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gomez

BWL Master für Nicht-Ökonomen

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Also nach telefonischer Rückfrage bei AKAD kann ich euch mitteilen, dass der Abschluss Master of Arts Betriebswirtschaftslehre für Nicht-Ökonomen heißt und auch so auf dem Zeugnis steht.

Wie denkt Ihr darüber? Ich finde es leider etwas abschreckend, kann aber noch nicht abschätzen, ob es wirklich so ein Nachteil ist (aber ein Vorteil sicherlich auch nicht).

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Ich würde wohl über den Begriff stolpern, aber ihn nicht negativ werten. Es klingt für mich einfach so, als hätte sich jemand in BWL weiterbilden wollen, der ursprünglich aus einem anderen Bereich kommt und als sei der Studiengang entsprechend ausgelegt.

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Also nach telefonischer Rückfrage bei AKAD kann ich euch mitteilen, dass der Abschluss Master of Arts Betriebswirtschaftslehre für Nicht-Ökonomen heißt und auch so auf dem Zeugnis steht.

Wie denkt Ihr darüber? Ich finde es leider etwas abschreckend, kann aber noch nicht abschätzen, ob es wirklich so ein Nachteil ist (aber ein Vorteil sicherlich auch nicht).

Da ich mich ebenfalls für diesen Masterstudiengang interessiere, verfolge ich auch dieses Thema.

Mich persönlich würde es wohl stören, wenn auf dem Abschlußzeugnis der Begriff "Nicht-Ökonom" drauf steht.

Auf der anderen Seite ist ja dieser Begrif auch ein Hinweis auf einen etwas anderen BWL-Master. So könnte der Arbeitgeber im Vorfeld erfahren, ob seine Anforderungen erfüllt werden oder nicht.

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Auf der anderen Seite ist ja dieser Begrif auch ein Hinweis auf einen etwas anderen BWL-Master. So könnte der Arbeitgeber im Vorfeld erfahren, ob seine Anforderungen erfüllt werden oder nicht.
Oder gleich die Bewerbung aussortieren. Welcher Arbeitgeber will denn prüfen inwiefern ein Bewerber vergleichbar mit einem Standard-BWLer ist, das ist schon so schwierig genung mit den verschiedenen Curricula der Hochschulen. Außerdem auf einem Ökonomen-Zeugnis den Begriff "Nicht-Ökonom" zu sehen, ist rein optisch fatal.

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Hm, also vielleicht bin ich da etwas naiv, aber ich kann die Bedenken eigentlich nicht teilen. Die Teilnehmer sind ja nun nicht-Ökonomen und das weiß doch der Arbeitgeber auch. Wenn jemand einen "Standard-BWLer" sucht, also einen Diplom-Kaufmann oder jemanden mit Bachelor+Master in BWL, dann ist jemand mit einem fachfremden Bachelor und Aufbau-Master nicht das gleiche. Das weiß doch ein ernstzunehmender Entscheider so oder so?

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Die Teilnehmer sind ja nun nicht-Ökonomen
Mit dem Zeugnis erwarte ich, dass es Ökonomen geworden sind, vorher waren es Nicht-Ökonomen. Aber das trifft auf alle Studiengänge zu, sonst müsste auf jedem(!) Zeugniss stehen "xxx für Nicht-xxx". Ich finde den Titel äußerst unglücklich für ein Abschlußzeugnis.

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Naja, es handelt sich ja um einen Master. Und zwar um einen nicht-konsekutiven. Und die könnte man in der Tat alle mit "für nicht-X" versehen. Wäre sicher nur begrenzt sinnvoll, weswegen auch nicht sage, dass die Bezeichnung so toll ist. Aber so schlimm finde ich sie auch nicht, denn dass es ein nicht-konsekutiver Master ist, muss eigentlich auch ohne den Zusatz auffallen. Und das "für nicht-Ökonomen" bezieht sich natürlich auf die Teilnehmer zu Beginn des Studiums, nicht am Ende. Nur für die Leute, die den Studiengang noch nicht absolviert haben, wird er nämlich angeboten. Und die Formulierung "für" zeigt klar, dass die Bezeichnung sich auf die Zielgruppe des Studiums bezieht, und nicht auf die Absolventen. "Für" die Absolventen ist der Studiengang nämlich nicht, sondern "für" die Interessenten.

