Durch das Telekolleg, das ich vorher absolviert hatte, hatte ich mir bereits angewöhnt, nur die Wichtigsten Inhalte zu lernen bzw. zu bearbeiten. Daher geht auch das recht fix. Das schlechte Gewissen habe ich damals schon erfolgreich eingestampft:thumbup:

Insgesamt bin ich für eine Fernstudentin denke ich wirklich sehr entspannt. Falls es mal doch nicht so ist, gehe ich in den Wellnessurlaub oder mache hier vor Ort entsprechende Behandlungen wie bspw. Massagen.

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sunsight

Klingt zwar jetzt vielleicht ein bißchen doof, aber wenn Ich ziemlich verspannt bin merke es geht nichts mehr in Kopf rein dann gibts Freitag Abend mal wieder einen "Total Reset", bin am Samstag dann ziemlich erledigt und am Sonntag kann Ich dann wieder entspannt lernen :-)

Gruß, Sunsight

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Elke Pielmeier

Es hängt wohl auch viel davon ab, wie schnell man fertig sein möchte oder muss. Wenn die Zeit nicht drängt, dann geht es auf jeden Fall.

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Markus Jung
auch das Umsetzen solcher Vorhaben kostet Energie, die man erst mal haben muss :o

Da stimme ich dir zu. Gerade die Umstellung von Gewohnheiten ist anstrengend. Allerdings stellt sich bei so langfristigen Projekten wie einem Fernstudium vermutlich die Frage, ob es sich nicht doch lohnt, diese Energie zu investieren, um dann hinterher davon zu profitieren - zumindest dann, wenn man so das Gefühl hat, nicht so gut mit der Belastung des Fernstudiums zurecht zu kommen.

Ganz interessant finde ich in diesem Zusammenhang auch die Fernstudium Trilogie von Michael Nienhaus (Teil 1, Teil 2, Teil 3), in der er schildert, wie ihn das Fernstudium ausgelaugt hat und er überlegt hat, es hinzuschmeißen. Ich denke, in solchen Situationen gibt es (außer es dran zu geben) keinen anderen Weg, als sich neu zu orientieren und es anders anzupacken.

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MichaelNienhaus

Mein Problem ist häufig, das ich zuviele Gewohnheiten auf einmal verändern will. Wenn man einmal anfängt sich darüber Gedanken zu machen, hat man meist eine ganze Liste an Gewohnheiten die man gerne verändern möchte. Wenn man sich eins nach dem anderen vornimmt klappt das ganz gut.

Daher mache ich das immer in 28 Tage Einheiten. Also 28 Tage auf eine spezielle Gewohnheit konzentrieren und sich jeden Tag aufschreiben. So habe ich z.B. die letzten 28 Tage mir jeden morgen vor der Arbeit in meinen Kalender geschrieben "Social Media und Emails nachschauen erst ab 19 Uhr". Das funktioniert und man vermisst auch tatsächlich nach zwei Tagen nichts mehr. Es wird einem dabei erst klar, wie oft man per Iphone in seine Emails und bei Social Media schaut, obwohl es garnichts neues gibt. Daher besser abends in komprimierter Form sich darum kümmern und man kann sich tagsüber auf die wesentlichen Aufgaben fokussieren.

Für die nächsten 28 Tage nehme ich mir dann das nächste vor und schreibe die vorher geänderte Gewohnheit auch noch mit auf. So dass ich jeden Tag max. 3 Gewohnheiten in meinen Kalender eintrage, die ich aber schon unterschiedlich lange trainiere.

Aufschreiben hilft und man fühlt sich quasi von sich selber aus dazu verpflichtet (sonst hätte man es ja nicht aufgeschrieben :)).

Schönes Wochenende und viele Grüße Michael

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Markus Jung

Hallo Michael,

ja, da ist ein gutes Konzept, um Gewohnheiten zu verändern. Habe ich auch schon erfolgreich so angewandt (wobei ich meistens einen kompletten Monat nehme - aber nach deinem Vorgehen kann man halt jederzeit anfangen), um zum Beispiel meine Schlaf- bzw. Aufstehgewohnheiten zu verändern.

Und ich finde es auch sehr wichtig, bei einer Sache zu bleiben und sich darauf zu konzentrieren.

Meine Mails rufe ich schon häufiger als nur einmal am Tag ab, weil da auch mal etwas Wichtiges dabei sein kann (zum Beispiel ein Hilferuf eines Forum-Nutzers, weil er sich nicht anmelden kann), aber die Social Media Streams checke ich meist auch nur 1x am Tag.

Viele Grüße

Markus

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MichaelNienhaus

kurzes Update und Bestätigung, das man nach 28 Tagen erfolgreich eine Gewohnheit ändern kann und diese Änderung auch länger anhält: Ich hab meine antrainierte Gewohnheit "Social Media und Emails nachschauen erst ab 19 Uhr" auch nach 3,5 Wochen Urlaub noch wie selbstverständlich eingehalten, ohne dass ich es mir konkret vornehmen musste.

In der nächsten 28 Tage-Einheit gehts bei mir um das Thema Ernährung. Ich kann nur jedem empfehlen es mal auszuprobieren. Irgendwas möcht ja jeder gerne an sich und seinen Gewohnheiten ändern, man muss nur herausfinden was einem am wichtigsten ist und dann loslegen :)

Viele Grüße Michael

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