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Thomas83

Distance/Online Ph.D oder DBA

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Hallo,

hat jemand bereits Erfahrung mit einem Fern- oder Onlinepromotionsprogramm mit Ziel Ph.D (wirtschaftliche Ausrichtung) oder einem DBA?

In welchen Preisbereichen bewegt sich das bei euch? Wie findet die Betreuung statt und wie schätzt ihr den Zeitaufwand ein?

Viele Grüße,

Thomas

Bearbeitet von Thomas83

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Hallo,

ein bisschen schon,

habe mich da ich selbst an einem Promotionsstudium interessiert bin an diversen Unis umgeschaut.

Ohne Werbung zu machen, DBA Studien gibt es so ab ca. 30.000 Euro aufwärts.

PhD, speziell im ehemaligen Osten so um ca. 15.000 Euro.

Das DBA hätte durchaus Charme, wäre an einer englischsprachigen Universität mit einem besseren Namen gewesen, nur >30.000 Euro sind schon etwas happig.

Und der PhD im ehemaligen Osten, na ja da gibt es mehr Fragen als Antworten und dann doch so ca. 15.000 Euro dafür.

Prinzipiell sind PhD Studien bei Universitäten günstiger, bei uns in Wien nichts (man muss halt den Doktorvater finden und auch noch zugelassen werden),

in GB an der Open University so ca. 1000 bis 1500 Euro/Jahr, Haken dabei alle paar Monate nach GB pilgern und an einem Abstimmungsgespräch teilnehmen, also auch mühsam (angeblich nimmt die OU nicht Briten nicht auf, jedoch habe ich hierzu andere Mails von der OU).

in GB an der University of Bolton so ca. 1000 bis 1500 Euro/Jahr, Haken Bolton ist im Ranking ganz weit hinten (so ca. 140 von 145 Plätzen in GB) und auch die Reisetätigkeit nach Bolton alle paar Monate (bei Manchester).

Bearbeitet von chbrandl

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Da bring ich jetzt mal wieder meine Edinburgh Business School ins Spiel um die erwähnten 30.000€ zu kontern :lol:

Preislich bewegt sich das Ganze - bei einer angesetzten Dauer von 3 Jahren - bei rund 15.000€. Die Gesamtkosten werden dann wohl sehr stark davon abhängen wie lange man für die Promotion braucht. Die Kosten lassen sich ganz gut auf ebsglobal.net einsehen und zusammenrechnen. Der Abschluss wäre dann ein DBA.

Vom Image kann die EBS jetzt sicherlich nicht mit britischen Top-Unis wie Oxford und Cambridge mithalten. In recht bekannten Hochschulrankings nimmt die EBS aber trotzdem keinen schlechten Platz ein und ist eigentlich immer im vorderen Viertel wiederzufinden.

Das Studium lauft so ab, dass du zunächst 3 Research Courses absolvieren musst, um die wissenschaftlichen Grundlagen zu erlernen. Für jeden Course musst du dann eine Klasusur schreiben. Standorte gibt es hier zahlreiche weltweit soviel viele in Deutschland. Zeitaufwand dafür ca. 1 Jahr. Anschließend kannst die in die Mentored Stage überwechseln. Hier wird dir dann ein Mentor zugewiesen, mit dem du dein Promotionsthema ausarbeiten kannst. Die Zeit hierfür beträgt in der Regel 6 Monate. Anschließend folgt die Supervised Stage, in der du dann die Arbeit unter Betreuung eines Supervisors schreibst. Je nachdem welches Thema du wählst kann das ein Professor der Uni sein oder ein Externer. Mit viel Glück kannst du dann auch einen Prof von einer renommierten Uni erwischen (z. B. Stanford) (soviel nochmal zwecks dem Image :) ). Die EBS kalkuliert hier mit 6h Kontakt pro Monat mit deinem Prof. Allerdings kann das ja auch variieren. Die Verteitigung der Dissertation erfolgt dann nach Abgabe entweder vor Ort in Edinburgh oder via Skype von Deutschland aus.

Für mich persönlich ist deshalb die Flexibilität, der Preis und der Programmablauf der EBS top.

