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Appassionato

Fernstudium OHNE gleichzeitiges arbeiten

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Hallo,

ich hätte mal folgende Frage:

Wie sehen meine späteren Chancen bei der Jobsuche aus, wenn ich ein Fernstudium in relativ guter Zeit gemacht habe, jedoch OHNE in dieser zeit gearbeitet zu haben?

Hintergrund ist, dass ich mir irre schwer tue, im Uni Studium zurechtzufinden, jedoch nicht weil mich das lernen an sich überfordern würde.

Ich könnte es mir jedoch sehr gut vorstellen, ein Studium, bei dem sämtliches Lehrmaterial klar vorgegeben ist und man sich nur noch hinsetzen und lernen muss, ich relativ guter Zeit gut hinzubekommen.

Liebe Grüße

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Hallo

Die Frage ist, warum Du nebenher nicht arbeiten möchtest?

Und, wie Du das Ganze dann finanzieren möchtest?

Und, was ist in "relativ guter Zeit"?

Das Studienfach an sich wäre auch nicht gerade uninteressant...ebenso wie Dein Alter.


B.A. Betriebswirtschaft (Projektmanagement & Organisationspsychologie) - IUBH (Abschluss 02/2016)

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ein Studium, bei dem sämtliches Lehrmaterial klar vorgegeben ist und man sich nur noch hinsetzen und lernen muss

Kleine Häppchen, schon gut vorgekaut, nur noch schlucken? Das ist bei einem Studium - egal ob Fern- oder Präsenz - eher nicht zu erwarten. Da ist eher selbständiges erarbeiten der Inhalte gefragt.

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Hintergrund ist, dass ich mir irre schwer tue, im Uni Studium zurechtzufinden

Wo genau tust du dich hier schwer? - Hast du es bereits ausprobiert? Ich frage, weil es gut sein kann, dass dir einiges davon auch im Fernstudium begegnet.

An welcher Hochschule würdest du denn dein Fernstudium machen und welchen Studiengang?

Wie alt bist du und was hast du bisher gemacht?

Hast du vor, parallel zum Fernstudium jobben zu gehen und/oder Praktika zu machen?

Welche Jobs möchtest du später machen?

Deine Frage lässt sich nicht pauschal beantworten - erzähle uns doch vorab noch ein wenig mehr zu dir, deinen Voraussetzungen, Bedenken und Plänen.

Viele Grüße

Markus


Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K.

YouTube - Facebook - Twitter - Instagram

Über mich: markus-jung.de

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Hallo! Danke schonmal für die Antworten!

Wo genau tust du dich hier schwer? - Hast du es bereits ausprobiert? Ich frage, weil es gut sein kann, dass dir einiges davon auch im Fernstudium begegnet.

Ja, ich habe bisher zwei Semester an einer Präsenz-Uni "verbracht".

Bisher hatte ich ausnahmslos VOs, bei denen es dann eben am Ende eine Prüfung gibt.

Die Problematik geht mal damit los, dass der Besuch der VO keine Pflicht ist. Und, dass man sich sehr vieles mittels Materialien aus Internet und Büchern selbst erarbeiten kann.

Da stellt sich mir dann die Frage:

1) besuche ich regelmäßig die VOs, schreibe schön mit, ODER lerne ich ausschließlich von zu Hause mit o.g. Materialien.

Außerdem ist ja von vornherein das ganze Materiel vorhanden und man hat die Möglichkeit, Prüfungstermine wahrzunehmen, längst bevor die zugehörige VO zu Ende ist.

2) Suche ich mir also alles Materiel zusammen und lerne hurtig auf die Prüfung drauflos oder nutze ich die Einteilung der Professorin " Vorlesung für Vorlesung" um allmählich auf die Prüfung zuzusteuern.

Dann kommt der soziale Faktor. In Vorlesungen gehen bzw Lerngruppen um gemeinsam mit anderen zu studieren.

