Springe zum Inhalt
rambazamba

IUBH Kosten gerechtfertigt im Vergleich zur FernUni Hagen?

Empfohlene Beiträge

Ich habe (beruflich bedingt) erst eine Klausur geschrieben, jedoch schon jede Menge Skripte hier.

Ich habe mir 6 Monate "Auszeit" genommen, als ich meinen neuen Job angetreten habe.

Im Februar schreibe ich die nächste Klaur, lese aber jetzt bereits weitere Skripte.

Ich selbst bin sehr zufrieden. Ist natürlich auch voll subjektiv.

Aus meiner Sicht ist eine Einschränkung vor der Klausur nicht erforderlich. Die Skripte lesen sich - zumindest was ich bis dato gelesen habe - sehr angenehm und gut.

Das Empfinden darüber steht und fällt wohl aber auch wieder mit den persönlichen Voraussetzungen...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Anzeige: (wird für registrierte Benutzer ausgeblendet)

Hallo,

Der Vergleich zwischen privaten Fernhochschulen und der Fernuni Hagen ist generell problematisch. Während Hagen ganz eindeutig auch auf eine akademische Laufbahn abzielt, ist dies bei den privaten Anbietern eher seltener der Fall. De facto entscheiden sich ja auch nur wenige Absolventen dafür, später zu akademischen Würden zu gelangen, mithin ist die Entscheidung folgerichtig, eine private Hochschule mit ins Kalkül zu ziehen.

Die Preise divergieren in der Tat deutlich, jedoch ist an den privaten Hochschulen der Anspruch die Betreuung der Studierenden betreffend ein ganz anderer. Hagen wird gemeinhin nicht in der Lage sein, individuell auf jeden einzelnen Studierenden einzugehen, hier ist eine nicht unerhebliche Eigeninitiative gefragt. Die privaten Anbieter sollen und müssen dem jedoch gerecht werden, wollen sie dauerhaft bestehen.

Vielleicht noch ein Wort zum Schwierigkeitsgrad (wenngleich Off-Topic): Es wird ab und an behauptet, dass die privaten Anbieter den Studierenden sozusagen die Klausuren "schenken". Dem ist im Allgemeinen nicht so. Die Anforderungen sollten nicht unterschätzt werden was jedoch Gewähr bietet, einen gleichwertigen Abschluss erreichen zu können.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Während Hagen ganz eindeutig auch auf eine akademische Laufbahn abzielt

Was verstehtst Du denn unter einer akademischen Laufbahn? Wenn Du eine Laufbahn als Wissenschaftler an einer Hochschule oder außeruniversitären Forschungseinrichtung meinst, dann ist die Aussage klar falsch. Ein Studium in Hagen zielt weder im Selbstverständnis der Fernuni primär darauf ab, noch spielt die akademsiche Laufbahn in der Praxis eine große Rolle (schon deshalb, weil die meisten Studenten dazu zu alt sind).

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hi stefhk3,

Du hast natürlich recht, dass auch ein universitäres Studium in Deutschland in aller Regel nicht in eine akademische Laufbahn gründet. Da bildet die FernUni Hagen selbstverständlich keine Ausnahme. Ebenso gut ist es mit einem FH-Studium durchaus möglich eine solche Karriere später noch einzuschlagen, wenn auch mit nicht unerheblich mehr Steinen im Weg.

Was Rolf allerdings meinte ist etwas anderes. Vom Stoff, der akademischen Tiefe und dem Aufbau sowie der allgemeinen Stoßrichtung ist Hagen eine recht klassische Universität, die in erster Linie Wissenschaftler und nicht Wirtschafter (oder anwendungsorientierte Akademiker) ausbilden will. Ihr Selbstverständnis als Uni ist schon DAS klassische universitäre Studium anzubieten. Letztlich auch der Grund, warum sich Teil- und Vollzeitstudium in Hagen nicht im geringsten Unterscheiden, von der Dauer abgesehen.

FH, nicht nur private Anbieter, sind da auch einige Jahre nach Bologna immer noch anders. Hier werden die Leute in der Tat eher zum akademisch sehr qualifizierten Arbeitnehmer ausgebildet. Dieses Selbstverständnis haben diese Anbieter in der Regel seit der Gründung, da es ihre Stärke und der strategische Wettbewerbsvorteil ggü. den Unis ist.

Mit der Umstellung gem. Bologna sind die Unis deutlich stärker gezwungen als die FH sich umzustellen, hin zu einer "wirtschaftlich-akademischen" Ausbildung. Bedeuted salopp gesagt, die Unis mussten, insb. im Bachelor aber auch Master anwendungsorientierter werden, während die FH etwas an akademischer Tiefer hinzugewinnen sollten. Hagen hat es, aus eigener Erfahrung mit beiden berufsbegleitenden Typen, nur bedingt geschafft. Selbst der dort als sehr anwendungsorientiert angepriesenen Management-Master ist, wenn man von einer FH kommt, in vielen Bereichen sehr akademisch geraten und hat mit Anwendungsorientierung manchmal nicht viel zu tun sondern korrelieren eher mit dem Selbstbild Hagens. Wenn man mit den dortigen Profs dann spricht, ist ihre Auffassung immer noch sehr klar, dass eine Universität (wie Hagen) in erster Linie wissenschaftlich geprägt ausbilden sollte. "Die Berufsausbildung sollten weiterhin bei den FH bleiben, das können sie, das machen sie auch gut." (Zitat Prof. für Betriebswirtschaftslehre, FernUniversität Hagen, 2012).