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Hallo,

@ chbrandl:

Danke für deine Zusammenfassung

@ Rumpelstilz:

Leider könnte ich den Thread nicht finden. Was ich allerdings gefunden habe sind sehr viele Threads die sich eingangs mit dem Thema befassen um dann recht schnell in eine Diskussion bzgl. Titelschmieden übergeht. Deshalb möchte ich hier kurz zusammenfassen um was es geht:

- Ich suche eine Promotionsprogramm, welches berufsbegleitend und möglichst ortsunabhängig ist.

- Ich bin durchaus bereit Zeit und Geld für eine gute Ausbildung zu investieren. Allerdings wäre ein Aussteigen aus dem Berufsleben um 3-5 Jahre als HiWi an einer Uni zu arbeiten, dann doch deutlich zu teuer.

- Der Titel sollte in Deutschland führbar sein. Da ich mir durchaus vorstellen kann, irgendwann eine akademische Laufbahn einzuschlagen hätte ein Ph.D gegenüber einem DBA den Vorrang

@ Streamsurfer:

Danke für den Einblick. In der Tat ist die EBS spannend, allerdings halte ich die von dir genannten drei Jahre schon für sehr sportlich. Weiterhin kann ich leider gar keine Akkreditierung finden. Kannst du aus deinen persönlichen Erfahrungen einen Vergleich mit anderen Bildungsanbietern (Bachelor, Master) bzgl. Qualität darstellen?

Danke schon mal für die Antworten. Wie bereits Eingangs erwähnt, freue ich mich insbesondere über Erfahrungsberichte.

Viele Grüße,

Thomas

Bearbeitet von Thomas83
Hab' noch ein"e" gekauft!

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Hallo Thomas,

ja die erwähnten 3 Jahre sind eher als Mindestdauer zu verstehen. Ich bezweifel auch, dass dies jeder so schaffen würde.

Du kannst deshalb keine Akkreditierung finden, weil die EBS ausschließlich staatlich anerkannt ist. Nur um dich zu beruhigen: Viele deutsche Universitäten besitzen ja auch keine private Akkreditierung. Auf Anabin wird die EBS bzw. die übergestellte HWU mit H+ gelistet, wodurch einer Übertragung des DBA zum Dr. nichts im Wege steht. Bezüglich der fehlenden privaten Akkreditierung wurde bereits umfangreich auf degreeinfo.com mit Professor Lumdsen diskutiert. Ich finde gerade den Post nicht mehr, aber es lag wohl an den Kosten oder dem administrativen Aufwand, dem gegenüber man nicht wirklich einen Nutzen gesehen hat. Ich möchte jetzt aber auch nicht wieder eine Diskussion zu privaten Akkreditierungen eröffnen. Mich hatte das ganz zu Beginn auch skeptisch gestimmt, aber mittlerweile sehe ich das als reine Marketingmasche. Bei international bekannten und anerkannten Unis kann man da nach meiner Meinung schon eher darauf verzichten, wie bei unbekannten deutschen Fernhochschulen. Zumal die EBS auch teilweise (je nach Bundesstaat) in den USA ohne Akkreditierung anerkannt ist. Die Frage die ich mir immer stelle ist, was mir denn die Akkreditierung überhaupt bringt. Mit einer FIBAA-Akkreditierung in Deutschland komme ich in den USA ja auch nicht wirklich weiter.

Ein Vergleich mit anderen Anbietern ist aus zwei Gründen wohl etwas schwiering: Zum einen ist die EBS ja eine staatliche Uni. Man könnte sie in unserem Bereich also maximal mit der Fernuni Hagen vergleichen (die ich selbst aus eigener Erfahrung nicht kenne) wenn es um den Service geht. Zum anderen bin ich eher der Typ, der recht wenig Kontakt zur Univerwaltung/Tutoren pflegt und sich lieber selbst Lösungen erarbeitet. Bei Fragen die ich hatte (inhaltlich als auch administrativ) wurde mir aber immer schnell und (entgegen anderer Meinugnen im Internet) auch höflich geantwortet. Mein Typ gerade bei Engländern: Wie man in den Wald ruft, so kommt es zurück :)

Rein inhaltlich könnte ich nur den Vergleich zur Euro-FH ziehen und hier muss man schon festhalten, dass die EBS auf einem ganz anderen Niveau zugange ist: die jeweiligen Themen werden tiefgründiger behandelt, sind teilweise auch etwas theoretischer ausgelegt, aber ebenfalls didaktisch top aufbereitet. In Deutschland wär das wohl der klassische Vergleich zwischen FH und Uni. An sich sind die Programme der EBS schon sehr anspruchsvoll aber dennoch fair. Wenn du mal eine Klausur geschrieben hast wirst du keine Akkreditierung mehr vermissen :lol:

