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Staatlich geprüfter Betriebswirt oder Studium?


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Hallo Zusammen,

ich hoffe Ihr könnt mir bei einer Entscheidungsfindung weiterhelfen...

Gerade bin ich am überlegen, welche Fortbildung für mich sinnvoll wäre um in beruflich/persönlich weiterzukommen, da ich offen gegenüber Neuem sein möchte. Ich habe zwar sehr Spaß an meiner Arbeit und der Branche, dennoch sehe ich das als sinnvoll an.

Kurzprofil:

23 Jahre

Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann + 3 Jahre Berufserfahrung innerhalb der (Dental)Branche

Mitte des Jahres werde ich innerhalb der Firma ein Traineeprogramm im Vertrieb starten, dabei wird sich rausstellen ob ich dauerhaft vom Innendienst in den Außendienst wechsel. Auf lange Sicht würde ich auch gerne ein paar Jahre im Ausland arbeiten.

Aus genanntem Grund ist es mir ausschließlich möglich ein Fernstudium abzusolvieren und nicht neben der Arbeit zu studieren (wie z.B. an der FOM).

Ich habe mir drei Weiterbildungen rausgesucht, welche für mich interessant wären:

Staatlich geprüfter Betriebswirt (Anmerkung durch Redaktion: Portal-Link durch Bezeichnung ersetzt)

-> Bereich: Absatz & Marketing (Vertrieb)

https://www.euro-fh.de/studiengaenge/bachelor/europaeische-betriebswirtschaftslehre-bachelor/

https://www.euro-fh.de/studiengaenge/bachelor/sales-management-bachelor/

Ich würde sehr gerne eure Meinung dazu hören :)

Viele Grüße,

Florian

Bearbeitet von Markus Jung
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Hallo,

da du ja auch während dem Aufenthalt im Ausland studieren möchtest, so habe ich es zumindest verstanden, wäre der Fernkurs zum staatlich geprüften Betriebswirt aus organisatorischen Gründen nicht die beste Option, da dort Präsenzen verpflichtend sind, ich meine das sind aktuell drei mal 2 oder drei Wöchige Präsenzseminare diese finden je nach Anbieter an unterschiedlichen Orten statt bei den nördlichen Unternehmen der Klett Gruppe wie bspw. der ILS GmbH ist der Veranstaltungsort Wolfenbüttel. Diese Präsenzen müsstest du berücksichtigen und schauen ob die sich in deine berufliche Situation integrieren lassen.

Bei dem Sales Studienprogramm der Euro-Fh hat man glaube ebenso mehrere Präsenzseminare.

Bei dem Bachelor Programm der Euro-Fh ist das deutlich flexibler gestaltet. Ich persönlich will an dieser Stelle auf ein Programm der IUBH hinweisen, denn dieses BWL Bachelor Programm beeinhaltet im Grunde keine verpflichtenden Präsenzen von den Prüfungen mal abgesehen. Dort wird neben weiteren auch die Vertiefung Angewandter Vertrieb angeboten.

Wichtig ist auch welche Prüfungsorte, die jeweilligen Hochschulen im internationalen Umfeld anbieten.

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Vielen Dank für die informative Antwort und den Hinweis auf das Programm der IUBH.

Es ist nicht mein Plan auch aus dem Ausland zu studieren, allerdings wäre es schön die Option zu haben, da viel passieren könnte in den nächsten 2-3 Jahren während des Studiums.

Was ich bisher so gelesen habe, scheint es mir fast besser zu sein den staatlich geprüften Betriebswirt zu "überspringen" und direkt eine weitererführende Fortbildung wie z.B. bei EURO-FH zu machen.

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  • Admin
Was ich bisher so gelesen habe, scheint es mir fast besser zu sein den staatlich geprüften Betriebswirt zu "überspringen" und direkt eine weitererführende Fortbildung wie z.B. bei EURO-FH zu machen.

Ja, wenn du die Möglichkeit dazu hast und eh vorhast, einen akademischen Abschluss zu erweben, würde ich diesen direkt anpeilen, da du Zeit und Geld sparst.

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Auch dieser Satz aus dem Artikel trifft ja bei dir nicht zu: “Uns fehlt bei den jungen Akademikern die Lebens und praktische Erfahrung für den Job. "

Wenn man, so wie die meisten hier im Forum, das Studium nebenberuflich macht, bringt man auch diese Erfahrung mit.

Ich habe auch GuA gelernt und an der FOM meinen Bachelor gemacht. Rückblickend kann ich sagen, dass ich in meinem Unternehmen deutlich weniger Chancen bekommen hätte, bzw. ohne Bachelor nicht meine heutige Position hätte, wenn ich den SGB gemacht hätte. Danach fragt bei uns schlichtweg keiner. Wichtig ist hier, ob Studium oder nicht. Kann aber auch sein, dass das nur bei uns so ist.

