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Herbst80

Studiensekretariat sagte: Fernstudium Abschluss in 4 Jahren NICHT möglich

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Hallo nochmal,

wie ich schon beschrieb, möchte meine beste Freundin auch an der FU Hagen studieren (ihr PC ist kaputt, deshalb über mich)

Sie rief vor 1,5 Wochen im Studiensekretariat richtig motivierend an, was sich innerhalb weniger sekunden änderte!

DENN, so sagte die Dame am Telefon, als sie ihren Wunsch äußerte dort zu studieren und ob es realistisch sei, einen Bachelor Abschluss innerhalb von 4 Jahren zu erreichen, dass die sehr unrealistisch sei. Obwohl Vollzeit ja 3 Jahre und Teilzeit 6 Jahre sind. Wenn sie eine Mischung aus beiden macht.

Ist es wirklich SO UNMÖGLICH in 4 Jahren zum Abschluss zu kommen oder schaffen es nur "Überflieger"?

2. : wie viel Seiten Material sind es ungefair für ein Modul? 300? 400?

3. Bekommt man für ein Modul am Anfang gleich das ganze Material des Moduls oder für das Modul verteilt auf dem Semester?

4. Wie kann ich während einem laufenden Semester testen, ob ich einigermaßen richtig liege mit dem Lernen? nachher lerne und lerne ich, und bei der Klausur merke ich, das ich falsch lag.

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Ich denke, es ist schwierig hier zu sagen, warum man das am Telefon so gesagt hat.

Man weiß nicht im Detail, was gesprochen wurde und welche Umstände vorliegen.

Generell vermute ich, dass das einfach Erfahrungswerte der Uni sind. Aber DAS ist nur eine Spekulation.

Wenn ich so eine Antwort bekommen würde, dann würde ich hinterfragen, wie sich das begründet und versuchen mich und meine Situation einzuordnen und abzuwägen, ob diese Gründe auf mich zutreffen.

Es kann ja ganz viele Gründe haben, wieso man ein Studium in einer bestimmten Zeit nicht schaffen kann. Daher wird man dir hier vermutlich auch keine pauschale Antwort geben können.

Theoretisch kann man alles mögliche schaffen.

Das hängt m.E. davon ab, wieviel man arbeiten muss, wieviel Zeit man für das Studium aufbringen kann, wie leicht oder schwer mal lernt, wie leistungsfähig und belastbar man ist, wieviel Unterstützung bekommt man, wieviel Wert legt man neben dem Studium auf Freizeit, Familie, ......, usw.

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Ich glaube, es ist nicht unmöglich in der Regelstudienzeit oder kürzer den Abschluss zu machen, aber es ist sehr unwahrscheinlich. Ich will mal versuchen ein paar Sachen aufzuzählen, die dagegen aber auch dafür sprechen, das Studium in der Regelstudienzeit abzuschließen (leider nur aus Sicht der Informatik).

-In der Informatik brauchst du z.B. für Prüfungen außerhalb des Kernbereichs (Wahlpflicht / Nebenfach) erst einmal mindestens einen Leistungsnachweis und für die Teilnahme am Programmierpraktikum mindestens vier bestimmte Scheine.

-Schriftliche Prüfungen finden in der Regel einmal pro Semester statt evtl. zwei mal (Nachklausur), wenn die Veranstaltung nur im Winter- oder im Sommersemester stattfindet. Kannst du an einem Termin nicht, Überschneiden sich die Prüfungstermine (z.B. Nachklausur Datenstrukturen und Management von Softwareprojekten) oder bestehst du eine Prüfung nicht, musst du bis zum nächsten/ übernächsten Semester warten.

- Die Kurse sind recht umfangreich, auch in der Klausurvorbereitung. 5 oder 10 Creditpoints pro Kurs sind kein Pappenstiel. Mit Vorkenntnissen und Mentoriaten sind 30 CP evtl. gut drin, aber die Zeit muss auch erstmal aufgebracht werden.

- Wenn du das Studium neben dem Beruf machst wirst du erhebliche Probleme in der Planung bekommen, selbst wenn der Arbeitgeber bescheid weiß. Im Sommersemester fällt zum Beispiel die typische Urlaubszeit mit der Klausur(-Vorbereitungs)-Phase zusammen.

-Du musst erstmal mit der Organisation und der Form des Studiums zurecht kommen. Nicht wenige brauchen erstmal eine gewisse Anlaufzeit. Nur ganz ganz wenige schaffen es sofort voll durch zu starten.

+ Ein Argument, dass für die Einhaltung des Zeitrahmens spricht ist z.B., dass du dir beliebig viele Kurse "auf Vorat" legen kannst, d.h. du kannst das Material schon mal bestellen und bearbeiten auch wenn du noch keine Prüfung schreiben willst/ kannst.