Achja noch eine kurze Anmerkung: nach meinem Empfinden ist es deutlich einfach im WiWi-Bereich ein passendes DBA-Programm als ein Ph.D.-Programm zu finden. Rein von der Anzahl gibt es subjektiv hier einfach die größere Auswahl. Inwiefern eine deutsche Uni das bei einer wissenschaftlichen Karriere dann unterscheidet, kann ich leider nicht beurteilen.

Bearbeitet von STREAMSURFER

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PhD-Programme sind im Ausland deutlich häufiger als DBA-Programme. Allerdings werden diese erheblich seltener als externe, also berufsbegleitende Promotionsstudiengänge angeboten, während sich DBA-Programme ja grundsätzlich eher an "Praktiker" wendet.

Grundsätzlich würde ich mir erst einmal überlegen, was ich mit dem Abschluß anfangen möchte, denn PhD/DBA im Ausland unterscheiden sich recht deutlich von dem klassischen deutschem "Dr.", da das Ausland ja in aller Regel nicht über eine Habilitation verfügt. Das soll nicht heißen, dass es im Ausland leichter oder schwerer ist, aber der Status ist (theoretisch) etwas höher.

Gerade wenn ich mit einem berufsbegleitenden Doktor, der ja auch in D möglich ist, eine wissenschaftliche Karriere einschlagen möchte, würde ich davon abraten. Dann sollte man diesen tatsächlich Vollzeit machen um einfach in die Forschungsumgebung einzusteigen. Im Ausland würde ich dann auch nicht zum DBA sondern immer zum PhD neigen, denn er ist die eigentliche wissenschaftliche Endausbildung für Leute die in der Wissenschaft ihre Zukunft sehen. Der DBA ist eher für Leute gedacht, die dann meist in der freien Wirtschaft bleiben oder dorthin zurück wollen.

Berufsbegleitend werden bei manchen Programmen 3 Jahre versprochen, was, bei seriösen Anbietern, eher die unterste Schwelle ist. Von allen Personen die ich mit externen Promotionen kennengelernt habe, egal In- oder Ausland, DBA oder PhD, waren knapp 4 Jahre der geringste Zeitraum, 9 Jahre der höchste. Bei ausländischen Programmen waren die meisten so bei 4-6 Jahren dabei, was im Grunde auch den innerdeutschen Längen entspricht.

In Bezug auf wissenschaftliche Karrieren, bspw. FH-Professur, ist es in D meist einfacher mit einem PhD zu punkten. Der DBA, obwohl rechtlich im Grunde gleichgestellt, ist den meisten HS suspekt, was auch daran liegen mag, dass dieser Abschluß im Grunde erst seit einigen Jahren in Deutschland bekannter wird. Die Nähe zum MBA, wenigstens sprachlich aber auch vom anwendungsorientiertem Ansatz, der akademisch in Kreisen der Wissenschaftler immer noch umstritten ist, macht die Sache nicht einfacher. An Unis sollte man es dabei noch schwerer haben als an FH.

Grundsätzlich würde ich daher, wenn ich den Dr. nicht nur als schmückendes Beiwerk vor dem Namen möchte, klotzen, nicht kleckern und lieber etwas mehr ausgeben und dafür eine renommierte HS im Hintergrund haben, als etwas halbgares, was in D evtl. sogar noch umstritten ist.

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Hallo,

und Danke, auila für deine Antwort.

Auch wenn ich deine Argumentation gut finde und auch nachvollziehen kann, war es nicht das was ich gefragt hatte ;-). Weiterhin habe ich nicht gesagt, dass die mögliche akademische Karriere zwangsläufig in Deutschland statt finden muss.

Ein Wechsel als Promovierender an eine Universität ist finanziell definitiv nicht interessant und für mich daher ausgeschlossen. Daneben gäbe es noch praktische Probleme einen Doktorvater zu finden, welcher sich mit meinem nicht gradlinigen akademischen Werdegang abgibt.

