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isabbehr

Zweites Standbein aufbauen

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Spezifisch darauf zu bauen erfordert schon viel Selbstbewußtsein.

Ich würde das dann doch eher "Blauäugigkeit" nennen. Ich weiß, ich bin wieder mal nicht nett. Nur ehrlich!

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Ich habe ein dreijährige Schauspielausbildung gemacht und diese mit Diplom beendet. Und ich würde sehr gerne als Schauspielerin im regionalen Bereich arbeiten bzw. ein Festengagement in einer Stadt haben, nur leider schafft dies nur einer von ca. 500 Schauspielern. Die anderen müssen eben weiter rumreisen und sich über jeden kleinen Job freuen, denn sie mal in einem halben Jahr haben. Das ist im Moment für mich auch noch alles super, neue Städte entdecken, immer neue Menschen, solange ich noch so jung bin, echt super. Aber ich möchte mit über 30 Familie haben, ein Haus, einen Ehemann, ein ganz normales Leben. Und nicht ständig darum kämpfen müssen, dass ich nächsten Monat genug Geld habe, um mir was zu Essen zu kaufen.

Allerdings ist die Situation in der "Kulturbranche", wenn man es so nennen soll, eher so ähnlich wie geschildert als "sicherer Job, keine Notwendigkeit zum Umziehen" usw. Insofern ist das zweite Standbein, wenn es Sicherheit bieten soll, m. E. hier nicht so gut gewählt.

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Dazu muss man aber sagen, dass a) der höhere auswärtige Dienst mit jedem Hochschulabschluss auf Diplom/Master-Niveau möglich ist, B) tatsächlich die Juristen die größte Gruppe stellen und die Volkswirte die zweitgrößte (das war jedenfalls die Situation noch vor einigen Jahren, ich glaube nicht, dass sich das geändert hat) und c) auf 20-30 Stellen im Jahr eine fünstellige Anzahl an Bewerbern kommt (auch das nicht ganz neue Zahlen, wird sich aber nicht grundlegend geändert haben). Spezifisch darauf zu bauen erfordert schon viel Selbstbewußtsein.

Ich habe auch nicht behauptet, dass man auf so etwas bauen sollte. Ich habe von "Möglichkeit" nicht "Sicherheit" gesprochen, letztere habe ich schließlich vollkommen ausgeklammert, und die Juristen habe ich auch erwähnt. Vielleicht war es höchstens etwas unklar, weil ich meinte, man müsse für die "Möglichkeit" überhaupt erst viel investieren - mit entsprechenden Praktika müssen sowohl Juristen, als auch Politikwissenschaftler aufwarten, wenn sie in die 1. Auswahlrunde kommen möchten.

Ich weiß jetzt nicht genau, wer blauäugig darauf gebaut hätte - konnte ich aus den vorhergehenden Beiträgen auch nicht heraus lesen.

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"Blauäugig" habe ich deshalb als beschreibenden Begriff gewählt, weil man mit halbwegs realistischer Weltsicht "Diplomat" nicht als Ziel haben sollte, wenn man sich für ein Studium entscheidet. Höchstens als Option für die Richtung, die man gehen möchte.

Denn das kann man ebenso wenig als Weg durchplanen und durchstrukturieren wie "Ich werde Top-Modell" oder "Ich werde Konzernvorstand".

All das sind Optionen, die sich unterwegs ergeben. Oder auch nicht!

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"Blauäugig" habe ich deshalb als beschreibenden Begriff gewählt, weil man mit halbwegs realistischer Weltsicht "Diplomat" nicht als Ziel haben sollte, wenn man sich für ein Studium entscheidet. Höchstens als Option für die Richtung, die man gehen möchte.

Die Bedeutung war mir schon klar, allerdings nicht, wer das denn als absoluten und sicheren Weg hier vorgeschlagen hätte.

Nachtrag: vielleicht hat mein erster Beitrag zum Thema Politikwissenschaft für Verwirrung gesorgt: ich wollte damit keine absolut gültige Berufsberatung abgeben, sondern meine Meinung und meine Erfahrung, die während des Studiums darin bestand, dass sehr viele Studenten Praktika in Botschaften oder bei verschiedenen Insitutionen gemacht haben. Einige sind auf dem Weg geblieben und es wurde uns von unseren Studienberatern durchaus geraten, die Richtung des diplomatischen Dienstes anzustreben, ob aus so einer Tendenz etwas wird, hängt natürlich von sehr vielen Dingen ab, die man oftmals nicht selbst beeinflussen kann und zwischenzeitlich gibt es natürlich einige berufliche "Absprungsmöglichkeiten" in andere Richtungen.

Bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gekürzt

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