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MBA, MBA & Eng. oder Master Wirtschaftsingenieurswesen berufsbegleitend

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

ich studiere derzeit berufsbegleitend Wirtschaftsingenieurwesen und schließe das Studium im Februar '14 mit B. Sc. ab. Berufserfahrung, mit Ausbildung habe ich ca. 11 Jahre, davon über 5 Jahre als Führungskraft.

Nun bin ich auf der Suche nach einem Fern- bzw. Teilzeitstudiengang um den Master zu machen, im Bereich MBA, MBA & Eng. oder einen Master im Wirtschaftsingenieurswesen. Da ich bei vielen Angeboten leider feststellen musste, das zu den Zugangsvoraussetzungen eine Berufserfahrung von 1 oder 2 Jahren nach Abschluss gehört, möchte ich hier einmal nachfragen, ob jemand Studiengänge in dieser Richtung und Form bekannt sind, die ich direkt nach dem Bachelor Studium anfangen könnte. Wichtig wäre noch eine relativ kurze Gesamtstudiendauer und natürlich sollte der Studiengang akkrediert sein.

Vielen Dank und Grüße

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Hallo,

da gibt es sicherlich auch einige Angebote, die keine Berufserfahrung nach dem Bachelor voraussetzen. Welche Anbieter hast du dir denn schon angesehen? - Ich fürchte, du kommst nicht darum herum, die möglichen Studiengänge einzeln durchzugehen. Eine Übersicht findest du hier:

http://www.fernstudium-infos.de/fernstudium-angebote/3206-fernstudium-betriebswirtschaft.html

http://www.fernstudium-infos.de/fernstudium-angebote/3177-fernstudium-ingenieur.html

Ein möglicher Studiengang wäre zum Beispiel der Wirtschaftsingenieurwesen – Master of Business Administration and Engineering (MBA Eng.) der ZFH:

http://www.zfh.de/fuer-interessierte/studienangebote/master-und-mba-studiengaenge/master/wirtschaftsingenieurwesen-master-of-business-administration-and-engineering-mba-eng

Der fordert zwar eine zweijährige Berufserfahrung, aber so wie ich die Information auf der Webseite verstehe ist es nicht erforderlich, diese nach Abschluss des Erststudiums zu erwerben.

Bei welcher Hochschule machst du denn den Bachelor? Besteht bei diesem Anbieter keine Möglichkeit, einen Master anzuschließen?

Viele Grüße

Markus


Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K.

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Über mich: markus-jung.de

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Einen MBA ohne Berufserfahrung gibts nicht. Wenn ein Anbieter trotzdem sowas hat, sagt es viel aus. Von solchen unserösen rate ich immer ab. Ansonsten stimme ich Friedrich hinsichtlich OU zu. Dieses Programm ist 3x akkreditiert und das nur von den besten.

http://www.open.ac.uk/business-school/study/mba


Der Edle verlangt alles von sich selbst, der Primitive stellt nur Forderungen an andere. [Konfuzius]

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Hallo zusammen,

ich studiere derzeit berufsbegleitend Wirtschaftsingenieurwesen und schließe das Studium im Februar '14 mit B. Sc. ab. Berufserfahrung, mit Ausbildung habe ich ca. 11 Jahre, davon über 5 Jahre als Führungskraft.

Das ist doch schon mal etwas...und das ohne ersten akademischen Abschluß. Schaffen nicht alle. Respekt!

Nun bin ich auf der Suche nach einem Fern- bzw. Teilzeitstudiengang um den Master zu machen, im Bereich MBA, MBA & Eng. oder einen Master im Wirtschaftsingenieurswesen.

Vor der Frage nach einem speziellen Studiengang, würde ich mir an Deiner Stelle ernsthaft die Frage stellen, was Dir dieser Master (egal welcher Art) bringen soll? Was Du damit anfangen kannst, ob es Dich wirklich weiterbringt usw. Du musst immer bedenken, dass Du bislang berufsbegleitend studiert hast, also jeder Job, jede Beförderung, jeder Stellenwechsel sich die Entscheider darauf berufen, was Du bisher geleistet hast - beruflich. Alles was Du akademisch vorweisen kannst ist im schlimmsten Fall nur noch nice-to-have-but-unimportant. Deine Berufserfahrung wird den Ausschlag geben.

Von daher solltest Du sehr genau wissen, in wie weit Dich ein Master überhaupt noch beruflich wirklich weiterbringen kann - wenn das Dein Ziel ist (intrinsische Motivationen lasse ich hier aussen vor, die sind einfach anders gelagert). Das wiederum funktioniert nur, wenn er Dir Schlüsselqualifikationen an die Hand gibt, die Du bislang nicht hast aber später brauchen wirst. Und da sollte man sich schon über die Zukunft auf der einen Seite, also Deinen Zielen, und den Möglichkeiten diese durch ein Studium besser zu erreichen (garantiert ist das ja ohnehin nicht), leiten lassen 1.) OB ein weiteres Studium nicht bloß Zeit und Geld kostet und 2.) welches Programm dann wirklich sinnvoll ist.