Unabhängig davon geht es mir auch nicht um einen akademischen S*****zvergleich im Stile von "Fern ist weniger wert als Präsenz" oder "Meine Uni ist besser als deine". Daher möchte ich noch mal freundlich darauf hinweisen, dass ich zum einen an praktischen Erfahrungen zum Thema Distance/Online Ph.D oder DBA interessiert bin, und evtl. auch an Anbietern, welche sich nicht sofort bei einer einfachen Google-Anfrage auftun.

Viele Grüße,

Thomas

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Hi Thomas,

auch dann ist meine Antwort nicht so ganz falsch. Gerade im Ausland ist für eine akademische Karriere der PhD das Mittel der Wahl und angesehener als der DBA, aber das hattest Du ja auch selbst geschrieben. Allerdings solltest Du Dir bewusst machen, dass auch gerade im Ausland der S***-Vergleich noch stärker ausgeprägt als in Deutschland, weil der Ruf der HS im Ansehen des Grades eine größere Rolle spielt als bei uns. Plakativ gesagt ist ein DBA der HBS weit mehr wert als ein Part-time-PhD einer mittelmäßigen UK-HS, nicht nur im akademischen sondern auch im wirtschaftlichen Umfeld.

Der große Haken ist dabei, dass gerade ein wenig gradliniger akademischer Werdegang nicht nur im Inland behindert sondern natürlich auch bei einer späteren akademischen Karriere, egal ob In- oder Ausland, nicht unbedingt gerne gesehen ist. Ich bspw. habe ausschließlich berufsbegleitend studiert und lange Zeit einen Dr.-Vater gesucht (in D), damals noch mit einem FH-Diplom. Dieses habe ich notentechnisch extrem gut abgeschlossen, aber es hat mir letztlich nicht viel geholfen.

Du solltest daher schon bedenken, dass, auch wenn es manchmal sinnfrei erscheint, es schon einen Unterschied gibt zwischen DL und FT-Varianten und sei es in den Köpfen der Leute. Gerade aber im wissenschaftlichen Bereich wird dabei den FTlern klarer Vorzug gewährt und das nicht nur in Deutschland. Man mag von diesen Längenvergleichen halten was man will, aber es ist nun halt mal so. Wer mitspielen möchte, sollte das bedenken.

Viel gutes, um mal zu einem Programm zu kommen, hat man von TiasNimbas gehört. Früher gab es dort einen sehr angesehenen berufsbegleitenden DBA. Das Programm ist allerdings mittlerweile auf PhD umgestellt worden. Dabei handelt es sich um ein 4-Jahr-PT-Program. Das DBA-Programm, ich meine es war ebenfalls auf vier Jahre angelegt, galt als zeitlich durchaus machbar aber sehr anspruchsvoll. Das (neue) Programm ist dabei eine Zusammenarbeit von TiasNimbas (Utrecht) und der Cass (UK), beides B-Schools der renommierteren Art in Europa, wenn auch beide vielleicht nicht high-end. Viele renommiertere Exec-Programme im PhD-Bereich wirst Du nicht finden in Europa, was allerdings auch dann auf die Kostenseite schlägt. Die Tution-Fees liegen bei über 60.000 Pfund(!) für vier Jahre. Es ist natürlich, wie jedes bessere Programm, keine reine DL-Variante. Einiges an Zeit wirst Du auch vor Ort verbringen müssen, dass war früher (weiß ich von einem Bekannten) machbar, sollte also auch heute funktionieren.

Manchester bietet meines Wissens einen part time DBA, der auch durchaus ein gewisses Renommée besitzen soll.

Durham University bietet sein PhD-Programm auch part time an, dann verlängert sich die Dauer von 3 auf 6 Jahre. Bei beiden weiß ich allerindgs nicht, ob part-time hier bedeuted, dass man zwar parallel arbeiten kann, aber vielleicht dann doch besser auch in der Nähe wohnt und lebt.

Gleiches gilt von der U of Leicester, die den PhD ebenfalls pt anbietet - von denen habe ich allerdings nie jemanden kennengelernt. Das es das geben soll weiß ich nur vom Hören-Sagen.

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@Aquila: Hast Du dein Diplom (FH) noch durch einen Master veredelt? Bist Du jetzt in einem Promotionsprogramm?

Bin immer davon ausgegangen das man mit einem sehr guten Abschluss im Diplom (FH) zuminbdest eine Chance hat als Doktorrand angenommen zu werden.

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