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Shulk

Rechnungswesenkenntnisse

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Hallo liebe Forenmitglieder,

zur Zeit bin ich etwas ratlos.

Mein langfristiges Ziel ist es im Bereich Rechnungswesen/Wirtschaftsprüfung unterzukommen. Leider fehlen mir hierzu bisher die Kenntnisse (HGB+IFRS).

Zu meiner Person:

Ich bin 23 Jahre alt und habe eine abgeschlossene Ausbildung als Bankkaufmann und eine Fortbildung zum Bankfachwirt.

Zur Zeit studiere ich Betriebswirtschaftslehre an der Ostfalia. Dort wird aber nicht vertieft auf diese Themengebiete eingegangen sondern nur mein vorhandenes Wissen schon aufgefrischt.

Daher habe ich mal geschaut welche Fortbildungen es neben dem Studium zusätzlich gibt.

Folgende habe ich gefunden:

Bilanzbuchhalter IHK ( Voraussetzung sind Berufserfahrung in diesem Bereich, die Bereiche setzen aber den Bilanzbuchhalter voraus)

Certified Junior Accountant

Certified IFRS Accountant

Von den letzten beiden weiß ich nur nicht was ich halten soll, da die Prüfung nur aus 60 Minten Multiply Choice Fragen beantworten besteht.

Habt ihr vielleicht weitere Ideen oder Erfahrungen?

Ich wäre euch sehr dankbar.

Gruß

Shulk

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Ich würde mich erst einmal auf das Studium konzentrieren und dort möglichst sinnvolle Schwerpunkte legen - soweit möglich. Gute bis sehr gute Noten werden nötig sein, wenn Du den Quereinstieg in eine WPG machen möchtest, insbesonsdere, wenn Deine berufliche Erfahrung nicht im Rechnungswesen liegt. Davon unabhängig wird Deine Bankerfahrung durchaus ein Pluspunkt sein, denn kein anderer Bereich ist so reglementiert - für einen WP im Bankbereich ist das Gold wert.

Daneben würde ich versuchen in der Bank auf potentiell interessante Positionen zu kommen - falls Du es nicht bist. Das kann bspw. das Rechnungswesen / Controlling sein aber bspw. auch die Revision....ähm...moment - studierst Du Teilzeit an der Ostfalia oder Vollzeit? Gibt es ja beides, wenn ich das richtig im Kopf habe?

Aus Erfahrung würde ich abraten parallel noch etwas wie den BiBu anzufangen. Von der benötigten Einschlägigkeit der Berufserfahrung abgesehen (nein, diese Bereiche setzen nicht grundsätzlich den BiBu voraus, sonst könnte ihn keiner machen), verlangt der mehr Zeit zum Lernen und ist komplexer im Stoff als sich viele vorstellen. Zudem macht es durchaus Sinn eine gewisse Erfahrung mitzubringen, denn dann versteht man den Stoff deutlich leichter. Dabei immer auch bedenken, dass der BiBu eher klassische Industrierechnungswesen betrachtet und weniger die Besonderheiten von Banken- und Finanzdienstleistern. Wenn Du Dich nicht gleich zu einem Kurs anmelden möchtest aber Dich mit dem Stoff auseinandersetzen willst, empfehle ich die Bücher der Bilanzbuchhalter-Kompaktkurs-Reihe vom Beck-Verlag.

Beim Certified Junior Accountant würde ich grundsätzlich eher vorsichtig sein. Ich kenne ihn bislang nicht und auch das Deutsche Institut für Zertifizierungen im Rechnungswesen e.V. ist mir ehrlich gesagt neu. Kurz, ob man sich mit dem Lehrgang einen Gefallen tut und seine Chancen wirklich verbessert würde ich zumindest erst einmal mit einem Fragezeichen versehen. Gleiches gilt für den Certified IFRS Accountant. Gerade der Junior/Senior Accountant scheinen lediglich ein gestuftes, freiwirtschaftliches, System für den Bibu zu sein.

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Ich studiere online Vollzeit.

Bei uns ist halt das Problem ( habe ja immer ein Auge auf unsere internen Ausschreibungen), dass immer ein Studium + HGB & IFRS Erfahrung/Kenntnisse vorausgesetzt werden.

Das ist ja für mich das so frustrierende.

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Vollzeit? Das macht die Sache evtl. etwas einfacher. Da kann ich nur empfehlen über Praktika den Weg in ReWe und WPG zu suchen. Oder gibt es ein Grund, dass Du lediglich auf "Deine Bank" fokussiert bist?

