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Sommer78

Wieviel Englisch Vokabeln nötig, um einfachen englischen Roman lesen zu können?

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Hallo,

was meint Ihr? Gestern kam bei uns die Diskussion auf: wieviel Englischvokabeln man eigentlich können müsste, um einen einfachen englischen Roman lesen zu können? Zumindest zu 90 % zu verstehen. Der Englische Grundwortschatz besteht laut Pfeffer aus 1385 Wörtern (dieser Herr hat wohl eine Studie dazu gemacht)Ob man mit diesem Grundwortschatz, von "nur" 1300 Wörtern, sich einen einfachen Roman erschliessen kann?

ODER sollte man dazu , um englische Romane lesen zu können, doch eher die wichtigsten 3000 Vokabeln kennen ? Was denkt Ihr, wieviel wichtige Vokabeln dazu von Nöten wären?

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Mit halbwegs brauchbarem Schulenglisch sollte das, wenn es nicht gleich ein Kaliber ala Shakespeare sein soll, machbar sein. Vieles erschließt sich, wie bereits erwähnt, aus dem Kontext heraus, sodass man wirklich nicht jedes unbekannte Wort nachzuschlagen braucht. Für mich würde es allerdings einen großen Unterschied machen, ob ich einen englischen Roman lesen muss oder lesen will.

LG,

xscythex

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Hallo,

was meint Ihr? ... Ob man mit diesem Grundwortschatz, von "nur" 1300 Wörtern, sich einen einfachen Roman erschliessen kann?

Na ja, 1300 Wörter Grundwortschatz ist schon sehr wenig. Zu meiner Schulzeit bestand der sogenannte Grundwortschatz noch aus 2400,00 Wörtern. Der "Klett Thematischer Grund- und Aufbauwortschatz" besteht aus 4000 Wörtern Grundwortschatz und aus weiteren 3000 Wörtern Aufbauwortschatz. Der allgemeine Wortschatz wächst natürlich auch im Lauf der Zeit.

Es gibt Bücher, die extra für ein bestimmtes Sprachniveau geschrieben wurden, also z. B. ab dem Niveau A1 (ca. 800 Vokabeln). Entsprechend niedrig ist der Wortschatz. Aber wenn du die richtigen englischen Romane lesen möchtest, z. B. einen Krimi, brauchst du schon einen ordentlichen Wortschatz, sonst macht es keinen Spaß, wenn du zu oft nachschlagen musst, weil einfach zu viele Wörter fehlen.

Ein Grundwortschatz von 1385 Wörtern reicht meiner Meinung nach dafür nicht aus.

A2 hat schon einen Wortschatz von rund 1500 Vokabeln und vermittelt in etwa folgende Kenntnisse:

"Sprechsituationen: beim Arzt, im Hotel, am Flughafen, Ratschläge und Empfehlungen weitergeben, Abwägen von Für und Wider, Vorstellungsgespräch, Wohnungssuche und die Familie" (Zitat aus der AKAD-Homepage). Jetzt entscheide selbst, ob das deiner Meinung nach ausreicht.

Das von dir Genannte ist noch nicht einmal das Niveau A2. Ein Originalroman ohne besondere Ansprüche ist damit meiner Meinung nach nicht flüssig zu lesen. Zumindest ist das meine Erfahrung. Wenn ich einen englischen Roman lese, möchte ich nicht nach Wörtern nachschlagen - höchstens ganz selten mal. Und es gibt noch genügend Wörter in einem Roman, die nicht zum sogenannten Grundwortschatz gehören, von denen man dann trotzdem noch welche nachschlagen möchte oder sich erschließen muss. Richtig ist, dass man nicht jedes Wort wissen muss, um den Sinn zu verstehen.

Es hängt also auch noch vom Anspruch ab, den man an das Lesen stellt.

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ich hab mal nachgesehen, es gibt ja Lernromane, da wird so unterteilt: A 2 : 1100 Headwords, B 1: 1600 Headwords und B 2 Niveau: ab 1800 Headwords.

Ich habe ein Buch vom Cornelsenverlag zu Hause , indenen die laut Studie, wichtigsten 4000 englischen Vokabeln enthalten sind.

Ich denke, wenn man den größten Teil dieser 4000 englischen Vokabeln drauf hat, dürfte es mit einem einfachen Roman machbar sein oder? Zumindest generell die Lesekompetenz um einiges steigern. ich muss nämlich im Job NUR Englisch lesen und verstehen müssen in Zukunft, nicht sprechen.

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PS: weiß denn jemand von Euch, wieviel Vokabeln insgesamt ca. bei Schulabschluss 10. Klasse oder Abitur gelernt werden? manche haben ab der 3. klasse englisch, die generation vorher, ja erst ab der 5. Klasse.

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Mit 4000 englischen Grundvokabeln kommst du schon gut zurecht. Und wenn du nur lesen musst, musst du die alle ja nicht aktiv sondern passiv beherrschen. In dem Fall würde ich die Vokabeln auch eher in der Sprachrichtung Englisch - Deutsch lernen.

Je nachdem um welche Texte es sich bei Dir im speziellen Fall handelt, kannst du dann noch etwas Fachvokabular draufpacken (Business, IT, ....). Wichtig sind auch die phrasal verbs. Aber ich nehme an, dass die wichtigsten in den 4000 auch behandelt werden.

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Ich denke, es kommt auch darauf an, in welchem Setting der Roman spielt und ob entsprechend Fachvobular aus dem jeweiligen Bereich benötigt wird oder hauptsächlich Alltagsvokabular zum Einsatz kommt.

Ein einfacher Lernroman dürfte zu verstehen sein.

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KEINE, wenn man Deutsch lesen kann, kann man auch Englisch lesen, beide Sprachen verwenden lateinische Buchstaben, verstehen ist was anderes.

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KEINE, wenn man Deutsch lesen kann, kann man auch Englisch lesen, beide Sprachen verwenden lateinische Buchstaben, verstehen ist was anderes.

Dein Beitrag ist destruktiv. Sommer78 hatte von Anfang an deutlich gemacht, dass es hier um verstehen geht.

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Soweit ich mich noch gut erinnere, bietet der Pinguin-Verlag Bücher mit genau geschätzter Vokabelanzahl. Sie führen den Schwierigkeitsgrad jeweils auf dem Buchcover an. Beim Kauf kannst du ins Buch schauen und dich ein wenig einlesen. Bei Bedarf stehen kompliziertere Ausgaben zur Verfügung. Andererseits muss man nicht alles sofort verstehen. Mit der Zeit lernt man neue Vokabel automatisch.

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