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GoldenHope

Studium ja oder nein?

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Das - sorry und ganz meine persönliche Meinung - würde ich gleich wieder von der Ideenliste streichen.

Hier stehen Aufwand und Nutzen in keinerlei Verhältnis.

;)

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Hallo, ich wollte mich auch dazu äußern.

Ich habe auch kein Abitur und studiere Gesundheitsökonomie an der APOLLON Hochschule für Gesundheitswirtschaft.

Super Studium, macht sehr viel Spaß!!

Ich rate Dir auch davon ab das Abitur erst zu machen - das brauchst du nicht und kostet wirklich zu viel Zeit. Warte dein Zeit ab, bis du so studieren kannst....Sammle Berufserfahrung, ach ja oder mache einen Mathekurs - das kann ich dir auch empfehlen ;-)

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Ich würde nicht vorschnell von dieser Idee abraten, denn wir gehen hier von einem Bild aus, was WIR haben. Dieses muss aber nicht mit der Person übereinstimmen, die wir beraten. Letztlich ist sie eine unbekannte Variable.

Man muss schon sehen, dass die Abbruchquoten unter Leuten ohne FHR/AHR deutlich erhöht sind. Ganz häufig machen vor allem mathematisch-statistische Probleme den Studienerfolg zunichte, weil viel der akademisch geforderten Mathekenntnisse erst in der Oberstufe erworben werden und nicht Teil irgendeiner Weiterbildung (im besten Fall) sind. Ableitungen, Kurvendiskussionen, Optimierung, Matrizen, Vektorrechnung usw. Das ist kein Stoff den man mal so nebenbei sich reinzieht im Selbststudium. Und Studiengänge gehen in aller Regel recht flott vor. So flott, dass selbst ein Teil der Leute mit Oberstufenerfahrung dort nicht mitkommen.

@GoldenHope

Ob und in wie weit Dir ein zusätzlicher schulischer Abschluß vorher etwas bringt, musst Du für Dich entscheiden. Es kostet Zeit und Geld aber könnte Dir auf der anderen Seite helfen den Studiengang zu bestehen. Leider gibt es hier viele Wenn und Aber. Es könnte sein, dass Du den Studiengang dann auch bestanden hättest, hättest Du keine FHR oder AHR nachgemacht. Kann auch sein, dass Du dort scheiterst aber mit schulischer HZB durchgekommen wärst...die Glaskugel ist leider gesprungen und trüb - und mein Kaffeesatz? Sagt nichts - da ich nur Tee trinke.

Ich würde mich an Deiner Stelle in nächster Zeit mit dem Stoff beschäftigen, der Dir evtl. Bauchschmerzen bereiten könnte. Mathe ist ganz häufig so ein Punkt aber es könnte auch noch andere geben. Wenn Du Dich damit beschäftigst, was auf Dich evtl. zukommt, dann kannst Du besser entscheiden ob Du erst einmal einen professionell geführten Aufbau brauchst (was dann nicht einmal zwanghaft heißt, dass Du unbedingt erst die FHR machen musst, vielleicht auch nur professionelle Nachhilfe) oder ob Du das autodidaktisch schaffst. Da Du diese Zeit ohnehin hast - nutze sie.

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Sorry, aber das sehe ich anders.

Ich musste mir auch Wirtschaftsmathematik selbst beibringen. Das ist möglich. Oder man sucht sich noch andere Hilfen.

Aber, ob man nun Erdkunde,Geschichte oder Deutschunterricht auf Abiniveau hat oder nicht, ist für ein Studium im Gesundheitsbereich nicht nötig. Es gibt durchaus Fächer, die anfangs vielleicht schwierig erscheinen, sei es BWL oder VWL beispielsweise - dies fällt einem Studenten mit Abitur auch schwer und hat mit dem Schulabschluss nicht zu tun!!

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Bei Mathe im Studium ist auch noch der Vorteil, dass es direkt berufsbezogen ist. Im Abitur rechnet man ja eher "ins Blaue hinein", ohne zu wissen, was man damit nun genau machen kann. Bei mir war das echt relevant, ich habe vieles viel schneller verstanden weil direkt ein realer Bezug da war.

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Ich stand 2010 nach meiner abgeschlossenen Berufsausbildung vor derselben Entscheidung, ABi nachholen oder über den Weg der beruflichen Qualifizierung/Weiterbildung.

Und für mich stand ganz schnell fest und dies ist auch gleichzeitig mein Rat an dich, ein vollwertiges Abitur ist in deiner Situation Zeitverschwendung!

Sinn machen würde es lediglich, wenn du vor hättest etwas ganz anderes "exotisches" zu studieren wie Medizin, Lehramt etc.

Und zu der Sache die aquila anprach: Natürlich ist es so dass beruflich qualifizierte in gewissen Fächern am Anfang das Nachsehen haben, jedoch muss man den Zeitaspekt hier gegenüberstellen und da relativiert ees sich deutlich.

Wenn du dich gezielt in den Themen vorbereitest, die vermeintlich einem Schwierigkeiten bereiten, insbesondere dann wenn man nicht die FHR besitzt, bin ich mir sicher, dass man niemals die Zeit benötigt um auf ein bestimmtes Level zu kommen, wie man brauchen würde um die FHR zu erlangen!

