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Markus Jung

FachForum DistancE-Learning 2013

Empfohlene Beiträge

Am 14. November 2013 findet im Schokoladenmuseum in Köln das FachForum DistancE-Learning 2013 unter dem Motto "Wie lernt die Generation Y?" statt.

Es wird drei Vorträge sowie eine anschließende Podiumsdiskussion geben. Folgende Themen werden in den Vorträgen behandelt:

  • Wie verändert sich unsere Gesellschaft und somit das Lernen?
  • Wissen auf neuen Wegen - Wie innovative Technologien und Neue Medien unser Lernen verändern.
  • Neue Medien, generationsspezifische Medienpraxis und intergenerationelle Bildungsprozesse

Der Teilnahmebeitrag für Nicht-Mitglieder des Verbands Forum DistancE-Learning beträgt 140 Euro. Weitere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung unter http://www.forum-distance-learning.de/fachforum

Ich werde auch an der Veranstaltung teilnehmen und hier darüber berichten.

Bearbeitet von Markus Jung

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Hallo Markus

Gut finde ich ja die Location. Wird dann wohl eher Kakao statt Kaffee geben... ;)

Bin schon gespannt auf Deinen Bericht!

Viele Grüße

Bearbeitet von Fernstudienakademie

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Im Veranstaltungsraum war ich noch nicht - wohl aber bereits einige Male im Schokoladenmuseum selbst. Und das kann ich nur empfehlen, es gibt sogar einen kleinen Urwald, und einen Schokoladenbrunnen, und man kann zuschauen, wie Pralinen hergestellt werden. Naja, und wenn man dann hungrig und süchtig geworden ist, kann man hinterher im Shop einkaufen ;-)

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Hi Markus

Das hört sich ja interessant an! Wenn es mal nicht so spannend ist bei den Vorträgen, gehst Du einfach zum Schokoladenbrunnen, um Dir den Tag zu versüßen. ;)

Viele Grüße

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In gut einer Stunde beginnt das Fachforum. Ich werde mich gleich auf den Weg machen und live per Twitter über den Hashtag #fdl13 berichten. Diese Tweets erscheinen automatisch auch auf der Startseite von Fernstudium-Infos.de. Einen ausführlicheren Bericht werde ich dann hinterher hier einstellen.

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Das gestrige FachForum des Forum DistancE-Learning fand in der Bel Etage des Schokoladenmuseums Köln statt. Der Ausblick auf den Rhein hat mit Vorträgen zum Lernverhalten der Generation Y konkurriert.

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Der Vortragsraum war fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Drei Vorträge haben beleuchtet, wie sich das Lernen für die Generation Y verändert, zum Beispiel unter Berücksichtigung verschiedener sozialer Milieus, technischer Entwicklungen oder auch in Bezug auf das Leseverhalten.

Anschließend fand eine Podiumsdiskussion mit den Referenten und Vertretern der AKAD und des ILS statt, in der die Bedeutung dieser Veränderungen für das Fernunterricht beleuchtet wurde. Dort wurde zwar die Notwendigkeit gesehen mit der Zeit zu gehen, was zum Beispiel den Einsatz von Videos und elektronischen Studienmaterialien angeht, aber eher eine vorsichtige und langsame Herangehensweise angedacht.

Die Referenten haben zum Teil angekündigt, ihre Folienvorträge zum download anzubieten. Sofern diese öffentlich auf der Homepage des Forum DistancE-Learning bereitgestellt werden, werde ich hier darauf hinweisen.

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Hallo

Danke für die Kurzzusammenfassung - bin schon gespannt auf die Folien.

Hat Dich denn irgendwas bei der Diskussion total überrascht oder verwundert? Kamst Du mit (wirklich neuem) Input nach Hause?

Und natürlich die wichtigste Frage: Warst Du beim Schokoladenbrunnen? ;)

Viele Grüße

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Hat Dich denn irgendwas bei der Diskussion total überrascht oder verwundert? Kamst Du mit (wirklich neuem) Input nach Hause?

Was mir besonders hängen geblieben ist, fassen diese Tweets ganz gut zusammen:

Zum Vortrag von Michael Schipperges, Sociodimensions ("Wie verändert sich unsere Gesellschaft und somit das Lernen?"):

Zum Vortrag von Prof. Wolfgang Henseler, SENSORY-MINDS GmbH ("Wissen auf neuen Wegen - Wie innovative Technologien und Neue Medien unser Lernen verändern.")

Prof. Dr. Burkhard Schäffer, Universität der Bundeswehr München, hat in seinem Vortrag "Neue Medien, generationsspezifische Medienpraxis und intergenerationelle Bildungsprozesse" eher eine konservative Einstellung vertreten und im Unterschied zu den "Lernhäppchen" die Bedeutung der Fähigkeit herausgestellt, auch komplexe Bücher lesen und verarbeiten zu können, was vielen jungen Menschen heute nicht mehr gelingt.

Bei der Podiumsdiskussion war auffällig, dass lediglich Vertreter von Anbietern dabei waren, die ein eher klassisches Fernunterrichts-Konzept vertreten. Hier wäre es interessant gewesen, auch die Position von Unternehmen dabei zu haben, die deutlich innovativer heran gehen, wie zum Beispiel die IUBH oder das iPad MBA Konzept der SRH FernHochschule Riedlingen.

Dazu ein kleines Twitter-Gespräch:

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Insgesamt bin ich recht nachdenklich nach der Veranstaltung nach Hause gefahren, wie es mittelfristig mit dem Fernunterricht weiter gehen wird und ob die wichtigen Akteure in der Lage sind, die Herausforderungen der sich verändernden Wissensgesellschaft zu meistern - ohne Aktionismus, aber auch ohne hinterherzuhinken und den Anschluss zu verlieren.

