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a.k.

Bachelor B.A. Schwerpunkt Controlling oder B.Sc. Finance und Management?

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Hallo zusammen,

ich habe vor einer Woche die Zusage für das sbb Aufstiegsstipendium erhalten und suche nun nach einem Studienanbieter.

Zwei habe ich nun schon für mich ausgewählt und würde mich über Meinungen und Anregungen für eine endgültige Entscheidung von euch sehr freuen.

Kurz zu mir: Ich bin 27 Jahre alt, Bankkauffrau und möchte in der Elternzeit studieren. Wirtschaftsfachwirt abgeschlossen und werde Teile anerkennen lassen. Ich möchte mit dem Studium Fuß im Bereich Controlling / Unternehmensfinanzierung / Jahresabschlussanalyse fassen. Aber nicht aus Bankensicht (keine Beratung) sondern schon direkt in einer Finanzabteilung eines Unternehmens.

Da ich, wie gesagt, in Elternzeit studieren und sofort beginnen möchte ohne wenig Präsenzzeit und vor allem flexibel was die Prüfungstermine angeht habe ich jetzt die IUBH mit dem BWL B.A. und den beiden Schwerpunkten Controlling und Financial Service Management herausgesucht. Die Alternative wäre die Euro FH mit dem Studiengang Finance und Management B.Sc.

Was ich mich jetzt frage: "Reicht" ein normaler BWL-Bachelor mit Controllingschwerpunkt (10 Credits) für mein Berufsziel aus oder sollte ich mich mit dem Studiengang Finance und Management gleich tiefer spezialisieren? Dort sind z.B. Restructuring und Risikomanagement, Corporate Finance und Unternehmensgründung und Nachfolge sowie Rechnungslegung und Unternehmensplanung mit mind. 6-12 Credits enthalten. Solche Themen wie z.B. Projektmanagament, Wirtschaftsethik und Politik sind hier Wahlfächer, die bei der IUBH im normalen Studiengang mit jeweils 5 Credits Pflicht angesetzt werden. Bei der IUBH habe ich halt nur 10 Credits in dem Schwerpunkt während sich bei der Euro FH mind. ein Drittel des Studiums diesem Schwerpunktbereich widmet.

Allerdings frage ich mich auch, ob der Finance Studiengang für meine Pläne mit "Kanonen auf Spatzen" geschossen wäre. Einige Themen daraus (z.B. Corporate Finance) wickelt die IUBH erst in ihren Master-Studiengängen ab. Frage für mich: Lohnt sich der Aufwand, sich in diese umfangreichen, anspruchsvollen Themenfelder einzuarbeiten oder werden dafür in der Praxis doch ohnehin eher Master-Absolventen genommen sodass sich ein Bachelor mit dieser Tiefe gar nicht lohnt? Oder ist es die bessere Möglichkeit sich von den anderen BWL-Bachelor-Absolventen abzuheben?

Für eure Anregungen und ggf. auch Meinungen zu beiden Studiengängen wäre ich sehr dankbar (zur IUBH habe ich da schon viel gefunden, weil der Finance-Studiengang noch recht neu ist leider noch wenige Erfahrungsberichte).

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Also, ich persönlich (!) bin der Meinung, dass für eine gute Basis ein eher generalistisch ausgerichtetes Studium (mit leichtem Schwerpunkt) sinniger ist.

Ich würde diese ganz konkrete Ausrichtung wirklich erst später machen...oder - was ja auch geht - einfach mit der IUBH mal abklären, ob Du eventuell noch Module im Zuge des Studiums zubuchen kannst.

Wählst Du von Beginn an schon einen eher "engen" Schwerpunkt, bleibt die Bandbreite der Joboptionen geringer.

Wer weiß, wo Du in Deinen noch jungen Jahren mal landest.

Mit einem breiter angelegten Bachelor hast Du für später - so meine Sicht - auch eine breitere Bandbreite Dich zu entwickeln.

Bearbeitet von OldSchool1966

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Meiner Meinung nach kommt es darauf an, wie sicher du dir bist, wo es beruflich bei dir später hin gehen soll. Du hast ja recht konkrete Vorstellungen geäußert und wenn du dir dabei recht sicher bist, fände ich es sinnvoll, sich im Bachelor schon darauf auszurichten. Wenn du dabei schon Inhalte bearbeitest, die anderswo erst im Master kommen, umso besser. Vielleicht nutzt dir das schon, um mit dem Bachelor-Abschluss einen guten Einstieg zu finden.

