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maximus

BWL oder WiRe

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Hallo Community,

ich studiere momentan Geschichte und Recht und Wirtschaft an einer Präsenzuniversität.

Zweites habe ich gerade begonnen und stoße immer wieder auf ein paar Hinweise das ein BWL-Studium "besser" wäre.

Besser ist natürlich eine Auslegungssache.

Nur bin ich mir überhaupt nicht mehr sicher, denn im WiRe-Studium kratzt man an der BWL-Oberfläche - die wichtigsten Themen werden jedoch behandelt - und schließt ohne Spezialisierung mit dem BA ab. In BWL vertieft man sich in WiWi Themen und muss eine Spezialisierung wählen, was meines Erachtens einen großen Vorteil darstellt, da die Spezialisierung in WiRe erst im MA-Studium beginnt.

Somit ist, meiner Meinung nach, der Abschluss eines BWL-Studiums etwas effektiver.

Es ist ganz klar eine Grundsatzfrage, aber wie seht ihr das?

Ist jemand aus der Privatwirtschaft anwesend der über den vs. Vergleich berichten kann?

(In meiner Uni habe ich die Frage nach den Berufsaussichten gestellt und bekam keine Antwort...)

LG

Maximus

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Sorry für die Umständlichkeit.

Ich studiere die beiden Fächer "normal" und zusätzlich Vorbereitungskurse an der Fernuni.

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Markus hat die wesentliche Frage schon gestellt. Es kommt sehr darauf an, was Du beruflich machen möchtest ob, zusätzlich zur Geschichte, Dir eher eine WR oder BWL-Studium hilft. Hinzu kommt die Frage, was wir hier für Studiengänge überhaupt vergleichen. Denn Wirtschaftsrecht ist nicht gleich Wirtschaftsrecht.

Letztlich ist es aber nicht so, dass ein WR-Studium keine Spezialisierung hat. Je nach Studiengang ist bereits der "Rechtsanteil" die Spezialisierung des Wirtschaftsstudiums. Die ersten Studiengänge dieser Art haben sich aus einem klassischen BWL-Studium mit einem gewählten Schwerpunkt "Recht" entwickelt. Die Spezialisierung in bestimmte Rechtsgebiete ist dann häufig erst im LL.M. möglich. Es gibt aber auch durchaus Wirtschaftsrechtstudiengänge, die man in bestimmte Schwerpunkte schon im Bachelor spezialisieren kann.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch mehr juristisch angehauchte Studiengänge, die lediglich um bestimmte wirtschaftliche Facetten ergänzt werden.

Ebenson sollte man bedenken, dass es eine sehr grundlegende Diskussion gibt, ob Schwerpunktwahlmöglichkeiten im Bachelor überhaupt sinnvoll sind, oder ob dieser nicht erst einmal zur akademischen Grundbildung in einem bestimmten Fach dienen sollte, bevor im Master dann eine Spezialisierung erfolgt.

Unabhängig davon hilft Dir ein WR-Studium überall dort etwas "weiter" als ein klassisches BWL-Studium, wo viel mit (Rechts)-Vorschriften usw. gearbeitet wird ohne das man für die Arbeit Volljurist sein muss. Wirtschaftsprüfung/Steuern haben sich beispielsweise als ein typisches Betätigungsfeld aufgetan aber auch klassische juristische Abteilungen in Unternehmen. Zieht es Dich später eher ins Marketing oder den Einkauf (nur mal so als Beispiel), dann wirst Du mit einem klassischen BWL-Studium besser fahren.

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