3) Auf ein paar wenige Prüfungen habe ich auf eigene Faust in eigenen Zimmer oder der Bib , gelernt eben ohne VOs, Lerngruppen...( wie ich finde dass es eher meiner Lernnatur entspricht)

Da kommen dann bei mir sehr schnell die Zweifel weil man eben doch im Kopf hat dass das Uni Studium doch eher darauf ausgelegt ist, gemeinsam mit anderen zu studieren, außerdem, da es nicht gerade toll ist, extra einige hundert km weg von zu Hause zu ziehen, um sich dann fast ausnahmslos in einer Bib oder im WG Zimmer alleine mit Büchern zu verschanzen.

Ich hätte mir gedacht, dass diese Zweifel bzw Endscheidungsschwierigkeiten mit einem Fernstudium aus dem weg geräumt wären, da ich dann ganz klar

1) keine VOs besuchen würde, ALLES aus diesen Materialien lernen würde.

2) tatsächlich gezielt auf eine Prüfung lernen würde und eben nicht Vorlesung für Vorlesung.

3) damit einmalig die Endscheidung getroffen hätte eigenständig von zu Hause aus zu lernen und keine Gedanken an sozialere Lernformen mehr verschwenden müsste.

An welcher Hochschule würdest du denn dein Fernstudium machen und welchen Studiengang?

Darüber habe ich bisher noch nicht nachgedacht. Bisher war ich für Psychologie eingeschrieben, was auch weiterhin die Präferenz wäre, jedoch wäre das nicht zwingend.

Wie alt bist du und was hast du bisher gemacht?

23. Zuvor habe ich an einer FH Industrial Design studiert, jedoch nach paar Semestern gewechselt.

Hast du vor, parallel zum Fernstudium jobben zu gehen und/oder Praktika zu machen?

An jobben habe bisher nie wirklich gedacht, da ich bisher einfach mit dem Studium an sich nicht klar gekommen bin und mich nicht auf etwas zweites einlassen wollte, bevor das wichtigste nicht steht.

Jobben oder va. Praktika könnte ich mir gut vorstellen zu machen, wenn das Studium erstmal richtig läuft.

Welche Jobs möchtest du später machen?

Das ist mir auch noch nicht ganz klar, da mir dazu die Erfahrung fehlt.

Vorstellen könnte ich mir bisher, gesetzt den Fall, ich würde weiterhin Psychologie studieren, in Personalabteilungen oder als Psychotherapeut.

Liebe Grüße

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Wenn ich dich jetzt richtig verstehe, fühlst du dich hin- und her gerissen zwischen dem, wie du an der Präsenz-Uni lernen SOLLTEST gegenüber dem, wie du tatsächlich lernst. Kommt da der Wunsch her, etwas zu ändern?

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Mir scheint es, dass du Probleme mit der Studienorganisation hast. Ich glaube, es ist eine Illusion, zu denken, dass diese Probleme mit einem Fernstudium verschwinden. Fernstudiengänge sind teilweise sehr frei, teilweise aber auch sehr strukturiert. Ich habe z.B. manchmal Onlineseminare, Tutorials, Vorlesungen. Auch hier ist es immer die Frage, lerne ich voraus, genau im vorgegebenen Takt, oder lerne ich Inhalte lieber erst nach dem Tutorial etc.

Weiter musst du dir überlegen, was du später willst: du schreibst, dass es Probleme mit "sozialeren Lernformen" gibt. Auch ich finde das nicht immer einfach. Aber Gruppenarbeiten z.B. gibt es auch im Fernstudium - und die sind eher schwieriger zu organisieren.

HViethen hat in ihrem Blog grad ein prächtiges Beispiel beschrieben...Ausserdem: grad wenn du als Psychologin arbeiten willst, dann wird für fast alle Jobs von dir erwartet werden, dass du in der Lage bist, in einem sozialen Umfeld gut zurecht zu kommen. Ich denke, dass es extrem schwierig werden würde, einen Job als Psychologin zu finden, wenn du keinerlei Berufserfahrung hast und fernstudiert hast.

Es gibt wohl kaum einen Studiengang mit wohlpräparierten Lernhäppchen, die man sich in Ruhe daheim zuführen kann. Es gehört immer viel dazu: Organsation, Recherche, Zusammenarbeit, Disziplin, etc. Deswegen ist es eben ein Studium und nicht einfach ein Lehrgang.

