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Erfahrung mit der Hochschule Anhalt? - Fernstudiengang Ernährungstherapie

Empfohlene Beiträge

Hallo, werte Studierende und interessierte Mitleser!

Mein großer Dank an alle, die von ihren Erfahrungen hier berichten! Das ist für mich sehr aufschlussreich und ich kann den Umfang des Fernstudienganges besser einschätzen.

Besonderen Dank an Franzi (Franzi719) für Ihre Literaturtipps für das (Prä)erstsemester! Ich hoffe, Dein Studium läuft noch so, wie Du es Dir vorgestellt hast und wünsche viel Lernwille und Durchhaltekraft.

Petra, bist Du auch schon dabei? (..Beruf war "etwas mit Finanzen", also auch kein Gesundheitshintergrund...) Falls ja, wie kommst Du mit Anatomie klar? Du schriebst, Du hättest eine Freundin, die Medizin studiert(e) - gibt es einen Leitfaden von "den Medizinern" um die Stoffmenge in den Kopf zu bekommen?

Ich selber bin noch in der Entscheidungsfindung. Ich lernte einen technischen Beruf und erhielt durch eine Fortbildung Einblicke in Chemie. Außerdem würde ich ungern meinem AG von einem mgl. Studium berichten. Ich bin in der Nahrungsmittelbranche beschäftigt, das soll auch so bleiben. Und drittens kommt noch hinzu, dass ich bereits durch meinen nebenberuflichen (Präsenz)kurs erschöpfende Erfahrungen mit nebenbei lernen sammelte. (staatl. gepr. Techniker 4 Jahre) Daher traue ich mich nicht wirklich zur Zeit an das Bachelor Studium bei der FH Anhalt. Auf jeden Fall lese ich hier weiterhin mit und werde mir die Bücher, die Franzi vorschlug, kaufen um in Anatomie, Biochemie hereinzulesen. Auf keinen Fall wollte ich weiter in Richtung Verfahrenstechnik gehen, daher super zu lesen, wie sich "Ernährungstherapie"  bei der FH Anhalt entwickelt und dass es das überhaupt gibt!

Nun sehe ich mit sentimentalem Blick auf Sachsen-Anhalt, meinem früheren Wohn/Arbeitsort- ich wechselte beruflich vor 3 Jahren nach NRW. Die Anfahrt nach Bernburg beträgt jetzt 4-5 Stunden, statt vorher 1 h. Aber, wenn ich hier von anderen lese, die aus Ba-Wü, oder dem Saarland anreisen, möchte ich nicht klagen. 

 

Damit ich nicht nur von meinem persönlichen Umständen berichte, möchte ich noch eine Frage stellen, die womöglich auch andere interessieren könnte. Ich spreche die Studierenden an. Ich las im Modulhandbuch natürlich alle Anforderungen und schließe mit dem Kommentaren hier im Forum darauf, dass es besser ist, sich viele Sachen in Eigenregie zu erarbeiten. Sprich: Zusatzliteratur.
Die Literaturtipps im Modulhandbuch sind reichlich.

Würdet ihr raten, dass es unbedingt nötig ist, ALLE der genannten Bücher/Literaturempfehlungen zu besorgen? (und durchzuarbeiten)

 

Das war es ersteinmal von mir.

Viele Grüße,

Nicole

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Zitat

 bereits durch meinen nebenberuflichen (Präsenz)kurs erschöpfende Erfahrungen mit nebenbei lernen sammelte. 

 

Was war es, das diesen Kurs so erschöpfend für dich gemacht hat? - Hier würde ich ansetzen, um zu überlegen, ob das vermutlich im Fernstudium ähnlich werden könnte, oder ob es dort anders laufen könnte.

