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Julian88

Situation für Fernstudium passend?

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Julian88

Hallo,

ich brauche mal euren Rat. Habe vor 1,5 Jahren meinen Bachelor in Wirtschaftsinformatik beendet. Den Master wollte ich irgendwann auch mal machen, aber eher als Fernstudium.

Mit dem Job, den ich angetreten habe, war ich in der letzten Zeit nicht zufrieden, deshalb hatte ich auch keine Motiviation, ein Fernstudium für den Master zu beginnen. Jetzt habe ich jedoch die Firma gewechselt. Momentan habe ich es dort noch recht ruhig, deshalb spiele ich jetzt wieder mit dem Gedanken, das Master Studium zu beginnen.

Wenn ich jedoch jetzt beginne, habe ich den Probemonat noch während ich es ruhig in Job hab. Eigentlich habe ich einen Job mit hoher Reisetätigkeit, so dass ich dann erst nach dem Probemonat sehen werde, wie ich mit der eigentlichen Belastung im Job damit zu recht komme.

Was meint ihr? Jetzt anfangen zu studieren oder erst abwarten, bis sich der neue Job richtig eingependelt hat?

Momentan tendiere ich zum Master Wirtschaftsinformatik bei AKAD. Wie lange informiert man sich denn über die unterschiedlichen Anbieter, bevor man zu studieren beginnt?

Viele Grüße,

Julian

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StefanK

Ich würde erst einmal abwarten, wie der Job anläuft.

Man informiert sich so lange, bis man ausreichend informiert ist ;-)

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schwedi

Das kannst Du so oder so sehen.

Einerseits könntest Du jetzt in Ruhe das Studium beginnen, und wenn der Stress im Job beginnt, hätte sich Dein Studium evtl. schon eingependelt, hast einen Rhythmus gefunden und bist wieder im Lernen drin. Ansonsten schiebst Du es vielleicht immer weiter raus.

Andererseits: Ich weiß nicht wie neu Dein Job ist, aber wenn Du Dich dort noch nicht richtig "zuhause und sattelfest" fühlst in Deinem neuen Job, könnte das plus Studium schon sehr viel werden an Neuem.

Wie lange man sich informiert? Wenn Du mit dem, was AKAD Dir an Studieninhalten und Studienform bietet, zufrieden bist, warum solltest Du noch weitersuchen? Wenn Du nicht damit glücklich bist, würde ich weiter suchen.


MSc. IT im Gesundheitswesen Donau-Universität Krems (2016)

Diplom (FH) Informationsmanagement (2000)

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Markus Jung

Zunächst einmal halte ich einen Job mit hoher Reisetätigkeit gerade für ein Fernstudium für gut geeignet. Wirst du viel selbst fahren, oder auch öffentliche Verkehrsmittel nutzen? - Vielleicht hättest du dann sogar die Möglichkeit, mal im Zug oder Flieger ein paar Seiten für das Studium zu lesen?

Hattest du denn schon mal einen Job mit ähnlicher Belastung, so dass du den Aufwand abschätzen kannst, der auf dich zu kommt?

Einerseits ist es natürlich sicherer, erst mal abzuwarten, wie die zeitliche Belastung im Job unter "Normalbedingungen" aussieht. Andererseits verlierst du dadurch natürlich auch einige Zeit, die du schon für das Fernstudium nutzen könntest.

Gerade wenn die Belastungen schwankend sind, kann das ein Fernstudium durch die Flexibilität gut ausgleichen, also mal mehr und mal weniger zu tun.

Wie wichtig ist es dir denn generell, diesen Master zu machen und vielleicht den Abschluss auch möglichst schnell zu haben?

Auch unabhängig von der Probezeit kannst du ja nach einem halben Jahr kündigen. Dann hättest du zwar auch schon einiges an Geld bezahlt, könntest aber dennoch für dich überlegen, ob dies im schlimmsten Fall für dich akzeptabel wäre.

