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Psychologie an der PFH Göttingen - Studienbriefe und Zeitaufwand

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Hallo,

ich kann Markus zur letzten These nicht zustimmen. Ich habe zwar noch nicht mit meinem Studium in Hagen angefangen, mich aber umfangreich informiert. Gerade für die ersten Semestern wird in den Regionalzentren viel angeboten. Abgesehen zu den Infoveranstaltungen die momentan laufen, wird es im Regionalzentrum in Nürnberg ein Tutorium für die ersten beiden Module geben. Außerdem kann man wohl auch die Räumlichkeiten dort für Lerngruppen usw. nutzen. Und wenn man spezifische Fragen hat, wird sich für einen Zeit genommen. Ich war schon einmal dort, es wurden all meine Fragen geklärt und im Anschluss durfte ich mir die Studienmaterialien für die Module in Ruhe anschauen, um einen Eindruck zu gewinnen. Außerdem konnte ich die Einschreibung auch direkt dort machen und auch abgeben. Das ist zwar dann nicht alles Online, aber wenn man ein Regionalzentrum in der Umgebung hat, ist die Betreuung auch sehr gut.

Hier mal die Info-Seite dazu: http://www.fernuni-hagen.de/regionalzentren/betreuung/

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Hallo ihr,

Danke für eure Antworten!

Ich hatte gerade einen langen Antworttext geschrieben aber leider wurde ich inzwischen automatisch ausgelockt und nun ist er weg... Daher versuche ich das Geschriebene nochmal kurz zusammenzufassen.

Danke euch für den Hinweis, dass die 170€ beim Überschreiten der Regelstudienzeit nicht dazu addiert werden sind! Das hatte ich wohl tatsächlich falch verstanden.

Danke auch für eure Einschätzungen zu wieviel Zeit euch das Studium in Anspruch nimmt, die mir Mut macht. Und danke zu euren Meinungen, wie gut ihr die Unterlagen findet. Mein Ersteindruck von den Vorschauen zu den Studienbriefen war auch ein sehr guter. Das kann aber auch zu einem großen Teil daran liegen, dass mich die Inhalte mehr interessieren als die von Hagen.

Ich habe gleich noch mehr Fragen. xD

Wisst ihr, wie lange man die Regelstudienzeit von acht Semestern an der PFH überschreiten darf? Sprich wird man irgendwann zwangsexatrikuliert?

Und ist es möglich, weniger als die regulären 45 CP pro Jahr zu machen, also sich zu einigen Prüfungen nicht anzumelden z.B. im ersten Semester nur 2 statt der normalen drei Module zu absolvieren?

Das wäre nämlich für mich glaube ich ganz gut, weil ich mich damit zeitlich neben regulärem Studium und Arbeit nicht stressen müsste.

Gibt es eigentlich eine Studienordnung, wo solche Dinge drin stehen? Im Online-Gastbereich gibt es die leider nicht und meine Frage an die PFH diesbezüglich blieb bisher unbeantwortet.

Bezüglich Betreuung habe ich auch einen guten Ersteindruck von der PFH. Zum einen finde ich mehrere kleine Teilprüfungen pädogogisch sinnvoller als vollgestopte Klausuren in denen für 15 CP der Stoff von 4 Wälzern auswendig gekonnt werden muss. Klar, bei der PFH wird es auch viel Stoff sein, aber zuindest ein Bisschen portionierter.

Zum anderen habe ich gehört, an der Uni Hagen darf man sich sein Bachelorarbeitsthema nicht selbst aussuchen, was an der PFH geht.

Zur Betreuung bei Fragen und ähnlichem gibt es wie man sieht anscheinend bei beiden Unis gute Erfahrungen, das ist auch interessant.

Ich will auch nicht hier argumentieren, die PFH wäre generell besser oder so. Das hängt von vielen individuellen Faktoren ab z.B. was einen interessiert (für mich besonders wichtig), die Kostenfrage natürlich und für viele wird ein Uniabschluss sicherlich auch wertvoller als ein Hochschulabschluss angesehen, für andere ist Betreuung wiederum wichtiger, usw...

Noch eine Frage. xD Hat jemand von euch Erfahrung mit den Veranstaltungen im Fernzentrum der PFH in Berlin gemacht?

Ich freue mich auf eure Meinungen.

Viele Grüße, studi

Bearbeitet von student0815

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Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn du dich einfach mal an die PFH wendest? Gerade auch wegen deiner Bedenken bezüglich der Regelstudienzeit?