Und natürlich die wichtigste Frage: Warst Du beim Schokoladenbrunnen? ;)

Nein, der Veranstaltungsraum ist vom Museum selbst kompett getrennt und thront sozusagen über dem Museum.

Bearbeitet von Markus Jung

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Hallo Markus

Danke für Deinen Bericht!

Mal eine vielleicht "blöde" Frage: Was soll "Feminisierung" der Lerner der Generation Y bedeuten und welchen Effekt soll das auf ihr Lernen und ihre Lernwünsche haben?

Auch ein anderes Statement hat mich etwas gewundert:

"Prof. Dr. Burkhard Schäffer, Universität der Bundeswehr München, hat in seinem Vortrag "Neue Medien, generationsspezifische Medienpraxis und intergenerationelle Bildungsprozesse" eher eine konservative Einstellung vertreten und im Unterschied zu den "Lernhäppchen" die Bedeutung der Fähigkeit herausgestellt, auch komplexe Bücher lesen und verarbeiten zu können, was vielen jungen Menschen heute nicht mehr gelingt."

Stimmt das wirklich, dass "junge" Menschen diese Kunst des Lesens komplexer Texte nicht mehr beherrschen?

Mir kommt das so ein wenig vor wie altbekannte Bon Mots à la "Früher war eh alles besser".

Ich persönlich glaube, dass es auf der einen Seite Menschen gibt, die komplexe Texte verstehen - und auf der anderen Seite, diejenigen, die das nicht so besonders gut können. Das hat aber m.E. nun nicht so besonders viel mit dem Alter bzw. der Zugehörigkeit zur Generation Y zu tun.

Wo ich Prof. Schäffer Recht geben würde: Diese Fähigkeit, auch komplexe Texte zu verstehen und damit arbeiten zu können, sollte gerade im akademischen Fernstudium selbstverständlich sein - oder, falls sie (noch nicht) da ist, geschult werden.

Was ich aber von den meisten Studierenden hier bei fi.de lese, hört sich für mich nicht wirklich nach einer "Häppchenkultur" an - die meisten hier müssen sich während ihres Studiums durch wirklich komplexe Themen und längere Texte durcharbeiten.

Viele Grüße

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Hallo Anne,

Was soll "Feminisierung" der Lerner der Generation Y bedeuten und welchen Effekt soll das auf ihr Lernen und ihre Lernwünsche haben?

So grob und aus der Erinnerung heraus geht es dabei darum, dass Werte, die typischwerweise eher Frauen zugeordnet (empathisch, kooperativ, intuitiv, flexibel etc.) werden, auch insgesamt in der Generation Y und auch für Männer an Bedeutung zunehmen und daher auch bei der Gestaltung von Lern-Arrangements berücksichtigt werden sollten. "definite sex - flexible gender".

Referent war hier Michael Schipperges von sociodimensions. Die Folien des aktuellen Vortrags stehen noch nicht im Web bereit, wohl aber seine (englischen) Folien der EADL-Konferenz, wo es viele Überschneidungen bei den Inhalten gab:

http://sociodimensions.com/files/2013-06-05_eadl_presentation_schipperges.pdf

Das Thema Feminisierung findest du auf den Folien 26 und 27. Auch der Rest des Folienvortrags ist aber meiner Meinung nach sehr interessant.

"Prof. Dr. Burkhard Schäffer, Universität der Bundeswehr München, hat in seinem Vortrag "Neue Medien, generationsspezifische Medienpraxis und intergenerationelle Bildungsprozesse" eher eine konservative Einstellung vertreten und im Unterschied zu den "Lernhäppchen" die Bedeutung der Fähigkeit herausgestellt, auch komplexe Bücher lesen und verarbeiten zu können, was vielen jungen Menschen heute nicht mehr gelingt."

Stimmt das wirklich, dass "junge" Menschen diese Kunst des Lesens komplexer Texte nicht mehr beherrschen?

Mir kommt das so ein wenig vor wie altbekannte Bon Mots à la "Früher war eh alles besser".

Ein wenig kam es bei mir auch wie ein "früher war alles besser" an... Auch wenn der Vortrag sicherlich differenzierter war.

Ich persönlich glaube, dass es auf der einen Seite Menschen gibt, die komplexe Texte verstehen - und auf der anderen Seite, diejenigen, die das nicht so besonders gut können. Das hat aber m.E. nun nicht so besonders viel mit dem Alter bzw. der Zugehörigkeit zur Generation Y zu tun.

Ich denke, es geht auch gar nicht so sehr darum, dass die Generation Y nicht in der Lage ist, komplexe Texte zu verstehen, sondern oft nicht mehr dazu bereit ist, komplizierte und nicht benutzerfreundlich aufbereitete und für sie vielleicht auch nicht relevant Inhalte zu erarbeiten, sondern eine Aufbereitung erwartet, die das Lernen und Verstehen erleichtert. Und dazu gehört wohl auch, dass Lernen auch häufiger in die sonstigen mobilen Gewohnheiten einsortiert wird, bei denen auch kleinere freie Zeiteinheiten genutzt werden und erwartet wird, dass vieles auch multimedial aufbereitet ist.

Was ich aber von den meisten Studierenden hier bei fi.de lese, hört sich für mich nicht wirklich nach einer "Häppchenkultur" an - die meisten hier müssen sich während ihres Studiums durch wirklich komplexe Themen und längere Texte durcharbeiten.

Da ist vermutlich auch zu unterscheiden, was die Generation Y gerne haben möchte - und wie die Realität aussieht. Und diese ist sicherlich gerade im akademischen Studium oft noch sehr traditionell - ich habe sogar den Eindruck, dass es hier manchmal sogar im Fernstudium besonders innovativ zugeht.

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