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Yvori

Psychologische/r Berater/in: sgd oder Impulse e.V?

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Hallo:)

Ich bin komplett neu hier, allerdings seit Tagen im Netz auf der Suche nach möglichst vielen Infos unterwegs.

Ich interessiere mich sehr für ein Fernstudium "Psychologische Beraterin" und würde im Anschluss gerne noch das Studium "Psychotherapie" machen.

Bei anfänglicher Suche im Netz bin ich auf die "altbekannten" Fern-Unis gestoßen und habe mir Infomaterial zusenden lassen. Nachdem ich diese Seite gefunden habe, wurde ich auf "Impulse e.V" aufmerksam, habe heute das Infopaket bekommen und auch schon bei "Fernstudiumcheck.de" all die vielen Erfahrungsberichte gelesen.

Jetzt zu meiner Frage und gleichzeitigen Bitte.... Gibt es hier "alte", supergut informierte "Hasen", die mir sagen können ob die Studieninhalte sich sehr unterscheiden oder grundsätzlich eh immer ähnlich sind??( für mich als Laie ist das, trotz das ich alles durchgelesen habe nicht wirklich 100% zu deuten)...ob der "Abschluss" der Selbe ist??

und was von Euch als besser empfunden wird? Ich tendiere momentan stark zu Impulse e.V ...... Würde mich aber riesig freuen wenn ich hier noch ein paar Meinungen bekommen könnte... Das würde mein Gedanken wirr-warr dann etwas entwirren ;-)

Man will ja auch nichts falsch machen, bzw. soviel wie möglich Infos sammeln:)

Ich sage einfach mal danke im Vorraus!

Liebe Grüße Yvonne

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Ich denke, der Hautunterschied wird sein, dass es sich bei Impulse e.V. um keine Universität handelt. Deshalb sind Abschlüsse dort auch eher Teilnehmerzertifikate und keine Abschlüsse irgendeiner Ausbildung.

Bearbeitet von KanzlerCoaching

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@Frau Kanzler: SGD ist genauso wenig eine Universität wie Impulse. Die Verwendung des Begriffs '"altbekannten" Fern-Unis' ist hier sicherlich missverständlich, gemeint dürften die bekannten Fernschulen wie ILS, SGD etc. sein.

@Yvori: Ich mache den Fernlehrgang zum Psychologischen Berater und bin damit zufrieden. Über meine Erfahrungen führe ich hier einen Blog.

Der Fernlehrgang der SGD unterscheidet sich davon schon. Ich kann aber nicht beurteilen, welche jetzt besser oder schlechter wäre. Ich habe mich seinerzeit unter anderem aufgrund der Kosten und der drei Praxisseminare für Impulse entschieden und weil mich das dort vermittelte Modell der personenzentrierten Gesprächsführung interessiert.

Der Abschluss ist bei beiden Anbietern ein institutsinternes Abschlusszertifikat.

Was machst du denn bisher beruflich, was hast du für eine Ausbildung und was planst du mit dem Lehrgang bzw. dem anschließenden Kurs zum Heilpraktiker Psychotherapie? Vielleicht wäre es ja auch eine Option, gleich in die Vorbereitung auf die Heilpraktiker-Prüfung einzusteigen und dabei würde ich überlegen, ob nicht auch ein Präsenzkurs für dich in Frage kommt, der doch noch mehr Praxis mit sich bringt, gerade auch durch die Gespräche in der Gruppe.

Viele Grüße

Markus

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Hallo. Vielen Dank für die ausführliche Antwort!! :)

Ich bin zur Zeit Flugbegleiterin und Fahrlehrerin, 37 und habe eine 9jährige Tochter (nein, das wird jetzt kein Lebenslauf ;-) )

Ich interessiere mich schon sehr lange für diese Themen und habe in den letzten Jahren auch viele Bücher dazu gelesen.

Natürlich war der Ansatz mein eigenes Leben und dann die Erfahrung das sich mit einem gewissen, wenn auch nur kleinem Wissen, manches leichter aufzudröseln ist oder gar nicht mehr so schwer ist, wenn man über bestimmte Muster zum Beispiel einfach nur Bescheid weiss.

