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Hallo Doro,

eigentlich brauche ich nur auf mein Statement vom 19.07.2007 (siehe weiter oben) zu verweisen. Alles was ich dort geschrieben habe, trifft im Großen und Ganzen auch auf den gesamten Studiengang zu.

Positiv:

- am Ende des Kurses erhält man ein Zeugnis mit Note

- ich persönlich finde es einfacher anhand der Hefte zu lernen, als ziellos Bücher zu einem Bereich zu suchen (zumal man vorher nicht genau weiß welche Themen wirklich relevant sind)

- man ist zeitlich unabhängig (keine Präsenzveranstaltungen)

Negativ:

- viele Themen haben sich wiederholt, daher machte der Kurs einen unstrukturierten Eindruck, (noch nicht ganz ausgereift) (Dieser Kritikpunkt bezieht sich aber lediglich auf diesen Kurs und nicht generell auf den Veranstalter. Ich habe bereits einen Kurs bei ILS absolviert und war sehr zufrieden.)

- es tauchten Angaben auf, die nicht mehr ganz aktuell waren

- man bekommt am Ende keinen anerkannten Abschluss

Die entscheidende Frage ist: Was möchte man mit einem Studiengang erreichen?

Der Kurs „Online-Redakteur“ vermittelt meines Erachtens Basiswissen. Daher kann ich diesen Kurs jemanden empfehlen, der sich privat weiterbilden möchte, oder aber eine selbständige Tätigkeit anstrebt.

Auf dem Arbeitsmarkt aber zählen neben Praxis, Berufserfahrung und Können, eine anerkannte Ausbildung / ein anerkannter Abschluss. Könnte ich die Zeit zurückdrehen, hätte ich gleich "etwas Anständiges" *g Studiert, als mich von einer Fortbildung zur nächsten zu hangeln.

Ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen.

LG Michaela

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Hallo Michaela,

vielen Dank für die Schilderung Deiner Eindrücke. Das wird sicher neben Doro auch für viele weitere Interessenten hilfreich sein.

Hast Du denn vor, nun noch eine weitere Fortbildung zu machen oder "etwas Anständiges" zu studieren? Oder war es das erstmal bei Dir? Was war denn der andere ILS-Kurs, den Du schon belegt hast?

Viele Grüße

Markus

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Hallo Markus,

ja ich würde gerne noch etwas Anständiges studieren *g

Eigentlich bin ich gerade wieder da angekommen wo ich damals angefangen habe – beim Diplom-Kaufmann Euro-FH.

Ich hatte mich damals dagegen entschlossen, weil ich befürchtet hatte, dass die Materie zu trocken ist. Außerdem, reizen mich die Präsenztermine in Hamburg nicht sonderlich. Des Weiteren halte ich den Auslandsaufenthalt für überflüssig, da ich überzeugt bin, dass dieser sprachlich nicht wirklich etwas bringt (auch vor dem Hintergrund, dass ich 1 Jahr in den Staaten gelebt habe.)

Allerdings muss ich zugeben, dass die Euro-FH im Vergleich zu anderen Hochschulen die wenigsten Präsenztermine hat, und sehr flexibel ist. Außerdem spricht mich der Studienführer (Curriculum) der Euro-FH mehr an, als der, anderer BWL-Anbieter. Vielleicht liegt es daran, dass die Euro-FH den Schwerpunkt auf die Fremdsprache legt, was ich sehr ansprechend finde.

SEHR Interessant finde ich den neuen Studiengang der AKAD, den „BA International Business Communication“. Dieser Studiengang verbindet Wirtschaftswissenschaften sowie Sprach- und Kulturwissenschaften.

Allerdings ist die Anzahl der Präsenztermine EXTREM hoch. Zwar gibt es auch einen Standort in Düsseldorf, hier werden aber nicht alle Termine angeboten, so dass man auch des Öfteren nach Stuttgart müsste – Schade, denn ansonsten wäre dieser Studiengang definitiv meine Wahl gewesen.

Wenn jemand eine Fernuniversität kennt, die einen Studiengang in dieser Art mit (wenigen) Präsenzveranstaltungen im Raum Münster/Osnabrück anbietet, würde ich mich über eine Rückmeldung riesig freuen!

