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"Allgemeines" Studium gegen branchenspezifisches

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Ich denke nicht, dass es nicht unbedingt ein Vorteil ist und sich so ein Studiengang von der Masse abhebt. In den großen WPG´s sitzen an der Spitze immer noch Menschen, die ein Diplom (BWL) oder Staatsexamen (Jura) gemacht haben.

Wobei man natürlich beachten muss, dass diese Personen an der "Spitze" in aller Regel vor mehr als 20, teils 30 Jahren gemacht haben. Die "junge" Partnerriege ist in aller Regel auch mind. 10 Jahre auf dem Abschlußbuckel. Zu damaliger Zeit haben auch diese Leute meist einen Schwerpunkt gewählt, auch wenn letztlich der Abschluß keine unterschiedliche Bezeichnung hatte.

Abgesehen davon, dass vielleicht nicht jeder an "die Spitze" möchte.

Ob es ein spezialisierter Studiengang hingegen sein muss, würde ich auch erst einmal bezweifeln. Ich denke das kommt sehr auf die eigenen Ziele und Erfahrungen an. Es hat Vor- und Nachteile einen solchen Studiengang zu nehmen. Die Spezialisierung bietet dabei nicht nur Chancen, sondern auch Risiken, denn man ist mehr Fachidiot aber dafür auch Spezialist als bei generalistischen. Das größte Risiko ist allerdings sich im Spezialsthema zu vergreifen.

Diese sind schon verwundert darüber, dass es für jeden "Kram" einen eigenen Studiengang geben muss.

Das allerdings sehe ich auch so, ist aber kein Problem. Die WPG können damit in aller Regel gut umgehen.

Beispielsweise der Studiengang Wirtschaftsrecht: Da hört man eher von denen, die also "damals" studiert haben, "Die können BWL und Jura nicht richtig - beides nur ein wenig, und das würde sich in der Praxis wohl auch zeigen" Das musste ich mir selbst auch schon anhören. Es ist sehr schwierig die ältere Generation von den "neuen Studiengängen" zu überzeugen!!!

Wirtschaftsrecht ist natürlich jetzt ein sehr kontroverses Thema an sich. Richtig ist, dass ich auch viele Wirtschaftsrechtler kenne die klar sagen, dass sie es nicht noch einmal studieren sondern entweder kaufmännisch oder juristisch sich heute einschreiben würden. Darunter sind auch viele Leute in WPG. ABER und das ist interessant, gerade in WPG finden überproportional viele Wirtschaftsrechtler eine Heimat und sind sehr gerne gesehen (wenn der Studiengang ordentlich ausgerichtet war). Im Vergleich zu der Menge an Bewerbern haben wir in den letzten Jahren überproportional viele WRler eingestellt.

Also, würde ich den klassischen Weg empfehlen und Wiwi über die Fernuni nehmen - ist aber natürlich nur meine Meinung!

Wennn man auf einen Quereinstieg in eine WPG abziehlt mit dem Studium, dann würde ich mir dieses schon sehr genau überlegen. Hagen ist sicherlich dabei eine gute Alternative, weil man dort viel mitnehmen kann, was man bei vielen anderen Anbietern nicht so bekommt im wissenschaftlichen Bereich. Dieser Vorteil von Hagen ist aber auch der größte Nachteil, wenn man damit nicht klar kommt. Die Abbruchquoten sind höher als bei vielen anderen Anbietern, die Noten schlechter, die Dauer (deutlich) länger. Da gibt es anderen Studiengänge, die nur bedingt schlechter geeignet sind aber eben durch eine andere Ausrichtung evtl. die höhere Bestehenswahrscheinlichkeit bieten.

Davon ganz grundsätzlich mal abgesehen, ist für den Quereinstieg die bis dahin gesammelte Berufserfahrung wichtiger als letztlich der eine oder andere Studiengang.

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...Wirtschaftsrecht: Da hört man eher von denen, die also "damals" studiert haben, "Die können BWL und Jura nicht richtig - beides nur ein wenig, ...

Das stimmt, außer man hat bei Wirtschaftsrecht den SP WP oder Steuerrecht

Siehst du einen Mehrwert in dem Finance Management Studium , als in dem wiwi Studium ?

Vg

WiWi mit SP Finance und Finance Management ist im Prinzip das Gleiche. Finance Management ist ein WiWi-Studium in dem es nur einem SP zur Auswahl gibt, nämlich Finance.

Bearbeitet von Markus Jung

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