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Ich hatte gerade einen langen Antworttext geschrieben aber leider wurde ich inzwischen automatisch ausgelockt und nun ist er weg...

Wenn du oben den Haken bei "eingeloggt bleiben" setzt, kannst du das künftig vermeiden.

Und ist es möglich, weniger als die regulären 45 CP pro Jahr zu machen, also sich zu einigen Prüfungen nicht anzumelden z.B. im ersten Semester nur 2 statt der normalen drei Module zu absolvieren?

Hier kann ich mich der Empfehlung von Luna84 nur anschließen, dich zu diesen Fragen direkt von der PFH beraten zu lassen.

Im ersten Semester hast du in der 8-Semester-Variante eh nur eine Klausur (Statistik) und zwei Module, zu denen lediglich Einsendeaufgaben anfallen. Du kannst sowohl die Einsendeaufgaben erst später einsenden, als auch die Klausur erst ein Semester später schreiben (das mache ich zum Beispiel so, allerdings aus terminlichen Gründen). Allgemein ist das Konzept der PFH nach meinem Eindruck schon darauf ausgerichtet, sich weitgehend an die vorgegebene Struktur zu halten und die 8-Semester-Variante richtet sich auch gezielt an berufsbegleitend Studierende.

Noch eine Frage. xD Hat jemand von euch Erfahrung mit den Veranstaltungen im Fernzentrum der PFH in Berlin gemacht?

Ich habe die Präsenzveranstaltung zu Statistik in Berlin absolviert. Was genau interessiert dich dazu? Der Dozent war aus Göttingen, ich habe in meinem Blog über den Tag berichtet: http://www.fernstudium-infos.de/blogs/markus-jung/12208-geschafft-das-war-die-statistik-praesenz.html

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Hallo,

Danke für eure Antworten. Das klingt als wäre eine flexiblere Studienzeitgestaltung prinzipiell nicht unmöglich.

Ich habe jetzt meine Fragen nochmal an die PFH geschrieben. Meine letzte Frage an diese bezüglich ob es eine Studienordnung gibt wurde leider nicht beantwortet, weswegen ich noch zusätzlich hier im Forum gefragt habe, ob ihr etwas darüber wisst. Na mal schauen ob es diesmal auf die Mail eine Antwort von der Studienberatung gibt.

An den Präsenzveranstaltungen in Berlin würde mich vor allem interessieren, worum es da inhaltlich geht. Sind die Präsenztage als eine Ergänzung zu den Lehrbriefen gedacht oder wird dort gezielt wiederholt bzw. auf die Prüfung vorbereitet? Die Dozenten reisen für diese Präsenztage extra aus Göttingen an, oder?

Viele Grüße, studi

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Man bekommt mit dem ersten Paket auch ein Heft zur Einführung ins Studium, da steht eigentlich alles drin.

Die Präsenzveranstaltungen gehören zu den Modulen. Im 1. Semster gibt es z.B. einen Pflicht Präsenztag für Statistik. Mehr dazu findest du auch auf den Blogs von Markus oder von mir. Wie diese Tage grundsätzlich inhaltlich ablaufen, weiß ich nicht. Wir haben ja auch erst vor 3 Monaten angefangen. Wir hatten in Göttingen einen anderen Dozenten, als die Teilnehmer in Berlin. Dafür ist der verantwortliche Professor nach Berlin gefahren. Ich glaube in Ratingen war es wieder jemand ganz anderes.

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Guten Tag an alle,

an dieser Stelle gerne einige zusammenfassende Antworten und Anmerkungen aus der PFH.

@ studi

Wir bieten Ihnen mit unserem Curriculum ein Gerüst, an welchem Sie Ihren Studienverlauf orientieren können. Sie haben darüber hinaus die Möglichkeit Ihren Studienverlauf persönlich zu gestalten, denn der Vorteil des Fernstudiums ist die große Flexibilität. Sie können sich selbst einteilen, wann Sie lernen und wann Sie sich zu Prüfungen anmelden. Entsprechend können Sie sich bei Bedarf auch mehr Zeit nehmen und z.B. ein Urlaubssemester einschieben. Im Urlaubssemester können Sie keine Prüfungen ablegen, aber an sämtlichen angebotenen Präsenzveranstaltungen teilnehmen.

Vor Studienbeginn entscheiden Sie sich für ein Studienmodell. Das berufsbegleitende Studienmodell ist auf acht Semester angelegt. Wenn Sie über die Regelstudienzeit hinaus studieren (entweder länger als sechs Semester oder länger als acht), reduziert sich die jeweilige monatliche Studiengebühr um 70 €.