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Ob konsekutiv oder nichtkonsekutiv ist doch jedem Personaler klar, wenn er sieht, dass der BWL-Master z.B. auf einen B.Eng. folgt. Problematisch wäre nur ein Doppelstudium B.Eng./B.A. und danach ein nichtkonsekutiver Masterstudiengang - aber das wäre auch nicht sinnvoll:blink:

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Ich kann mich da nur wiederholen, das Argument von wegen Personaler sehen diesen Weg doch im Lebenslauf etc. ist für mich nicht wirklich haltbar und ausreichend!

1. Nicht jeder Personaler schaut danach so explizit im Lebenlauf und kennt sich vielleicht so sehr in der Tiefe mit den Themen konsekutiv etc aus, deshalb finde ich dass es die Pflicht der Hochschulen und der Akkreditierungsargenturen ist dieses zu "schützen" und ein entsprechendes Niveau zu halten.

2. 90% aller Hochschulen setzten zurecht für einen Master Betriebswirtschaftslehre, den Bachelor in BWL bzw. einem wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang vorraus!

Und zwar weil ein Master in Betriebswirtschaftslehre für viele immer konsekutiv sein sollte und meiner Meinung nach zurecht, denn es geht hier rein um das Zeugnis, da kann es doch beim besten Willen nicht sein, Lebenslauf hin oder her dass jemand der ein Fach 10-12 Semester studiert hat, schlussendlich einen verdienten Master in z.B BWL in der Hand hält und daneben jemand der "nur" 4-6 Semester Studierte, genau dasselbe Endzeugnis auf Masterniveau von der Wertigkeit her und ohne andere Materialien (Lebenslauf), nicht zu unterscheiden ist besitzt!

Für mich darf deshalb ein Master Abschluss in BWL für nicht wirtschaftswissenschaftler nur mit entsprechendem Vermerk auf dem Abschlusszeugnis vergeben werden, ich kann auch nach meinem Bachelor BWL kein Master in Maschinenbau oder Psychologie machen und das aus Sicht von Ingenieuren, Geisteswissenschaftlern/Natur und Sozialwissenschaftlern mit treffendem Grund!

Für Manche Fächer (Studiengänge) ist ein nicht konsekutiver Master einfach ein absolutes No-Go! Hier sind wir wieder beim Problem Bachelor/Master

Ob jetzt "nicht Ökonomen" der richtige Vermerk zur Unterscheidung ist, weiß ich nicht nur finde ich dass die AKAD hier grundsätzlich alles richtig gemacht hat. Wer unbedingt ein BWL Master als nicht Bwler machen möchte, muss sich eben damit abfinden und es gut verkaufen bzw. nicht überbewerten, ansonsten empfehle ich ein betriebswirtschaftliches Studium auf Master Niveau wie beispielsweise an der TU Kaiserslautern.

Bearbeitet von Astrojam89

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Sorry, aber das geht für mich vollkommen am Ziel der Unterscheidung konsekutiv und nicht- konsekutive vorbei.

Aus genau diesen Gründen gibt es das nämlich.

Ein Master impliziert nicht zwingend und primär Wissensvertiefung.

Ein Master kann zweit Zwecke erfüllen:

Tiefe oder Breite.

Und das finde ich auch sehr gut so.

Bespiel Wirtschaftspsychologie.

Es gibt Master, die einen WiPsy- Bachelor vorraussetzen >> Tiefe.

Andere erwähnen explizit, dass ein WiPsy- Bachelor nicht geeignet ist als Basis >> Breite.

Ich fände es schlimm, wenn man bereits mit dem Bachelor seine finale Breite festzurrt.

Hier sollte doch bitte die persönliche Freiheit gegeben sein, die (zukünftige) Ausrichtung flexibel zu wählen.

Aus diesem Grunde finde ich z.B. den in Trier angeboteten Master Informatik ohne Bachelor in Informatik gut.

Es mag Studiengänge geben, wo nicht- konsekutive Master schwieriger umzusetzen sind. Nichtsdestotrotz sollte die Ausrichtung der Hochschulen eine große Flexibilität bieten. Das ist aus meiner Sicht den himmer höheren Anfroderungen an Mitarbeiter nur sinnvoll.

Aus dem Lebenslauf ist es stets ersichtlich, ob man sich für eine vertiefende der verbreiternde Wissensbasis entschieden hat.

Uns natürlich sieht das ein Personaler. Die genauen Details aus den Studieninhalten sind eher zweitrangig.

Ein Bachelor BWL an der HS A hat ja auch nicht exakt dieselben Inhalte wie an HS B.

Fände ich auch echt schlimm. Dann können wir gleich komplett fest gezurrte Bildungswege - wie in einer Ausbildung - für das Studium einführen.

Das ginge aber aus meiner Sicht vollkommen am Markt vorbei.

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