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Renegade1000

Fernuni ohne Mathematik

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Gibt es einen Studiengang an der Fernuni der nur sehr wenig Mathematik bis gar keine beinhaltet?

Wie ist das Studienmaterial im Kultur- und Sozialwissenschaftsbereich aufbereitet? Qualitativ gut? Benötigt man sehr viel Zusatzliteratur?

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Hallo,

sorry, aber ich komme mit der Frage nicht richtig klar! Was wollen Sie denn studieren? Kulturwissenschaften oder "irgendwas ohne Mathe"? Generell gibt es natürlich mathematikfreie bzw. -schwache Studiengänge. In der Regel sind das meist geistenwissenschaftliche Studiengänge. Und OB diese dann Mathe-Pflichtvorlesungen enthalten sehen Sie in den Studienbeschreibungen der einzelnen Studiengänge, beispielsweise in dem exemplarischen Studienplan für Bachelor Politikwissenschaft: Exemplarischer Studienplan.

Auch für Kulturwissenschaften gibt es sehr leicht auffindbar eine Kursübersicht aller möglichen Kurse an der FernUni in Hagen: Hier.

Sie wollen im Endeffekt eine Vorfilterung ALLER Studiengänge an der FU Hagen die kein Mathe enthalten? Das ist wegen der Unterschiedlichkeit der Studiengänge etwas aufwändig und in meinen Augen wenig zielführend. Ich würde das übliche Vorgehen empfehlen:

Studienangebot ansehen --> Raussuchen, was davon in Frage kommen könnte (!) --> Studienpläne anschauen (Modul-/Kurshandbücher) --> den Studiengang raussuchen, der Ihren Kriterien am ehesten erfüllt

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Ich selbst studiere WiWi und da ist Mathematik dabei. Heute hat mich nur eine Freundin gefragt ob es auch etwas ganz ohne Mathematik gibt.

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Die Frage ist ja eher, was die Freundin denn in Zukunft gerne arbeiten möchte. Wenn sie z.B. Kulturwissenschaften studiert, dann könnten ihr betriebswirtschaftliche Zusammenhänge ja durchaus wieder im Job begegnen und zwar ganz gleich, ob sie sich damit (weil mathematiknah) in einem Studium beschäftigt hat oder nicht.

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Ich würde sogar einen Schritt weitergehen. Man lernt hier "KulturWISSENSCHAFTEN" - klar kann man auch da mit mehr oder weniger Mathematik auskommen. Wissenschaftliche Arbeit hat aber eben auch häufig etwas mit Empirie zu tun, auch bei Kulturwissenschaften, und diese wird in aller Regel auch quantitativ analysiert werden müssen. Ein Mindestmaß an Mathematik und Statistik ist daher nur in wenigen Fächern wirklich zu umgehen.

Ich würde das Pferd aber anders aufzäumen. Meine Erfahrung ist, dass Leute, die sich mit dem Studiengang den sie machen auch richtig identifizieren schaffen auch den Mathe- und Statistikschein. Vielleicht nicht mit 2,0 und nicht im ersten Anlauf, aber häufig, wenn auch nicht immer, reicht die Motivation und der Ehrgeiz sich dadurch zu beißen. Von daher sehe ich es für wichtiger an, sich den "richtigen" Studiengang herauszusuchen als "irgendeinen mit möglichst wenig Mathe".

Kleiner Tipp: Gerade bei Systemen wie Hagen ist die Identifikation mit dem Stoff und dem Studium extrem wichtig. Die Abbruchquoten sind sehr hoch, der Anspruch grundsätzlich nicht niedrig. Unter Umständen, je nach Typ, ist ein Vollzeitstudium oder zumindest Teilzeitpräsenz zielführender.

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Kleiner Tipp: Gerade bei Systemen wie Hagen ist die Identifikation mit dem Stoff und dem Studium extrem wichtig. Die Abbruchquoten sind sehr hoch, der Anspruch grundsätzlich nicht niedrig. Unter Umständen, je nach Typ, ist ein Vollzeitstudium oder zumindest Teilzeitpräsenz zielführender.

... oder trotz des höheren Preises ein Fernstudium an einer privaten (Fach-)Hochschule, in der oft das Material und die Betreuung mehr auf die Studierenden und ihre Bedürfnisse eingehen und es zum Beispiel in Mathe Crash-Kurse, Online-Tutorien, Zusatzmaterialien etc. gibt, um es einem leichter zu machen, ohne dass das Niveau der letztlich abzulegenden Prüfung darunter leiden muss, wobei auch dieser an einer FH oft etwas anders ausfällt als an einer Uni, ggf. abhängig vom Studiengang.

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Mal abgesehen davon, dass ich es nicht sinnvoll finde, einen Studiengang nach dieser Vorgehensweise auszuwählen, denke ich, dass Kulturwissenschaften den Kriterien entsprechen sollte. Wobei es von der Definition von Mathe abhängt. Beispielsweise ist die Logik ein Grenzgebiet, das sowohl zu Mathe als auch zu Philosophie gehört.

Ich würde sogar einen Schritt weitergehen. Man lernt hier "KulturWISSENSCHAFTEN" - klar kann man auch da mit mehr oder weniger Mathematik auskommen. Wissenschaftliche Arbeit hat aber eben auch häufig etwas mit Empirie zu tun, auch bei Kulturwissenschaften, und diese wird in aller Regel auch quantitativ analysiert werden müssen. Ein Mindestmaß an Mathematik und Statistik ist daher nur in wenigen Fächern wirklich zu umgehen.

Prinzipiell ja, so auch in Psychologie oder Soziologie. Aber: Mir ist es wichtig zu betonen, dass wissenschaftliches Arbeiten und Empirie bzw. Wissenschaft und mathematische Methoden nicht zwangsläufig zusammen einher gehen. Theoretische Forschung ist ebenso wichtig und wissenschaftlich wie empirische. :)

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