Gerade der zweite Punkt wird dann sehr wichtig. Denn ein suboptimal gewählter Studiengang kostet eben nur Zeit und Geld und bringt gar nichts.

Da ich bei vielen Angeboten leider feststellen musste, das zu den Zugangsvoraussetzungen eine Berufserfahrung von 1 oder 2 Jahren nach Abschluss gehört, möchte ich hier einmal nachfragen, ob jemand Studiengänge in dieser Richtung und Form bekannt sind, die ich direkt nach dem Bachelor Studium anfangen könnte.

Du musst hier ein paar Dinge im Hinterkopf behalten. Grundsätzlich hast Du ja berufsbegleitend studiert und das ja auch nicht gerade auf unterster Ebene. Es wird sicherlich Anbieter geben, die zwar offiziell postgraduierte Berufserfahrung erwarten, aber bei Dir eine Ausnahme zulassen. Hinzu kommt, dass einige Anbieter einen kleinen Trick anwenden und die Berufserfahrung die während des Masters erworben wird, angerechnet werden kann. Von daher würde ich einfach dreist nachfragen und nicht gleich zurückziehen.

Unabhängig davon solltest Du überlegen, in wie weit ein sog. Weiterbildungsmaster, der also grundsätzlich auf eine Verzahnung von Beruf und Studium basiert und theoretisch ein Jahr Berufserfahrung voraussetzt (Ausnahmen sind dem Wortlaut der KMK nach zugelassen), ohne eine solche Berufserfahrung wirklich sinnvoll sind.

Was gerne dabei übersehen wird ist, dass auch MBA, selbst große Namen, durchaus Leute ohne (!) Berufserfahrung zulassen. Vereinzelt aber es geht. Allerdings muss man sich schon ernsthaft fragen, wo da noch der Vorteil ist. Einzelne Personen, bei vielen anderen - ok. Aber such Dir keinen Anbieter aus, wo Du vor allem Leute triffst die wenig Erfahrung mitbringen. Denn gerade der MBA aber auch andere Weiterbildungsmaster, leben davon Leute mit unterschiedlichen Hintergründen an die Lösung von Aufgaben zu setzen. DAS ist es, was hier den Vorteil ggü. einem normalen bspw. BWL-Studium ausmacht. Von der etwas veränderten Perspektive auf Managementlehre mal abgesehen.

Wichtig wäre noch eine relativ kurze Gesamtstudiendauer und natürlich sollte der Studiengang akkrediert sein.

Auch hier kann ich nur betonen, wie wichtig es für Dich ist, dass Dir der Master auch etwas bringt. Eine kurze Studiendauer kann damit einhergehen, muss es aber nicht. Ich persönlich würde lieber 6 oder 12 Monate länger in Kauf nehmen als danach eine Masterurkunde zu haben, die auf dem Klo hängen kann. Zumindest hilft sie dann vielleicht noch bei dem Geschäft.

Wie kurz sie maximal sein kann, hängt aber auch von dem angestrebten Master in Kombination mit Deinem Bachelor ab. Wenn Du 180 CP hast, dann wirst Du tendentiell bei einjährigen Mastern Probleme bekommen.

Eine Akkreditierung? Öhm - ja, sollte er schon sein. Sonst wird das Führen schwer. Auch hier solltest Du Dir Gedanken machen was Du mit dem Abschluß anfangen möchtest. Reicht eine nationale Akkreditierung, weil es Dir vor allem um den Inhalt geht. Brauchst Du für ein evtl. angestrebtes internationales Geschäft/Arbeitsplatz eher eine anerkannte internationale Akkreditierung (also beim MBA AMBA, AACSB und/oder EQUIS), damit im Ausland evtl. nicht so sehr nach der Qualität gefragt wird (was allerdings bei deutschen HS im Hintergrund auch in den USA oder England meist nicht der Fall ist - eigene Erfahrung) usw.

Aber auch hierzu zwei kleine Aber, die keine sein müssen aber für Dich wichtig sein könnten:

Aber 1: Akkreditierung und Ruf haben nicht unbedingt etwas miteinander zu tun. So hat die OU im MBA zwar die Triple Crown, wie nur eine zweistellige Zahl an anderen Uni in der Welt aber trotzdem gilt deren MBA auch im Bereich DL nicht zwanghaft als führend, da deren Zulassungssystem durchaus umstritten ist. Je weniger MBA/ Akkreditierungsgläubig ein Land ist - wie Deutschland - desto schwieriger wird es mit dem Ansehen. Anders ausgedrückt - die meisten US-Spitzen-MBA von absolutem Weltrang haben keine Triple-Crown...hat überhaupt eine davon mehr als eine Akkreditierung?

Aber 2: Die Akkreditierung selbst ist zwar nett aber hilft Dir beruflich im Zweifel auch kaum weiter.

Kurz: Akkreditierung muss sein, sollte aber nicht zwanghaft für die Entscheidung herhalten, abgesehen davon, dass dieser Punkt abgehakt sein sollte.

