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NiceShot

Fernstudium nicht berufsbegleitend

Empfohlene Beiträge

Ein Hallo an die Fernstudium-Community,

gerade registriert, möchte ich auch schon mein erstes Thema erstellen.

Ich mache zur Zeit den praktischen Teil der Fachhochschulreife, den theoretischen habe ich gerade abgeschlossen.

Nun stehe ich vor der Frage: Nächstes Jahr auf eine FH oder ein Fernstudium?

Persönlich habe ich mich schon seit langen für ein Fernstudium interessiert, da mir selbstständiges Lernen mit eigener Zeiteinteilung sehr liegt.

Doch bin ich ziemlich unsicher, da ich hauptsächlich nur etwas über Teilzeit-Fernstudien lese/höre.

Ich möchte ein Vollzeit-Fernstudium machen als Ersatz einen Präsenzstudiums an einer FH. Ist so etwas überhaupt möglich oder angesehen?:confused:

Würde mich über jeden Hinweis und Rat sehr freuen.

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Hast du denn schon eine Berufsausbildung und Berufserfahrung?

Ein Fernstudium als Erstausbildung müsste man bei einem allfälligen Bewerbungsgespräch sehr gut begründen können, meine ich. Es gibt aber durchaus Situationen, wo es sinnvoll ist.

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Es kommt auch auf den Anbieter an, ob ein Vollzeit-Fernstudium ohne vorherige Berufserfahrung überhaupt möglich ist. Da sich viele Angebote tatsächlich primär an Menschen richten, die sich berufsbegleitend weiterbilden möchten und der Beruf mitunter auch als praktische Erfahrung für das Studium angerechnet wird (also keine Praktika nötig sind), dürften da einige Angebote schon raus fallen.

Bei einigen Hochschulen, zum Beispiel an der FernUni Hagen ist das aber möglich und dort gibt es auch einige Vollzeit-Fernstudenten.

Für welchen Studiengang interessierst du dich denn?

Die Bedenken von Rumpelstilz teile ich.

Und was das selbstständige Lernen angeht, so gibt es auch im Präsenzstudium je nach Studiengang mehr oder weniger viel Gestaltungsspielraum. Manche Studiengänge sind da sicher sehr verschult, bei anderen gibt es mehr Freiräume und vielleicht auch Selbstlernphasen.

Viele Grüße

Markus

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Im Studium lernt man ja nicht nur fachliches - gerade die social/soft-skills, die man sich in einem Präsenzstudium aneignet, lassen sich durch online-Gruppenarbeit aber kaum simulieren.

-Im Fernstudium bekommt man das Material nach Hause geschickt. In die Bibliothek muss man in vielen Studiengängen erstmalig, wenn man die Abschlussarbeit schreibt. Informationsrecherche wird in vielen Studiengängen somit spürbar kleiner geschrieben.

-Gruppenarbeit kommt quasi nicht vor. In vielen Studiengängen an Präsenzhochschulen muss man ständig Dinge erarbeiten und präsentieren. Diese Erfahrungen gibt es im Fernstudium nicht.

-Immer nur alleine gelernt zu haben, signalisiert dem möglichen Arbeitgeber nicht gerade, dass man teamfähig ist.

-Ein Fernstudium gilt oftmals immer noch als "nicht so richtiges Studium". Diese Meinung muss man nicht teilen, es gibt sie aber immer noch recht verbreitet - und dies muss man vorher wissen.

Bearbeitet von MrCarter

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Zuerstmal danke für die Antworten.

"Hast du denn schon eine Berufsausbildung und Berufserfahrung?"

Nein, eine Berufsausbildung habe ich nicht und Berufserfahrung allein durch Praktika gesammelt.

Meine Interesse liegt in einen BWL-Studium.

"Immer nur alleine gelernt zu haben, signalisiert dem möglichen Arbeitgeber nicht gerade, dass man teamfähig ist"

Genau das bereitet mir große Sorgen, da es ja nun mal kein Beruf gibt, bei dem Teamfähigkeit nicht großgeschrieben wird.