Ich rate dir dich mit den entsprechenden HS in Verbindung zu setzen, die Zähne zusammenbeißen und die restliche Zeit der benötigten Berufserfahrung zu sammeln und dann gut vorbereitet zur Eignungsprüfung zu gehen!

Immer das Ziel im Blick ;)

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Ich glaube ihr habt nicht gänzlich erfasst, was ich geschrieben habe...aber sehr bezeichnend geantwortet.

Jeder von euch redet von "ich habe". Völlig korrekt, es ist eure Erfahrung aber begeht nicht den Fehler, dass GoldenHope genauso ist wie ihr und es deswegen genauso machen sollte. Wieso meint ihr, dass, nur weil es für euch der richtige Weg war, dass es für GoldenHope auch so sein muss? Es gibt viele, viele Gegenbeispiele. Ich habe viele Leute mit Abitur in Mathe scheitern sehen, noch mehr die mehrere Anläufe brauchten...und leider habe ich sehr viele scheitern sehen, die es ebenfalls über die berufliche Qualifikation versuchten und schlicht keine Chance hatten Ableitung und Kurvendiskussion (als beispiel) innerhalb von vier Vorlesungen zu verstehen und anzuwenden.

Vieleicht aber mein Standpunkt noch mal mit anderen Worten:

Erst noch einmal eine schulischen Abschluß machen kann (!), muss aber keine Vorteile bringen. Aber wir können das nicht für eine andere Person, über deren bspw. mathematische Fähigkeiten wir so gar nichts sagen können, nicht entscheiden. Wir können lediglich unsere Erfahrungen mitteilen aber nicht sagen - mach dies, tu das. Das ist im Grunde als wenn ein Arzt der eine Diagnose am Telefon stellt - kann funktionieren oder auch tierisch in die Hose gehen. Das ist leider der Bauchladen, den viele von uns rumtragen. Wir bieten Lösungen an. Nicht weil wir das Problem verstanden haben, sondern weil wir meinen das eine unserer Lösungen passen könnte. So sind wir erzogen und aufgewachsen. Aber manchmal muss man alle Facetten verstehen um die "richtige" und nicht nur "eine" Lösung zu finden, die im schlimmsten Fall gar keine ist.

Das einzige, was ich sage ist, dass ich diese Alternative nicht vorschnell an die Seite legen würde, sondern erst einmal mich versuchen würde auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten. Letzlich: Herauszubekommen ob man diese Alternative braucht. Dann merkt GoldenHope schnell ob es im Selbststudium geht oder nicht. Wenn nicht, gibt es viele Alternativen die Defizite zu beheben. Nachhilfe ist eine ausdrücklich erwähnte. Man kann noch Lerngruppen etc. anfügen. Aber nichts desto trotz könnte es sein, dass mehr als nur der Matheschuh drückt...und dann kann (!), muss nicht, auch der Umweg über die FHR/AHR Sinn machen. Es ist eine ALTERNATIVE was nicht gleichbedeutend ist, dass sie auch gegangen werden muss. Nicht für jeden ist dieser Umweg Zeitverschwendung...für EUCH war es das - aber damit auch für jeden anderen?

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Danke für eure Antworten!

Ich versuche momentan meine mathematischen Defizite aufzuarbeiten und ich denke, dass dies das geringste Problem sein wird. Dann muss ich eben die paar Monate durchziehen ... was mir nicht so leicht fällt eben durch die Situation am Arbeitsplatz.

Welchen Anbieter würdet Ihr mir für das Fernstudium empfehlen? Und kann ich mich da jetzt schon anmelden um überhaupt meine Chancen überprfüfen zu lassen?

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Ich kann Dir nur erst einmal raten Dir die Anbieter herauszusuchen, die einen potentiell interessanten Studiengang haben. Die Studiengänge sind in aller Regel ja nicht identisch und auch wie die Anbieter die Lehre machen. Da muss man sich durchkauen und sehen, was zu einem selbst am besten passt - bspw. Module, Anzahl Präsenztage, Leistungsnachweise usw.

Hinzu kommt so ein wenig die genauere Frage, was Du wirklich für ein Ziel hast und welche Studiengänge Dir helfen können. Gesundheitsökonomie hattest Du als Beispiel ja schon mal genannt. In dem Bereich sind natürlich die Anbieter durchaus begrenzt. In wie weit wären also auch andere Studiengänge akzeptabel?

Bezüglich Deinen Chancen bei der Immatrikulation würde ich mich einfach mit dem oder den Anbietern in Verbindung setzen und es durchdiskutieren - wie, wann, was. Eventuell geben sie Dir bereits eine Indikation, oder viel mehr, können geben.

Bezüglich Mathe oder anderen Defiziten - wenn Du wirklich das Gefühl bekommst (oder hast), dass es im Selbststudium geht oder punktuelle, zielgerichtete Hilfe ausreicht, dann würde ich auch nicht zwanghaft über einen weiteren Schulabschluß nachdenken.

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