+ Berufliche Vorkenntnisse kannst du dir ggf. als Praktika anrechnen lassen

+ Das System für die mündlichen Prüfungen ist (zumindestens in der Informatik) wesentlich flexiebler als bei den schriftlichen

Ingesamt denke ich, dass vier Jahre durchaus möglich sein können (auch ohne Überflieger zu sein), nur die Beraterín hatt recht wenn sie darauf hinweist, dass es bestimmt nicht die Regel ist. (auf der Seite gibt es auch Statistiken zu Einschreibungen und Abschlüssen nach Semestern - einfach mal reinschnuppern)

Zu deinen Fragen kann dir bestimmt jemand genauer antworten, wenn du schreibst, um welchen Studiengang es sich genau handelt (unter den STudiengängen gibt es teilweise große Unterschiede)...

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Die Dame am Telefon hat vermutlich aus Erfahrung gesprochen.

Für den Studierenden ist ein Problem der Fernuni Hagen, wie bereits angesprochen, dass man nicht flexibel nach eigenen Bedürfnissen planen kann. Das bedeutet, dass man selber sehr flexibel sein muss, wenn man mit einer Mischung aus Vollzeit und Teilzeit in 4 Jahren fertig sein will. Dazu muss man von Anfang an gut ins Studium reinkommen und sollte auch alles auf Anhieb bestehen. Dazu kommt, dass die äusseren Umstände mitspielen müssen: Man selber oder die Familie darf nicht (wiederholt) zu unpassender Zeit krank werden, der Job darf nicht plötzlich mehr Zeit kosten, man muss für die Prüfungen und allenfalls Vorbereitung frei bekommen etc. etc. Die Motiviation muss über die gesamte Zeit erhalten bleiben.

Das alles ist durchaus nicht unmöglich, aber - wie die Dame wohl gesagt hat - eher unwahrscheinlich.

Die Chancen, dass es so klappt sind wahrscheinlich höher, wenn man jung, ungebunden und ans Lernen gewohnt ist, keine Hobbies und einen anspruchslosen Job hat. Hat man Partner, Familie, einen Job, in dem man sich entwickeln möchte und ev. weitere Verpflichtungen (z.B. Ehrenamt, Pflege,...), dann wird es schon schwieriger.

Viele Seiten das Material pro Modul enthält ist vollkommen unerheblich, denn weniger Seiten bedeuten gerne, dass man sich mehr zusätzlich Informationen beschaffen muss.

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Natürlich ist es möglich den Bachelor in 3 Jahren abzuschließen. Aber: Nur wenn man die entsprechende Zeit aufwendet, das vorausgesetzte Vorwissen hat und keine Probleme auftreten (z.B. Krankheit zum Klausurtermin kann einen schon um ein halbes Jahr zurückwerfen, weil es die Klausuren nur 2 mal im Jahr gibt). Neben einem Job (ich weiß ja nicht, wie die Pläne deiner Freundin da aussehn) und ohne Englisch-Kentnisse (ich denke da an deinen anderen Thread) wird das ganze schon deutlich schwieriger.

In Psychologie werden die Materialien meist am Anfang verschickt, manche kommen aber auch erst etwas später.

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2. : wie viel Seiten Material sind es ungefair für ein Modul? 300? 400?

3. Bekommt man für ein Modul am Anfang gleich das ganze Material des Moduls oder für das Modul verteilt auf dem Semester?

4. Wie kann ich während einem laufenden Semester testen, ob ich einigermaßen richtig liege mit dem Lernen? nachher lerne und lerne ich, und bei der Klausur merke ich, das ich falsch lag.

Zu 2: Bei Modul 1A sind es c.a. 500 Seiten Prüfungsstoff. Später, bei anderen Modulen, wird es mehr.

Zu 3: Ja, Du erhälst zu Beginn des Semesters alle Studienbriefe und ggf. Zusatzmaterial, die zum Modul dazu gehören.

Zu 4: In einer Lernplattform stehen Aufgaben bereit, die von den Studierenden gemeinsam bearbeitet werden. Diese Aufgaben dienen gleichzeitig zur Prüfungsvorbereitung.

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2. : wie viel Seiten Material sind es ungefair für ein Modul? 300? 400?

Die Seitenzahl ist meiner Meinung nach nur sehr begrenzt aussagefähig. Es kann wesentlich leichter sein, etwas auf zehn Seiten ausführlich Erklärtes zu verstehen, als etwas auf einer Seite Komprimiertes, wo aber viel Vorwissen oder eigene, nicht dargestellte, Überlegungen vorausgesetzt werden.

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