Da ich jetzt erstmal mit Renovierung und Umzug beschäftigt bin, werde ich mich auch erst frühestens im November/Dezember entscheiden.

LG Michaela

P.S. Vorher hatte ich bei ILS den Kurs zur Autorin/Journalistin absolviert.

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Hallo Michaela,

danke, Markus nahm mir sozusagen meine Antwort vorweg. Falls es für dich ein Trost ist: Häufig wird angehenden Journalisten ohnehin geraten, sich auf einen Fachbereich zu spezisalisieren. Erst dieser Tage hörte ich, dass im Wirtschaftsbereich noch Redakteure gesucht werden! Wie der Arbeitsmarkt aussieht, wenn du fertig bist, kann natürlich keiner vorhersagen. Aber kleiner Tipp: Versuch dich doch nebenher als freie Mitarbeiterin und sammle Berufserfahrung, z.B. in einer Lokalzeitung. Ein Schulkollege von mir hat VWL und Kölner Journalistenschule gemacht und hier und da hörte man ihn Staumeldungen für Radio Köln lesen (!) und heute arbeitet er immerhin bei CAPITAL...:-)

Nur nicht aufgeben...

Doro

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Hallo^^ hab das gerade alles zufällig gelesen und ja es ist schon Jahre her und wird wohl auch niemand mehr lesen, was ich jetzt schreibe, nicht destotrotz:

Also angehende Journalisten^^ ich verstehe diese Kurse nicht, da werden Hefte zuhause bearbeitet und man erhält ein Zeugnis von einem Anbieter und mancher glaubt tatsächlich man wäre jetzt Journalist, Autor, Drehbuchautor, Online-Redakteur???

Ausgebildete Online-Redakteure (und Redakteure überhaupt) studieren auf einer Uni oder FH und danach bewerben sie sich für einen Volontärplatz bei einem Verlag und beginnen quasi ihre Ausbildung. Wohlgemerkt nach einem Studium!!!

Das sind Redakteure!

Sorry, wollte niemandem zu nahe treten, aber manche Kurse sind auch nur da, um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen und ich kenne selbst ein paar nette alte Damen, die z. B. einen Kurs bei ILS zur Ernährungsberaterin (^^) und zur Tierheilpraktikerin gemacht hatten und so ein nettes Zeugnis erhalten haben.

Wenn jetzt ab und zu ein paar Freundinnen von denen da sind und sie reden über ihre Arbeit, dann erzählen sie das sie zusätzlich zu ihrem anderen Beruf noch Ernährungsberater und so weiter sind ^^

Ja, nur schade das sie kein Geld als Ernährungsberater verdient! Aber man erwähnt das gerne, obwohl man kein Ernährungsberater ist nach dem Kurs!!!

Da gibt es zwei Sorten von Menschen:

1) Die wo es wissen, dass sie nix sind damit und es tun, um anderen es zu suggerieren. Die brauchen etwas für ihr Ego

2) Die wo tatsächlich glauben sie wären dann das!!! ;)

Dazu gehören auch leider die Geprüften Betriebswirte (SGD;ILS usw) Die denken wirklich sie seien jetzt ein Betriebswirt und vergessen das sie nur ihre Einsendeaufgaben verschickt haben und wahrscheinlich nicht durch lernen bearbeitet haben.

MfG

Sorry, aber man sollte die Leute über bestimmte Kurse aufklären, anstatt diese noch dazu bemutigen und die Institute die solche Anbieten werden noch reich damit!

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Hallo Dreamcast,

hab das gerade alles zufällig gelesen und ja es ist schon Jahre her und wird wohl auch niemand mehr lesen, was ich jetzt schreibe

Doch, das wird noch gelesen. Das Internet vergisst nichts und Du hast das Thema ja auch irgendwie gefunden :-)

Ich frage mich allerdings, ob Du die Beiträge tatsächlich gelesen hast. Denn wenn ja, hättest Du zum Beispiel auch diesen Absatz gefunden, welche die Teilnehmerin an dem Kurs zum Online-Redakteur selbst verfasst hat:

Der Kurs „Online-Redakteur“ vermittelt meines Erachtens Basiswissen. Daher kann ich diesen Kurs jemanden empfehlen, der sich privat weiterbilden möchte, oder aber eine selbständige Tätigkeit anstrebt.