Wenn Sie schneller studieren möchten als die Regelstudienzeit, so können Sie auch im bestehenden Semester eine Prüfungsleistung aus einem höheren Fachsemester ablegen und hierfür die Fernlehrbriefe erhalten.

Die tatsächlich aufgewendete Stundenzahl variiert von Person zu Person sehr stark. Doch durch die Berechnung von ECTS pro Modul haben wir eine Schätzung des Aufwands. Dieser beträgt pro Semester (also für sechs Monate) zwischen 630 und 720 Stunden, also ca. 25 Stunden pro Woche.

Selbstverständlich gibt es für die Psychologie-Studiengänge eine Studienordnung. Haben Sie das Dokument bereits erhalten? Ansonsten senden Sie uns gerne eine kurze Notiz an psychologie@pfh.de, sodass wir Ihnen diese direkt zumailen können.

Präsenztage dienen im Studium dazu, das Gelernte zu integrieren und in einen Gesamtzusammenhang zu setzen. Dazu werden Fachinhalte aus den Fernlehrbriefen gemeinsam erarbeitet und in Schwerpunkten vertieft. Darüberhinaus dient der Präsenztag dazu, praktische Fertigkeiten zu üben.

Freundliche Grüße aus der PFH

Christine Paulus

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Vielen Dank für eure/ Ihre vielen hilfreichen Hinweise. Die Studienberatung hat mir nun auch geantwortet und mir auch die Studienordnung geschickt.

Falls es jemanden interessiert hier sind die Antworten auf meine weiter oben gestellten Fragen:

- es gibt keine Maximalstudienzeit, daher man kann problemlos länger studieren als die Regelstudienzeit (man muss eben nur die zusätzlichen Kosten von 178 €/ Monat tragen bis man fertig ist)

- es ist möglich weniger Prüfungen pro Semester zu schreiben -> Zitat "Die Reihenfolge des Curriculums ist natürlich durchdacht und einige Veranstaltungen bauen inhaltlich aufeinander auf. Ich würde Ihnen also empfehlen dem geplanten Studienverlauf einigermaßen zu folgen, einige Prüfungen zu verschieben ist aber überhaupt kein Problem."

Meine Fragen haben sich damit geklärt, danke! ;-)

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Nach langem überlegen und regem Mailkontakt mit der PFH in den letzten beiden Monaten, habe ich nun gestern endlich meine Bewerbung für das Psychologiestudium in 8 Semestern eingereicht. Start ist der 01.10.2014 :thumbup:

Einige Fragen die ich hatte konnte ich mir hier im Forum beantworten, andere habe ich direkt mit der PFH geklärt. Grundsätzlich würde ich jedem von euch empfehlen, eure offenen Fragen direkt mit dem Personal der PFH zu besprechen. So bekommt man schon mal einen guten Eindruck über die Antwortzeiten, den Umgang miteinander, aber auch über das Studienzentrum.

Zudem würde ich auch jedem dem Gastzugang wärmstens ans Herz legen, mit dem man sich online Ausschnitte aus Fernlehrbriefen ansehen kann. So kann man ein erstes Gefühl dafür bekommen, ob einem die Schreibweise (und auch der Inhalt) liegt.

Auch ich habe lange überlegt ob ich 6 oder 8 Semester studieren soll, habe ich mich aber erst einmal für die Variante mit 8 Semestern neben einem Vollzeitjob entschieden. Zum einen, weil es die Option gibt, Studienbriefe vorzuziehen und zum anderen weil ich gerne auch noch ein Privatleben neben dem Studium haben möchte. Aktuell plane ich mit einem Aufwand von 15-20 Stunden pro Woche. Ich werde dann wöchentlich berichten, ob das ausreichend ist.

Sobald ich meine Zusage zum Studium habe werde ich auch direkt den Prozess zum Vorziehen eines Studienbriefs testen. Ich melde mich, wenn ich weiß ob und wie es geklappt hat ;)

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Ich studiere auch 8 Semester neben einem Vollzeitjob. Die ersten 3 Monate habe ich gedacht, dass ich durchaus mehr schaffen könnte. Nun bin ich froh über die längere Variante, da sich damit auch mal ein absolutes Lerntief gut abfangen lässt. In meiner Anfangseuphorie hätte ich nie damit gerechnet, dass ich mich mal zum Lernen zwingen müsste... Aber doch, kann passieren. ;) Neben der Tatsache, dass so auch noch Zeit fürs Privatleben ist, ist es für mich nun gut zu wissen, dass ich nicht 6 Monate im Semster Vollgas geben muss.

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