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Sinnhaftigkeit der Studiengänge

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

die Studiengänge der Fernuni scheinen mir etwas realitätsfern und eher an den Professorenstellen statt am wirklichen Bedarf der Studenten und Wirtschaft ausgerichtet.

Rechtswissenschaft:

entweder Staatsexamen oder Wirtschaftsrecht

was bringt Strafrecht bei einem Bachelor in Rechtswissenschaften

Psychologie:

man kann kein Psychotherapeut werden, auch kein richtiger Schwerpunkt in Personal möglich

Bildungswissenschaft:

kein richtiges Pädagogik-Studium, daher beruflich auch nur schwer verwertbar

Elektrotechnik:

hohe Nachfrage, jedoch abgeschafft

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Ich denke bei diesen Studiengängen ist es wichtig, einen konkreten Plan zu haben, was man damit machen will. "Nur" diese Studiengänge zu machen könnte evtl. nicht allzu zielführend sein, eher mit zusätzlicher Ausbildung, Weiterbildungen usw.

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checker, wieso sollten die Studiengaengen denn an einem Bedarf der Wirtschaft ausgerichtet sein?

Gibt es einen Grund anzunehmen, dass die Fernuni Hagen sich an einem Bedarf ausrichten will? Falls ja waere zu fragen, wie die Fernuni Hagen diesen Bedarf dnn bemessen hat, welche Annahmen zu Grunde liegen, etc.

Aber grundsaetzlich ist evtl. die Annahme nicht immer korrekt, dass die Uni diesen Bedarf betrachtet hat.

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Studiengänge sind nun mal in den meisten Fällen keine Berufsausbildung.

An einer Uni sind sie das noch weniger als an einer FH.

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Paragraph 3 des Hochschulgesetzes von NRW beginnt mit:

(1) Die Universitäten dienen der Pflege und Entwicklung der Wissenschaften durch Forschung, Lehre und Studium. Sie wirken dabei an der Erhaltung des demokratischen und sozialen Rechtsstaates mit und tragen zur Verwirklichung der verfassungsrechtlichen Wertentscheidungen bei. Sie bereiten auf berufliche Tätigkeiten vor, die die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden erfordern. Sie fördern den wissenschaftlichen Nachwuchs. Sie setzen sich im Bewusstsein ihrer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und der Umwelt mit den möglichen Folgen einer Verbreitung und Nutzung ihrer Forschungsergebnisse auseinander. Die Sätze 1 bis 5 gelten für die Kunst entsprechend, soweit sie zu den Aufgaben der Universitäten gehört.

Dort ist also, neben vielen anderen Themen, auch erwaehnt, dass es um berufliche Taetigkeiten geht. Aber nicht ausschliesslich und offensichtlich nicht mit hoechster Prioritaet.

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Also, Bildungswissenschaft ist inzwischen z.Bsp. ein Teil des Lehrerstudiums. Du kannst mit Bildungswissenschaft viel machen - aber gut wäre, wenn man nebenher schon guckt, dass man irgendwo schon mal jobbt und Fuß fasst.

Es liegt an einem selbst, was man aus dem Studium draus macht (naja, und natürlich, ob es klappt, die Wünsche usw. zu verwirklichen, klar). Aber eine Ausbildung ist es nicht. Und selbst eine Ausbildung....also ich habe noch nie das gemacht (in der Arbeit damals) was ich in meiner Ausbildung gelernt hatte, obwohl es ein kaufmänn. Beruf war!

Und eigentlich wird keiner Psychologie studieren, der eigentlich vorhat, als Therapeut tätig zu werden! (aber leider gibts immer welche, die dieses 'kleine' Detail übersehen und dann entäuscht aufwachen in M1). Aber dennoch gibt es viele Möglichkeiten mit diesem Abschluss.

Also, so schwarz-weiß sollte man das nicht sehen.

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Und eigentlich wird keiner Psychologie studieren, der eigentlich vorhat, als Therapeut tätig zu werden!

Doch - ich fürchte das tun viele, trotz der deutlichen Hinweise der FernUni oder zum Beispiel auch hier im Forum, dass das dafür nicht der richtige Weg ist. Allerdings liegt das dann auch in der Verantwortung dieser Studierenden, dass es vermutlich irgendwann zu Enttäuschungen kommen wird.

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Rechtswissenschaft:

entweder Staatsexamen oder Wirtschaftsrecht

was bringt Strafrecht bei einem Bachelor in Rechtswissenschaften

nun ja, vielleicht ist es nicht verkehrt, wenn ein Wirtschaftsjurist bzw. ein Justiziar eines Unternehmens sich auch mit Wirtschaftsstrafrecht auskennt - Stichwort Compliance/Korruption/Bestechung/Untreue etc. das sind alles Themen, die zunehmend wichtiger werden und es ist gut, die Dinge selbst einschätzen zu können

ich denke, auch die anderen Studiengänge kann man beruflich verwerten - und davon abgesehen: ein Studium ist keine Berufsausbildung, es bereitet eben nicht auf einen bestimmten Beruf vor, sondern hat die Wissenschaft zum Ziel - bei den Studenten in der Lernen, bei den Professoren in der Lehre und in der Forschung. Das wird leider häufig vergessen.

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Und eigentlich wird keiner Psychologie studieren, der eigentlich vorhat, als Therapeut tätig zu werden!

Also der mir bekannte Weg, den die Therapeuten (mit Kassenzulassung) gehen ist der, dass sie zuerst ein Psychologiestudium machen und anschließend aufbauend eine Zusatzausbildung, durch welchen Sie die Erlaubnis zur Therapie erlangen. Sie können dann Mitglied im Psychotherapeutenverband werden, in Kliniken angestellt arbeiten, etc. Ich dachte, das wäre der klassische Werdegang der anerkannten Psychotherapeuten. Die meisten Psychotherapeuten mit Kassenzulassung haben doch Psychotherapie studiert, oder was sonst?

Siehe auch diesen Link.

http://psycholography.com/2013/04/28/psychologe-psychiater-psychotherapeut-co-was-ist-der-unterschied/

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