Auf dem Arbeitsmarkt aber zählen neben Praxis, Berufserfahrung und Können, eine anerkannte Ausbildung / ein anerkannter Abschluss. Könnte ich die Zeit zurückdrehen, hätte ich gleich "etwas Anständiges" *g Studiert, als mich von einer Fortbildung zur nächsten zu hangeln.

Es wurde also gar nicht der Anspruch erhoben, eine Weiterbildung zu machen, die einem akademischen Studium zum Beispiel im Bereich Journalismus mit Volontariat etc. gleichwertig wäre.

Ich bin inhaltlich bei Dir, dass es etliche Teilnehmer gibt, welche mit falschen Erwartungen an einen Fernlehrgang (zum Beispiel zum Betriebswirt) heran gehen und dann später enttäuscht sind. Diese haben sich dann oft aber im Vorfeld auch nicht ausführlich informiert. Wenn hier entsprechende Anfragen kommen, gibt es schon Antworten, die auf die Möglichkeiten, aber auch Grenzen eines Fernlehrgangs hinweisen.

Und es ist ja nun auch nicht so, dass die Kurse wertlos wären. Das vermittelte Wissen ist für viel hilfreich - nur muss man die damit verbundenen Chancen halt realistisch einschätzen.

Übrigens werden Fernlehrgänge nicht nur von "alten Damen" belegt, das Durchschnittsalter ist eher niedrig.

Viele Grüße

Markus

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Guten Morgen, ja das habe ich tatsächlich übersehen und bitte um Entschuldigung.

LG

Dreamcast

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Hallo!

mit großem Interesse habe ich die Diskussionen und Erfahrungsberichte in diesem Thread verfolgt. Ich bin seit mehr als zehn Jahren Redakteur, habe mein Volontariat (ohne abgeschlossenes Studium!) gemacht und inzwischen über zehn Jahre Berufserfahrung als Magazin-Redakteur (Print). Jetzt stehe ich vor der Herausforderung, verlagsintern ein neues Internetprojekt an den Start zu bringen. Ich ziehe daher in Erwägung, meine Kenntnisse berufsbegleitend auf den Bereich Online-Redakteur zu erweitern und suche eine Weiterbildungsmöglichkeit, die mir auch im weiteren Verlauf meines Berufslebens von Vorteil ist.

Dazu einige Fragen an Euch mit der Bitte um Eure Einschätzung und Erfahrungswerte:

- Genügt die ILS-Weiterbildung zum Online-Redakteur, um einem berufserfahrenen Print-Mann das Schreiben für Online zu verklickern?

- Wie sinnvoll ist es, heute noch HTML-Kenntnisse und Programmierung mit einem HTML-Editor als Schwerpunkt einer Weiterbildung anzubieten. Grundkenntnisse sind sicher nützlich, um die Hintergründe zu verstehen, doch wie tief muss ein Online-Redakteur heutzutage in die technische Materie eintauchen? Schließlich wird die technische Umsetzung doch meist von anderen Experten übernommen. Das Schreiben und Setzen von Artikeln erfolgt über Content Management Systeme, deren Editor sich meist optisch an gängiger Textverarbeitungssoftware orientieren. Sollten daher nicht viel eher Grundkenntnisse in CSS, Javascript und PHP vermittelt werden?

- Wie ist es grundsätzlich um die Akzeptanz der ILS-Weiterbildungen auf dem Arbeitsmarkt bestellt? Erkennen Arbeitgeber diese als zusätzliche Qualifikation an oder werden sie nur als Anzeichen für Engagement und Interesse des Absolventen gewertet? Wie sind Eure Erfahrungen in diesem Punkt?

- Auch würden mich Eure Erfahrungen im Job interessieren. Wie viel Prozent des Lernstoffs haben Euch im späteren Berufsleben tatsächlich genützt und wie viele von Euch würden diese Weiterbildung ohne Einschränkung weiterempfehlen? Wobei klar sein sollte, dass es sich eben um eine Weiterbildung und nicht um eine Ausbildung handelt!

Ich freue mich auf Eure Antworten

Gruß

Markus

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