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Hallo Markus,

danke für den Einwand! Ich habe darüber auch schon nachgedacht; im Präsenzkurs mussten wir 75% der Zeit anwesend sein, xy% Kontrollen mitschreiben und 100% der Klausuren um dann zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden. Hauptsächlich wollte ich den Abschluss erlangen um beruflich weiterzukommen. (Ziel erreicht)

Das Anwesendsein half, aber auf der anderen Seite störte es mich doch sehr (Arbeitszeit verkürzen=Nettogehalt weniger, da Kurs in anderer Stadt stattfand, 1h Anfahrt nach der Arbeit; sowie 5 Uhr morgens Samstag aufstehen 16 Uhr zurück kommen = Wochenende gelaufen). Doch kann ich wirklich alleine lernen, ohne diese äußeren Zwänge? Ich denke, bei einem Fernstudium trügt das zu Hause lernen (Vorteil), man muss Selbstdisziplin aufzubringen (Nachteil).

Der letzte Punkt war der fachliche Unterschied der Technikerkurs Fächer, die ich machen musste, wie Englisch, Deutsch, Recht. Aufgrund formeller Vorgaben (voriger Schulabschluss) muss man diese "Softfächer" mit machen. Ich fühlte mich tw. unterfordert, mit dem Nachgeschmack als hätte ich 1,5 Jahre "umsonst" diese Schule besucht... Die anspruchsvolleren, berufsbezogenen Fächer kamen erst später hinzu. Ohne meine Mitstreiter hätte ich den Kurs bei den Softfächern schon abgebrochen.

 

Meine Motivation für "Ernährungstherapie" ist übrigens mein einstmaliger erster Berufswunsch des Diätassistenten.Ich schlug einen anderen Weg ein, aber das Interesse besteht weiterhin. Hintergrund hinter allem ist mein Bestreben einen (Fach)hochschul Studiengang aufzunehmen. Unabhängig von beruflichen Perspektiven, es ist mein persönlicher Wunsch. Daher schaue ich, welcher Studiengang meine Interessen am besten trifft (nicht die des AG)

Ich lese hier immer gerne mit!

Bearbeitet von Polypropylen

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Ich sehe, du hast über diese Frage schon ausgiebig nachgedacht, deine Antwort ist ja sehr reflektiert.

 

Die festen Zeiten und die Fahrtwege fallen in der Tat weg. Der eigentliche Zeitaufwand für das Studium ist vermutlich eher noch höher als in der Weiterbildung. Es wird viel Selbstdisziplin und Selbstorganisation von dir gefordert. Aber du kannst dein Lernen eben auch so gestalten, wie du es möchtest. Bei den Fächern gibt es vermutlich auch wieder einige, die dich weniger interessieren, vielleicht aber in geringerem Aufwand als auf der Schule.

 

Letztlich heraus finden ob es passt wirst du vermutlich eh nur, wenn du es ausprobierst.

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Hallo liebe Studierende und interessierte Mitleser!

 

Ich interessiere mich jetzt schon längere Zeit für das Fernstudium an der HS Anhalt und scheine mich so langsam aber sicher einer Entscheidung zu nähern. Mit großer Freude habe ich eure Beiträge in diesem Forum entdeckt und gelesen. 

 

Ganz zu Beginn der Unterhaltung war das Thema aufgekommen, ob der Studiengang bei den Krankenkassen anerkannt ist. Kann mir dazu jemand Auskunft geben, ob dies mittlerweile der Fall ist? 

 

Auch sonst haben sich ein paar Fragen auf meiner Liste angesammelt. Wenn sich ein Paar von euch die Zeit nehmen würden, mir diese zu beantworten, wäre ich sehr dankbar. 

 

Wie wird es in der Zwischenzeit mit den Präsenzphasen gehandhabt? In den Beiträgen habe ich gelesen, dass diese nicht zwingend Pflicht seien. Ist dies immer noch so? Ich werde nämlich aus Süddeutschland anreisen und ob ich das monatlich, sowohl zeitlich als auch finanziell bewerkstelligen kann, ist fraglich. 