Auf solche Ausschreibungen würde ich immer nur eingeschränkt was geben. Die verlangen meist die eierlegende Wollmilchsau, geben sich aber durchaus mit weniger zufrieden. Hängt natürlich etwas von der Stelle ab. Klassische Sachbearbeitung im Rechnungswesen (bspw. Rechnungsprüfung, Debitorenbuchhaltung usw.) bedarf es nicht einmal eines Studiums. Wenn Du natürlich in der Bilanzierung arbeiten möchtest, da sind Vorkenntnisse sicherlich nicht schädlich...aber auch dort kann man "Learning by doing" machen. Wenn Du so eine Stelle willst, würde ich einfach mal mit den Leuten reden, wie Du dahin kommen kannst. Unter Umständen macht es auch Sinn sich über eine Sachbearbeitung hochzuarbeiten...

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Bin bisher auf meine Bank fokussiert da ich auch Vollzeit arbeite. Habe ich glaub ich vergessen zu erwähnen. Bedeutet ich arbeite jeden Tag 8-16 Uhr und habe abends Vorlesungen. Da ich dadurch auch nicht wenig verdiene, fällt es mir schwer meinen unbefristeten Arbeitsvertrag aufzugeben.

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Du studierst "Vollzeit" und arbeitest "Vollzeit"? Respekt...

Also ich würde es eher als berufsbegleitendes Studium - online - bezeichnen. Faktisch also als berufsbegleitendes Fernstudium oder Teilzeitpräsenzstudium. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du von Mo-Fr noch mal täglich 6h-8h Vorlesungen hast. Wenn ja, meine Verneigung...

Das macht die Sache sicherlich nicht einfacher. Letztlich wird ein Fachwechsel davon abhängen, wie gut Du später Deinem Arbeitgeber (oder dem zukünftigen Arbeitgeber) klar machen kannst, dass Du Wissen hast, was Du mit gewisse fachfremder Erfahrung ergänzen kannst. Von daher wäre es sehr sinnvoll mal mit Deinem AG zu reden, ob und in wie weit Du auf eine Stelle im ReWe kannst um a) es Lbd zu machen und B) parallel dazu das Studium machst.

Das geht - weiß ich aus eigener Erfahrung. Ich habe fast die gesamte Zeit meines Erststudiums auf einer Stelle im Rechnungswesen gesessen, die ausdrücklich für erfahrene (!) Akademiker war.

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ok, eigentlich berufsbegleitend:lol:( täglich 1 Stunde Vorlesung) und Rest Nacharbeitung

aber nach Aussage der Studienstiftung des deutschen Volkes ist es ein Vollzeitstudium( habe mich fürs Stipendium beworben), daher immer die Aussage Vollzeitstudium.

Deine Idee werde ich mal aufgreifen und mit meinem Arbeitgeber sprechen.

Vielleicht ist dies ja auch bei uns möglich.

Wäre sehr schön:)

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aber nach Aussage der Studienstiftung des deutschen Volkes ist es ein Vollzeitstudium( habe mich fürs Stipendium beworben), daher immer die Aussage Vollzeitstudium.

Lustige Interpretation...habe ich auch noch nicht gehört - aber sei es drum.

Deine Idee werde ich mal aufgreifen und mit meinem Arbeitgeber sprechen.

Vielleicht ist dies ja auch bei uns möglich.

Wäre sehr schön:)

Einfach mal fragen. Vielleicht auch nicht sofort aber u.U. können sie Dir ein paar Voraussetzungen mitgeben unter denen es dann funktionieren kann...

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Ich kenne deine Problematik. Ich müsste auch (aus beruflichen Gründen) meine HGB+IFRS Kenntnisse vertiefen. Ich hatte dazu noch folgendes gefunden:

Entweder an der HFH das Zertifikatsstudium Rechnungswesen und Controlling wählen:

http://www.hamburger-fh.de/weiterbildung/w9/

Oder zum Akademiestudium bei der Fernuni Hagen einschreiben. Das hatte ich ursprünglich jetzt im Frühling vor und dann haben sie aber genau zu diesem Zeitpunkt die Einschreibefristen verkürzt (aufgrund der hohen Studentenzahlen). (Da raufe ich mir beim Schreiben dieser Zeilen gerade wieder die Haare, dass ich an dieser Einschreibefrist vorbeigerauscht bin. *grr*)

Über den Arbeitgeber (vllt. über Bildungsurlaub) wäre das sicher auch nicht verkehrt. Vollzeit arbeiten und dann auch "Vollzeit" studieren und dann noch einen Fernlehrgang ist ganz schön happig (so aus persönlicher Erfahrung).


Erfolgreich abgeschlossen: Dipl.-Wirtschaftsinformatiker (BA), Wirtschaftsinformatiker (M.A.) (berufsbegleitend)

Neue Projekte: Dipl.-Kaufmann (FH) - postgradual an der HS Wismar (WINGS)

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