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Wird eine Erfahrung mit Lerngruppen nicht etwas überbewertet? Man hat doch, ob Fern- oder Präsenzstudium noch andere Kontakte, je nach Persönlichkeit und Umfeld? Ich hab an einer Präsenzuni studiert, eine Lern- bzw. Lesegruppe während des Semesters zu Stande zu bringen ist mir fast nie geglückt bzw. gab es das insgesamt selten. Erst 3 Wochen vor der Klausur haben alle "hier" geschrien ... je nach Studiengang herrscht auch ein ziemlich heftiger Einzelkämpfergeist vor, der im "Idealfall" darin endet, dass Bücher immer absichtlich an andere Stellen in der Bib gestellt werden, damit der nächste erst mal suchen kann ...

Letztlich habe ich fast immer allein gelernt und Vorlesungen, die ich langweilig fand, nicht besucht, sondern stattdessen Bücher in der Bibliothek gewälzt. Allerdings war ich persönlich damit absolut glücklich und hatte trotzdem viele Kontakte. Ist das vielleicht dein Problem? Findest du keine passenden Freunde? Hast du zu großes Heimweh nach deinen alten Freunden? Falls ja, das ist natürlich schon ein Problem, bei dem man sich überlegen muss, wie schlimm es ist. An der Uni gibt es für solche Fälle auch psychologische Beratungsstellen. (Da gibt es einige, die damit Probleme haben, das ist jetzt in keinster Weise böse von mir gemeint! Es gibt während der ersten Semester auch immer einige Veranstaltungen, die zum Kennenlernen gedacht sind.)

Ich hatte das Gefühl, dass die ersten Semester einfach immer ein bisschen doof sind, weil man erst Grundlagen, d.h. viel an Definitonen lernen muss, was man tatsächlich auch allein mit Büchern machen kann, aber höhere Semester werden dann sehr interessant. Bei uns gab es die Möglichkeit, sich, auch wenn man noch nicht die "Grundlagen" durch hatte, in Hauptseminare, etc. zu setzen und je nach dem auch eine Leistung zu erbringen. Vielleicht würde dir das ein neues Gefühl für deinen Studiengang geben? Und du könntest ja einfach ausprobieren, ob es für eine Klausur reicht, nur in Büchern recherchiert zu haben. Ich hatte da manchmal auch Hemmungen, habe aber schnell ein gutes Gefühl dafür entwickelt. Allerdings klingst du in Sachen Psychologie gerade auch nicht so motiviert? Erarbeitest du dir dann nur das nötigste für die Klausuren? Mir waren die Vorlesungen immer "zu wenig", weshalb ich dann immer die Lektüreempfehlungen abgearbeitet habe, d.h. mein Ziel bestand nicht darin, nur die Klausur zu bestehen (an die hab ich immer als letztes gedacht ...), sondern alles, was mich interessiert und ich in gegebener Zeit anlesen kann, zu lesen/lernen.

Ein Studium ist einfach etwas anderes als der Schulunterricht: man hat mehr Freiheit und mehr Verantwortung, man sollte als Nebeneffekt lernen, sich zu organisieren, lernt die Grundqualifikation sich neue Themen allein zu erarbeiten, etc. Prüfungen sind dafür da, eine gewisse "Qualitätssicherung" zu gewährleisten und Leistungen vergleichbar zu machen, aber letztlich geht es eben weit darüber hinaus. Ja, der Bachelor gibt einem das Gefühl, "Punkte zu sammeln", wie bei einem Computerspiel und manche bekommen das Gefühl, dass sie doch nur schnell die Klausuren runterschreiben müssten um bald den Badge zu bekommen, aber ... das bringt einem später nicht viel, vermutlich nicht mal währenddessen.

An deiner Stelle würde ich also mal mit Kommilitonen über die Probleme reden (einer muss immer den Anfang machen ;-)) und zur allgemeinen Studienberatung gehen.

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dass Bücher immer absichtlich an andere Stellen in der Bib gestellt werden, damit der nächste erst mal suchen kann ...

Dafür gibt es den bibliothekarischen "Fachbegriff" Büchernester :) Wir Bibliothekare haben damit meist noch mehr Spaß als die Studenten.

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