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Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

ich bin gerade an meiner Thesis und möchte gerne die Arbeit nochmal professionell korrekturlesen lassen bevor ich sie abgebe. Hat jemand Erfahrung mit einem Anbieter und kann diesen weiterempfehlen?

Viele Grüße

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Anbieter gibt es ja genug, aber die Referenzen lassen sich nicht nachprüfen. Deswegen frage ich auch nach Erfahrungen. Den Kostenrahmen kann ich schwer beziffern. Ich würde da nicht auf jeden Euro schauen, wenn was gutes bei rum kommt.

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Das verschenkte Lektorat war das eines professionellen Lektoratsbüros, das auch mein Buch für einen Verlag lektoriert hat. Von daher kenne ich die Lektorin und weiß auch, wer ansonsten ihre Auftraggeber sind.

Herr Jung, darf ich den Link dazu hier setzen?

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Herr Jung, darf ich den Link dazu hier setzen?

Ja, können Sie gerne machen.

@alle: Es gibt hier im Forum schon so einige Diskussionen, Blogbeiträge, Kommentare etc. zum Thema Lektorat. Wie so häufig, lohnt sich auch hier die Nutzung der Suchfunktion.


Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K.

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Über mich: markus-jung.de

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Danke für die Antworten. Ich habe auch noch etwas Zeit bis ich das Lektorat brauche.

@KanzlerCoaching: Soll ich Sie nochmal kontaktieren oder wollten Sie mir nur den Link schicken?

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Ich möchte vielleicht kurz mal meine Meinung (als Dozent und Betreuer solcher Arbeiten) beschreiben.

Eine saubere Arbeit sollte nicht vor Fehlern strotzen. Das ist richtig. Bis es aber zu einer merklichen Abwertung kommt, muss schon realtiv viel passieren. Eine Arbeit faktisch ohne Grammatik-, Rechtschreib- oder Interpunktionsfehler habe ich noch nie gesehen. In aller Regel reicht es, wenn man ein paar sprachlich versierte Leute aus dem Bekanntenkreis darüber schauen lässt um soviele Fehler zu entfernen, dass es zu keiner Abwertung kommt.

Ich hatte persönlich schon einige "interessante" Arbeiten, wo doch Tipp- und Rechtschreibfehler auf 20% der Seiten zu finden waren, da fängt man dann als Dozent an zu überlegen ob dafür nicht doch mal 0,3 Noten heruntergegangen wird. Aber das sind wirklich schon Ausnahmearbeiten, wo nicht einmal die Word-Korrektur benutzt wurde. Die allermeisten halten sich in Grenzen.

Ich persönlich, würde mir das Geld schlicht sparen oder nur dann in die Hand nehmen, wenn es wirklich sinnvoll ist (bspw. wenn Deutsch nicht die Muttersprache ist) und/oder man überhaupt keine geeigneten Korrekturleser im Bekanntenkreis hat.

Insgesamt gebe ich gerne zwei Tipps:

1.) "Eigenlektorat" - Lasst mind. drei sprachlich versierte Leute korrekturlesen. Wenn möglich sollte einer fachlich Ahnung haben und mind. einer fachlich überhaupt keine. Letzteres ist wichtig um Sätze und Passagen zu identifizieren, die unverständlich sind. Darüber liest man als Fachidiot gerne schnell weg. Dabei kann man sich auch unter den Studenten schon gegenseitig helfen. Dabei ist es nicht schlecht aber nicht zwanghaft nötig, wenn zumindest einige Korrekturleser mit dem Schreiben solcher Arbeiten Erfahrung hatten (und vielleicht nicht gerade unterdurchschnittlich abgeschnitten haben).

2.) Fremdlektorat - Hier muss man schon etwas vorsichtig sein, was der Lektor macht und machen soll. Häufig habe ich es erlebt, dass Leute lediglich jemanden über Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung und völlig unverständliche Sätze haben gucken lassen. DAS ist allerdings meist nicht das Problem der Arbeiten. Wichtig ist auch, dass der Lektor Wörter redigiert, die in einem falschen Sinnzusammenhang stehen. Das ist aber gerade bei Fachliteratur gekoppelt an Fachverständnis. Wer die Definition solcher Wörter nicht kennt, weiß evtl. nicht, dass dieses Wort hier falsch ist. Aber solche Fehler kosten viel schneller ein paar Kommanoten als ein Tippfehler.

Klärt also genau ab, was er machen soll, was er machen darf und ob er das überhaupt kann.

Schönes Beispiel aus der Erfahrung...

Ich hatte einmal eine Arbeit dabei (Dipl. FH), wo dem hochbezahlten Lektor (die Studentin hat mir sogar die Rechnung präsentiert), durch die Lappen gegangen ist, dass die Studentin zwar über ein Divisionskalkulation schreibt, diese aber immer Zuschlagskalkulation (reiner Wortfehler) nennt. Wie sie auf den Trichter kam? Keine Ahnung...wusste sie selbst nicht. Aber zumindest war in der Arbeit kein Rechtschreibfehler mehr... Hätte sie aber nur einmal "Suchen"-"Ersetzen" gemacht wäre die Arbeit 1,0 besser ausgefallen.

Falsch genutzte Fachbegriffe sind für Noten viel gefährlicher als jeder Tippfehler.

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