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Ausbildung "Staatlich geprüfter Wirtschaftsinformatiker"

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hey.. ich bräuchte mal eure hilfe. Ich mache zur zeit eine ausbildung zum „staatlich geprüften Wirtschaftsinformatiker“ an einer „Höhere Berufsfachschule für Wirtschaftsinformatik“. diese wirbt mit „Die Alternative zum Studium“. dort gibt es eine aufspaltung in AE (programmierung/entwicklung) und SI (integration). in AE werden v.a. sortierverfahren (z.b. quicksort), stack etc., c# und ms sql gemacht. in SI viel unix. allgemein ist wirt.mathe (z.b. rentenrechnung und lineare optimierung), rewe (dazu muss man wohl nicht viel sagen) und bwl. in bwl ist auch recht viel rechnereien und mathe dabei.

bin im alter von 32 und habe jetzt in der oberstufe SI gewählt. solangsam empfinde ich das jedoch als ein fehler und überlege abzubrechen und nächstes jahr nochmal in die oberstufe zu gehen.

ist jetzt nicht so, dass mir SI gar keinen spaß machen würde, aber irgendwie finde ich, dass ich die wirtschaftssachen sinnlos lerne in der richtung und die programmierung gefällt mir mittlerweile auch sehr gut. v.a., wenn man mal merkt, dass es mit hexerei nichts zu tun hat. hoffe hier kommt jeder mit dieser aussage klar. ;)

jetzt aber mal die frage: wie seht ihr denn die jobaussichten mit dieser ausbildung und den beiden richtungen? ich denke, mit einem fh-b.sc. muss ich mich gar nicht erst vergleichen, aber hätte ich in der programmierung mit dem abschluss halbwegs chancen? mir kommt's auch weniger auf verdienstmöglichkeiten an. bin z.z. noch ohne ausbildung und das ziel ist, überhaupt mal unterzukommen.

und, was SI angeht, macht das sinn? es ist leider auch rein schulisch, ohne wirkliche praxis. dafür aber auch didaktisch sehr gut, v.a. was unix angeht. aber, wie man ein vpn einrichtet, lernen wir glaube ich nicht, steht zumindest nicht im lehrplan.

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Hi,

ich kann dir zu den Jobaussichten in deinem Berufszweig nichts sagen, jedoch bin ich Staatl. gepr. Techniker für Versorgungstechnik und habe am Jobmarkt keine schwierigkeiten gehabt. Man kann halt, im Gegensatz zu reinen Studenten (ist nicht böse gemeint :blushing:) ja meist schon mit einiger praktischer Erfahrung punkten.

Zu dem SI:

Meiner Meinung nach macht das Sinn. Ich persönlich sehe das Thema UNIX weiter im Trend liegend (bin selbst seit einiger Zeit bei der Umstellung auf Linux/UNIX und Open Source). Und zum Stoff, der ist in 90% der Fälle leider nicht unbedingt praxisnah. Aber wenn du erstmal die Basics hast, ist die praktische Umsetzung meist ein Kinderspiel.

Hoffe ich bin nicht komplett an der Fragestellung vorbeigeschossen :rolleyes:

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Guten Morgen

bin im alter von 32 und habe jetzt in der oberstufe SI gewählt. solangsam empfinde ich das jedoch als ein fehler und überlege abzubrechen und nächstes jahr nochmal in die oberstufe zu gehen.

Was heißt "Oberstufe" bei drei Jahren? Ist damit das letzte Jahr gemeint?

Was würdest du in dem Jahr machen? Ich kenne zwar nicht deinen Lebenslauf, aber wenn du mit 32 Jahre noch keine Ausbildung hast, würd ich mir gut überlegen, ob sich das eine Jahr länger wirklich gut im Lebenslauf machen würde. Andererseits kann man auch auf dem Standpunkt stehen, dass ein Jahr mehr oder weniger auch nicht schlimm ist... Wenn "Oberstufe" aber nur das letzte Jahr bedeutet, würd ich SI bis zum Ende machen.

Wenn man sich nicht auf eine Region bei der Jobsuche beschränkt und die Person dazu passt, findet man auch sicher einen Job. Pauschal kann man das aber ohne Lebenslauf und persönlichen Eindruck nicht sagen. Guck doch einfach mal in Jobbörsen...

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Alternative zum Studium - ja, damit werben so einige...

Ich hoffe, es ist keine schulische Ausbildung, wo man Abitur und Ausbildung in zwei Jahren erlangt. Den staatlich geprüften Informatiker gibt es je nach Bundesland ja auch als Erstausbildung oder Weiterbildung.

Das Problem bei den schulischen Ausbildungen (wie auch Technischer Assistent für Informatik) ist nämlich, dass lieber Fachinformatiker mit dreijähriger betrieblicher Ausbildung genommen werden. Bei Fachinformatiker.de waren einige, die erst den TAI gemacht haben und danach die Ausbildung zum Fachinformatiker, weil sie nichts gefunden haben. Selbst die haben es teilweise schwer bei studierter Konkurrenz.

Aber wenn dem so ist, würde ich nicht gleich die Flinte ins Korn werfen und abbrechen, sondern erst mal überlegen, wie lange es noch dauert und wozu man den Abschluss brauchen kann.

Was hast Du denn vorher gemacht? Etwas ganz anderes oder auch im IT-Bereich?

Ich selbst habe den Informatik-Betriebswirt (VWA) gemacht. Die werben auch mit Universitätsniveau und verkürztem Bachelor in BWL. Für den Einstieg in die Informatik hätte das nie gereicht. Ich studiere jetzt in Präsenz Angewandte Informatik an einer FH. Allerdings war es damals richtig, und es hat mir auch Spaß gemacht. Einen Bachelor hätte ich mir damals auch gar nicht zugetraut, erst danach mit den Vorkenntnissen. Ohne diese hätte ich das Studium mit der Arbeit in der vorgegebenen Zeit (Fristen, bevor man exmatrikuliert wird) sicher auch gar nicht geschafft bis jetzt (6. Semester).

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Wenn ich richtig recherchiert habe, handelt es sich um eine rein schulische "Ausbildung".

Zur Aufnahme (seitens der Schule) wird die Hochschulreife oder die Fachhochschulreife vorausgesetzt.

Warum dann diesen Weg und kein (Fern) Studium?

Ich (das ist aber meine persönliche Sicht) würde mich als Arbeitgeber schon fragen (voraussgesetzt, es ist wie oben angenommen) warum man eine schulische Ausbildung mit 30 beginnt, wenn einem sämtliche Türen für ein Studium offenstehen?

Wobei ich natürlich die Beweggründe Deiner Entscheidung DIESE schulische Ausbildung zu machen nicht kenne.

Da der Markt in der IT- Branche seit Jahren eh schon schwierig ist (enorm viele Quereinsteiger), und genug Akademiker drunter sind, denke ich, dass es nicht einfach wird dort zu bestehen. Hängt aber auch wieder von der Region ab...es gibt eben wirtschaftsschwache und -starke Regionen.

Die Chancen am Arbeitsmarkt genauer einzuschätzen, ist (wie von fast allen hier erwähnt) ohne weitere Informationen zu Werdegang und beruflicher Praxis schwierig.

Die Frage ist auch: wo willst Du hin?

Wie ist die Marschrichtung - Branche, Aufgabe, Entwicklungsmöglichkeiten?

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