Mir ist bewusst das ich mit diesem "Studium" a) nur gesunde Menschen begleiten darf, somit alles was tiefer geht an richtige Psychologen/Ärzte verweisen muss und B) natürlich auch, das dieses Studium allein noch lange nicht ausreicht um sofort danach praktisch beratend arbeiten zu können, sondern das es gewiss noch einige viele weitere Lehrgänge/Seminare nötig sind um mir spezielleres Wissen und vor allem praktische Methoden anzueignen.

Ich weiss aber ganz sicher das ich in diese Richtung unbedingt etwas machen möchte, wohin mein Weg genau gehen wird weiss ich heute auch noch nicht, da ich mir auch darüber im Klaren bin das ich da auf Eigenzahler angewiesen bin, und da muss man ja auch erstmal Menschen "finden" die die Hilfe von einem möchten und bereit sind dafür zu bezahlen.

Ich finde einfach das es so viele Menschen gibt die alleine sind, teilweise auch alleine gelassen werden... dann noch die langen Wartezeiten wenn man dann doch richtig Hilfe (Psychotherapeut) braucht. Oder eben all die Menschen, die zwar gesund sind - aber vielleicht dennoch eine Krise haben, "feststecken" und denen es einfach helfen würde mit einer neutralen Person zu sprechen und Möglichkeiten aufgezeigt zu bekommen.

Allerdings habe ich kein Abitur, somit fällt ein sozial-pädagogik- Studium komplett raus. Weiterhin muss ich ja auch weiterhin meinen Lebensunterhalt verdienen, kann all das also nur "nebenbei" machen... daher die Wahl auf ein Fernstudium.

Den anschliessenden Kurs Heilpraktiker Psychotherape wollte ich deswegen gern machen da ich ja weiss, das das Studium zum psychologischen Berater keinesfalls reicht... ich möchte dieses aber vorher machen um schon mal gewisse Grundlagen zu haben die mir momentan sicherlich noch fehlen um nur den kleinen Heilpraktiker zu machen.

Also liegt ein langer Weg vor mir, aber ich möchte das unbedingt starten und daher mache ich mir auch so viele Gedanken um den richtigen "Studienort" oder was es noch so für eventuelle Möglichkeiten gibt mich in dieses oder jene Richtung (weiter) zu entwickeln, bzw auch spätere Möglichkeiten wie man denn dann damit arbeiten kann, bzw was für Möglichkeiten es in dieser Richtung überhaupt gibt?!

Weiterhin freue ich mich hier über jede Antwort und Meinung... man lernt ja nur dazu:)

Viele liebe Grüße und ein schönes Wochenende.

Yvonnne

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@Markus.... bin gerade dabei mich durch deine Blog zu lesen... cool das du das machst!!!!!! :-) Super interesannt und noch sooo einige viele Infos für einen Frischling wie mich... aaaaaber dann doch mal eine Frage und Hoffnung auf ganz ehrliche Antwort... ist das was für einen kompletten Neuling wie mich? Oder übernimmt man sich damit? Ich meine, das man echt was tun muss ist mir bewusst... mir geht es eher darum ob man mit null Vorwissen ausser meine bisherigen Bücher, die ja aber auf Eigeninteresse basierten - da überhaupt mit kommt?

lg Yvonne

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Ein Gedanke von mir:

Soweit ich verstanden habe, möchtest du langfristig gerne beruflich beratend tätig werden.

Deine jetzigen Berufe haben aber nichts mit diesem Bereich zu tun, ausser vielleicht, dass man bei beiden Tätigkeiten auch auf Menschen eingehen muss - wenn auch in ganz anderer Art.

Ich denke, dass du keine Chance haben wirst und es auch nicht sinnvoll ist, allein mit einer Fernausbildung beruflich als Beraterin tätig zu werden. Auch werden wohl die begleitenden Praxisseminare nicht ausreichend sein. Du wirst vermutlich eine Ausbildung mit grösseren Praxisanteil, Supervision und ev. Eigenerfahrung machen müssen.

Ich kann mir vorstellen, dass dies jetzt für dich noch nicht möglich ist, aber ev. in ein paar Jahren.

Deshalb würde ich mich an deiner Stelle informieren, welche Ausbildungen es gibt, die für dich als "Fernziel" in Frage kommen. Und dann würde ich überlegen, welchen Fernlehrgang du machen könntest, um dich optimal auf eine solche Ausbildung vorzubereiten.