 

Wie viel Prozent arbeitet ihr nebenher? Was wäre hierzu eure Empfehlung? Wie finanziert ihr euch das Studium? Habe diesbezüglich dieser Fragen schon einen Plan, mich würde aber dennoch eure Meinung bzw. eure Erfahrung dazu interessieren.

 

Zum Ablauf der Prüfungen: 

Während der Prüfungswoche, wird da täglich eine Klausur geschrieben oder auch mehrere pro Tag? Und die mündlichen Prüfungen? Finden diese auch in dieser Prüfungswoche statt? Wie ist der Ablauf einer mündlichen Prüfung? Wer ist anwesend? Wie sieht die Fragestellung (z.B. Fallbeispiele) aus? 

Wie werden die Klausuren, mündlichen Prüfungen und Hausarbeiten bewertet? Gibt es Noten oder gilt nur bestanden oder nicht bestanden? 

 

Jetzt ist doch einiges an Text zusammen gekommen! Vielen Dank fürs Durchlesen und ich freue mich schon auf eure Antworten. 

 

Viele liebe Grüße!

:-)

 

 

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Ich werde am 21.05.16 in Bernburg den "Tag der offenen Hochschultür" besuchen und mir ein Bild von der Lage des Campus machen, aber hauptsächlich interessiert mich auch die Machbarkeit der 4-5 Module pro Semester als 100% Vollbeschäftiger.

Wenn ihr noch spezielle Fragen habt (nicht welche, die hier schon genügend erörtert sind), könnt ihr sie mir gern mit auf den Weg geben!

 

Bearbeitet von Polypropylen

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Hallo alle Zusammen :)

 

Ich befinde mich gerade im 2. Semester und versuche mal ein paar Fragen von Euch zu beantworten.

1. Anerkennung Krankenkasse: Bis jetzt ist das Studium nicht anerkannt. (und wird es meiner Meinung nach auch nicht, da einfach die Praxis dazu fehlt) Das heißt, nach dem Abschluss könnt ihr nicht mit den Krankenkassen abbrechen. Allerdings wurde der Studiengang von der DGE anerkannt, so dass ihr dort, wie alle anderen (Diätassistenten, Oecotrophologen usw.) auch, eine Weiterbildung zum Ernährungsberater/DGE machen könnt. Kostet allerdings noch einmal an die 2000€ (je nachdem für welche Variante ihr euch entscheidet).

 

2. Präsenztermine sind keine Pflicht! Jedoch ratsam.

 

3. Ich arbeite 150% nebenbei :blink:. Das heißt 40Stunden Vollzeit und danach bin ich noch freiberuflich tätig. Für mich machbar, da ich bereits Diätassistentin und Ernährungsberaterin/DGE bin und Vorwissen mitbringen kann. BIs jetzt :lol:

 

4.Im ersten Semester, gab es immer nur eine Prüfung pro Tag. Wird sicher auch in den anderen so ablaufen. Klausuren sowie mündliche Prüfungen. Ich hatte nur eine mündliche...da waren 2 Prüfer anwesend. Benotet wird mit Punkten und dann am Ende die Note.

 

 

Ich hoffe ich konnte euch erst mal weiter helfen :)

 

Liebe Grüße

Jenny

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Hallo,

ich bin Nicole und darf ab dem Wintersemester Ernährungstherapie studieren. Gibt es hier auch noch andere Erstsemester? Habe ein bisschen Angst vor dem Pensum..aber mal sehen was mich erwartet :-)

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Hallo Nicole,

 

ich bin ebenfalls ein Ersti ab kommendem Wintersemester. Ich bin schon gespannt :)

 

VG

Bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gelöscht

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Hallo zusammen,

ich überlege auch im Moment, ob dieser Studiengang das Richtige für mich ist. 

Mich würde interessieren wie man den Abschluss verwenden kann. Habt ihr da Ideen, oder gibt es jemanden der das Studium schon abgeschlosen hat und mir dazu etwas schreiben kann?

Viele Grüße

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