Dass der Artikel unseriös ist, erkennt man, finde ich, spätestens am letzten Abschnitt: "Auch beim Gehalt muss der Staatlich geprüfte Betriebswirt keine Abstriche machen. Zwar ist die Höhe des Gehalts abhängig von der Branche jedoch liegt das Einstiegsgehalt im Schnitt bei ca. 3.500 €. Ein Gehalt von dem Bachelorabsolventen nur träumen können.

.."

Wo soll denn diese Erkenntnis herkommen? Und dass die meisten Bachelor-Absolventen diesen Schnitt nicht erreichen oder grundsätzlich unter dem SGB angesiedelt sind, halte ich schlichtweg für ne Lüge.

Bearbeitet von TylerRae
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vielen Dank für die interessanten Antworten!

Ich muss nun auch mal mit meinem Chef sprechen, was er von diesem Thema hält...

Würde auch gerne nach dem Studium für ein halbes Jahr Auszeit nehmen und Reisen.

Bearbeitet von FlorianL
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Hallo FlorianL,

auch bei mir in der Firma interessiert sich niemand für einen Betriebswirt, die werden bei uns genauso wie jmd mit Ausbilung behandelt. Ein Bachlor-Abschluss wird definitiv höher bewertet.

Wenn du die Kosten und Zeit für einen Betriebswirt mir denen eines Bachlor-Studiums vergleichst, wirst du feststellen, dass der Betriebswirt nur ein Jahr weniger dauert aber 2/3 der Kosten hat. (Zumindest war das bei mir vor 3 Jahren so) Natürlich kannst du im Anschluss an einen Betriebswirt noch den Bachlor-Abschluss anschließen und bekommst einige Kurse angerechnet, allerdings dauert das viiiieeel länger und ist wesentlich teurer. Wenn du dir jedoch noch nicht sicher bist, wie viel du dir zutrauen willst, es gibt auch Anbieter, die eine Kombination von beidem anbieten (weiß leider nicht mehr den Namen), dort hat man Ziwschendurch dann bereits gewisse Abschlüsse. Ist allerdings ebenfalls teurer als von vornherein einen Bachlor zu wählen.

Solltest du dich für den Bachlor entscheiden, empfehle ich dir verschiedene Angebote von Anbietern einzuholen, die Angebote sind doch sehr unterschiedlich. Nicht nur der Preis, sondern eben auch die Regelstudienzeit, die evtl. Präsenzen, Anteil an Online-Modulen, Fächerauswahl... Und dann heißt es: Das passende für einen aussuchen.

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Die Anbieter machen eben Werbung für ihr Produkt. Als Informatik-Betriebswirt (VWA) kenne ich das. Da wird mit Bachelor und Master geworben, und wenn man näher hinsieht, haben die alle Stolpersteine wie hohe Kosten, Diplom aus dem Ausland, bestimmte Note als Zugangsvoraussetzung, oder es werden nicht alle Bewerber genommen.

Schön auch, wie die mit Absolventen werben, die es beruflich weit gebracht haben. Die haben aber fast alle noch ein akademisches Studium zusätzlich, vorher oder nachher, absolviert.

Heute sah ich erstaunt Werbung für einen Master in Hagen nach einem Bachelor in über die VWA in Trier. Das kam mir komisch vor, und ich kam nach googlen zu dem Schluss, dass es sich nicht um die Fernuni, sondern um die HIMS handelt, ein Institut der Fernuni Hagen, das mit der bekannten umstrittenen Uni Krems zusammenarbeitet. Der Master kostet 13.800 EUR und richtet sich an Absolventen nicht-betriebswirtschaftlicher Studiengänge. Klar, denn die BWLer können den günstigeren konsekutiven Master an der Fernuni Hagen machen.

Schön auch, der erste Promovend dieser Schmiede:

https://www.fernuni-hagen.de/universitaet/stimmen/tilli.shtml

Der kann aber allen Ernstes mit Folgendem glänzen: Diplom-Mathematiker, Diplom-Physiker, Diplom-Ingenieur, Diplom-Mineraloge, Magister des Operations Research (M. O. R.), Master of Science, Master of Computer Science, Master in Energiemanagement.

(Na, Markus, da kannst auch Du kleiner Fernlern-Suchtie nicht mithalten? :))

Wahrscheinlich ist der HIMS-Studiengang jetzt Schuld an seiner Promotion.:rolleyes:

Inzwischen müssen das auch die staatlichen Hochschulen, das ist ja politisch so gewollt. Stichworte Drittmittel und Hochschulmarketing.

Wir steuern auf amerikanische Verhältnisse zu. Es wird zunehmend wichtiger, WO man seinen Abschluss erworben hat.

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