Bologna ist zwar eine gute und meiner Meinung nach richtige Entscheidung gewesen. Aber die Umsetzung und Angleichung bedarf noch Zeit, auch weil Universitäten (und FH) aus ihren tief eingeschärften und geprägten Strukturen nicht so ohne weiteres herauskönnen. Mit einem Prof. Kollegium, was größtenteils noch in der "alten Denke" aufgewachsen und tief verwurzelt ist, ist eine solche Umstellung nur schwer von heute auf morgen komplett hinzubekommen. Allerdings, auch richtig, Hagen galt immer unter den Universitäten als recht fortschrittlich in dem Punkt, was ihr ja auch immer wieder Anfeindungen und innerhalb der universitären Sichtweise auch kein hohes akademisches Standing einbrachte. Wer eine akademische Laufbahn einschlagen möchte, der geht in aller Regel nicht Teilzeit nach Hagen. Heute nicht, früher nicht aber dort bleibt sie offener als bei anderen FH-Anbietern (egal ob privat oder ör).

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Je mehr ich hier lese, um so mehr verfestigt sich ein Eindruck, der bei mir bisher auch nur so als Verdacht im Raum stand. Nämlich, dass die FUH wie eine richtige Uni Ansprüche stellt und zum Mitdenken auffordert, während hingegen private Hochschulen kaum mehr als Nachhilfeinstitute mit höherer Stoffülle sind, die sich dann auch noch selbst prüfen dürfen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Du machst dich mit solchen Aussagen unbeliebt .

Die Mehrzahl der Studenten hier studiert an solchen " Nachhilfeinstituten" .....

Nebenbeigesagt , z.B die AKAD ist vieleicht nicht perfekt aber sie verlangt selbstständiges Denken und Transferwissen .

Wahrscheinlich bin ich etwas blöd , aber ich kann beim besten Willen nicht erkennen wie Du aus aus dem sehr sachlichen Poast von Aquila auf so eine Aussage kommen kannst. Dieses tolle Statement, ja was soll ich sagen, Arroganz trifft es wohl gut, ....

Ich wünsche Dir sehr viel Erfolg auf Deinem Weg zum Therapeuten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Sachliche Erwiderung. Ich werde sie entsprechend als Argument einbeziehen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Bengel,

ich kann durchaus nachvollziehen, wenn Du zu einer solchen, sorry, wenig sinnvollen Aussage kommst. Jedoch vermute ich, dass Du wenig Erfahrung mit beiden Varianten hast, oder?

FH sind mitnichten das, wofür Du sie halten willst - egal ob privat oder ör. Nur weil etwas anwendungsorientierter gelehrt wird, heißt es noch lange nicht, dass das Problem, was gelöst werden soll, nicht genauso überdacht werden muss wie an der Uni (wo das identische Problem auf dem Tisch liegt). Das es aber Leuten leichter fällt zu lernen wozu man Vektorenrechnung oder Kurvendiskussionen braucht, um mal einfache Beispiele zu nennen, wenn sie wissen WOZU sie es später brauchen, ist unbestritten. Das macht das Niveau des Lernens aber nicht niedriger.

Umgekehrt könnte man auch fragen, warum ich zu einem Punkt nicht nur die drei gängigsten sondern auch noch fünf weitere, praktisch unbedeutende Theorien an der Uni pauken muss. Macht mich das besser für den Beruf? Ja - wenn man selbst mal in die Forschung möchte vielleicht, aber das mag nur für wenige eine wirkliche Alternative sein.

Um mal wieder so ein schön plakatives Beispiel der Geschichte zu nutzen: Das Problem - man braucht etwas, was in der Schwerelosigkeit schreibt. Der eher (gedanklich) universitäre Ansatz der USA war, einen Kugelschreiber für gut über eine Mio Dollar zu entwickeln, der das kann. Die Russen haben einen Bleistift genommen (anwendungsorientiert). Was ist jetzt besser? Den Zweck erfüllt beides.

Uni vs. FH ist eine ewige Diskussion, häufig davon getrieben, dass die allerwenigsten Leute Erfahrungen mit beiden HS-Typen haben. Hinzu kommt, dass natürlich bis Bologna es durchaus auch einen gewollten Unterschied gab und Diplom FH und Diplom Uni auch nicht gleichwertig. Man sollte sich aber so langsam von diesen Denkmustern verabschieden, da sich die Abschlüsse und die Studiengänge wie gewollt angleichen - je nach Fach sind sehr große Teil schlicht identisch und die paar Unterschiede findest Du teilweise sogar noch in HS gleichen Typs. Nichts desto trotz haben die Unis immer noch verstärkt den Ansatz der wissenschaftlichen Ausbildung und nicht der anwendungsorientierten Wissenschaft und ganz wird dieser wohl nicht verschwinden, gut so. Aber das macht sie nicht besser.

PS: Mir war es übrigens immer so, dass auch die Unis den Stoff den sie lehren auch selbst prüfen dürfen...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Kostenlos ein neues Benutzerkonto erstellen.

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden




×
×
  • Neu erstellen...