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st das was für einen kompletten Neuling wie mich? Oder übernimmt man sich damit?

Der Lehrgang setzt außer Interesse keime Vorkenntnisse voraus und ist damit auch gut zu bewältigen. Gerade als Einstieg ist er meiner Meinung nach gut geeignet, da er einen Überblick vermittelt und durch die Seminare zumindest schon mal kleine Einblicke in die Praxis ermöglicht werden - vorausgesetzt die Dozenten sind gut, was ich jetzt nur für München bestätigen kann (bin ja gerade aktuell auf dem zweiten Seminar und der Tag heute war sehr gut, viele Fälle aus der Praxis und immer wieder Hinweise dazu, was als Berater möglich ist und wo die Grenzen liegen).

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@Rumpelstilz... darf ich fragen warum du der Meinung bist das man/ich da beruflich keine Chance hat?

( als Coach oder evtl auch in Firmen oder Seminare geben....? (alles nur vage Ideen... wie schon gesagt, ich weiss noch gar nicht wo der Weg hingehen soll...)

Und es muss ja auch gar nicht gleich oder überhaupt hauptberuflich sein...)

Und hast du vielleicht ein paar Tips was du als sinnvoll sehen würdest? Was genau du mit "Ausbildung mit grösseren Praxisanteil, Supervision und ev. Eigenerfahrung" meinst --- bzw was für ein Fernlehrgang, deiner Meinung nach sinnvoll wäre um mich optimal vorbereiten zu können??... dann kann ich in dieser Richtung auch mal weiter suchen...

lieben Dank für deine Meinung aber... freu mich weiter über Infos und Ideen aller Art.

lg Yvonne

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Es geht einmal darum, was genau Sie anstreben für Ihre berufliche Zukunft: Festanstellung, Freiberuflichkeit, Hauptberuf, "Nebenberuf" ...

Stellen für Coaching im Rahmen einer Festanstellung in einem Unternehmen gibt es kaum. Jedenfalls sind mir nur Konstrukte bekannt, in denen Externe für einen längeren oder kürzeren Zeitraum gebucht werden von Unternehmen. Das hat auch einen guten Grund: Coaching muss, wenn es wirklich seinen Namen verdienen will, unabhängig sein und beispielsweise nicht in die betrieblichen Berichtswege eingebunden sein. Denn da können sehr schnell Interessenkonflikte entstehen - noch größere als normalerweise. Denn auch da gibt es das Problem des Honorars auf der einen Seite (auf das man ja als Coach auch in der Regel angewiesen ist) und der Freiheit, dem Coachee oder dem Unternehmen abzusagen, wenn die Inhalte des Coachings das nahelegen.

Dass Sie über diese Kenntnisse verfügen, wird man Ihnen mit Ihrer beruflichen Vergangenheit für einen Firmenauftrag kaum abnehmen.

Wer fallweise Coaching als Angestellter im Unternehmen anbietet, der arbeitet ganz oft im Bereich Personal. Und da ist für planerische und gestaltende Aufgaben in der Regel ein Studium die Eintrittskarte.

Das nächste "Problem" sind die Themen, für die Sie als Coach stehen. In Unternehmen beispielsweise geht es ja nicht ganz wertfrei darum, es möge dem Coachee "gut" gehen, es geht darum, dass mit Hilfe des Coachings bestimmte Aufgaben besser erfüllt werden. Also dass jemand als Führungskraft erfolgreicher ist, dass er Mitarbeitergespräche zielführender geführt werden etc. Dazu braucht man natürlich viel Methodenkompetenz - und zwar nicht nur theoretisch erworbene. Dazu brauchen Sie aber auch Kenntnisse darüber, wie Organisationen funktionieren, Sie brauchen Kenntnisse über das ganze Umfeld. Dass Sie das mit einem Fernkurs und ohne ein Studium, wir man Ihnen kaum abnehmen mit Ihrer beruflichen Erfahrung.

Bleiben mögliche Privatkunden. Wofür stehen Sie inhaltlich in diesem Bereich? Darüber sollten Sie sich klar werden, wenn Sie in Richtung Coaching gehen wollen. Allein der Wunsch., "helfen" zu wollen, genügt als Grundlage nicht.

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