Auf jeden Fall gibt es hier etliche Fernstudenten, die auch trotz erheblicher Belastung im Beruf erfolgreich im Fernstudium sind. Und natürlich auch andere, für die das zu viel ist. Wie genau es bei dir aussieht, kann also niemand sicher vorhersagen - vielleicht noch am ehesten du selbst.

Viele Grüße

Markus


Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K.

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wasserfall
Vielleicht hättest du dann sogar die Möglichkeit, mal im Zug oder Flieger ein paar Seiten für das Studium zu lesen?
Zug/ÖPNV ja - Flugzeug geht gar nicht.

Bahnhöfe betrete ich nur, um den Zug zu besteigen. Am Flughafen steht man bei der Gepäckaufgabe, in der Schlange vorm Securitycheck, rennt kilometerweit durch Terminals: verschwendete Zeit. Das Warten am Gate kann manchmal genutzt werden.

Im Fortbewegungsmittel: Züge bieten mehr Platz - ich fliege nicht First Class :blushing: . Der Zugbegleiter ist wesentlich diskreter als die Flugbegleiter mit ihrem Schwimmwestenprogramm, dem Getränkeservice, der Kontrolle von Handgepäckverstauung, angelegten Gurten, abgestellten Geräten (eReader während der Start- und Landephase :thumbdown: ). Selbst der Lärmpegel in S-Bahnen ist angenehm im Vergleich zu Flugzeugen. Die Flugdauer im europäischen Bereich ist nicht ausreichend für Studien, transatlantisch kommt dafür der Jet-Lag dazu.

Hotels? Mehrtägige Reisen sind bei mir fast immer Auslandsreisen, mit Terminen überbucht, da falle ich abends tot ins Bett. Die seltenen Inlandsaufenthalte habe ich dann eher zum Sightseeing/Shopping genutzt.

Bearbeitet von wasserfall

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Julian88

Danke für eure ausführlichen Antworten/Meinungen. :-)

@schwedi

Den Job habe ich seit diesem Monat, also noch relativ neu. Hatte zwar vorher schon mein erstes Projekt in diese Richtung, aber wird wohl trotzdem noch einiges zu lernen geben, wenn es richtig los geht. Aber wohl erst dann. Momentan komme ich abends heim und habe das Gefühl, dass ich noch nicht richtig ausgelastet bin.

Ja, AKAD sagt mir bis jetzt zu, von der Orga her und vom Inhalt. Wings will mir keine Termine von den Seminaren / Prüfungen schicken, so dass ich nicht einschätzen kann, wie es später wird. Und bei Wilhelm Büchner waren es teilweise 3 Klausuren an 3 Tagen, das hätte ich auch gerne mehr verteilt.

@Markus Jung

Das meiste werde ich mit dem Auto unterwegs sein, und da lernt es sich eher schlecht, wenn man selbst fährt. ;-)

Ja, die Belastungen werden unterschiedlich sein. Mal mehr zu lernen, mal weniger. Ich hatte schon Tage, da war Arbeiten angesagt, dann noch kurz ein Bier trinken und wieder ins Hotel, schlafen. So arg darf es natürlich nicht sein, aber man sollte auch nicht immer mit der Arbeit übertreiben.

Nachdem mir das Bachelor Studium recht leicht gefallen ist, habe ich schon geplant, den Master zu machen. Zeitlimit habe ich mir aber keines gesetzt.

Grüße,

Julian

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Markus Jung
bei Wilhelm Büchner waren es teilweise 3 Klausuren an 3 Tagen, das hätte ich auch gerne mehr verteilt.

Bei der Wilhelm Büchner Hochschule sehe ich das aber auch eher als Angebot, bis zu drei Klausuren an drei Tagen zu schreiben. Etwas abhängig vom Studiengang werden die Klausuren ja relativ häufig angeboten, so dass du auch beim ersten Mal nur die erste Klausur aus dem Programm schreiben kannst, beim nächsten Termin die zweite usw. Drei Klausuren hintereinander habe ich auch nie geschrieben (ich habe auch an der WBH studiert).


Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K.

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