Tatsache ist aber, dass mir das "Verschulte" an den Fachhochschulen nicht sehr zusagt.

Kennt ihr denn jemanden, der ein Fernstudium als Erstausbildung gemacht hat und damit auch Erfolg hatte?

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Vielleicht magst du mal in den Blog von sasa reinlesen, sie hat Sportmanagement als Erststudium im Fernstudium studiert und ist jetzt am MBA. Sie hatte konkrete Gründe, warum sie fernstudiert, ihr Studium enthielt auch einiges an Präsenzphasen und vor allem hat sie das Studium intensiv mit Praktikas und Jobs in Bereichen, die sie später als Branche anstrebt, begleitet (ich hoffe, ich gebe das so einigermassen zutreffend wieder, sasa!).

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Wenn du Interesse an BWL hast, warum machst du dann kein Duales Studium, Also Lehre und Studium Gleichzeitig.

das gibt es soweit ich weiß sogar mit Fernstudium. Dann hast du Berufsausbildung, grundlegende Berufserfahrung und gleichzeitig das Studium...

Ließ dich doch mal durch die diversen Angebote von Firmen die sowas anbieten...

Allerdings bist du natürlich für dieses jahr viel zu spät dran...

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Ich persönlich finde die Begründung, dass es an der FH so verschult sei, nicht logisch für die Wahl eines Fernstudiums. Hier kannst Du nämlich oft genauso viel bzw. genauso wenig auswählen, was Du machen willst, wie an FH´s. Wenn ich z.B. die Fernuni Hagen nehme, die Module sind alle vorgegeben. Bei meinem Studiengang auch, ich darf natürlich bei den Wahlmodulen was raussuchen, aber die Inhalte variieren da viel weniger als man meinen möchte. Also da glaube ich, dass es an der FH angenehmer ist.

Geht es etwa um das frühe Aufstehen? Denn das kann ja auch halt bieten. Beim Fernstudium musst Du Dich eben dann selbst motivieren nach dem Aufstehen. Ich weiß von vielen, die das an der Uni umgehen wollten, spätere Vorlesungen belegt hatten und letztlich am Studium gescheitert sind. Daher kann das Verschulte gut sein. Grundsätzlich sind die Dozenten keine Schullehrer und meiner Erfahrung nach viel offener. Das kann man so gar nicht vergleichen. Ich studiere ja als Fernstudentin an einer FH mit Präsenzphasen. Ich empfinde die Lehrsituation als sehr angenehm. Warst Du denn schonmal auf einem Tag der offenen Tür an entsprechenden FH´s? Das könnte auch noch zur Klärung beitragen...

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Tatsache ist aber, dass mir das "Verschulte" an den Fachhochschulen nicht sehr zusagt.

"Grau, teurer Freund, ist alle Theorie." Das schrieb zumindest mal ein sehr kluger Mensch.

Persönlich hätte ich das Präsenzstudium dem Fernstudium jederzeit vorgezogen, wenn nicht private Gründe dagegengesprochen hätten. Als Alternative eignet sich ein Fernstudium natürlich. Als erste Wahl ohne Fundierung? Da habe ich meine Zweifel. Und auch wenn es ein Fernstudium ist, so kommt es ohne die von dir kritisierte "Verschulung" nicht aus. Der Bologna-Prozess hat hier einfach seine Spuren hinterlassen. Die sozialen Aspekte, die du mit deiner Entscheidung bewusst umgehen würdest, könnten durchaus schwer genug wiegen, sodass man dich im Bewerbungsgespräch dazu befragen würde.

LG, xscythex

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Wenn du tatsächlich ein Fernstudium als Erststudium machen willst, dann wirst du es wohl durch Praktika oder studiumsnahe Jobs intensiv begleiten müssen, wenn du danach eine ordentliche Chance auf dem Arbeitsmarkt haben willst. Dadurch kommt es einem berufsbegleitenden Studium recht nahe. Was wiederum bedeutet, dass du sehr wenig Freizeit haben würdest. Das kann durchaus bedeuten, dass du mehr "Studenplan" hast, als wenn du ein Präsenzstudium machst.

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