Steht denn für dich schon fest, ob du nach dem Bachelor den Master anschließen wirst? In welchem Bereich bist du denn momentan als Bankkauffrau tätig? - Klassisch im Bankgeschäft, oder auch schon ein einem anderen Unternehmen?

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Erstmal vielen Dank für eure Einschätzungen.

@Oldschool1966: Deine Idee mit den Zusatzmodulen finde ich sehr gut. Zumindest bieten sowohl Euro FH die für mich interessanten Schwerpunktthemen aus dem Bachelor auch als Zertifikatsstudium an und bei der IUBH kann ich diese Module aus dem Masterstudiengang zumindest zukünftig belegen, wenn ich es möchte bzw. doch feststellen würde dass ich es benötige.

@Markus: Ich arbeite bisher im normalen Bankgeschäft, zuletzt sogar nur am Schalter. Ich habe mehrfach versucht, mit Fachwirt und guten Zeugnissen, mich anders zu orientieren, aber das ist meistens am fehlenden akadamischen Abschluss gescheitert. Deshalb möchte ich jetzt natürlich sicher gehen, dass ich mit dem Abschluss auch was anfangen kann. Wechseln werde ich nach der Elternzeit vermutlich ohnehin, weil Teilzeitstellen dort momentan extrem rar sind. Mein Wirtschaftsfachwirt war ja schon relativ generalistisch ausgerichtet, dort habe ich aber gemerkt, dass die Finanzierungsthemen / Controlling mir einfach liegen. Allerdings klingt der Inhalt der Euro FH schon sehr anspruchsvoll in diesem Bereich, inkl. Excel-Berechnungen für zukünftige Unternehmensplanungen und neben dem normalen Statistik-Modul auch angewandte Wahrscheinlichkeitenrechnungen. Wenn man das geschafft hat ist man sicher sehr gut spezialisiert, trotzdem ist es ja "nur" ein Bachelor-Abschluss und Statistik/Mathe ist nun auch nicht unbedingt ein Selbstgänger für mich.

Ein Master kommt für mich derzeit nicht infrage, allerdings rein aus finanziellen Gründen, weil das schon für das Bachelor-Studium das Problem war, das zum Glück durch das Stipendium gelöst wurde. Aber es soll ja auch Arbeitgeber geben, die das berufsbegleitend mitfinanzieren. Also wenn sich die Möglichkeit ergibt wäre ich nicht abgeneigt.

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Um das Thema zum Abschluss zu bringen wollte ich denen, die sich netterweise an meinen Überlegungen beteiligt haben, noch meine Entscheidung mitteilen. Ich habe mich jetzt gerade online bei der IUBH eingeschrieben für den BWL-Bachelor. Da ich noch so lange überlegt habe bis ich eine (nun aber wirklich gut überlegte) Entscheidung getroffen habe, habe ich jetzt das Glück gleich die neue Ipad-Aktion mitnehmen zu können.

Ich werde mal sehen, ob ich in einem Blog von meinem Studium berichten kann. Da ich in Elternzeit studieren werde kommt es ganz darauf an wie pflegeleicht mein Kind wird... .

Auf jeden Fall danke noch einmal für die Anregungen. Ich bin jetzt sehr gespannt wie schnell es losgehen kann, die IUBH setzt drei Wochen bis Studienstart an.

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Der Blog selbst würde mich (und andere) sicherlich sehr interessieren. Vielleicht weniger wegen der IUBH als das Du in Elternzeit studieren willst. Die Erfahrungen darin sind nämlich sehr unterschiedlich. Von "easy" bis "Abbruch". Meine Frau hat es (im Master) ebenso gehandhabt. Unsere Erfahrung, auch mit anderen Müttern, ist allerdings, dass es unglaublich stark davon abhängt, wie gut sich das Kind integrieren lässt und wieviel Unterstützung evtl. durch Verwandte oder Bekannte in Anspruch genommen werden kann (und durch die Mutter gewollt ist). Meist ist es aber weniger einfach als man sich vorher vorgestellt hat.

Ich halte die Elternzeit für eine sehr gute Einstiegsmöglichkeit in ein solches Studium, von daher wäre es schön, wenn man mehr Erfahrungen in dem Bereich teilen könnte.

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Ich würde bei Ihren Berufswünschen vor allem nach einem Anbieter suchen, der einen guten Ruf hat im angestrebten Bereich. Dazu gehört in der Regel, dass das Angebot schon ein Zeit am Markt ist.

Haben Sie schon (eventuell ergänzend zum Bachelor) an die Controllerakademie gedacht? So weit ich weiß, sind die recht gut etabliert.

http://www.controllerakademie.de/

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