Gerade in Bezug auf einen MBA würde ich mir sehr genau überlegen, was ich dort bekomme. Denn viele sind teuer und nichts anderes als ein verkappter MA oder MSc (insb. in D). Daneben sollte man bedenken, dass der MBA nicht zwanghaft der Karriereboost ist, der in den Medien gehandelt wird. Soll er das jedoch sein, dann heißt die Devise: Klotzen, nicht kleckern. Dann würde ich im DL-Bereich mir keine MBA angucken.

Das alles führt, wie Du merkst, wieder zur Frage zurück: Was willst Du mit dem Abschluß erreichen?

Grüße

Aquila

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Noch etwas mehr Philosophie (zugunsten der EBS):

Fernstudium hat m.E. auch damit zu tun, formale und sonstige Hindernisse aus dem Weg zu räumen und sich auf den Erwerb von Kenntnissen und Fähigkeiten konzentrieren zu können.

Beispiele für formale Hindernisse, die nichts (oder nur wenig) mit dem Studienerfolg zu tun haben:

- TOEFL etc. - Du verstehst das Material und bestehst die Prüfung (Achtung hart!) - was hilft Dir dabei ein TOEFL Score ?

- Berufserfahrung von XX Sekunden/Tagen/Jahren - Du verstehst die Case Studies etc.- aber warum (z.B. aus Erfahrung) spielt keine Rolle

- Semestertermine/Kohorten - Du kaufst ein Modul, arbeitest das durch und meldest dich zur Prüfung an, die Studiendauer hängt nur von dir ab


Friedrich

Dipl.-Ing.(BA) 1987

MProfComp(USQ) 2004

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Noch etwas mehr Philosophie (zugunsten der EBS):

Fernstudium hat m.E. auch damit zu tun, formale und sonstige Hindernisse aus dem Weg zu räumen und sich auf den Erwerb von Kenntnissen und Fähigkeiten konzentrieren zu können.

Das würde ich nicht sagen. Wenn das Fernstudium quasi alle Hindernisse aus dem Weg räumt ist es schwer auch nur eine gewisse Qualitäten zu halten. Das sieht man an einigen Anbietern derzeit die so überlaufen sind, da sie die "Hindernisse" aus dem Weg geräumt haben (bspw. durch die Gasthörerschaft bis die Berufserfahrung vorhanden ist) und die Qualität deutlich sinkt.

Beispiele für formale Hindernisse, die nichts (oder nur wenig) mit dem Studienerfolg zu tun haben:

- TOEFL etc. - Du verstehst das Material und bestehst die Prüfung (Achtung hart!) - was hilft Dir dabei ein TOEFL Score ?

Der TOEFL ist ja vor allem dafür da zu wissen, ob die Studenten ein bestimmtes Sprachniveau nachzuweisen. Was bringt es, jemanden in ein englischsprachigen Studiengang aufzunehmen, wenn er schlicht nicht die sprachliche Fähigkeit besitzt?

Warum ein rein deutscher Studiengang auch einen TOEFL haben muss? Darüber lässt sich sicherlich streiten. Hier geht es eher darum die Auswahl weiter einzugrenzen.

- Berufserfahrung von XX Sekunden/Tagen/Jahren - Du verstehst die Case Studies etc.- aber warum (z.B. aus Erfahrung) spielt keine Rolle

Hier möchte ich entschieden widersprechen, zumindest was "Weiterbildungsstudiengänge" angeht. Die anderen brauchen ja in aller Regel keine Berufserfahrung.

Es ist ein unglaublicher Unterschied auch nur über eine simple Aufgabe zu diskutieren wenn man reine Vollzeitstudenten da sitzen hat, die im besten Fall Praktika gemacht haben oder eine Gruppe von Leuten, die zwei, drei Jahre Erfahrung im Beruf haben. Vorgehen, Ergebnis, Qualität, Praxisrelevanz usw. sind teils extrem unterschiedlich. Es ist letztlich die Frage, was ein Studiengang bringen soll. Gerade die typischen Studiengänge wie MBA und Co. ist es absolut wichtig, dass die Leute diese Erfahrungen mitbringen. Sonst ist der nur Stoff, den man sich besser alleine anlesen kann. Auch das ist ein Grund warum solche Fernstudiengänge ohne oder nur mit wenigen Präsenzphasen vom Ansehen nicht so hoch geschätzt werden wie welche mit längeren oder gar Teilzeitpräsenz- oder Vollzeitstudiengänge.

Das ist übrigens eine Erfahrung die ich im Studium selbst sowie als Dozent gemacht habe.

- Semestertermine/Kohorten - Du kaufst ein Modul, arbeitest das durch und meldest dich zur Prüfung an, die Studiendauer hängt nur von dir ab

Das hängt etwas von Anbieter ab. Manchmal ist es leichter, wenn man eine Zeit vorgegeben bekommt. Das diszipliniert...

Grüße

Aquila

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